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01.11.2011

Schneider Electric bietet umfassende Energiekompetenz

Rada Rodriguez, Präsidentin von Schneider Electric Deutschland: “Wir haben uns inzwischen als Lösungsanbieter etabliert. Das Geschäft hat inzwischen einen Anteil von 35% am Gesamtumsatz.”

Bashkim Ljutfiji von der TÜV Rheinland Cert GmbH (Mitte) überreichte am 19. September die Zertifikate an Rada Rodriguez, Country-Präsidentin von Schneider Electric in Deutschland und Burkhard Broksch, Leiter der Werke Wiehl-Bomig und Drolshagen, in denen Gebäude-Installationstechnik der Marke Merten by Schneider Electric hergestellt wird.

In den letzten zwölf Monaten erwirtschaftete Schneider Electric weltweit einen Umsatz in Höhe von 21 Mrd. €. Dabei ist der der Spezialist für Energiemanagement sowohl regional als auch in den Branchen breit und ausgeglichen aufgestellt. So werden in Westeuropa, Asien/Pazifik und Nordamerika 33%, 26% und 23% des Umsatzes erwirtschaftet. Dementsprechend schaut das Unternehmen positiv in die Zukunft, wie Rada Rodriguez, Präsidentin von Schneider Electric Deutschland, am 28.10. auf einer Pressekonferenz in Marktheidenfeld mitteilte.

Im ersten Halbjahr 2011 konnte Schneider Electric seinen Umsatz um 10,2 % und sein EBITA um 14% steigern. „Dabei wuchs das Lösungsgeschäft mit 14% überproportional und macht inzwischen 35% des Konzernumsatzes aus“, berichtete Rada Rodriguez. Mit den in diesem Jahr getätigten Übernahmen von Digilink, Steck Group, Telvent, Leader & Harvest, Lee Technologies, Luminous, APW President Systems sowie Summit Energy konnte das Business Portfolio und die Präsenz in Indien sowie Lateinamerika gestärkt werden. „Diese Aquisitionen erleichtern uns den Zugang zu den „New Economies“ (Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteueropa), wo wir inzwischen 38% unseres Umsatzes erwirtschaften“, so die Deutschland-Präsidentin von Schneider Electric. Technologisch sieht die Unternehmenschefin vor allem in den Bereichen Energieeffizienz und Smart Grid Wachstumsmöglichkeiten.

Fokus auf Smart Grid
Dementsprechend soll unter anderem die Übernahme von Telvent das Smart-Grid-Abgebot stärken. Das vor allem in den USA und Spanien stark vertretene Unternehmen entwickelt moderne Echtzeit-Tools und Enterprise-Anwendungen, wie Scada und GIS, unter anderem für die Energie-, Öl-, Gas- und Wasserwirtschaft. Zusammen bieten beide Unternehmen ein umfassendes Produktportfolio im Nieder- und Mittelspannungsbereich sowie eine Palette an Management-Software für effiziente, flexible und sichere Smart Grids. Mit dem Spezialisten für Energiebeschaffung, Risiko- und Datenmanagement, Summit Energy Services bietet Schneider Electric letzt auch ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Bereich der Energieerzeugung und Verteilung an.

Stärkung des Standort Deutschland
Der Spezialist für Energiemanagement investiert aber auch in den Standort Deutschland. „Als Herz des globalen Markts für Maschinenbau wurde hier die Zentrale für „Machine Solutions“ angesiedelt“, so Rada Rodriguez. In Marktheidenfeld, wo das Unternehmen schon einen bedeutenden Standort für Lösungen der Verpackungstechnik hat, werden alle existierenden Kompetenzteams für Maschinenautomatisierung angesiedelt. Der derzeit entstehende Neubau bietet mit einer Fläche von etwa 24000 m² den für den Ausbau des Geschäftsbereichs nötigen Platz. Durch die energetisch optimierte Bauweise sollen die Vorgaben der Energie-Einsparverordnung für Großgebäude EnEV2009 um 15% unterschritten werden. Die gesamte Ausrüstung für Energieverteilung und -management, Gebäudeautomatisierung, Klimasteuerung, ausfallsichere Stromversorgung, Rechenzentrumsausstattung und Objektschutz setzt sich dabei aus Lösungen und Produkten von Schneider Electric zusammen.
Zudem entsteht gerade auf dem Campus des European Energie Forums (Euref) in Berlin auf 3600 m² Nutzfläche ein neuer Schneider-Standort. In dem richtungsweisenden Umfeld wird auf eine energetische Gebäudeentwicklung und eine nahezu CO2-neutrale Energieversorgung Wert gelegt. Im Zusammenspiel mit energieeffizienten Gebäuden und regenerativer Energieerzeugung entsteht ein Micro-Smart-Grid. Zudem werden dort Forschungsaktivitäten zur Elektromobilität angesiedelt. In der Niederlassung beheimatet Schneider Electric ab 2012 die Aktivitäten der Business Units Power, Industry, Buildings und IT für Nord- und Ostdeutschland.

Vorreiter beim Energiemanagement
Schneider Electric setzt bei seinen eigenen Standorten auf ein konsequentes Energiemanagement und geht so mit gutem Beispiel voran. An den Standorten Ratingen, Wiehl-Bomig und Drolshagen zeigt das Unternehmen im eigenen Haus, wie Kunden von der Einführung eines konsequenten Energiemanagements profitieren können. Die dortigen Energiemanagement-Systeme wurden vom TÜV Rheinland geprüft und nach DIN EN 16001 zertifiziert. Der Energiemanagement-Spezialist gehört damit zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die ein nach DIN EN 16001 zertifiziertes Energiemanagement eingeführt haben.
Rada Rodriguez, Deutschlandchefin von Schneider Electric , erklärt: „Wir haben erkannt, dass Energiemanagement-Konzepte insbesondere an den Produktionsstandorten große Einsparpotenziale bieten, da hier sehr viel Energie benötigt wird. Unser Ziel ist es, unsere Energiekosten dieses Jahr um 4% zu senken und so die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität zu erhöhen. Wir haben den Vorteil, dass wir das gesamte Energiemanagement mit unseren eigenen Lösungen realisieren können. Das ist ein Know-how, von dem auch unsere Kunden profitieren können.”