12.12.2011
Nortec - Fachmesse für Produktionstechnik
Der Maschinenbau ist bundesweit der größte industrielle Arbeitgeber. Nirgends ist die Konzentration an Maschinenbauunternehmen vergleichbar groß als hierzulande. Im internationalen Vergleich verteidigen die deutschen Maschinenbauer ihre Führungsrolle. Dabei besteht die Branche aus einer geringen Anzahl an Groß-Konzernen und vielen mittelständischen Unternehmen. In all ihren Facetten präsentiert sie sich vom 25. bis 28. Januar auf der Nortec in Hamburg. Die 13. Fachmesse für Produktionstechnik ist Norddeutschlands wichtigster Branchentreff.
„Der deutsche Maschinenbau befindet sich auch langfristig im Aufwärtstrend. Die Grundstimmung in unserer Branche ist sehr zuversichtlich. Als erste Fachmesse im Jahr ist die Nortec 2012 ein aussagekräftiges Stimmungsbarometer für eine der Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft“, sagt Prof. Hans-Jürgen Dräger, Beiratsmitglied und Mitgründer der Nortec.
Hersteller von Maschinen und Anlagen, Werkzeugen und Messtechnik stellen ihre Produkte aus, Zulieferer und Auftragsfertiger bieten auf der Messe ihre Leistungen an. Anbieter zu den vor- und nachgelagerten Stationen der Wertschöpfungskette wie Konstruktion, Berechnung und Simulation, Automation, IT, Logistik sowie Qualitätskontrolle, Wartung und Service erweitern das Spektrum. Begleitet wird die Nortec durch ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und Workshops.
In den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen gibt es laut dem VDMA Nord 600 Maschinenbauunternehmen mit rund 95.000 Beschäftigten. Die meist in Familienbesitz befindlichen Firmen machen wenig Aufsehen von ihrer Schlüsselposition, auch wenn einige von Ihnen sogar Weltmarktführer mit ihren Produkten sind. „Allerdings werden die branchentypischen Zyklen kürzer und die Ausschläge kräftiger. Darauf müssen die Unternehmen mit hoher Flexibilität reagieren. Auch werden immer mehr Innovationen künftig gefragt sein“, betont Lars Reeder, Vorsitzender des Messebeirates und Vorstand im VDMA Nord.










