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B

B&B

Bedienen und Beobachten → Operating and Monitoring (der gerätetechnische Hintergrund reicht von kleinen ortsgebundenen Bedienterminals mit zweizeiliger Flüssigkristallanzeige über mobile funkangebundene Bedienpanels und Industrie-PC mit TFT-Display bis hin zu großen Bildschirmwänden in Leitständen und Schaltwarten der Prozessleittechnik zur Realisierung von HMI-Funktionen)



B-Normen

→ Typ B-Standards / Generic Safety Standards / Safety Group Standards (TYP B-Normen sind Sicherheitsgruppennormen, die Sicherheitsaspekte und sicherheitstechnische Einrichtungen für eine ganze Reihe von Maschinenarten zum Gegenstand haben. Dabei wird zwischen B1- und B2-Normen unterschieden.
Die B1-Normen [Typ B1-Standards] enthalten dabei Sicherheitsaspekte, die eine Vielzahl von Maschinen auf ähnliche Weise betreffen, wie die zu beachtenden Sicherheitsaspekte bei den elektrischen Ausrüstungen von Maschinen nach DIN EN 60204, die funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener Systeme entsprechend DIN EN ISO 13849-1 oder die Berechnung von Sicherheitsabständen und die Anordnung von Schutzeinrichtungen nach DIN EN ISO 294 und DIN EN 999.
Die B2-Normen [Typ B2-Standards] dagegen beziehen sich auf Sicherheitseinrichtungen, die für verschiedene Arten von Maschinen verwendet werden können, wie die Zweihandschaltung oder berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen BWS nach DIN EN 574 bzw. DIN EN 61496)

www.arbeitssicherheit.leuze.de/a/a_06.html



B-Splines

→ Basis-Splines (stückweise parametrische polynomiale Kurven, die durch Kontrollpunkte und Basisfunktionen beschrieben werden. Am weitesten verbreitete Methode zur Darstellung von Kurven und Flächen. Siehe auch NURBS)

www.mathematik.uni-dortmund.de/lsviii/veranstaltungen/approx07/Skript/kap_spline.pdf

http://userpage.fu-berlin.de/~vratisla/Bildverarbeitung/Bspline/Bspline.html

www.tedata.com/2570.0.html



Backplane

→ Rückwandplatine / Busplatine (Mehrlagenleiterplatte mit Daten-, Signal- und Versorgungsleitungen sowie Steckplätzen zur Aufnahme von Steckeinheiten an der Rückwand von elektronischen Geräten)

http://de.wikipedia.org/wiki/Backplane



BACnet

Data Communication Protocol for Building Automation and Control Network (Kommunikationsprotokoll für Datennetze der Gebäudeautomation und Gebäuderegelung. Es wurde von der American Society of Heating, Refrigeration, and Air Conditioning Engineers [ASHRAE] entwickelt und als amerikanischer ANSI/ASHRAE-Standard 135-1995 veröffentlicht)

www.bacnet.de



BACS

Building Automation and Control Systems → Systeme der Gebäudeautomation



Badewannenkurve

→ Bathtub Curve (Ingenieurs-Slang für den Zeitverlauf der Ausfallrate über der Gesamtlebenszeit einer Population von Produkten [Bauelemente, Komponenten, Geräte])


Bahnsteuerungen

→ Continuous Path Controls (Begriff aus der numerischen Steuerungstechnik [NC-, CNC-Technik]. Bahnsteuerungen ermöglichen bei Werkzeugmaschinen zwei oder mehr Achsen in funktioneller Abhängigkeit so zu führen, dass die Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück entlang einer programmierten, beliebig geformten ebenen oder räumlichen Kurve mit gleichbleibender Geschwindigkeit verläuft. Solche Bearbeitungsprobleme sind typisch für Brennschneidmaschinen, Profil-Dreh- und Profil-Fräsmaschinen, Konturschleifmaschinen, Funkenerosionsmaschinen, Stoffzuschneide- und Zeichenmaschinen sowie bei Industrierobotern u. v. a. vergleichbaren Einrichtungen. Die vom Werkzeugwirkpunkt abzufahrende Bahn wird bei der Erstellung des Werkstückbearbeitungsprogramms mit Bahnstützpunkten festgelegt. Davon ausgehend erfolgt im Zuge der Programmabarbeitung steuerungsintern die Berechung von Bahnzwischenpunkten durch Interpolation in einem Zeitraster von z.B. 10 bis 100 ms)

http://sm-elektronik.de/downloads.html



Bandbreite

→ Bandwidth (der Begriff hat je nach Kontext verschiedene Bedeutungen, und zwar

www.at-mix.de/bandbreite.htm



Bandschalter

→ Tape Switch (Schließerkontakt beliebiger Länge. Er besteht aus zwei verkupferten Metallbändern, die durch einen Isolator auf Abstand gehalten werden. Durch Druckeinwirkung an jeder beliebigen Längsstelle des Bandschalters berühren sich beide Metallbänder und geben Kontakt)

www.tapeswitch.de



Barcode

→ Balken- bzw. Strichkode (Eindimensionaler Kode [1-D-Code] bestehend aus einer Folge von schmalen und breiten Strichen und Lücken zur Darstellung alphanumerischer Zeichen. Weit verbreitet zur Kennzeichnung, automatischen Identifizierung und Steuerung von Objekten [Waren, Produkte, Stückgüter])

www.mikodata.de/download/sonst/dl_strichcodefibel.pdf

www.activebarcode.de



Barriere

→ Barrier (allgemein ein Hindernis zwischen materiellen oder virtuellen Objekten oder Bereichen, das einen stofflichen, energetischen oder informationellen Austausch zwischen diesen Bereichen verhindert, abschwächt, begrenzt oder anderweitig kontrolliert. Speziell in sicherheitskritischen technischen Systemen dienen Barrieren in Form von physikalischen Schutzvorrichtungen, Warn- und Überwachungssystemen in Verbindung mit entsprechenden Handlungsvorschriften der Risikominderung, d. h. der Senkung der Eintrittswahrscheinlichkeit nicht akzeptabler Schäden)



Basisbandübertragung

→ Baseband Transmission (Bei der Basisbandübertragung werden die Daten entweder in ihrer ursprünglichen Form [die Stationen sind direkt galvanisch verbunden] oder nach Umwandlung in besondere gleichstromfreie Signalformen [die Stationen sind galvanisch entkoppelt, d.h. im Signalweg befinden sich Übertrager oder Koppelkondensatoren] übertragen. Sie wird generell bei der Datenübertragung in lokalen Netzen angewandt) 

https://home.zhaw.ch/~kunr/NTM1/folien/Present_lec7_Baseband_2010.pdf

www.staff.hs-mittweida.de/~win/vorlesungen/Grundlagen_KT_4.pdf

www2.hs-fulda.de/~werner/lehre/einfnt/NT_BB.pdf



BAuA

Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin → Federal Institute for Occupational Safety and Health

www.baua.de



Baudrate

→ Baud Rate (Maß für die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Symbole. Auch als Symbolrate, Symbolgeschwindigkeit oder Schrittgeschwindigkeit bezeichnet. Sie wird in der Einheit Baud [nach Èmile Baudot, dem Erfinder des Baudot-Telegrafen] gemessen. Wird ein Symbol nur durch ein Bit [0 oder 1] repräsentiert, entspricht die Baudrate der Bitrate. Enthält ein Symbol mehrere Bits, ist die Bitrate größer als die Baudrate)

http://de.wikipedia.org/wiki/Baudrate



Baumdiagramm

→ Tree Diagram (grafische, in vielen verschiedenen Bereichen genutzte grafische Darstellung, welche die Beziehungen zwischen den einzelnen Elementen eines Netzwerke übersichtlich zum Ausdruck bringt. Siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Baumdiagramm



BAWS

Betriebsartenwahlschalter → Operating Mode Selector Switch (ermöglicht an Maschinen und Anlagen das Umschalten zwischen definierten Betriebsarten. Moderne Ausführungen ermöglichen darüber hinaus für Bediener unterschiedlicher Qualifikation die individuelle Zugangsberechtigung zu erkennen und zu erteilen)

www.competence-site.de/Betriebsartenwahlschalter/list/cns-cut_~any-i



BAZ

Bearbeitungszentrum



BCC

Block Check Character → Blockprüfzeichen (dient der gesicherten Übertragung von Datenblöcken)



BCD

Binary Coded Decimals → Binär kodierte Dezimalzahl (jede Stelle der Dezimalzahl wird dabei durch eine vierstellige Dualzahl abgebildet. Beispiel: Dezimalzahl 109, entsprechende BCD-Kodierung 0001 0000 1001)

www.sps-lehrgang.de/bed-code



BD

Blue-ray Disc



BDE

Betriebsdatenerfassung → Production Data Acquisition (Erfassung von Personalzeiten, Rüstzeiten, Fertigungszeiten, Qualitätsdaten, Materialparametern und vielen anderen für die Betriebsführung, Bilanzierung und Abrechnung erforderlichen Daten)



BDM

Basic Drive Modul → Antriebsbasismodul / Antriebsgrundmodul (es umfasst nach DIN IEC 61800 den Umrichterteil einschließlich der Steuerung für die zugehörigen Leistungshalbleiter sowie die antriebsspezifische Steuerung und Regelung für Drehzahl, Drehmoment, Strom, Frequenz oder Spannung. Es ist zwischen Versorgungsnetz und Motor angeordnet und kann Energie in beide Richtungen übertragen)



Bearbeitungszentrum

→ Work Center / Machining Center (Bezeichnung für eine hochautomatisierte CNC-gesteuerte, ein- oder mehrspindlige Werkzeugmaschine zur Komplettbearbeitung [Bohren, Drehen, Fräsen] kubischer Werkstücke ohne manuellen Eingriff. Sie verfügen in der Regel über Zusatzeinrichtungen, wie Werkzeugwechsler, Werkstückwechsler und Palettenwechsler, deren Zusammenwirken mit der Maschine über die Steuerung koordiniert wird. Wesentliche Unterscheidungsmerkmale von Bearbeitungszentren [BAZ] sind die Anzahl der steuerbaren Achsen sowie die Anordnung der Spindel [horizontale bzw. vertikale BAZ)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bearbeitungszentrum

www.wlw.de Bearbeitungszentren



Bedrohung

→ Threat (alarmierender, besorgniserregender, zu entsprechenden Gegenmaßnahmen motivierender Sachverhalt, der mit der Möglichkeit eines unerwünschten bzw. eines Schadensereignisses verbunden ist. Im Zusammenhang mit technischen Systemen ist zwischen folgenden Bedrohungsarten zu unterscheiden:

www.demonium.de/th/home/sicherheit/grundlagen/bedrohungen.phtml



Bedrohungsanalyse

→ Threat Analysis (Systematische Identifikation und Einschätzung der Gefährlichkeit der Bedrohungen, denen Objekte [Anlagen, Systeme] ausgesetzt sein können)



Bedrohungsbaum

→ Threat Tree / Attack Tree (dient ähnlich dem Fehlerbaum in der Zuverlässigkeitsanalyse der Beschreibung und übersichtlichen Darstellung von Bedrohungsszenarien in der Sicherheitsanalyse)

www-rn.informatik.uni-bremen.de/lehre/itsec/itsec05-11a.pdf

www.slash-me.net/work/hs-nws/vortrag.pdf



Bedrohungsmatrix

→ Threat Matrix (Hilfsmittel für die Bedrohungsanalyse. Sie erlaubt die übersichtliche Darstellung möglicher Bedrohungen eines Systems in einer Matrix. Dabei werden den Spalten der Matrix die potenziellen Bedrohungsquellen, d. h. die möglichen potenziellen Auslöser von Bedrohungen, wie Programmierer, Systemverwalter, externe Benutzer, interne Benutzer, mobile Software u. Ä., zugeordnet und den Zeilen der Matrix einzelne Gefährdungsbereiche bzw. Bedrohungsklassen, wie Hardware-Angriff, Software-Angriff, Rechtemissbrauch, Ressourcenblockade [DoS] u. Ä.. Die Felder in den Schnittpunkten der Zeilen und Spalten repräsentieren dann konkret auf das System durchführbare Angriffe, wie Passwörter knacken, Viren einschleusen, Netzlast erzeugen, unerlaubte Speicherzugriffe realisieren u. Ä.)



Befehlsgeräte

→ Commanding Devices (sind Schaltelemente zur Eingabe von Befehlsinformationen in automatisierte Systeme. Bekannte Beispiele sind Einfach- und Mehrfach-Drucktaster, Schlüsseltaster, Wahltaster, Hängetaster, Not-Aus-Taster, Berührungsschalter, Fußschalter und -taster, Schwenkschalter und -taster, Zweihand-Bedienpulte, Joysticks, Positionsschalter sowie induktive, kapazitive und optische Näherungsschalter u. v. a.)

www.schaltungsbuch.de



BEMF

Back Electromagnetic Force
Gegen-EMK



Benchmarking

→ Leistungsvergleich (Vorgang einer vergleichenden Leistungs- oder Nutzensbewertung bzw. des Orientierens an festgelegten Maßstäben. Im Bereich der Automatisierungstechnik z.B. die vergleichende Bewertung der technischen Leistung spezieller Automatisierungssysteme, im Bereich des Managements die systematische Suche nach den besten Praktiken [Best Practises] der Branche, des Marktes oder in Bezug auf andere Vergleichsobjekte [Produkte, Geschäftsprozesse, Dienstleistungen, Methoden, Organisationsstrukturen] mit dem Ziel, diese Praktiken im ständigen Bemühen um die Erhöhung der eigenen Leistungsfähigkeit zum Nutzen des eigenen Unternehmens zu adaptieren. Dabei wird angestrebt, sogenannte Benchmarks, d.h. Referenzwerte [Key-Performance-Indicators, KPI-Werte] festgestellter bzw. gemessener Bestleistungen zu erreichen oder zu übertreffen. Der Begriff Benchmarking für das entsprechende Managementkonzept aus heutiger Sicht wurde Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts maßgeblich durch die Firma Xerox geprägt)

www.namur.de/fileadmin/media/Pressespiegel/atp/atp_02_2008_Benchmark.pdf

www.themanagement.de/pdf/Benchmarking.PDF

www.benchmarking.de



Benutzerfreundlichkeit

→ User Friendliness / operator Convenience (bezeichnet die von einem Nutzer beim Gebrauch bzw. der Interaktion mit einem System aus seiner Sicht erlebte Nutzungsqualität. Sie repräsentiert sich bei Hardware-Produkten durch einfache Bedienbarkeit und eine gute ergonomische Anpassung an den Wahrnehmungs- und Bewegungsapparat des Menschen und bei Software-Produkten durch eine gute Menüführung, eine ergonomisch angepasste Bedienoberfläche sowie ein Fehlbedienungen vermeidendes Bedienkonzept. Benutzerfreundlichkeit ist eine wesentliche Komponente der Gebrauchstauglichkeit von Geräten und Systemen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerfreundlichkeit



Beobachtbarkeit

→ Observability (gemäß IEV 351-21-33 ist ein System beobachtbar, wenn sein Zustand innerhalb eines endlichen Zeitintervalls aus dem Verlauf der Eingangs- und Ausgangsgrößen bestimmbar ist)



BER

Bit Error Rate → Bitfehlerrate



Berührungslos wirkende Schutzeinrichtung, BWS

→ Contactless acting Protective Device / Electro-sensitive Protective Equipment (dient dem Zugangsschutz bzw. der Anwesenheitserkennung von Personen bei Maschinen, die ein Risiko einer Körperverletzung in sich bergen. Sie bietet Schutz, indem sie eine Maschine veranlaßt, einen sicheren Zustand einzunehmen, bevor eine Person in eine gefahrbringende Situation geraten kann. Zwei Gruppen von BWS sind zu unterscheiden: Durchdringungssysteme wie Lichtvorhänge, Lichtgitter oder Reflexionsscanner sowie Annäherungssysteme wie Ultraschallsysteme, Passiv-Infrarot-Detektoren und Laser-Scanner. Jede BWS verfügt über eine Sensorfunktion, eine Steuerungs- bzw. Überwachungsfunktion sowie über ein Ausgangsschaltelement OSSD, das in den AUS-Zustand übergeht, wenn der Sensorteil der BWS während des bestimmungsgemäßen Betriebes anspricht)

www.schmersal.de/kasbase/bilddata/broschue/k-info/bpi45pp1.pdf



Berührungsschutz

→ Shock Protection (wird durch konstruktive Maßnahmen realisiert, die das direkte Berühren spannungsführender Anlagenteile verhindern. Der Berührungsschutz betrifft in erster Linie den Schutz von Personen und Nutztieren gegen elektrischen Schlag durch das unbeabsichtigte Berühren betriebsbedingt oder fehlerbedingt spannungsführender Teile. Man unterscheidet "Direktes Berühren" und "Indirektes Berühren".
Unter direktem Berühren wird dabei der unmittelbare Kontakt mit betriebsmäßig spannungsführenden Teilen elektrischer Betriebsmittel verstanden. Wenn hingegen nur im Fehlerfall, z. B. durch beschädigte Isolation, elektrisch leitfähige Teile eines Betriebsmittels Spannung führen und dann berührt werden, spricht man von indirektem Berühren. Zum Schutz gegen direktes Berühren werden alle aktiven elektrischen Teile entweder vollständig mit einer Isolierschicht umhüllt oder abgedeckt, z. B. in einem Schaltschrank untergebracht, oder der Schutz wird durch Barrieren gewährleistet, die einen entsprechenden Sicherheitsabstand gewährleisten. Zu Letzterem siehe z. B. Berührungsschutz an Brücken über Bahnoberleitungsanlagen [www.will-metallbau.de/pages/soku_beruehrung.html]. Schutz bei indirektem Berühren dagegen wird durch automatische Abschaltung der Stromversorgung, durch Schutzisolierung, durch örtlich erdfreien Potentialausgleich und für den Fall, dass es trotzdem zu einer Berührung kommt, durch schnelles Abschalten mittels Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen, RCD realisiert)

www.dguv.de/ifa/de/pub/bai/pdf/info0798.pdf

www.schaltungsbuch.de/norm010.html



Berührungsspannung

→ Touch Voltage (Spannung zwischen leitfähigen Teilen, wenn diese Teile von einem Menschen oder von einem Nutztier gleichzeitig berührt werden. Die Berührungsspannung ist somit die direkt am menschlichen oder tierischen Körper anliegende Spannung, die den Berührungsstrom [touch current] antreibt.
Das Messen von Berührungsspannungen erfolgt mit Spannungsmessgeräten, deren Innenwiderstand der Körperimpedanz des Menschen [ca. 1000 Ω] bzw. von Nutztieren [ca. 500 Ω] entspricht. Die Berührungsspannung ist für den Menschen lebensbedrohlich, wenn sie bei netzfrequenter Wechselspannung (AC) 50 V und bei Gleichspannung (DC) 120 V erreicht. Bei Tieren liegen die entsprechenden Werte bei AC 25 V bzw. DC 60 V)

http://de.wikipedia.org/wiki/Berührungsspannung



Beschleunigung

→ Acceleration (die Beschleunigung a, Maßeinheit: Meter pro Sekunde hoch 2 [m/s²], ist eine Bewegungskenngröße, die die zeitliche Änderung der Geschwindigkeit [Weg- oder Winkelgeschwindigkeit] eines Körpers charakterisiert. Mit v = Geschwindigkeit, s = Weg und t = Zeit beispielsweise gilt: a = dv/dt = d²s/dt². Beschleunigungsvorgänge spielen in allen bewegten Systemen, wie Aufzügen oder Fahrzeugen, wegen den damit im Zusammenhang auftretenden Trägheitskräften eine wichtige Rolle. Sie dürfen bestimmte Werte nicht überschreiten, um von mitfahrenden Personen nicht als unangenehm empfunden zu werden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigung



Beschleunigungsmoment

→ Acceleration Torque / Moment of Acceleration (In einem Antriebssystem entspricht das Beschleunigungsmoment mB der Differenz zwischen Motormoment mM und Lastmoment mL der angetriebenen Arbeitsmaschine. Das heißt: mB = mM - mL. Ein positives Beschleunigungsmoment führt zur Beschleunigung und ein negatives Beschleunigungsmoment zur Bremsung des Antriebs)



Beschleunigungssensor

→ Acceleration Sensor (auf Basis des Ferrarisprinzips für lineare und Drehbewegungen siehe folgende Website)

www.baumerhuebner.com/ferrarissensoren.html



Beschreibungsfunktion

→ Describing Function (bei nichtlinearen Übertragungsgliedern der Frequenzgang unter ausschließlicher Berücksichtigung der Grundschwingung des Ausgangssignals in Abhängigkeit von der Amplitude des sinusförmigen Eingangssignals [IEV 351-24-42])



Betrachtungseinheit

→ Item under Consideration (Gegenstand/Objekt einer Betrachtung [Beschreibung, Behandlung, Analyse, Begutachtung, Untersuchung], dessen Art und Umfang ausschliesslich vom Betrachter abgegrenzt wird)



Betriebsart

→ Operating Mode / Duty type (Art und Weise [in der Regel eine aus mehreren Möglichkeiten] wie ein Betriebsmittel [Gerät, System, Maschine oder Anlage] in der Einsatzumgebung betrieben wird, für die es ausgelegt ist. So wird beispielsweise bei Werkzeugmaschinen zwischen „Einrichtbetrieb", „Tippbetrieb", „Handbetrieb" und „Automatikbetrieb" und bei Elektromotoren zwischen insgesamt zehn Nennbetriebsarten unterschieden. Darüber hinaus beschreibt die DIN EN 61508-4 zwei Betriebsarten für Sicherheitsfunktionen. Das sind die Anforderungsarten „Low Demand Mode" und „High Demand Mode")



Betriebsbewährtheit

→ Proven in Use (zur Konfiguration sicherheitsbezogener Systeme werden u. a. betriebsbewährte [proven-in-use] Bauteile verwendet. Das heißt Bauteile, die sich bereits in größerer Stückzahl über einen längeren Zeitraum unter gleichen oder ähnlichen Einsatzbedingungen bezüglich ihrer Funktionssicherheit bewährt haben. Die konkreten Kriterien für die Betriebsbewährtheit sind dabei in den verschiedenen Branchen nicht exakt gleich definiert. Nach der DIN EN 61511 (VDE 0810) beispielsweise werden in der Prozessindustrie unter Einbeziehung aller betrachteten Geräte mindestens 30 Mio. Stunden Betriebszeit vorausgesetzt. Im Bereich des Maschinenbaus dagegen werden Bauteile oder Komponenten als betriebsbewährt angesehen, wenn zehn Systeme in unterschiedlichen Anwendungen während 10 000 Betriebsstunden oder wenigstens einem Jahr Betriebsdauer keine sicherheitsrelevanten Fehlfunktionen gezeigt haben)



Betriebskondensator

→ Running Capacitor / Operating Capacitor (Betriebskondensatoren dienen bei Einphasen-Asynchronmotoren und Drehstrom-Asynchronmotoren in Steinmetzschaltung dazu, im Luftspalt der Maschine eine Drehfeldkomponente aufzubauen, die grundsätzliche Voraussetzung dafür, dass sich die Maschine überhaupt dreht. Betriebskondensatoren bleiben im Gegensatz zu Anlaufkondensatoren ständig eingeschaltet und müssen daher für eine Einschaltdauer von 100% ausgelegt sein. Bezüglich der Bemessung von Betriebskondensatoren siehe folgende Websites) 

www.elektro-kahlhorn.de/Betriebskondensatoren---21_188_22.html

www.elosal.de/waren/ersatzteile/motorkondensator/index.php

www.jedermensch.de/sk/steinmetzschaltung.pdf



Betriebsleitebene

→ Plant Management Level (leittechnische Ebene, in der die für die Betriebsführung relevanten Entscheidungen getroffen werden. Personal: Betriebsleiter, Manager; Aufgaben: Produktionsfeinplanung, Produktionsdatenerfassung, KPI-Ermittlung, Materialmanagement, Qualitätsmanagement; Technik: Leitrechner; eingesetzte Systeme: MES, MIS; Kennzeichnend ist der Anfall von technischen und organisatorischen Daten aus verschiedenen Betriebsbereichen, die in Leitrechnern für die Betriebsleitung [Management] aufbereitet werden. Das dazu erforderliche Kommunikationssystem kann sich hier über mehrere Unternehmenskomponenten oder Betriebe erstrecken)



Betriebsmittel

→ Equipment (das Wort „Betriebsmittel" verkörpert in den verschiedenen technischen Disziplinen sehr unterschiedliche Begriffe. Aus Sicht der Elektrotechnik zählen dazu alle Teile, die der Erzeugung, Behandlung und Anwendung elektrischer Energie dienen, z. B. Leiter, Leitungen, Schalter, Motoren, Generatoren, Beleuchtungseinrichtungen usw. Aus Sicht der neuen EMV-Richtlinie [Artikel 2] beispielsweise ist "Betriebsmittel" der Oberbegriff für die von der Richtlinie erfassten Objekte. Er gliedert sich in die beiden Unterbegriffe „Geräte" und „ortsfeste Anlagen", für die allgemeine, d. h. von allen Betriebsmitteln zu erfüllende und besondere, d. h. für die beiden Kategorien jeweils spezifische, EMV-Schutzanforderungen gelten)

http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsmittel



Betriebssicherheit

→ Operational Reliability / Industrial Safety / Safety at work (Zustand, der besteht, wenn technische Systeme [Geräte, Maschinen, Anlagen] während ihres Betriebs in beabsichtigter Weise verlässlich funktionieren und von ihnen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine unzumutbare Gefahr für den Anwender und die Umwelt ausgeht. In anderen Worten: ein technisches System ist betriebssicher, wenn mit zufriedenstellend hoher Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist, dass es während seines gesamten Lebenszyklus diese Eigenschaften aufweist)



Betriebssystem

→ Operating System (Gesamtheit aller Programme, die in Verbindung mit der Computer-Hardware den grundsätzlichen Arbeitsablauf eines Computers bzw. computerbasierter Geräte regeln)

http://homepages.fh-giessen.de/~hg52/lv/bs1/skripten/bs1skript/pdf/bs1skript.pdf

www.netzmafia.de/skripten/bs/bs1.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystem



BEUG

BITBUS European Users Group (Gemeinnützige Organisation der europäischen BITBUS-Anwender zur Verbreitung der BITBUS-Technologie)

www.bitbus.org



Bewegungsgleichung eines Antriebssystems

→ Equation of Motion of a Drive System (Die Bewegungsgleichungen von Anriebssystemen sind Differentialgleichungen, durch deren exakte oder näherungsweise Integration sich Bewegungsabläufe sowie Anlauf- und Bremszeiten bestimmen lassen. Im einfachsten Fall [Trägheitsmomente bzw. bewegte Massen konstant] gilt für

Rotatorische Systeme: m(ω) = mW (ω) + J(dω/dt) wobei:
m(ω) Motormoment an der Motorwelle,
mW (ω) Widerstandsmoment der Arbeitsmaschine, bezogen auf die Motorwelle,
J Gesamtes, an der Motorwelle wirksames Trägheitsmoment,
ω Winkelgeschwindigkeit der Motorwelle.
Lineare Systeme: F(v) = FW (v) + m(dv/dt) mit:
F(v) vom Linearmotor entwickelte Kraft,
FW (v) Widerstandskraft des Arbeitsmechanismus,
m linear zu bewegende Masse,
v Geschwindigkeit der Linearbewegung)

www1.hs-bremerhaven.de/kmueller/Skript/raskm1_2s.pdf



Bewegungssteuerung

→ Motion Control (der Begriff charakterisiert die Funktion, Bewegungen nach Geschwindigkeit, Winkelgleichlauf und Position oder auch in Abhängigkeit voneinander über geschlossene Regelkreise nach vorgegebenen Konzepten zu führen. Dabei ist es gleichgültig, ob die Bewegungen nur von einer Achse ausgeführt werden, oder ob mehrere Achsen, wie bei Robotern oder Werkzeugmaschinen, koordiniert ineinander greifen. Moderne Bewegungssteuerungen integrieren dabei Steuerungs- und Antriebsfunktionalität in einem System. Das dazu erforderliche regelungstechnische Know-how ist inzwischen für zahlreiche Applikationen so in Bausteinbibliotheken hinterlegt, dass auch Motion-Control-Lösungen von jemandem erstellt werden können, der über das zugehörige theoretische Fundament nicht in vollem Umfang verfügt. Die klassischen Einsatzgebiete von Motion Control liegen im Bereich des mechanischen Bearbeitens. Heute ist Motion Control als Subbereich der Automation zu einer branchenübergreifenden Disziplin geworden)

https://prof.hti.bfh.ch/uploads/media/Profibus-dp.pdf



Bewertungskriterien

→ Assessment Criteria (Satz von prüftechnisch bzw. gutachterlich erfassbaren Merkmalen, der in seiner Gesamtheit die Beurteilung eines Objekts oder Sachverhalts, hinsichtlich der Übereinstimmung mit vorgegebenen Anforderungen bzw. angestrebten Zielstellungen zulässt)



BFOC

Bayonett Fiber Optic Connector → Stecker für Glasfaserkabel mit Bayonettverschluss (Synonym für ST-Stecker)



Binärsignal

→ Binary Signal (Signal, dessen Informationsparameter nur zwei Werte [Low/High bzw. 0/1] annehmen kann)



Binnenmarkt

→ Internal Market (abgegrenztes Wirtschaftsgebiet ohne interne Zollgrenzen, d. h. ein Raum, in dem der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gewährleistet ist. Der zurzeit weltgrößte Binnenmarkt ist der Europäische Binnenmarkt, dem die Wirtschaftsgebiete der EU-Mitgliedstaaten und einige andere Länder, mit denen Zoll- bzw. Freihandelsabkommen bestehen, angehören.
Voraussetzungen für den freien Warenverkehr sind die Angleichung der nationalen Rechtsvorschriften durch technische Harmonisierungsrichtlinien, deren Umsetzung in nationales Recht der Mitgliedstaaten, die Harmonisierung der nationalen Normenwerke mit den Europäischen Normen [EN] und der Aufbau eines europäischen Akkreditierungs-, Prüf- und Zertifizierungssystems, durch das technische Prüfungen in den verschiedenen Mitgliedstaaten vergleichbar werden und damit die Voraussetzung für die gegenseitige Anerkennung von Prüfberichten und Zertifikaten gegeben ist)

http://de.wikipedia.org/wiki/Binnenmarkt



Biometrie

→ Biometrics / Biometry (bzw. Biometrik ist die Wissenschaft von der zweckgebundenen numerischen Erfassung, Vermessung und statistischen Verarbeitung von Körpermerkmalen an Lebewesen [Menschen, Tiere, Pflanzen]. Im Kontext zu Sicherheitsaspekten interessieren biometrische Verfahren zur schnellen unwiederlegbaren automatischen Identifizierung von Personen beispielsweise bei Verifizierungsprozessen im Zusammenhang mit Bankgeschäften, bei Grenzübertritten oder bei Zutrittskontrollen zu geschützten Bereichen. Hierfür benutzbare physiologische Charakteristika sind: Fingerabdruck, Handgeometrie, Venenbild der Handoberfläche, Augeniris, Augennetzhaut, Unterschrift, Stimme und Gesichtsausdruck. Im Zug der praktischen Umsetzung werden ausgewählte Körpermerkmale automatisch vermessen und davon ein Datensatz gespeichert. Dieser wird bei Identifikationsvorgängen mit aktuellen Messwerten verglichen)

www.datenschutzzentrum.de/faq/biometri.htm

www.SuI24.net > more@click: SIK06702



BIOS

Basic Input/Output System (Computer-Kern-Software. Initialisiert die Hardware-Komponenten vor dem Start des Betriebssystems. Der Computernutzer kommt in der Regel damit nicht in Kontakt)



BiSS Bidirektionale Sensor-Schnittstelle

Bidirectional Sensor-Interface (voll-digitale bidirektionale, synchron-serielle Datenschnittstelle insbesondere für die Kommunikation mit Sensoren und Aktuatoren. Sie ist ein offener und lizenzfreier Kommunikationsstandard. Das BiSS-Konzept sieht vor, die Prozessinformationen direkt im Sensor zu digitalisieren und die entsprechenden digitalen Signale symmetrisch zu übertragen. Dadurch werden die bei analogen Übertragungsstrecken möglichen Störbeeinflussungen ausgeschlossen, außerdem erübrigen sich analoge Entstörfilter auf der Empfängerseite)

www.AuD24.net/PDF/AD125351

www.biss-interface.com



Bit

Binary Digit → Binärstelle, Binärzeichen, Binärziffer (kleinste diskrete Informationseinheit. Ein Bit kann mit dem Wert 0 oder 1 belegt sein)



Bit-parallele Verarbeitung

→ Bit-parallel Processing (die Bits eines Zeichens, z. B. 8 bit, 16 bit oder 32 bit, werden gleichzeitig über eine entsprechende Zahl von parallelen Leitungen übertragen und zeitgleich [parallel] verarbeitet)



BITBUS

(auf Standardtechnologien wie RS-485 und SDLC basierender Feldbus [IEEE 1118]. Einfach zu handhabendes nach dem Master-Slave-Prinzip arbeitendes, 1983 von Intel entwickeltes Kommunikationssystem)

www.bitbus.org/dnl/broadc.pdf

www.bitbus.org



BITE

Built-in Test Equipment → Eingebaute Testeinrichtung (in ein System integrierte Hardware und/oder Software zur selbsttätigen Überwachung der Systemfunktion. Erkannte Fehler werden signalisiert)

http://de.wikipedia.org/wiki/BITE



Bitmap-Grafiken

→ Bitmap Graphics (meist genutztes Grafikformat, das sich aus einzelnen Pixelinformationen zusammensetzt)

www.bullhost.de/b/bitmap-grafik.html



Bitrate

→ Bit Rate (Anzahl der Bits, die innerhalb einer Zeiteinheit übertragen werden. Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit von Binärdaten. Einheit: bit/s bzw. bps oder Vielfache davon)



bitseriell

→ bit-serial (die einzelnen Bits eines Zeichens werden zeitlich nacheinander über eine einzige Leitung übertragen)



BLAC-Motors

Brushless Alternating Current Motors → bürstenlose Wechselstrommotoren



Blanking

→ Ausblendung / Austastung / Unterdrückung / Unwirksam machen (Nach SICK-Glossar: „Ausblenden eines bestimmten Ausschnitts aus dem Schutzfeld eines Sicherheits-Lichtvorhangs. Dieser Ausschnitt ist damit unwirksam. Dabei sind zwei Funktionsarten von Blanking zu unterscheiden: Fixed Blanking erlaubt einen bestimmten, festen Teil des Schutzfeldes auszublenden. Diese Funktion wird z. B. gewählt, wenn ein feststehendes Teil einer Einrichtung in das Schutzfeld ragt. Floating Blanking erlaubt, dass eine bestimmte Anzahl von Lichtstrahlen des Sicherheits-Lichtvorhangs unterbrochen sind, ohne dass ein Stopp-Signal erfolgt. Diese Funktion wird gewählt, wenn sich die zugelassene Unterbrechung des Schutzfeldes nicht auf eine feste Position im Schutzfeld bezieht, z. B. wenn ein Kabel oder Schlauch durch das Schutzfeld geführt wird")



BLDC-Motors

Brushless Direct Current Motors → bürstenlose Gleichstrommotoren (Elektronikmotoren. Nennleistung: einige Mikrowatt bis zu mehreren Kilowatt. Drehzahlen: bis 100 000 min‾1)

www.power-tronic.com/gleichstrommotoren-bldc-motoren.html

http://de.nanotec.com/bldc_motoren.html

www.faulhaber.com Produkte



BLE

Betriebsleitebene → Plant Management Level



Blue Competence

(Markenname einer Kampagne des Vereins Deutsche Werkzeugmaschinenfabriken [VDW], um im Sinne von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz nicht nur die einzelne Werkzeugmaschine zu optimieren, sondern gemeinsam mit Kunden und Zulieferern den gesamten Produktionsprozess und die Endprodukte energetisch zu verbessern. Hintergrund ist einerseits die Entscheidung der Europäischen Kommission, im Rahmen der ERP-Richtlinie konkrete Anforderungen an die Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen zu stellen und zum anderen die Notwendigkeit, auch bei den Anwendern der Fertigungstechnik das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu entwickeln und gemeinsam an neuen Wegen und einer steten Verbesserung des aktuellen Stands der Technik zu arbeiten)

www.vdw.de/BlueCompetence_Imagefolder_Complete_web.pdf



Blue Guide

→ Blauer Leitfaden (Leitfaden für die Umsetzung der nach dem neuen Konzept und dem Gesamtkonzept verfassten Richtlinien)

www.ce-richtlinien.eu/richtlinien/NLF/Sonst_Komm/Blue_Guide.pdf



Blue-ray Disc, BD

(Optisches Speichermedium, High-Definition-Nachfolgeformat der DVD. Speicherkapazität bis 50 GByte, Datenrate 36 MBit/s. Verfügbare Varianten sind die vorbespielte Disc [BD-ROM], die einmal beschreibbare [Recordable] Disc [BD-R] und die mehrfach beschreibbare [Rewritable] Disc [BD-RE])

de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_optischer_Datenträger

www.bluraydisc.de



Bluetooth

(Funktechnologie nach IEEE 802.15.1, die die drahtlose Kommunikation [Sprache, Daten] innerhalb begrenzter Reichweiten ohne Sichtkontakt zwischen den beteiligten mobilen oder stationären Geräten, wie PC, PC-Peripheriegeräten, Laptops, Organizern, Modems, Mobiltelefonen, digitalen Kameras, Headsets, Maus, PCMCIA-Adaptern und USB-Adaptern, je nach Version mit Datenraten bis 3 Mbit/s ermöglicht. Typische Reichweite: ca. 10 m bei 1 mW Sendeleistung, ca. 30 m bei 2 mW und bis 150 m bei 100 mW Sendeleistung, Arbeitsfrequenz bei 2,4 GHz im nicht reglementierten ISM-Band, Übertragungsverfahren adaptives FHSS mit 1 600 Frequenzsprüngen pro Sekunde auf maximal 79 Kanälen mit einer Bandbreite von 1 MHz, Störanfälligkeit gering, hohe Datensicherheit durch 128-bit-Datenverschlüsselung und Teilnehmer-Authentifizierung. Hohe lokale Systemdichte, d. h. störungsfreier Parallelbetrieb vieler Bluetooth-Systeme ist möglich und die Koexistenzfähigkeit zu WLAN-802.11-Netzwerken gegeben. In der Automatisierungstechnik insbesondere für die Integration mobiler, bewegter oder zeitweilig installierter Geräte und Anlagenteile prädestiniert.
Die Bluetooth-Technologie geht zurück auf einen Entwurf der Firma Ericsson aus dem Jahr 1994. Die Bezeichnung Bluetooth ist vom Namen des Dänenkönigs Blatand [Blauzahn, Bluetooth] abgeleitet, der 960 die skandinavischen Länder erstmals vereinigte. Dieser Namensgebung lag die visionäre technisch-romantische Vorstellung zugrunde, dass die Bluetooth-Technologie eines Tages die Welt der mobilen Geräte kommunikativ vereint)

www.avm.de/de/Presse/Themen_und_Technik/TT_Bluetooth.pdf

www.palowireless.com/infotooth/tutorial.asp

http://files.messe.de/cmsdb/001/3301.pdf

www.bluetooth.org/apps/content

www.bluetooth.com



Bluetooth Low Energy

(neue, besonders energiesparende drahtlose Funktechnologie, die seit 2009 den Industriestandard Bluetooth ergänzt. Funkreichweite maximal 10 m, Sendefrequenz im 2,4-GHz-Bereich, Datenrate maximal 1 Mbit/s)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bluetooth_low_energy



BMBF

Bundesministerium für Bildung und Forschung → Federal Ministry of Education and Research

www.bmbf.de



BNC

Britisch Naval Connector, Bayonet Nut Connector, Bayonet Navy Connector oder auch nach den Erfindern Bayonet Neill Concelman → BNC-Steckverbinder (Stecker für Koaxialkabel mit Bajonettverriegelung. Im Gegensatz zu vielen anderen Steckverbindungen werden BNC-Stecker nicht nur in die Buchse gesteckt, sondern auch durch eine Drehbewegung um 90 ° im Uhrzeigersinn arretiert. Die Verbindung ist daher besonders stabil und kann sich nicht durch Zugbelastung lösen. Bis in den Giga-Hertz-Bereich einsetzbar. Häufig verwendet in LANs)

http://de.wikipedia.org/wiki/BNC-Steckverbinder



BNK

Benutzernahe Komponente (Synonym für ABK)



BoB

Bedienen ohne Beobachtung (Betriebsweise vollautomatisierter Anlagen ohne ständige Beaufsichtigung des Prozessbereichs. Betriebspersonal muss nur beim Anfahren und anschließend in regelmäßigen Inspektionsintervallen vor Ort anwesend sein, z. B. in modernen Kraftwerksanlagen)



Bode-Diagramm

→ Bode Plot (das Bode-Diagramm, auch Frequenzgang genannt, dient der Darstellung des Übertragungsverhaltens dynamischer Systeme, und zwar beschreibt es die stationäre Reaktion an einem Ausgang eines Systems auf eine harmonische [sinusförmige] Anregung an einem Eingang des Systems. Es basiert auf mathematischen Systembeschreibungen durch Differentialgleichungen und besteht aus einem Graph für den Betrag [die Amplitudenverstärkung] und einem Graph für das Argument [die Phasenverschiebung] einer komlexen Übertragungsfunktion)

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/184131

http://de.wikipedia.org/wiki/Bode-Diagramm



BOP

Basic Operator Panel → Basisbedienfeld (Bedienfeld zur Statusanzeige und zur Einstellung von Parametern an Umrichtern. Es kann direkt auf den Umrichter aufgesteckt oder in eine Schaltschranktür eingelassen werden)



Bots

(„Bots", „Softbots" oder „Knowbots" sind [nach Schoder/Janetzko, Uni Freiburg] Kunstwörter, die aus den Begriffen „Software-Robots" bzw. „Knowledge und Robots" abgeleitet sind. Im Vergleich zu Begriffen mit ähnlichem Bedeutungsinhalt, wie „[intelligente] Agenten" lassen sie sich am ehesten als Systeme bezeichnen, die auf der Basis von Informationen, die über das Internet bereitgestellt werden, in Bezug auf Informationsaufnahme, -selektierung, -sammlung, -speicherung und -archivierung den menschlichen Benutzer nachahmen, ergänzen oder ganz ersetzen. Als charakteristisch für Bots wird ihr hoher Grad an Autonomie angesehen, der ein Eingreifen des Menschen weitgehend auf die Bestimmung und Parametrisierung der vom Bot zu bewerkstelligenden Aufgabe und den Empfang der vom Bot eigenständig erarbeiteten Ergebnisse reduziert. Die schwächere Gewichtung von Kommunikation und Kooperation zwischen Bots untereinander [zumindest bei den gegenwärtig realisierten Systemen], der vergleichsweise geringe Rückgriff auf KI-Methoden sowie die Einschränkung auf Internet-Anwendungen stellen die Hauptabgrenzungen zum [Ober-]Begriff des Agenten dar. Insgesamt gesehen sind die Unterschiede zwischen Bots und Agenten aber eher gradueller als prinzipieller Natur. Neben vielen nützlichen Funktionen, die sie in der Regel unbemerkt im Hintergrund realisieren [vgl. z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bots] stellen entsprechend konzipierte Bots neben Viren, Würmern und Trojanern zunehmend auch eine Bedrohung für den Internetnutzer dar)

http://cert.uni-stuttgart.de/doc/netsec/bot-entfernung.php

http://cert.uni-stuttgart.de/doc/netsec/bots.php

http://bot.parsimony.net



Bottleneck Engineering

(Methode im Rahmen des Quality Function Deployments [QFD] zur Umsetzung von Kundenanforderungen in Entwicklungsziele. Zweck des Bottleneck Engineerings ist es, aus einer Vielzahl redundanter und ungenauer Kundenaussagen präzise Spezifikationen für kritische Bereiche der Produktentwicklung (Bottlenecks = Engpässe) zu erhalten)

www.projektmagazin.de/glossar/gl-0017.html



Bottom-Up

→ von unten nach oben (vom Speziellen zum Allgemeinen, vom Konkreten zum Abstrakten fortschreitend. Betrachtungsweise, Vorgehensweise, Methode, die in verschiedenen Zusammenhängen, wie Analysieren, Planen, Entwickeln usw. zur Anwendung kommt. Gegensätzlicher Ablauf wie beim Top-Down-Verfahren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Top-down_und_Bottom-up



Box-PC

(Kompakter, besonders robuster Industrie-PC auch in lüfterloser Ausführung mit Compact Flash Karten anstelle eines Festplattenspeichers für den Einbau in Maschinen, Steuergehäusen und Schaltschränken)

www.automation.siemens.com/mcms/pc-based-automation/de/industrie-pc/box-pc/Seiten/Default.aspx

www.bmc.de/box_pc_systeme_luefterlos_wireless?gclid=CLyurMDMv6kCFZQt3wod92lsgg

www.systerra.de/inhalt.php?seite=185&pfad=1_75_185



BPCS

Basic Process control System → Prozessleitsystem



bps

bits per second → Bits pro Sekunde (Maß für die Datenübertragungsgeschwindigkeit)



Brainstorming

→ Ideensammlungsmethode (kreative Methode zur Ideenfindung im Rahmen von Problemlösungsprozessen. Zu einer bestimmten Problemstellung werden von einer Gruppe von etwa fünf bis 20 Teilnehmern spontane Ideen gesammelt und später von einer Jury nach definierten Kriterien, z. B. Kosten, Realisierbarkeit u. Ä., ausgewertet. Siehe folgende Websites)

http://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorming

www.zmija.de/brainstorming.htm

www.meport.net Indexliste



Brainwriting

(Kreativitätstechnik ähnlich dem Brainstorming zur Ideenfindung in Gruppen. Jeder Teilnehmer fixiert dabei zu einer bestimmten Problemstellung seine Lösungsvorschläge schriftlich. Daran anschließend werden die einzelnen Vorschläge bewertet und die besten herausgefiltert)

de.wikipedia.org/wiki/Brainwriting



Brandschutz

→ Fire Protection / Fire Prevention (Gesamtheit aller baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Verhütung der Entstehung und Ausbreitung von Bränden, zur rechtzeitigen Entdeckung, Meldung und der wirkungsvollen Bekämpfung von Bränden im Ernstfall sowie zum Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten vor den von Bränden ausgehenden Gefahren.
Grundsätzlich wird zwischen vorbeugendem Brandschutz [organisatorische Regelungen] und abwehrendem Brandschutz [Feuerwehr- und Löschmitteleinsatz] unterschieden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz

www.f-plan.de



Breakpoint

→ Haltepunkt / Zwischenstopp in einer Programmfolge (zum Beispiel die Stelle in einem SPS-Programm, an der die Abarbeitung angehalten wird. Dadurch ist es möglich, Werte von Variablen an einer bestimmten Programmstelle zu betrachten bzw. deren schrittweise Veränderung nachzuvollziehen. Siehe z. B. CoDeSys)



Bremsmotoren

→ Brake Motors (sind Drehstromasynchronmotoren kleinerer und mittlerer Leistung bis zu einigen 100 kW mit konstruktiv integrierten elektromechanischen Bremssystemen [gleichstrom- oder drehstrombetätigte Federdruckbremsen, die im stromlosen Zustand geschlossen sind]. Beim Einschalten des Motors wird die Bremse gelöst, beim Abschalten bzw. bei Spannungsausfall fällt die Bremse selbsttätig ein. Anwendungsgebiete sind Vorschubantriebe, Kranfahr- und Hubwerkantriebe u. v. a. Anwendungen, wo es aus technologischen oder sicherheitstechnischen Gründen auf ein rasches Stillsetzen und Festhalten des Antriebs ankommt)

www.elektromotoren.de/brems.html



Bremswiderstände

→ Brake Resistors / Braking Resistors (mittels Bremswiderständen wird in umrichtergespeisten Antriebsystemen die im Bremsbetrieb vom Drehstrommotor, der dann als Generator arbeitet, gelieferte elektrische Bremsenergie im Umrichterzwischenkreis absorbiert, d. h. in Wärme umgesetzt. Das ist z. B. der Fall, nach einer Reduzierung des Drehzahlsollwerts. Bremswiderstände kommen zur Anwendung, wenn sich die Energierückspeisung ins Netz nicht kostengünstig verwirklichen lässt oder andere Gründe, beispielsweise Sicherheitsaspekte wie gefährungsfreies Stillsetzen von Anlagenteilen im Notfall, dafür sprechen.
Qualitätsmerkmale von Bremswiderständen sind:
• niedrige Induktivität, um z.B. auch für die hohen Reaktionsgeschwindigkeiten moderner Servoantriebstechnik einsetzbar zu sein,
• Verträglichkeit kurzer energiereicher Impulse, ohne dass ihre Oberfläche unzulässig hohe Temperaturen erreicht
• bei Zerstörung müssen sie dauerhaft hochohmig werden)

http://web.reo-ag.com/index.php?id=133&no_cache=1

www.elektromotoren.de/bremswiderstand.html

www.bremswiderstand.de > Download



Bridge

→ Brücke (Koppelelement, das zwei Netzwerke, beispielsweise zwei Feldbusse protokollmäßig auf der Ebene der Schicht 2 des OSI-Modells [Sicherungsschicht] miteinander verbindet)

http://as-interface.net/academy/content/specials/glossary/frameset.de.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Bridge_(Netzwerk)



Browser

→ Betrachter, Durchstöberer (Software-Tool zum Suchen und Lesen von Webseiten. Bekannte Browser sind Internet Explorer, Google Chrom, Firefox usw.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Webbrowsern

www.microsoft.com/windows/ie



Bruttodatenrate

→ Gross Data Rate (Datenmenge, die pro Zeiteinheit über einen Informationskanal übertragen wird und die außer den reinen Nutzdaten noch Zusatzinformationen enthält. Im Übrigen siehe Datenrate)



BSI

British Standards Institution → Britisches Normungsinstitut (Neuer Name: British Standards)

www.bsigroup.de



BUB

Bedien- und Beobachtungsstation → Serving and Observation Station / Operating and Monitoring Station (Synonym für ABK)



Bug

wörtlich: Käfer (im technischen Gebrauch: Fehler in einem Programm)



Burst

(Folge einer begrenzten Anzahl von einzelnen Impulsen oder ein Schwingungspaket von begrenzter Dauer, u. a. eine spezielle EMV-Prüfstörgröße)

www.schloeder-emv.de/de/pdf/db_1400d.pdf



Bus

Bidirectional Universal Switch → Sammelleitungssystem (zur Übertragung von Adressen, Daten und Steuerinformationen zwischen unterschiedlichen Komponenten und Systemen nach einem definierten Protokoll. Grundsätzlich ist zwischen parallelen und seriellen Bussen zu unterscheiden.

Im Gegensatz zur Bürokommunikation, wo weltweit einheitlich Ethernet-basierte Systeme zur Anwendung kommen, werden zurzeit in der Automatisierungstechnik viele verschiedene untereinander inkompatible Kommunikationssysteme eingesetzt, jedoch kommen auch hier zunehmend ethernetbasierte Bussysteme zum Einsatz [siehe Industrial Ethernet].
Die Auswahl eines Netzwerktyps richtet sich meistens nach dem Lieferanten der in der Anlage eingesetzten Steuerungstechnik, der geografischen Region, den speziellen funktionalen Anforderungen hinsichtlich Geschwindigkeit und Netzwerkausdehnung sowie der Verfügbarkeit geeigneter Feldgeräte. Für den Fall, dass mobile Teilnehmer in ein Kommuikationsnetz einzubinden sind bzw. eine Kabelverbindung problematisch, nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist, kommen zunehmend funkbasierte Lösungen zum Einsatz. Hierzu siehe Fuklösungen in der Automation)

www.interfacebus.com/Interface_Bus_Types.html

www.feldbusse.de



Bustopologie

(siehe Topologie)



BWP

Berührungslos Wirkender Positionsschalter → Non-contact Sensing Position Switch



BWS

berührungslos wirkende Schutzeinrichtung → Contactless Protective Device

 



Byte

Maßeinheit für 8 bit [d. h. 1 Byte = 8 bit] (Dient der Charakterisierung von Informationsmengen und Speicherkapazitäten. Vielfache davon werden durch die bekannten SI-Vorsätze zur Basis 2 oder zur Basis 10 zum Ausdruck gebracht)

http://de.wikipedia.org/wiki/Byte