MSR-Technik für Windenergieanlagen
Die Fachveranstaltung Messen, Steuern, Regeln: Wer betreibt die Windenergieanlage? befasst sich am 17. und 18. Mai 2011 in Essen unter anderem mit der Betriebsführung und Regelung von Windenergieanlagen. Die Fachveranstaltung will einen Überblick über die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik geben und ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge schaffen. Experten aus den verschiedenen Teilgebieten der MSR-Technik vermitteln Fachwissen und berichten aus Theorie und Praxis.
Der Wind lässt sich mit aller Hochtechnologie nicht steuern oder kontrollieren. Wer die Windenergie nutzen will, muss also den Gegebenheiten anpassen und die technischen Anlagen optimal gestalten. Dazu gehört eine ausgefeilte Mess-, Steuer- und Regeltechnik. So haben moderne Multi-Megawatt Windenergieanlagen eine Blattregelung und werden mit variabler Drehzahl betrieben. Neben der Anlagensteuerung, die unter anderem das Hochfahren, das Abfahren und Notabschaltungen initiiert, muss die elektrische Leistung, bei Erreichen der Nennleistung, über die Drehzahl und den Blattwinkel konstant gehalten werden. Gleichzeitig wird von der Anlage gefordert, dass sie sich automatisch optimal in den Wind ausrichtet. Diese Aufgaben erledigen eine Fülle von Sensoren, Motoren, Hydraulikaggregaten und Prozessrechnern. Außerdem überwachen
Schwingungssensoren kritische Bauteile.
Damit Windenergieanlagen über 20 Jahre sicher und zuverlässig mit hoher technischer Verfügbarkeit einen hohen Energieertrag liefert, müssen diese Komponenten optimal eingestellt sein und gut zusammenarbeiten. Hier setzt das Fachseminar MSR-Technik für Windenergieanlagen an. Schließlich waren schon oft nicht die Wettervoraussetzungen die Ursache für besonders hoher Beanspruchungen oder zu geringer Erträge, sondern fehlerhafte Sensoren oder falsch eingestellte Parameter.










