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Siemens: Informationen zum Trojaner Stuxnet

Derzeit ist eine Malware, ein sogenannter Trojaner im Umlauf, der Microsoft Windows Rechner mit WinCC und PCS 7 betrifft. Die Malware mit dem Namen Stuxnet verbreitet sich über mobile Datenträger, etwa USB-Sticks, und Netzwerke. Der Trojaner wird allein schon durch das Betrachten der Inhalte des USB-Sticks aktiviert. Entsprechend Informationen des Sicherheitslösungs-Anbieters Symantec ist der Trojaner Stxunet noch gefährlicher als gedacht und soll auch SPS über hochgeladenen WinCC-Code infizieren können.
Laut Angaben von Siemens wurden bisher weltweit 15 Systeme infiziert. “In keinem dieser Fälle kam es während der Infektion zu Auswirkungen auf die Automatisierungslösung”, heißt es von Siemens. Siemens gibt auf seiner Homepage Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und von Siemens empfohlenen Maßnahmen zum Erkennen und Entfernen des Trojaners „Stuxnet“. Die Informationen gibt es hier.
Der Hamburger Security-Experte Ralph Langner hat nach eigenen Angaben das Rätsel um die Schadsoftware Stuxnet weitgehend gelöst. Wie das Langner-Team analysierte, richten sich die Manipulationen, die R. Langner als “Hack des Jahrzehnts” bezeichnet, gezielt gegen eine bestimmte Anwendung an einem bestimmten Ort. Auf der Langner-Homepage gibt es Erläuterungen (siehe hier).