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15.12.2011

Lenze-Entwicklungsstandort feiert zehnjähriges Jubiläum

Julius von Ingelheim, Vorstandssprecher der Wolfsburg AG, unterstrich als Gastredner, wie wichtig es sei, Fachkräfte in der Region zu halten

Mit einem hochkarätig besetzten Symposium hat der Lenze-Entwicklungsstandort Braunschweig Ende November sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Initialzündung für die Gründung im Jahr 2001 war die Übernahme von 13 Mitarbeitern eines Entwicklungspartners für Mikroelektronik. Heute gehört die 30 Mitarbeiter umfassende Belegschaft organisatorisch zum Lenze-Geschäftsbereich Automation und hat sich zum Kompetenzzentrum für Motion Control und Embedded Systems entwickelt.

„Wir liegen mitten in Deutschland und vor allem dicht zu Hochschulen in Braunschweig, Wolfenbüttel, Berlin oder Hannover“, erläutert Lenze-Vorstandsmitglied Frank Maier während des Symposiums, das sich vornehmlich mit Zukunft, Elektromobilität, Energieeffizienz und Photovoltaik befasste. „Braunschweig ist unser Zugang zu Talenten und der akademischen Welt.“ Diese richtungsweisende Beziehung wirke mehrdirektional und habe letztlich einen umfassenden Wissenszuwachs aufgrund der Vernetzung zur Folge. Diese setzte sich fort als enge Kooperation mit den anderen Entwicklungsstandorten der Lenze-Gruppe. Wie ernst die guten Beziehungen zur wissenschaftlichen Hochschulwelt tatsächlich genommen werden, belegt unter anderem die Tatsache, „dass wir ständig bis zu zehn Plätze für studentische Projektarbeiten zur Verfügung stellen“, bekräftigt Standortleiter Detlef Peckmann.

„Innovationen mit Esprit und Begeisterung vorantreiben“, das wünscht sich Frank Maier für die Zukunft in Braunschweig. Die Aussichten im östlichen Niedersachsen scheinen dabei auch über die reine Technik hinaus vielversprechend zu sein. Zukunftsanalysen prognostizieren dem Großraum Braunschweig gute Entwicklungschancen. „Die Region braucht Fachkräfte“, unterstreicht Julius von Ingelheim, Vorstandssprecher der Wolfsburg AG, als Gastredner. „Und gute Leute müssen wir hier halten.“ Lenze wird an dieser Stelle als attraktiver Arbeitergeber wahrgenommen. „Wir haben in der Regel mehr Bewerber als offene Stellen“, freut sich Peckmann. „Der Standort Braunschweig bietet damit eine gute Basis für die Herausforderungen des kommenden Fachkräftemangels.“