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Systemdurchgängigkeit bietet viele Vorteile

01 Die Elabo GmbH in Crailsheim setzt – angefangen mit den Arbeitsplatzsystemen – durchgängig die neuen Befehls-  und Meldegeräte Sirius Act (3SU1) von Siemens ein

01 Die Elabo GmbH in Crailsheim setzt – angefangen mit den Arbeitsplatzsystemen – durchgängig die neuen Befehls- und Meldegeräte Sirius Act (3SU1) von Siemens ein

02 Mit vier Designlinien in Kunststoff und Metall bietet Sirius Act die notwendige Flexibilität, um für jede Anwendung die passende Auswahl treffen zu können

02 Mit vier Designlinien in Kunststoff und Metall bietet Sirius Act die notwendige Flexibilität, um für jede Anwendung die passende Auswahl treffen zu können

03 Ein beleuchteter Not-Halt-Pilzdrucktaster im Einbau

03 Ein beleuchteter Not-Halt-Pilzdrucktaster im Einbau

04 Zum Freischalten unterschiedlicher Aktionen gibt es konventionelle Schlüsselschalter. Alternativ dazu bietet Siemens im Rahmen von Sirius Act auch spezielle ID-Schlüsselschalter mit codierten und farblich unterschiedlichen ID-Steckschlüsseln

04 Zum Freischalten unterschiedlicher Aktionen gibt es konventionelle Schlüsselschalter. Alternativ dazu bietet Siemens im Rahmen von Sirius Act auch spezielle ID-Schlüsselschalter mit codierten und farblich unterschiedlichen ID-Steckschlüsseln

05 Sven Riederer, Michael Falk und Sven Feigl von der Elabo GmbH (v. l.) freuen sich über den durchgängigen Einsatz der neuen Befehls- und Meldegeräte: „Sie passen bezüglich Design und Auswahlmöglichkeiten ideal zu unseren Anforderungen und bieten zudem noch eine Reihe von Vorteilen bezüglich Konstruktion, Handhabung und Teilelogistik“

05 Sven Riederer, Michael Falk und Sven Feigl von der Elabo GmbH (v. l.) freuen sich über den durchgängigen Einsatz der neuen Befehls- und Meldegeräte: „Sie passen bezüglich Design und Auswahlmöglichkeiten ideal zu unseren Anforderungen und bieten zudem noch eine Reihe von Vorteilen bezüglich Konstruktion, Handhabung und Teilelogistik“

Als Hersteller von intelligenter Mess- und Prüftechnik für Labor- und Montagesysteme entwickelt und baut Elabo in Crailsheim moderne Systemlösungen. Seit Sommer 2017 setzen die Experten in ihren Arbeitsplatzsystemen die neuen Befehls- und Meldegeräte von Siemens ein. Sukzessive sollen diese nun auf das gesamte Produktportfolio des Unternehmens ausgeweitet werden.
Die Elabo GmbH, ein Unternehmen der Euromicron Gruppe, hat in seiner über 45-jährigen Firmengeschichte viel Innovationsgeist bewiesen. Heute bildet bei dem hohenlohischen Unternehmen mit seinen ca. 160 Mitarbeitern die Entwicklung von Arbeitsplatzsystemen neben dem Bau von Testsystemen sowie dem Mess- und Prüfgerätebereich einen wirtschaftlichen Schwerpunkt. „Ästhetik und Optik spielen neben Funktion und Preis eine bedeutende Rolle bei unseren Labortischen“, erklärt Marketingleiter Sven Feigl. „Unsere Labortischsysteme sind technologisch sehr anspruchsvoll und entsprechend vielseitig einsetzbar.“ Aus diesem Grund sind sie nicht nur in vielen Hochschulen und Lehrbetrieben zu finden, sondern auch im industriellen Umfeld als Prüf- und Montageplätze. Insofern schreibt sich Elabo auf die Fahnen: „Wir schaffen moderne Arbeitsplatzlösungen für Leute mit Ideen.“
Im Zuge der stetigen Modernisierung entschieden sich die Verantwortlichen nun für den breiten Einsatz der neu en Befehls- und Meldegeräte Sirius Act von Siemens (Bild 1). Michael Falk, zuständig für den zentralen Einkauf bei Elabo, erklärt: „Einerseits straffen wir dadurch die Lagerhaltung erheblich und andererseits erreichen wir aufgrund der Mengengerüste wichtige Beschaffungsvorteile.“ Hintergrund ist, dass künftig alle verwendeten Befehls- und Meldegeräte aus einer einzigen Produktserie eines einzigen Herstellers stammen. Außerdem sind sämtliche Zubehörteile zueinander kompatibel, auch die rückseitigen. Dabei bleibt die Flexibilität erhalten, denn Sirius Act gibt es mit vier unterschiedlichen Designlinien in Metall- und Kunststoffausführung (Bild 2). Auch eine flache Ausführung in matter Metalloptik ist im Sortiment enthalten.
Neben beleuchteten Varianten und individueller Beschriftung mithilfe von Lasertechnik gibt es auch mit LED ausgeleuchtete Not-Halt-Pilzdrucktaster (Bild 3). Ein Highlight ist dabei der sogenannte elektronische ID-Schlüsselschalter (Bild 4). Als Alternative zum konventionellen mechanischen Schlüsselschalter bringt er eine Reihe zusätzlicher Funktionen mit. Fünf Farbgestaltungen des ID-Schlüssels zeigen die unterschiedlichen Schalt- bzw. Berechtigungsstufen an, die durch Einschieben aktiviert werden. „Ein interessantes Feature“, so M. Falk, „das den modernen Charakter unserer Lösungen und auch den Trend nach verstärkter Vernetzung im Sinne von Industrie 4.0 eindeutig widerspiegelt.“
Anpassung und Engineering zeigen die Vorteile
Aufgrund der durchgängig hohen Schutzart IP69K, einschließlich IP66, IP67 und IP69, eignen sich die Befehls- und Meldegeräte für den Einsatz unter widrige Umgebungsbedingungen bis hin zum Außeneinsatz, sodass auch dort die Ausfallsicherheit sehr hoch ist. Bei Elabo indes stehen auch andere Merkmale im Vordergrund, wie Sven Riederer aus der Elektronikentwicklung bei Elabo berichtet: „Die neuen Befehls- und Meldegeräte passen mit der notwendigen Montagebohrung von 22 mm genau in das bisherige Konstruktionsschema und erleichtern somit den Umstieg spürbar.“ „Spürbar“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass seitens der Lochabstände keine Veränderungen notwendig sind und bezüglich der Konstruktion alle relevanten Daten von Siemens online zur Verfügung gestellt werden. Das Prozedere beschreibt S. Riederer im Telegrammstil: „Einfach auf der Homepage per User-ID und Passwort anmelden, die gewünschten Informationen auswählen und downloaden.“ Neben den wichtigsten Informationen, wie Maßzeichnungen, Zertifikate und Teilelisten, erhält die Konstruktionsabteilung 2D- und 3D-Daten zur direkten Integration in das verwendete Konstruktions-Tool im DXF-Format sowie auch als PDF-Datei. In solchen schlanken Prozessen sieht er große Vorteile, da sie nicht nur die Entwicklung und Konstruktion vereinfachen, sondern auch die Auswahl und Bestellung bzw. Bestellnachverfolgung. M. Falk ergänzt: „Im Online-Portal sieht man zudem das Preisgefüge; so kann auch der Konstrukteur sofort abschätzen, wie wirtschaftlich seine Lösung ist, was letztendlich die Abläufe zwischen Konstruktion und Einkauf beschleunigt.“
Vereinfachte Handhabung
Seit Sommer 2017 kommen die ersten Befehls- und Meldegeräte Sirius Act von Siemens in den Labortischsystemen von Elabo zum Einsatz. Sukzessive sollen sämtliche Geräte in allen Unternehmensbereichen damit ausgestattet werden. „Dadurch erreichen wir eine Systemdurchgängigkeit bei allen unseren Systemlösungen, die technisch und optisch den anspruchsvollen Charakter unserer Mess-, Prüf- und Lehrsysteme widerspiegelt“, erklärt S. Feigl. Außerdem konzentriert sich der gesamte Konstruktions- und Beschaffungsprozess nun auf einen Lieferanten, was M. Falk entsprechend positiv kommentiert: „So vereinfachen und beschleunigen wir alltägliche Aufgabenstellungen – sogar bis in die Montagebereiche.“ Denn durch die unternehmensweite Vereinheitlichung kennen alle Mitarbeiter die neuen Siemens-Befehls- und Meldegeräte und können bei Produktionsspitzen unterstützend mitwirken. Außerdem werden durch die Möglichkeit der Mehrstückverpackung Verpackungsmaterial sowie gleichzeitig Zeit zum Auspacken und für die Entsorgung eingespart.
Positives Feedback kommt auch aus der Gerätemontage. „Wir benötigen weniger Einzelteile, weniger Montageschritte und erreichen dadurch auch kürzere Durchlaufzeiten“, berichtet M. Falk. Das Anbringen der Taster und Schalter erfolgt an einer nutfreien Lochfräsung mit 22 mm Durchmesser. Dabei kann die Blechdicke bis 6 mm betragen. Der Befehlsgeber wird von vorne eingesteckt und der Halter von hinten mit einem Handgriff aufgeschnappt. Durch die rückseitige Schraubfixierung entsteht ein verdrehsicherer Halt. „Gegenüber dem bisher verwendeten Wettbewerbssystem im Laborbereich ist die Montagetechnik bei der Siemens-Lösung nun spürbar einfacher geworden“, sagt S. Riederer. Nach dieser Fixierung erfolgt das feste Anschrauben mithilfe eines Schraubendrehers. Das Lösen des Halters geschieht durch Drücken eines Entriegelungshebels.
Einfache Konfektionierung individueller Geräte
Bestückt wird der Halter mit Kontaktmodulen. Zur Beleuchtung der Geräte werden LED-Module eingeschnappt. Für die meisten Drucktaster, Leuchtmelder und Schalter reicht hier ein Dreifach-Halter aus, in den bis zu drei Module nebeneinander und je zwei Kontaktmodule hintereinander gesteckt werden können. Durch diese Kaskadierung entsteht ein individuelles Befehls- bzw. Meldegerät. Dabei erfolgt der Anschluss der Module fehlersicher – selbst bei gestapelten Kontaktmodulen. Kontaktiert wird bei Elabo über Schraubkontakte, während wahlweise für die Sirius-Act-Geräte auch Federzug-Anschlusstechnik zur Verfügung steht.
Die Vorteile im Überblick
Bei Elabo in Crailsheim werden jährlich mehrere Tausend Tische entwickelt, gebaut und ausgeliefert. Während der Grundaufbau modular ist, wird die Bestückung mit Mess- und Prüftechnik inklusive Visualisierung, Software sowie der notwendigen Befehls- und Meldegeräte individuell auf die Kundenwünsche angepasst. „Aufgrund unserer jahrzehntelangen Erfahrung sind wir im Markt als Technologieführer bekannt und wollen diesen Status weiter pflegen, was wir mit dem durchgängigen Einsatz der neuen Befehls- und Meldegeräte offenkundig unterstreichen“, fassen M. Falk, S. Feigl und S. Riederer (Bild 5) zusammen.
Die Entscheidung, Sirius Act künftig für sämtliche Aufgabenstellungen zu nutzen, hat technische, logistische und wirtschaftliche Vorteile: Das Engineering wird vereinfacht, die Beschaffungsprozesse verschlankt und die Montage beschleunigt. Durch die Auswahl aus vier unterschiedlichen Designlinien in Verbindung mit dem einfachen und robusten Aufbau der Befehls- und Meldegeräte lässt sich in Crailsheim für jeden Bedarf das richtige auswählen. (ih)

Marc Verratti ist als Vertriebsbeauftragter bei der Siemens AG in Heilbronn tätig. marc.verratti@siemens.com

Marc Verratti ist als Vertriebsbeauftragter bei der Siemens AG in Heilbronn tätig. marc.verratti@siemens.com

Claudia Ehrler ist als Marketingmanager bei der Siemens AG in Fürth tätig. claudia.ehrler@siemens.com

Claudia Ehrler ist als Marketingmanager bei der Siemens AG in Fürth tätig. claudia.ehrler@siemens.com