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20.03.2017

Sensorik weiter auf Wachstumskurs

Holger Bödeker (rechts) bei der AMA-Pressekonferenz in Nürnberg

Holger Bödeker (rechts) bei der AMA-Pressekonferenz in Nürnberg

Umsatz in der Sensorik  und Messtechnik

Umsatz in der Sensorik und Messtechnik

Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von 4%, investierte 2% mehr und steigerte die Exportquote um 7%. Das sind die wesentlichen Zahlen, die der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. auf seiner Pressekonferenz im März in Nürnberg verkündete. Für das laufende Jahr prognostizieren die AMA Mitglieder ein weiteres Umsatzwachstum von 5%, planen 5% mehr zu investieren und prognostizieren einen Personalausbau um 3%.

Der Erfolg der Branche spiegelt sich in einem deutlichen Anstieg der Exportquote um 7% auf 58 % wider und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. „Auffällig dabei ist, dass die Exportquote ins nicht-europäische Ausland nahezu unverändert blieb, während die Exporte ins europäische Ausland um 7% auf 46% zulegte“ berichtet Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik. Auf die Frage nach den Chancen und Risiken der Digitalisierung sowie der Vernetzung der industriellen Produktion antworteten 88 % der AMA Mitglieder, dass sie die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge als eine sehr gute Chance für mehr Wachstum in der Sensorik und Messtechnik sehen.

„Sensorik und Messtechnik befindet sich auf der Überholspur, verglichen zur deutschen Industrie insgesamt“, fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die Branchenergebnisse zusammen. „Betrachten wir die gesellschaftlichen Zukunftsprojekte, finden wir Themen wie CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Städte, den intelligenten Umbau der Energieversorgung, nachhaltige Mobilität, internetbasierte Dienste für die Wirtschaft, Industrie 4.0 und sichere Identität. Diese Projekte zeigen uns bereits heute die Herausforderungen von morgen. Das erfreuliche für unsere Branche ist, die Lösungsansätze basieren auf den Daten, die Sensoren liefern und Messtechnik auswertet. Damit bietet die Zukunft unseren Mitgliedern eine Vielzahl neuer Chancen, um die anstehenden Veränderungen positiv zu gestalten.“