Bosch Rexroth erwartet spürbare Erholung im zweiten Halbjahr

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Dr. Albert Hieronimus: “Wir gehen davon aus, dass wir das Jahr 2009 in Auftragseingang und Umsatz deutlich übertreffen“
Nachdem der Auftragseingang bereits in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres den entsprechenden Vorjahreswert übersteigt, rechnet die Bosch Rexroth AG im zweiten Halbjahr 2010 mit einer spürbaren Erholung des Umsatzes. Mit Innovationen und einer auf Märkte und Branchen ausgerichteten Organisationsstruktur bereitet der Zulieferer für industrielle Anwendungen, mobile Arbeitsmaschinen und erneuerbare Energien die Rückkehr zum langfristigen Wachstumstrend vor. Die Rückkehr zum Vorkrisenniveau wird aber mehrere Jahre dauern.
2009 zeigte die weltweite Wirtschaftskrise mit einem um rund 30 % auf 4,1 Milliarden Euro gesunkenen Umsatz auch in der Bilanz der Bosch Rexroth AG tiefe Spuren. „Durch die Krise ist die Bedeutung Asiens für unser Unternehmen beschleunigt gewachsen“, so Dr. Albert Hieronimus, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, bei der Vorstellung der Unternehmenszahlen für das Geschäftsjahr 2009 in Frankfurt. 2009 erwirtschaftete Bosch Rexroth ein Viertel des Umsatzes in Asien, eine deutliche Steigerung gegenüber rund 16 % in den Vorjahren. Besonders starke Rückgänge mit Schwerpunkten in Europa und Amerika erlebte Bosch Rexroth dagegen bei der Ausrüstung von mobilen Arbeitsmaschinen und der Fabrikautomation.
Die Tochtergesellschaft der Bosch-Gruppe setzt stark auf das Know-how und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um wieder auf den Wachstumskurs einzuschwenken. „Bosch Rexroth hat 2009 in besonderem Maße darauf geachtet, seine Kernmannschaft weitestgehend im Unternehmen zu halten“, zeigte Dr. Albert Hieronimus auf. „Dazu haben wir alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Arbeitszeitflexibilisierung und -verkürzung genutzt.“ Die Zahl der Beschäftigten sank weltweit im Krisenjahr um lediglich rund 3 % auf 34200. Gleichzeitig investierte Bosch Rexroth auch 2009 massiv in die Entwicklung neuer Produkte und wendete wie im Vorjahr rund 260 Mio. € für Forschung und Entwicklung auf.
Ab 1. Juli 2010 konzentriert Bosch Rexroth alle Aktivitäten in den Business Units Mobile Applications, Industrial Applications und Renewable Energies, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Die Unternehmensspitze geht davon aus, dass es noch mehrere Jahre dauert, bis der Maschinen- und Anlagenbau wieder das Rekordniveau von 2007 erreichen wird, zeigt sich aber gedämpft optimistisch: „Ab 2010 kehrt Bosch Rexroth wieder zum Wachstumstrend der ersten acht Jahre zurück und wir gehen davon aus, dass wir das Jahr 2009 in Auftragseingang und Umsatz deutlich übertreffen“, gab Dr. Albert Hieronimus einen Ausblick auf die Geschäftsentwicklung der Bosch Rexroth AG.










