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Rittal setzt 50-jährige Erfolgsgeschichte fort

„Die Power von Gestern und Heute ist der Ausgangspunkt für unsere mutige Vision von Morgen“, fasst Friedhelm Loh, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal den Status des Unternehmens nach 50 Jahren Erfolgsgeschichte zusammen. „Bis 2015 planen wir einen Jahresumsatz von 3 Milliarden €. Dies geht einher mit einem stark wachsenden Personalbedarf verbunden mit Karrie-rechancen in der ganzen Welt“, so F. Loh im Rahmen der Jubiläums-Pressekonferenz „50 Years Rittal. Power and Vision“.
„Wir wollen diese Ziele in finanzieller Unabhängigkeit als Familienunternehmen erreichen“, sagte F. Loh. „Unsere Plattform ‚Rittal – Das System.’ wird auch in Zukunft den Weltstandard der Gehäusetechnik, der Klimatisierung und der IT-Welt entscheidend prägen.“ Durch die permanente Verbesse-rung von Produkten und Serviceleistungen sowie die Schaffung neuer Produkte werde Rittal seine Innovationskraft weiter entwickeln, so der Chef von Rittal (www.rittal.de).
Um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen, will Rittal insbesondere auch international weiter wachsen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Wachstumsregionen, wie z. B. Brasilien, Russland, China und Indien. „Ohne Investitionen kein Wachstum“, bekräftigte Friedhelm Loh und stellte in Aussicht, dass die Produktion in Shanghai in naher Zukunft umfangreich erweitert wird. 40 Millionen € wird er hierfür bereitstellen. Auf Wachstumskurs ist auch die Tochtergesellschaft in Indien, deren Fertigwa-renlager um 3.600 Quadratmeter erweitert wird. Am Standort Rittershausen sind ebenfalls Investitionen geplant: Hier soll die Fertigung rationalisiert und flexibilisiert werden, um kürzere Durchlaufzeiten zu ermöglichen.
Grundlage für diese Investitionsentscheidungen ist unter anderem die positive Geschäftsentwicklung der letzten Monate. So liegen die Umsätze von Rittal nach den ersten sechs Monaten 2011 über Plan. Der Inlandsum-satz kletterte gegenüber dem Vorjahresvergleichszeit-raum um mehr als 25 %, der Export legte um fast 27 %zu. Dank der guten Auftragslage sind die Werke ausgelastet, und Rittal wird in 2011 das Niveau von 2008 überschreiten. Der erhöhte Personalbedarf wird kontinuierlich gedeckt: Seit Jahresbeginn haben bereits 800 zusätzliche Beschäftigte ihre Tätigkeit aufgenommen.
„In diesem Jahr haben wir schon eine ganze Reihe toller Aufträge an Land ziehen können“, freute sich F. Loh. Darunter sind beispielsweise die Koreanische Börse mit der größten jemals von Rittal verkauften Unterbrechungsfrei-en Stromversorgung (USV) sowie der Energieversorger Orion, der im neuseeländischen Christchurch ein großes Outdoor Container Rechenzentrum installiert hat.
Darüber vergisst das Unternehmen jedoch nicht seine gesellschaftliche Verantwortung. So spendeten Inhaber und Mitarbeiter allein in den letzten zehn Jahren mehr als 2,5 Millionen € an soziale und kulturelle Institutionen. In diesem Jahr gingen bereits 160.000 € an die Opfer der Katastrophe in Japan; eine Spendenaktion für Ostafrika läuft noch. Auch in der Region engagiert sich Rittal: So wurde jüngst das Sponsoring sowohl für die „Rittal Arena“ in Wetzlar als auch für den Handball-Erstligisten HSG Wetzlar um weitere fünf Jahre verlän-gert.
Das Familienunternehmen mit derzeit rund 10.000 Mitarbeitern zählt heute zu den internationalen Wachstums-Champions und ist als weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service bestens etabliert. 1.500 Patente weltweit belegen eine herausragende Innovationskultur. Heute verfügt Rittal rund um den Globus über 10 Produktionsstätten, 63 Tochtergesell-schaften und 40 Vertretungen.