27.07.2011
Distrelec fördert Forschung

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Der autonome Roboter Amee soll künftig nach einem GAU verletzte Personen finden und deren Position übermitteln.
Mit seiner Education Offensive unterstützt Distrelec Schuricht bundesweit innovative Hochschulprojekte und Abschlussarbeiten aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Physik. Ein Beispiel für ein gefördertes Projekt ist der autonome Roboter Amee. Die zusätzliche Hochschul-Basisförderung mit Sonderkonditionen des Service-Distributors für elektronische Bauelemente, Automation und Messtechnik richtet sich ohne Projektbindung an alle Fachhoschulen und Unis.
Der Distributor für elektronische Bauelemente, Automation und Messtechnik fördert den technischen Nachwuchs an Hochschulen und vergleichbaren Einrichtungen bereits seit Jahren. “Die Fördervoraussetzungen sind weit gefasst“, erklärt Christian Lelonek, Sales Director und Jurymitglied bei Distrelec. „Die anwendungspraktische Relevanz, die Innovation und auch Interdisziplinarität sind Kriterien.“ Durch Dritte vollfinanzierte Projekte sind nicht förderfähig.
Ein Beispiel für ein gefördertes Projekt ist der autonome Roboter Amee (Bild) für den „Urban Search and Rescue“-Einsatz, den Studierenden der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg entwickeln. Er soll künftig nach Katastrophen, wie Erdbeben oder schweren Fabrikunfällen, verletzte Personen finden, deren Position melden und eine dreidimensionale Karte seiner Umgebung liefern. Fukushima wäre ein typisches Einsatzszenario. Zu den Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zählen unter anderen ein Laufsystem mit Kletterfähigkeit für unebenes Gelände und eine optische 3-D-Positionsbestimmung ohne GPS. Distrelec Schuricht unterstützt das Projekt seit 2010 mit Spezialbauteilen. Beispielsweise wird die Erfassung der Beindrehung im Laufsystem mit teuren Winkelsensoren für hohe Beanspruchungen realisiert. „Der Materialaufwand ist für ein studentisch geführtes Projekt ausgesprochen hoch. Ohne die Unterstützung durch Partner aus der Industrie, wie Distrelec Schuricht, wäre es daher nicht realisierbar“, erklärt Jan Ruhnke, Student der Technischen Informatik an der HAW Hamburg und Mitglied des Roboterteams. Zurzeit arbeiten er und seine Kollegen am kompletten Aufbau von Amee. „Ist das geschafft, werden wir wohl noch weitere zwei Jahre in die Erforschung des autonomen Verhaltens des Roboters im Gelände investieren müssen“, schätzt J. Ruhnke.
Wer sich um Förderung seines Projektes bewerben möchte, findet hier ein Antragsformular zum Download.










