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15.03.2017

Siemens-Transformatoren mit iF-Design-Award ausgezeichnet

Der iF Designpreis geht in der Kategorie Industrie in diesem jahr an die Transofrmatoren von Siemens. Rund 5.600 Produkte aus 59 Ländern waren 2017 zur Jurierung eingereicht worden.

Der iF Designpreis geht in der Kategorie Industrie in diesem jahr an die Transofrmatoren von Siemens. Rund 5.600 Produkte aus 59 Ländern waren 2017 zur Jurierung eingereicht worden.

Das Design des Transformatoren-Portfolios sowie das der mobilen Plug-and-Play-Transformatoren wurde mit einem iF Design Award in der Kategorie Industrie ausgezeichnet. Kern des Design-Konzeptes ist es, Innovationen sichtbar zu machen, die im Inneren des Transformators verborgen sind. Mit den gemeinsamen Designs hat Siemens ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Produkttypen hinweg geschaffen.

Fester Bestandteil des neuen Designs ist ein weißes Band, das künftig alle Siemens Transformatoren zieren wird. Neben dem optischen Aspekt, hat das Band auch eine Funktionalität: Es ist je nach Produkttyp mit entsprechenden Piktogrammen versehen, die Aufschluss über die technischen Eigenschaften des jeweiligen Transformators geben. Sie zeigen zum Beispiel, ob der Transformator mit einem innovativen Pflanzenöl auf Esterbasis befüllt ist, oder ob spezielle Maßnahmen zur Geräuschreduzierung ergriffen wurden. Innovationen aus den Bereichen Technik, Material und Maschinenbau, die sich im Innenleben des Trafos befinden, werden so nach außen gespiegelt und sind für jedermann sichtbar. Einerseits schafft Siemens so eine größere Transparenz für Kunden und die Öffentlichkeit; andererseits sollen auch Arbeitsschritte während der Installation und Wartung von den integrierten Symbolen profitieren.

„Unser neues Design ist nicht nur ein Hingucker, sondern ein Versprechen an unsere Kunden: Egal, welcher Trafo-Typ – alle erfüllen den gleichen hohen Anspruch an Qualität und Leistung“, erklärt Beatrix Natter, CEO der Siemens-Geschäftseinheit Transformatoren. „Der Transformator ist die entscheidende Komponente über alle Spannungsebenen der Stromübertragung und -verteilung hinweg. Durch die fortschreitende Digitalisierung gewinnen Transformatoren weiter an Bedeutung, denn als Schnittstelle zwischen Erzeuger und Verbraucher können sie Daten von beiden Seiten sammeln, verarbeiten und nutzen.“

Lösungen zur digitalen Energieverteilung
Auf der Hannover Messe zeigt Siemens neben dem prämierten Trafo-Design unter anderem Lösungen zur Einbindung von Systemen und Geräten der elektrischen Energieverteilung in automatisierte Produktionsumgebungen, die alle Phasen im Wertschöpfungsprozess betreffen: Das automatisierte Engineering, die ausfallsichere Stromversorgung, die Integration in ganzheitliche Energieeffizienzkonzepte, die Einbindung in die industrielle Automatisierung sowie die Anbindung an cloudbasierte IoT-Betriebssysteme.

„Dank unserer integrierten Lösungen zur digitalen Energieverteilung können sich unsere Kunden voll auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren“, sagt B. Natter. „Wir ermöglichen es unseren Kunden, sich ein eigenes Energiemanagementsystem aufzubauen und so von den Möglichkeiten des Energiemarkts zu profitieren.“

Über Mindconnect-Komponenten lassen sich alle erfassten Energiedaten auch in MindSphere, dem cloudbasierten IoT-Betriebssystem von Siemens, bereitstellen – und stehen so für spezifische Auswertungen zur Verfügung. Die präzise, reproduzierbar und zuverlässig ermittelten Messwerte für Strom, Spannung, Leistung und Energie bilden die Voraussetzung für ein systematisches Energie- und Anlagenmonitoring. Mindsphere ermöglicht es, die Leistungsfähigkeit durch das Erfassen und die Analyse großer Datenmengen zu verbessern. Dies eröffnet Einsparpotenziale für Unternehmen und ist die Grundlage für ein nachhaltiges betriebliches Energiemanagement im digitalen Zeitalter.