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SEW-Eurodrive eröffnet neues Großgetriebewerk

Das neue Getriebewerk von SEW in Bruchsal

Rainer Blickle, Geschäftsführender Gesellschafter SEW-Eurodrive (links), Stefan Mappus, Ministerpräsident Baden-Württemberg (Mitte), Cornelia Petzold-Schick, Oberbürgermeisterin Bruchsal (rechts) bei der Eröffnung des Großgetriebewerks

Der Inhaber und geschäftsführende Gesellschafter von SEW-Eurodrive, Rainer Blickle, nahm gestern gemeinsam mit Ministerpräsident Stefan Mappus das neue Werk für Großgetriebe in Bruchsal in Betrieb. Somit verfügt der Spezialist für Antriebsautomatisierung nun auch für Großgetriebe über ein weltweites Produktionsnetzwerkmit Produktionsstandorten in Deutschland, China, Finnland und Brasilien. Damit will das Unternehmen Kundennähe, Kundenwünsche und kurze Lieferzeiten sicherstellen.

Am Standort Bruchsal fertigt SEW-Eurodrive nun die ganz großen Antriebslösungen, welche zum Beispiel in Container-Terminals, der Zuckerrohrverarbeitung, der Grundstoff- und Prozessindustrie oder im Bergbau zum Einsatz kommen. Neben den großen Kataloggetrieben werden in dem Werk auch die X-Baureihe der Industriegetriebe hergestellt. Diese Baureihe deckt mit einer feinen Größenstufung den Drehmomentbereich von 58 kNm bis 475 kNm ab. Die vielen vordefinierten Zusatzausstattungen bieten ein hohes Maß an Flexibilität zur Anpassung an die Anwendungssituation – und dies mit einem Minimum an Bauteilen bei maximaler Verfügbarkeit.

Mit seinem neuen Werk für Groß- und Industriegetriebe setzt SEW-Eurodrive ein klares Signal: Das Unternehmen ist überzeugt von den Vorteilen des Standorts Deutschland. Was vor fast 80 Jahren mit einer kleinen Werkstatt in der Durlacher Straße in Bruchsal begann, ist heute zu einem echten Global Player mit über 13000 Mitarbeitern in 47 Ländern geworden.