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S

S&H

Sample-and-Hold-Circuit → Abtast-Halte-Schaltung / Abtast-Halte-Glied (Prinzipielle Wirkungsweise: Im eingeschalteten Zustand folgt die Ausgangsspannung des Abtast-Halte-Glieds der Eingangsspannung und im ausgeschalteten Zustand entspricht die Ausgangsspannung dem Wert der Eingangsspannung, den sie im Augenblick des Abschaltens des Halteglieds hatte. Feinheiten siehe folgende Website. S&H-Schaltungen kommen in Analog-Digital-Umsetzern zur Anwendung)

de.wikipedia.org/wiki/Sample-and-Hold-Schaltung



S/UTP

Screened Unshielded Twisted Pair → Geflecht-geschirmtes, paarverseiltes 6,366-mm-Datenkabel (neue Bezeichnung nach ISO/IEC-11801: Identisch mit der alten Bezeichnung)
SAC-Leitungen SAC-Lines (Sensor-/Aktor-Leitungen)



SaaS

Software as a Service → Software als Service (Teilbereich des Cloud Computing. Hierbei werden eine bestimmte Software und die dazu erforderliche IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und von Kunden gegen Gebühr als Service genutzt. Der Kunde benötigt dazu lediglich einen internetfähigen PC sowie eine Internetanbindung an den externen IT-Dienstleister. Der Zugriff auf die Software selbst wird über einen Webbrowser realisiert. Anschaffungs- und Betriebskosten teuerer Hardware sowie Lizenzgebühren und Pflege der Software entfallen bzw. reduzieren sich auf die SaaS-Nutzungsgebühr)

de.wikipedia.org/wiki/Software_as_a_Service



SAC-Leitungen

→ SAC-Lines (dreipolige Sensor-/Aktor-Leitungen)



SADT

Structured Analysis Design Technique (Software-Entwicklungsmethode. Ermöglicht die Darstellung komplexer Systeme mittels hierarchisch geordneter Diagramme, und kann sowohl zur IST-Analyse bestehender Systeme als auch zur Anforderungsdefinition neuer Systeme eingesetzt werden)

www.kroening-online.info/Method/SADT/m_sadt.php



SAF

Shunt Active Filter → Aktiver Parallelfilter/Aktiver Netzfilter (für die geregelte Kompensation von Oberschwingungsströmen)

http://www.tit.at/filter-saf.htm



Safe Failure

→ Ungefährlicher Ausfall / Sicherer Ausfall (Ausfall eines SRECS oder eines seiner Bestandteile, der nicht das Potential hat, eine Gefährdung zu verursachen. Begriff aus der Sicherheitsnormung IEC 62061)



Safeball

(Befehlsgeber für die Einhand- und Zweihand-Steuerung von Maschinen, z. B. Pressen, der höchstmöglichen Schutz für den Bedienenden bietet. Er besteht aus einer ergonomisch handgerecht gestalteten Kugel mit zwei auf gegenüberliegenden Seiten eingebauten Drucktastern, wodurch das Risiko einer unbeabsichtigten Betätigung minimiert ist. Bei Zweihandsteuerungen werden zwei Safeballs in einem Mindestabstand voneinander angebracht)

www.crautomation.com/imgsensoren/jokab_safeball.pdf



SafeEthernet

(Protokoll, das auf Standard-Ethernet-Technologie [IEEE 802.3] basiert und die Übertragung sicherheitsgerichteter Daten bis 100 Mbit/s sowie die Nutzung sämtlicher Ethernet-Funktionalitäten ermöglicht. Vom TÜV und der BG bis SIL 3 bzw. Kat. 4 zertifiziert)

www.safeethernet.de



Safety

Sicherheit (im Sinne des Schutzes der Umgebung bzw. der Umwelt vor Bedrohungen, die von einem Objekt bzw. System [Bauteil, Gerät, Maschine, Anlage, Produkt] ausgehen können. In industriellen Bereichen gehören dazu u. a. die Problemfelder:

http://www.olbrich-computer.de/sicherheit.html

www.aud24.net/PDF/ADK602200



Safety Calculator PAScal

(Berechnungssoftware zur Verifikation der funktionalen Sicherheit. Bietet die Möglichkeit, den erreichbaren PL-Wert (Performance Level) und SIL-Wert (Safety Integrity Level) von Sicherheitsfunktionen in Maschinen und Anlagen abhängig von den verwendeten Komponenten zu berechnen. Das Ergebnis wird mit dem erforderlichen PLr nach EN ISO 13849-1 bzw. SILr nach EN/IEC 62061 verifiziert und eventueller Handlungsbedarf aufgezeigt)

www.pilz.com/products/software/tools/f/pascal/index.jsp



Safety Integrated

Integrierte Sicherheitstechnik (durchgängiges Sicherheitskonzept, das in automatisierten Systemen alle sicherheitsorientierten Aufgaben abdeckt)

http://www.siemens.de/safety



Safety Integrity Level

Sicherheits-Integritätslevel, SIL



Safety Network International e.V.

(Unabhängige, offene Nutzerorganisation, hervorgegangen aus dem 1999 gegründeten SafetyBUS p Club, die seit ihrer Gründung die Verbreitung und Weiterentwicklung der beiden industriellen Kommunkationssysteme SafetyBUS p und SafetyNET p forciert)

www.safety-network.de



Safety over EtherCAT

(Protokoll zur Realisierung einer sicheren Datenübertragung für EtherCAT. Das Protokoll hält die Anforderungen der DIN EN 61508 bis zum Sicherheits-Integritätslevel SIL 3 ein. Siehe auch FSoE. Innerhalb der EtherCAT Technology Group offengelegt)

www.ethercat.org/pdf/german/Safety_over_EtherCAT_Uebersicht.pdf



Safety-Fieldbus

→ Sicherheits-Feldbus (Bussystem, das sicherheitsgerichtete Informationen, z. B. Signale von Überwachungsschaltungen oder Not-Aus-Tastern verlässlich übertragen kann. Herstellerneutrale Übersicht über entsprechende Systeme siehe folgende Website)

http://www.safety-info.de



Safety-Funktionen

in Leistungsantriebssystemen mit integrierten Sicherheitsfunktionen → Safety Functions of safety related Power Drive Systems PDS (SR) (Sicherheitsfunktionen in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2): SAR, SBC, SBT, SCA, SDI, SLI, SLA, SLP, SLS, SLT, SOS, SS1, SS2, SSM, SSR, STO, STR, SMT)

http://www.sew-eurodrive.de/download/pdf/16764404.pdf



SafetyBridge Technology

(Netzwerk- und steuerungsunabhängige Safety-Lösung von PHOENIX CONTACT mit deren Hilfe ohne den Einsatz einer Sicherheitssteuerung sicherheitsgerichtete Signale über Standard-Automatisierungsnetzwerke wie INTERBUS, PROFIBUS, PROFINET, Ethernet übertragen werden können)

www.elektrotechnik.vogel.de/steuerungen/articles/235657

www.phoenixcontact.de/technologie/40872_56612.htm

www.youtube.com/watch?v=qd9UjE12MsA



SafetyBUS p

(Feldbussystem der Firma Pilz zur seriellen Übertragung sicherheitsgerichteter Informationen. Sicherheitssysteme und -produkte, wie Lichtschranken, Schutztür- oder Not-Aus-Schaltungen, können damit dezentral und sicher untereinander verbunden werden. Die Anbindung erfolgt über dezentrale IO. Geräte mit integriertem Busknoten wie Lichtleiter können direkt an den Bus angeschlossen werden. Anwendungsfelder sind insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau, die Verfahrenstechnik und die Automobilindustrie)

www.industrialnetworks.ch/dateien/referate/ref18-sind2005.pdf

www.safety-network.de/de/technologie/safetybus.html

www.safetybus.de



SafetyEye

(neue Technologie zur dreidimensionalen Raumüberwachung auf der Basis drei sicherer Kameras. Ermöglicht die Überwachung und Steuerung gefahrbringender Prozesse zum Schutz von Mensch und Maschine als auch den Schutz von Objekten vor unbefugten Zugriffen und Zutritten. Erübrigt Schutzzäune, Lichtgitter und Scanner. Entwickelt von der Firma Pilz in Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler)

www.safetyeye.de



SafetyNET p

(Ethernet-basierendes Netz für Industrieanwendungen, das sowohl für Echtzeitanwendungen wie für sichere Kommunikationsaufgaben genutzt werden kann)

de.wikipedia.org/wiki/SafetyNET_p

www.safety-network.de



SAI-Module

Sensor Aktor Interface Module (sind Vor-Ort-Verteiler für Aktor- und Sensorsignale mit kabelgebundener oder funkgestützter [Bluetooth] Anbindung an das Feldbussystem)

www.weidmüller.de > Produktkatalog



SAL

Security Assurance Level → Sicherheitsgrad / Grad der IT-Sicherheit



Sampling Trace

(Funktionalität nach Art eines digitalen Speicheroszilloscops bzw. Logik-Analysers zur Aufzeichnung von analogen und digitalen SPS-Variablen innerhalb eines SPS-Programmiersystems. Das Sampling Trace erleichtert die Suche von Applikationsfehlern bzw. ist zum Datenlogging verwendbar. Verfügbar ist das Sampling Trace z. B. in CoDeSys)

www.3s-software.com/index.shtml?en_CoDeSys_Trace



SAN

Small Area Network → Netzwerk geringer räumlicher Ausdehnung [mm- bis m-Bereich] (im Vergleich zu einem LAN bzw. WAN, z. B zur Verbindung integrierter Schaltkreise auf Leiterplatten oder der Funktionseinheiten innerhalb eines Geräts. SAN steht jedoch auch für "Storage Area Network", System Area Network" und "Server Area Network")

http://www.mcc-us.com/sanfaq.htm



SAN

Sensor/Actuator Network → Sensor-Aktor-Netzwerk (Sensor-Aktor-Netzwerke verbinden auf der Feldebene Sensoren und Aktuatoren leitungsgebunden oder feldgebunden, d.h. per Funk miteinander. Siehe Feldbusse)

www.itwissen.info/definition/lexikon/Sensor-Aktor-Netzwerk-sensor-actor-network.html

www.vdi.de/fileadmin/media/content/kfit/tagungsprogramme/funk_2007-03/S0_1.pdf



Sanftanlaufdrosseln

→ Soft Start Chokes (sind einfach aufgebaute, billige und robuste Vorschaltgeräte für Drehstrom-Kurzschlussläufermotoren kleiner Leistung zur Begrenzung von Anlaufstrom und Anzugsmoment. Über Wicklungsanzapfungen lässt sich der erforderliche Sanftheitsgrad einstellen. Nach Abschluss des Anlaufvorgangs werden sie überbrückt. Bis zu einem gewissen Grad sind sie auch zur Drehzahlstellung bei Ventilatoren geeignet)

http://www.varimax.ch > Suche: Sanftanlaufdrosseln



Sanftanlaufgeräte

→ Softstarter (auch Sanftstarter oder Sanftanlasser genannt, gewährleisten den ruckfreien An- und Auslauf von Einphasen- und Dreiphasen-Asynchronmotoren mit Käfigläufern, die in Antrieben mit konstanter Betriebsdrehzahl arbeiten. Das heißt, sie ermöglichen ein sanftes Beschleunigen und im Bedarfsfall auch ein weiches Stillsetzen des Antriebs. Anlaufstrom und Anlaufdrehmoment, Hochlaufzeit und gegebenenfalls Auslaufzeit sind stufenlos einstellbar. Drehmomentstöße werden dadurch von den Übertragungsmitteln [Kupplungen, Zahnradgetriebe, Riementriebe, Kettengetriebe] sowie den angetriebenen Maschinen [Pumpen, Verdichter, Förderbänder, Brecherwerke, Mischer, Zentrifugen und Maschinen mit hohem Trägheitsmoment] ferngehalten und gleichzeitig der Anlaufstrom des Motors gegenüber Direkteinschaltung oder Stern-Dreieck-Einschaltung reduziert. Damit werden alle beteiligten Komponenten geschont und Spannungseinbrüche am Netz, die andere Verbraucher störend beeinflussen können, vermieden. Die Funktionalität der Sanftanlasser wird durch Phasenanschnittsteuerung der Ständerspannungen mittels Triacs oder AC-Steller in den Ständerphasen und durch Konstantstromregelung des Ständerstroms erreicht. Nach dem Hochlauf arbeitet der Motor über ein Überbrückungsschütz direkt am Netz. Elektronische Sanftanlaufgeräte stehen als Kompaktgeräte in Leistungsbereichen bis über 20 000 kW zur Verfügung. Optional sind sie auch mit Motorüberwachungsfunktionen [z. B. Motorstrom, Motorstillstand, Motortemperatur, Phasenausfall, Überlastschutz] und Feldbusanbindung ausgestattet. Auch lassen sich mit Gleichstrombremsgeräten kombinieren. Bei kleineren Einheiten sind sie direkt in den Klemmenkasten des Motors integriert)

www.esco-antriebstechnik.de/pdf/escostart_DS2_DS3_DE.pdf

www.abb.de/search.aspx?q=Sanftanlasser-Handbuch

www.pape-olbertz.de/deutsch/produkt2_d.html

www.nbe-online.de/sanftanlaufgeraete



Sankey-Diagramm

→ Sankey Diagram (grafische Darstellung zur Veranschaulichung der Verzweigung von Energie- und Stoffflüssen, die durch mengenproportional dicke Pfeile dargestellt werden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Sankey-Diagramm

http://www.sankey-diagrams.com



SAP

Systems, Applications and Products (Systeme, Anwendungen und Produkte [in Data Processing]; Softwareanbieter)

www.sap-ag.de



SAR

Safe Acceleration Range → Sicherer Beschleunigungsbereich (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2))



SaRS

Safety and Reliability Society → Gesellschaft für Sicherheit und Zuverlässigkeit (The professional Institution for Safety, Reliability, Engineering Risk Management Practitioners - in All Industries. UK)

www.sars.org.uk



SBC

Safe Break Control → Sichere Bremsenansteuerung (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Sie liefert nach Aktivieren von STO ein sicheres Ausgangssignal, um externe Motor-Bremsen anzusteuern und verhindert dadurch z. B. den Absturz hängender Lasten)

www.safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf

www.SuI24.net/PDF/SIK07256



SBC

Single Board Computer → Einplatinenrechner



SBE

Simulation Based Engineering → Simulationsbasiertes Engineering



SBH

Sicherer Betriebshalt → Safe Operating Stop (SOS)



SBT

Safe Break Test → Sicherer Bremsentest (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Sie dient der Überprüfung der Funktionsfähigkeit einer Bremse. Das heißt, sie ermöglicht es, Fehler in der Bremsenansteuerung und an der Mechanik der Bremse aufzudecken. Der Test wird je nach der aus einer Gefahrenanalyse erkannten Notwendigkeit in jedem Produktionszyklus oder nur alle 24 Stunden durchgeführt)

safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf



SCA

Safe Cam → Sicherer Nocken (sicheres softwaremäßiges Festlegen und Auswerten von Nockenpositionen zur Erkennung, dass sich eine Anriebsachse innerhalb eines definierten Positionsbereichs befindet. Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2))



SCADA

Supervisory Control And Data Acquisition (SCADA-Systeme dienen der Steuerung, Überwachung und Protokollierung verfahrens- und fertigungstechnischer industrieller Prozessabläufe. Hohe Konfigurationsfähigkeit erlaubt die Anpassung an die unterschiedlichsten Prozesse. Das heißt, ihre Applikationsbreite reicht von relativ anspruchslosen Anwendungen wie z. B. der Überwachung von Gebäudeklimatisierungen bis hin zu sehr anspruchsvollen Aufgaben wie der Überwachung von Kernkraftwerken. SCADA-Systeme sind seit den 1960er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt)

de.wikipedia.org/wiki/Normzylinder



SCARA-Robot

Selective Compliance Assembly Robot Arm Robot → Schwenkarmroboter/Knickarmroboter

www.youtube.com/watch?v=v5eR0eHknZk

de.wikipedia.org/wiki/SCARA-Roboter



Schaden

→ Damage, Harm, Loss, Injury (materielle oder ideelle Verletzung bzw. Beeinträchtigung eines Rechtsgutes durch ein schädigendes Ereignis. Zum Beispiel

Das Schadensausmaß ergibt sich aus einem Zustandsvergleich des geschädigten Objektes unmittelbar vor und nach dem Schadensereignis)

http://de.wikipedia.org/wiki/Schaden



Schadensorientierte Wartung

→ Corrective Maintenance (Synonym für Ausfallorientierte Wartung)



Schaltmatten

→ Switching Mats/Contact Mats/Safety Mats/Keypads (sind druckempfindliche Flächenschaltgebilde, die beim Betreten oder Befahren elektrische Kontakte schließen oder öffnen und dadurch ein Auslöse-, Kontroll-, Warn- oder Alamsignal abgeben. Als Sicherheitsschaltmatten bzw. Sicherheitstrittmatten dienen sie der Absicherung von Gefahrenbereichen an Maschinen, Pressen, Stanzen, Robotern und bei vielen anderen industriellen Installationen)

http://www.tapeswitch.de



Schaltnetzteil

→ Switched-mode Power Supply / Switching Power Supply (Viele elektrische und elektronische Geräte und Funktionsgruppen arbeiten mit Gleichstrom und benötigen dazu Gleichspannungen zwischen 3 und 24 Volt. Die Bereitstellung solcher Spannungen aus dem öffentlichen Netz erfordert autarke oder als Komponenten in Geräten verbaubare Netzteile, die eine entsprechende Spannungswandlung realisieren, eine Potentialtrennung zwischen Primär- und Sekundärkreis sowie eine Gleichrichtung, Glättung und Stabilisierung der Ausgangsgleichspannung ermöglichen. Technologisch gibt es dazu zwei Möglichkeiten: erstens die klassischen linearen Netzteile, bestehend aus einem 50-Hz-Transformator mit nachfolgender Gleichrichtung und Stabilisierung der Ausgangsgleichspannung und zweitens die sogenannten Schaltnetzteile, in denen die Netzwechselspannung zunächst gleichgerichtet und geglättet, dann „zerhackt" und die so entstandene Wechselspannung [20 bis 200 kHz] transformiert, gleichgerichtet, gefiltert und stabilisiert wird. Ein entscheidender Vorteil der Schaltnetzteile besteht darin, dass sie ein deutlich besseres Verhältnis zwischen Leistung und Gewicht als die klassischen Netzteile haben)

de.wikipedia.org/wiki/Schaltnetzteil

www.bke.cz/de/produkte



Schaltschütz

(Synonym für Schütz)



Schaltschrank

→ Electrical Enclosure / Switch Cabinet / Control Cabinet (Schaltschränke dienen der Unterbringung und dem Schutz der nicht direkt an einer Maschine oder in einer Anlage montierten, für deren Bedienung, Überwachung, Steuerung, Regelung und Betriebsführung erforderlichen elektrischen und elektronischen Betriebsmittel. Das heißt, sie schützen diese

Darüber hinaus schützen Schaltschränke die Umgebung vor intern erzeugten elektromagnetischen Feldern und Personen vor dem Berühren spannungsführender Teile. Moderne Schaltschränke werden mit vorgefertigten, geprüften Modulen im "Plug and Play"-Prinzip montiert und durch wenige standardisierte Leitungen verbunden [siehe Modularer Schaltschrank])

http://www.rittal.de/produkte/schaltschrank-systeme

http://www.schroff.de/internet/html_d/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltschrank

http://www.lohmeier.de



Schaltschrank-Entfeuchtung

→ Enclosure Dehumidification (hier geht es um die Vermeidung gefährlicher Kriechströme durch Kondensatbildung. Zur Kondensatbildung kommt es, wenn zwischen Umgebungsluft und Luft im Schrank ein hohes Temperaturgefälle besteht. Dem lässt sich durch den Einsatz von Kälteplatten an den Schaltschrankwänden oder durch Schaltschrankheizung begegnen)

http://www.dr.neumann-peltier.de/schaltschrankentfeuchtung.php

http://dtt.pfannenberg.com/files/pdf/dtt_flyer_web.pdf

www.aud24.net/PDF/AD7077880



Schaltschrank-Entwärmung

→ Enclosure Heat Dissipation (siehe Schaltschrankkühlung)



Schaltschrankheizung

→ Switch Cabinet Heating/Electrical Cabinet Heater (die Beheizung von Schaltschränken dient dazu, Funktionsstörungen durch zu niedrige Temperaturen oder Korrosion durch zu hohe Luftfeuchtigkeit oder Kondensat an den Einbauten zu vermeiden. Zur Anwendung kommen einfache Widerstandsheizgeräte oder Heizgebläse)

http://www.directindustry.de/tab/Schaltschrankheizung.html#seProd



Schaltschrankkühlung

→ Enclosure Cooling (elektrische und elektronische Komponenten heizen den Innenraum von Schaltschränken erheblich auf, wodurch Funktion und Lebensdauer der eingebauten Gerätetechnik beeinträchtigt werden können. Schaltschränke bedürfen daher der Belüftung oder Kühlung, um die von den Einbauten erzeugte Verlustwärme abzuführen. Im einfachsten Fall wird dazu kühle Außenluft unten angesaugt. Sie nimmt die Abwärme der Einbauten auf und führt diese über ein Abluftgitter im oberen Bereich des Schaltschranks nach außen ab. Moderne elektronische und leistungselektronische Bauelemente und Funktionseinheiten wie Prozessoren, Prozessorsysteme oder Frequenzumrichter entwickeln allerdings Verlustwärmemengen, die mittels herkömmlicher Belüftungssysteme nicht mehr beherrschbar sind. Hier kommen neben Wandanbau-Kühlgeräten, die die warme Luft oben im Schrank absaugen, im Kühlgerät abkühlen und dann mit hoher Geschwindigkeit in Bodenrichtung wieder in den Schrank einblasen, insbesondere bei Anlagen ab einer bestimmten Größe, verstärkt Flüssigkeitskühlsysteme zum Einsatz, die ähnlich wie beim PkW über geschlossene Kühlkreisläufe die Verlustwärme direkt vom Entstehungsort an den Komponenten mittels einer Kühlflüssigkeit, meistens Wasser, über einen Wärmetauscher an die Umgebungsluft abführen)

http://wentylatory.gda.pl/download/catalogues/urzadzenia-chlodzace-i-wymiana-ciepla.pdf

http://www.ventilator.de/erforderliche-Luftmenge-bei-Schaltschrankkuehlung

www.rittal.de/downloads/PrintMedia/PM3/de/Energieeffizienz.pdf

http://www.dr.neumann-peltier.de/schaltschrankkuehlung.php

http://www.ventilator.de/Schaltschrankkuehlung

http://www.gehaeusekuehlung.de/index.html

www.aud24.net/PDF/AD7064660



Schaltschrankklimatisierung

→ Switch Cabinet Air-Conditioning (Zielstellung der Schaltschrankklimatisierung ist es, die eingebauten elektrischen und elektronischen Komponenten vor Luftverschmutzungen, vor Feuchtigkeit und Kondenswasser [hierzu siehe Schaltschrank-Entfeuchtung], unzulässiger Erwärmung [hierzu siehe Schaltschrankkühlung] aber auch vor zu niedrigen Temperaturen [hierzu siehe Schaltschrankheizung] zu schützen)

www.rittal.de/produkte/system-klimatisierung/produktportfolio/schaltschrank-klimatisierung.asp

www.rittal.de/downloads/PrintMedia/PM3/de/system_klimatisierung_08.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltschrankklimatisierung



Schaltzeichen

→ Grafic Symbols (sind genormte [DIN EN 60617] grafische Symbole für Bauelemente, Bauteile, Baugruppen, Geräteteile, Geräte und Leitungen zur Anfertigung von Schalt- und Übersichtsplänen. Listen mit Schaltzeichen findet man auf den folgenden Webseiten)

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Schaltzeichen

http://www.iec-normen.de/shop/schaltzeichen.php

http://www.schaltungsbuch.de/norm006.html



Schütz

→ Contactor (auch Schaltschütz. Im Bereich der elektrischen Automatisierungs- und Antriebstechnik versteht man darunter aus klassischer Sicht einen elektromagnetisch betätigten Schalter für hohe Schalthäufigkeiten, dessen Kontaktsystem so lange geschlossen bleibt, wie die Betätigungsspule erregt ist. Mit Ausnahme kleiner Schütze [Hilfsschütze], die vier oder auch mehr gleichartige Kontakte haben, verfügen größere Einheiten z. B. zum Schalten von Drehstrom-Aggregaten in der Regel über drei Hauptkontakte und mehrere Hilfskontakte, Schließer und Öffner, die ausschließlich der Signalverarbeitung dienen und nur für Steuerströme bemessen sind, die einige Ampere nicht überschreiten. Die Hauptkontakte dagegen können je nach Schützgröße Ströme bis zu ca. 600 Ampere schalten. Schütze sind jedoch nicht kurzschlussfest. Sie können lediglich Ströme in der Größenordnung des 6- bis 10-fachen Schütznennstroms schalten, was etwa den Höchstwerten beim Anfahren, Gegenstrombremsen und bei Stillstandsunterbrechung eines Drehstrom-Käfigläufermotors entspricht. In jedem Fall ist zusätzlich ein Kurzschlussschutz [Schmelzsicherungen oder Leistungsschalter] zu installieren. In den Normen DIN EN 60947-4-1 bzw. VDE 0660 Teil 102 sind für Schütze bzw. Motorstarter, in denen sie integriert sind, zwei Zuordnungsarten festgelegt, die zwei unterschiedlichen Schädigungsgraden und damit im Zusammenhang erforderlichen Wartungsarbeiten nach einem Kurzschluss entsprechen. Darüber hinaus sind in diesen Normen für Schütze für die unterschiedlichen Anwendungen und Betriebsbedingungen verschiedene Gebrauchskategorien definiert. Für sehr häufiges, verschleißfreies, geräuschloses und erschütterungsfreies Schalten von ohmschen und induktiven Wechsel- und Drehstromlasten kommen Halbleiterschütze zur Anwendung)

http://de.wikipedia.org/wiki/Schütz_(Schalter)

http://www.schaltungsbuch.de/norm038.html



Schützüberwachungsrelais

→ Contactor Monitoring Device (überwacht bei einem Leistungsschütz die Hauptkontakte auf Verschweißen und erübrigt dadurch in sicherheitsgerichteten Steuerungen die redundante, d. h. aufwendigere Hintereinanderschaltung zweier Leistungsschütze. Es vergleicht dazu die Schützsteuerspannung mit dem Schaltzustand der Hauptkontakte des Leistungsschützes, den ein Spiegelkontakt zuverlässig abbildet. Wird die Schützspule entregt und werden die Hauptkontakte nicht geöffnet, löst das Schützüberwachungsrelais den vorgeordneten Leistung-, Motorschutz- oder Lasttrennschalter über einen Unterspannungsauslöser aus)

http://www.moeller.net/binary/ver_techpapers/ver961de.pdf

http://www.schaltungsbuch.de/contactors143.html



Schützkontrolle

→ External Device Monitoring/Contactor Monitoring/Contactor Control (ein Mittel, mit dem eine berührungslos wirkende Schutzeinrichtung [BWS, z. B. ein Lichtvorhang] den Status der Steuerungsteile überwacht, die ihr schaltungstechnisch nachgeordnet sind. Dabei wird nach jeder Unterbrechung des Lichtweges und vor jeder Freigabe der Schaltausgänge geprüft, ob die Nachfolge-Schütze abgefallen sind. Erst dann wird eine erneute Freigabe möglich. Reagieren die Schütze nicht innerhalb einer definierten Zeit [300 ms], schaltet der Lichtvorhang die Ausgänge ab und geht in den Verriegelungszustand)

http://www.fiessler.de/d/sicherheit/blvt.html



Schützsteuerung/Schützensteuerung

→ Contactor Control (mit elektromagnetisch betätigten Schaltgeräten [Schütze, Hilfsschütze, Relais] realisierte Steuerschaltung. Applikationsfelder: Motorsteuerungen, Steuerung elektrischer Heizelemente und lichttechnischer Anlagen)

http://www.8ung.at/elektrotechnik/FZ/2d.htm#a1



Schieberegister

→ Shift Register (siehe Register)



Schleifringe

→ Slip Rings (sind Konstruktionselemente zur Übertragung von energiereichen Strömen [siehe Schleifringläufermotor] aber auch von Signalen zwischen ruhenden und rotierenden Teilen)

http://www.bobry.ch/html/downloads.php

http://www.schleifringuebertrager.de

http://www.schleifring.de



Schleifringläufermotoren

→ Slip Ring Motors/Wound Rotor Induction Motors (sind Drehstrom-Asynchronmotoren, die eine Läuferwicklung haben, die über Schleifringe von außen zugänglich ist. Zum Anlassen des Motors oder zur Drehzahlstellung [verlustbehaftet] werden verstellbare Widerstände in die Läuferwicklung eingeschaltet. Eingesetzt in Hubwerken von Krananlagen und als elektrische Welle in Portalkranfahrwerken)

http://de.wikipedia.org/wiki/Schleifringläufermotor

http://www.vem-group.com/mediadb/pdf/sl.pdf



Schließer

→ Normally Open Contact (Arbeitskontakt. Kontakt, der beim Einwirken der Betätigungskraft schließt)



Schlupf

→ Slip (bezeichnet in technischen Bereichen ganz allgemein das Abweichen der Geschwindigkeiten miteinander über Reibung, Fluide oder Felder in Kontakt stehender mechanischer bzw. elektromechanischer Elemente.
Bei Drehstrom-Asynchronmmotoren beispielsweise ist der Schlupf ein Maß für die Drehzahldifferenz zwischen Ständerdrehfeld und Läufer. Mit nsyn = Drehzahl des Ständerfeldes [Synchrondrehzahl] und n = Läuferdrehzahl berechnet sich der Schlupf zu s = (nsyn - n) / nsyn.
Analog gilt bei Kupplungen z.B. Wirbelstromkupplungen oder Magnetpulverkupplungen für den Schlupf zwischen den beiden Kupplungshälften, die mit den Winkelgeschwindigkeiten Σ1 [Antriebsseite] bzw. Σ2 [Abtriebseite] rotieren: s = (Σ12)/ Σ1.
Daneben findet sich der Begriff Schlupf aber auch noch in anderen technischen Zusammenhängen. Siehe folgende Website)

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/89748



Schmelzsicherungen

→ Fuses / Melting Fuses (sind Bauelemente zum Schutz elektrischer Stromkreise vor strombedingten Überlastungen. Der Strom durchfließt in der Sicherung einen dünnen Draht, der beim Überschreiten eines definierten, zulässigen Stromwertes schmilzt und damit den Stromfluss unterbricht. Schmelzsicherungen gibt es für die verschiedensten Einsatzgebiete mit unterschiedlichem Ansprechverhalten [flinke, mittelträge und träge Sicherungen in vielen konstruktiven und funktionellen Varianten für den Niederspannungs- und Hochspannungsbereich]

www.sicherungen.de/de/?site=startpage%20



Schneidklemmtechnik

→ Insulation Displacement Technology / Insulation Displacement Connector Technology / IDC-Technology (Lötfreie Verbindungstechnik, bei der die zu kontaktierende Leitung nicht abisoliert, sondern auf eine Schneidklemme gelegt und mit einem Spezialwerkzeug in die Klemme hineingedrückt wird. Dadurch wird die Isolierung durchtrennt und der Kontakt hergestellt. Schneidklemmverbindungen sind in DIN EN 60352-3 und DIN EN 60352-4 spezifiziert. Die Schneidklemmtechnik kommt dann zur Awendung, wenn es gilt, viele Adern schnell und kostengünstig aufzulegen wie z.B. in der Kommunikationstechnik und im Bereich der internen Verkabelung elektronischer Geräte)

www.youtube.com/watch?v=Xl1j4PxKdjE&feature=related

www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html

de.wikipedia.org/wiki/Schneidklemme



Schnittstelle

Interface (Der Begriff Schnittstelle kennzeichnet allgemein die Verbindungsstelle zwischen zwei Systemen, die kommunikativ miteinander kooperieren. Auf Hardwareebene bezeichnet eine Schnittstelle/Interface die Verbindungsstelle zweier Baugruppen/Geräte/Systeme. Die beiderseits der Schnittstelle liegenden Einheiten sind über Schnittstellenleitungen miteinander verbunden, über die Daten, Adressen und Steuersignale ausgetauscht werden. Der Begriff Schnittstelle/Interface umfasst dabei die Gesamtheit der funktionellen, elektrischen und konstruktiven Bedingungen [Kodierung, Signalpegel, Steckerbelegung], welche die Verbindungsstelle zwischen den Baugruppen, Geräten bzw. Systemen charakterisiert. Je nach Art der Datenübertragung ist zwischen parallelen [z. B. Centronics, IEEE 488] und seriellen Schnittstellen [z. B. V.24, TTY, RS-232, RS-422, RS-485] zu unterscheiden, die für unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten und Übertragungsentfernungen ausgelegt sind. Softwaremäßig gesehen bezeichnet der Begriff Schnittstelle/Interface den Übergang an der Grenze zwischen Programmbausteinen mit den dafür vereinbarten Regeln für die Übergabe von Programmdaten. Darüber hinaus kennt man den Begriff der Benutzerschnittstelle, der den Mensch-Maschine-Kommunikationsbereich bei Geräten und Systemen bezeichnet sowie den Begriff der Programmierschnittstelle, deren Beschaffenheit es Programmierern ermöglicht, mittels einfacher Befehle komplexe Funktionen auszulösen)

www.fachlexika.de/technik/mechatronik > Schnittstellen



Schrittantriebe

→ Stepping Drives (sie bestehen aus einem Schrittmotor und einer Schrittmotor-Steuerung, die die Schrittfrequenz erzeugt und das Bewegungsverhalten des Schrittmotors bestimmt. Näheres siehe Schrittmotoren)



Schrittmotoren

→ Stepper Motors/Stepping Motors/Stepper (sind elektromechanische Wandler, die eine elektrisch vorgegebene Impulsmenge in einen definierten Drehwinkel umsetzen. Ihre Drehzahl ist der Impulsfolgefrequenz direkt proportional. Die von der Schrittmotor-Steuerung erzeugten Impulse werden über einen Verteiler und einen Leistungsverstärker den Ständersträngen des Schrittmotors zugeführt. Die Größe des Schrittwinkels liegt je nach der Ständernutzahl, der Art der Läuferausführung [permanentmagnetischer oder weichmagnetischer reaktiver Läufer] und der Motoransteuerung [jeweils nur ein Strang oder mehrere Ständerstränge gleichzeitig erregt] im Bereich von 0,036 Grad bis 180 Grad. Damit sind Schrittzahlen von bis zu 10 000 Schritten pro Umdrehung möglich. Die erzielbaren Drehmomente können bis zu 2 000 Ncm betragen. Das dynamische Leistungsvermögen der Schrittmotoren wird durch die maximale Startfrequenz und durch die maximale Betriebsfrequenz charakterisiert. Als maximale Startfrequenz wird dabei diejenige sprunghaft aufgebbare Impulsfolgefrequenz bezeichnet, der der Motor unter definierten Belastungsbedingungen vom Stillstand aus ohne Schrittverluste folgen kann. Die maximale Betriebsfrequenz dagegen ist die höchstzulässige Impulsfolgefrequenz mit der der Motor bei kontinuierlicher Frequenzsteigerung betrieben werden kann, ohne dass er außer Tritt fällt. Schrittmotoren sind insbesondere für Positionierantriebe geeignet. Sie werden nach verschiedenen Prinzipien in vielen Varianten auch für Linearbewegungen gebaut)

www.servotechnik.de/fachwissen/motoren/f_beitr_00_307.htm

http://www.goetz-automation.de/Schrittmotor/ReluktanzSM.htm

http://de.nanotec.com/schrittmotor_animation.html

http://www.directindustry.de>Suche:Schrittmotoren

http://www.rn-wissen.de/index.php/Schrittmotoren

http://de.wikipedia.org/wiki/Schrittmotor



Schutz

→ Protection (erhöhte Sicherheit bzw. verringertes Risiko gegenüber Gefahren durch entsprechende Schutzeinrichtungen und/oder technisch-organisatorische Maßnahmen, die entweder die Eintrittshäufigkeit oder das Ausmaß gefahrbedingter Schäden oder beides beschränken)



Schutzbeschaltungen

für Elektromagnete, Relais und Schütze → Suppressor Circuits (siehe Entstörmodule)



Schutzeinrichtungen an Maschinen

→ Protective Guards on Machines (können Gefahren, die von Maschinen ausgehen, durch konstruktive Maßnahmen nicht eliminiert werden, müssen nach Maschinenrichtlinie Schutzeinrichtungen vorgesehen werden. Grob ist dabei zwischen trennenden Schutzeinrichtungen und nicht trennenden Schutzeinrichtungen [berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen, BWS] zu unterscheiden. Erstere verhindern den Zutritt von Personen zum Gefahrenbereich, während letztere den Gefahrenbereich auf andere Art, z. B. durch einen Lichtvorhang absichern. Sie müssen verlässlich wirken, dürfen bei Maschinen und Anlagen deren Funktion und Bedienbarkeit nicht beeinträchtigen und müssen selbst möglichst verlässlich gegen Manipulation, unzulässige Außerbetriebnahme oder Umgehung geschützt sein)

http://www.pilz.de/sicherheitskompendium > Kapitel 4

http://www.schutzeinrichtungen.com



Schutzerdung

→ Protective Earthing/Protective Grounding [US] (unmittelbare Erdung nicht zum Betriebsstromkreis gehörender leitfähiger Teile eines Betriebsmittels oder einer Anlage zum Schutz gegen zu hohe Berührungsspannung)
Schutzfeld Protective Field (Bereich in dem die Anwesenheit eines definierten Objekts durch eine berührungslos wirkende Schutzeinrichtung BWS erkannt wird)



Schutzisolierung

→ Protective insulation (Schutzmaßnahme der Schutzklasse II [zusätzliche isolierende Umhüllung], die verhindert, dass leitfähige Teile eines Betriebsmittels berührt werden können, die infolge eines Fehlers in der Basisisolation Spannung führen. Das ist z. B. der Fall bei Geräten mit isolierendem Gehäuse. Solche Geräte haben demzufolge keine berührbaren Metallteile, die im Fehlerfall Spannung führen können. Ein Schutzleiter ist hier nicht erforderlich)

http://www.elektro-lexikon.de/s/Schutzklasse-2.html



Schutzklassen

→ Appliance Classes (für die elektrische Sicherheit von Geräten kommen Schutzmaßnahmen zur Anwendung, die verhindern, dass ein Mensch oder Tier durch elektrischen Schlag zu Schaden kommt. Folgende Schutzklassen sind dabei zu unterscheiden.

http://www.waermepumpe-installation.de/infos/schutzklasse.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_(Elektrotechnik)



Schutzkleinspannung

→ Protective Low Voltage (gemäß IEC 364: Wechselspannung: ≤50 V bzw. Gleichspannung: ≤120 V. Nach VDE 0100 wird zwischen SELV, PELV und FELV unterschieden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzkleinspannung



Schutzleiter

(elektrischer Leiter, der im Rahmen von Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag zum Verbinden von Betriebsmittel-Körpern, fremden elektrisch leitfähigen Teilen, Erdern, Erdungsleitern und geerdeten Aktiven Teilen dient)

de.wikipedia.org/wiki/Schutzleiter



Schwachstellenanalyse

→ Weak Point Analysis/Weakness Analysis (Dachbegriff für Untersuchungen zum Aufspüren bzw. frühzeitigen Erkennen von bestehenden oder sich anbahnenden Unzulänglichkeiten in Prozessen oder Systemen mit dem Ziel, festgestellte Mängel präventiv zu vermeiden bzw. abzustellen, beispielsweise mittels der FMEA-, der FMEDA- oder der FMECA-Analyse)

http://www.iwi.uni-hannover.de/cms/images/stories/upload/lv/wisem0809/SQM/SSA.pdf



Schweranlauf

→ Heavy Starting (Anlauf einer rotierenden elektrischen Maschine [Motor] mit hohem Last- oder Trägheitsmoment bis zur Betriebsdrehzahl. Erkennbar an der langen Hochlaufzeit des Motors, die bis zu 30 Sekunden betragen kann. Dabei fließen während des Beschleunigungsvorgangs erhebliche Ströme, die zu einer thermischen Überlastung der Maschine führen können. Geeignet dafür sind Käfigläufermotoren mit Stromverdrängungsläufer, polumschaltbare Motoren mit angepasster Wärmeaufnahmefähigkeit sowie Schleifringläufermotoren, bei denen während des Anlaufvorgangs die Verlustwärme größtenteils in den Anlasswiderständen im Läuferkreis außerhalb des Motors entsteht. Konkret liegt Schweranlauf vor, wenn der Anlauf länger als 12 Sekunden dauert oder die sogenannte Anlassschwere, d.h. das Verhältnis aus maximalem Anlassmoment und Motormoment f = 2,5 oder mehr beträgt)

www.s-ee.de/html/hypertext/Deutsch/Ebene_2/P_2_31_d.pdf

http://www.iem.ing.tu-bs.de/paper/2006/1Moseb_06.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Schweranlauf



Schwingmagnete

→ Vibratory Solenoids (sind nach DIN VDE 0580 (VDE 0580) Betätigungsmagnete, bei denen eine periodische hin- und hergehende Bewegung in einem Feder-Masse-System, mit einer Schwingfrequenz, die im Allgemeinen in einem festen Verhältnis zur Frequenz der angelegten Spannung steht, durch die Wirkung eines von der Erregerwicklung erzeugten magnetischen Feldes ausgelöst wird. Typische Einsatzgebiete sind die Verpackungs- und Waagenindustrie für Zuführ- und Sortiervorgänge u. a. Anwendungen, die Vibrationsantriebe erfordern)

http://web.reo-ag.com > Produkte



SCL

Structured Control Language → Strukturierte Steuerungssprache (Pascal-ähnliche Step-7-Hochsprache der Firma Siemens für die SPS-Programmierung. Entspricht der Normsprache ST)



SCM

Software Configuration Management → Software-Konfigurationsmanagement (Verwaltung der Entwicklung von Software)

http://de.wikipedia.org/wiki/SCM



SCM

Supply Chain Management → Lieferkettenmanagement



SCPD

Short-circuit Protective Device → Kurzschluss-Schutzeinrichtung (Sicherung / Leistungsschutzschalter)

http://samplecode.rockwellautomation.com/idc/groups/literature/documents/br/193-br001_-en-p.pdf



SCR

Silicon Controlled Rectifier → Steuerbarer Halbleitergleichrichter (Thyristor, weitverbreitetes leistungselektronisches Bauelement. Einschalten erfolgt durch positiven Gatestrom bei positiver Spannung, Ausschalten nur möglich, wenn der Haltestrom unterschritten wird. Einsatz bei natürlich kommutierenden Stromrichtern)



SCS

Society for Computer Simulation → Gesellschaft für Computersimulation (Die aktuelle, dem heutigen Anliegen entsprechende Bezeichnung lautet: Society for Modeling & Simulation Interational. Die SCS ist eine interational führende technische Gesellschaft, die sich mit der Weiterentwicklung der Modellierungs- und Simulationstechniken zur Lösung realer Probleme in allen denkbaren Applikationsfeldern befasst)

www.scs.org



SCSI

Small Computer Systems Interface (prozessorunabhängige Schnittstellennorm, für den Datenaustausch zwischen Computer und intelligenten Einrichtungen, wie Festplatte, CD-ROM-Laufwerk, Drucker, Scanner u. Ä. Paralleler Kabelbus mit gleichberechtigten Teilnehmern. Je nach Ausführung Datentransferraten 5 Mbit/s bis 160 Mbit/s)

http://de.wikipedia.org/wiki/SCSI



SCSOA

Short Circuit Safe Operatin Area → sicherer Arbeitsbereich eines IGBT im Kurzschlussbetrieb



SCWT

Short Circuit Withstand Time → Kurzschlusswiderstandszeit, Kurzschlusswiderstehzeit (Robustheitskenngröße bei IGBT)



SDCI

Single-drop Digital Communication Interface [for small sensors and actuators] (Synonym für IO-Link)



SDD

Silicon Disk Drives → Festplattenspeicher auf Halbleiterbasis, d. h. ohne bewegte Teile (derzeitige Ausführungen können 300.000 mal überschrieben werden, haben eine MTBF von über 2 Mio. Stunden und eine Speicherkapazität bis zu 8 GByte)



SDDML

Sercos Device Description Markup Language → Gerätebeschreibungssprache für Sercos III (XML-Beschreibung für Sercos-III-Geräte, die sich an dem Sercos-III-Gerätemodell orientiert)

www.elektroniknet.de/automation/technik-know-how/feldebene/article/637/2/Sercos_mit_neuem_Profil



SDE

Software Development Environment → Software-Entwicklungsumgebung (Gesamtheit der Hardware- und Software-Werkzeuge, deren ein Software-Entwickler bedarf, um eine Anwendung zu entwickeln)



SDI

Safe Direction → Sichere Bewegungsrichtung (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2. Verhindert, dass die Motorwelle sich in eine unbeabsichtigte Richtung dreht. Das heißt, sie gewährleistet, dass die Bewegung eines Antriebs nur in eine definierte Richtung erfolgen kann. Bei Verletzung der vorgegebenen Drehrichtung wird der Antrieb sicher abgeschaltet und eine Fehlermeldung ausgegeben. Die Funktion SDI verhindert, dass beispielsweise im Einrichtbetrieb Maschinenachsen Bewegungen in eine unerwartete Richtung ausführen und dadurch das Bedienpersonal gefährden)

http://www.safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf

www.SuI24.net/PDF/SIK07256



SDLC

Synchronous Data Link Control → Synchrone Datenübertragungsprozedur



SDR

Strain Dependend Resistor → Dehnungsabhängiger Widerstand (Dehnungsmessstreifen)



SDR-SDRAM

Single Data Rate SDRAM (Datenübertragung erfolgt nur bei aufsteigender Taktflanke)

http://arbeitsspeicher.info/arbeitsspeicher-speicher-typen/arbeitsspeicher-speicher-sdr-sdram.html



SDRAM

Synchronous Dynamic Random Access Memory → Synchroner DRAM

http://computer.howstuffworks.com/ram4.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/SDRAM



SDS

Smart Distributed System → Intelligentes verteiltes System (CAN-basierendes, von Honeywell entwickeltes Bussystem zur Verbindung von IPC oder speicherprogrammierbaren Steuerungen mit intelligenten Sensoren und Aktuatoren)

http://www.southerncontrols.com/fieldbus/sds.htm



SE

Software-Engineering



SECM

Systems Engineering Capability Model → (Modell zur Beschreibung, Bewertung und Verbesserung von Systems Engineering-Prozessen und zur Erleichterung der Befolgung des EIA-Systems-Engineering Standard [EIA 632])



Security

Sicherheit (im Sinne des Schutzes von Objekten bzw. Systemen [Komponenten, Geräte, Anlagen, Gebäudekomplexe, Unternehmen] vor Bedrohungen aus der Umwelt. In industriellen Bereichen zählen dazu u. a. die Problemfelder Datenschutz, Datensicherheit bzw. IT-Sicherheit, Werkschutz und Brandschutz)

http://ti.tuwien.ac.at/rts/teaching/courses/betriebssysteme/bs-folien/bs09_security.pdf

http://www.olbrich-computer.de/sicherheit.html



Security Assurance Level / SAL

→ Sicherheitsgrad / Grad der IT-Sicherheit (Ähnlich dem SIL ein vierstufiger Gradmesser [SAL 1 bis SAL 4] für die Sicherheit [im Sinne von Security] eines bestimmten Bereichs [Zone] eines Automatisierungssystems. Hierzu siehe: E. Kruschitz: Safety und Security, Tagungsband SPS/IPC/DRIVES 2010.
Gegenwärtig arbeitet das SP99-Komitee [Manufacturing and Control Systems Security] der ISA an der internationalen Norm IEC 62443 [Industrial Network and System Security] die u.a. das Ziel hat, den SAL als quantitatives Maß für Automation Security zu etablieren)

www.isa.org/autowest/pdf/Industrial-Networking-and-Security/Phinneydone.pdf

www.nist.gov/customcf/get_pdf.cfm?pub_id=906330



Security Engineering

→ Sicherheitsengineering (steht nach R. Anderson für die Gesamtheit aller Werkzeuge, Prozesse und Methoden für Entwurf, Implementierung und Test von sicheren IT-Systemen. Das heißt, der Gewährleistung von Zugriffsschutz, physischem Verfälschungsschutz, Kopierschutz und Datenschutz)

http://www.inf.fu-berlin.de/inst/ag-se/teaching/S-BSE/100_gruhn_security-engineering.pdf



Segmentmotoren

→ Segment Motors (der Stator solcher Motoren ist kein den Rotor ganz umschließendes konstruktives Gebilde, sondern er besteht aus einem oder mehreren Statorsegmenten)

www.vde-verlag.de/proceedings-en/453195003.html

http://www.parkem.ch>Direktantriebstechnik

http://www.directdrives.de/sub.php?page=32



Seilzug-Drehgeber

→ Cable pull assembly (siehe Seilzug-Wegsensoren)



Seilzug-Notschalter

→ Pull-wire Emergency Stop/Emergency Pull-wire Switch (Not-Aus-Schalter für ausgedehnte Maschinen und Anlagen. Betätigungselement ist eine Reißleine [75 m bis 125 m Seillänge], welche die Anlage umgibt. Wird sie gezogen, schaltet die Anlage ab. Vor einem Neustart muss der Schalter zurückgestellt werden)

http://www.zander-aachen.de/kat4/lifeline4.pdf



Seilzug-Wegaufnehmer

→ Draw-wire Displacement and Position Sensors/Wire-actuated Encoders (sind Wegsensoren. Sie dienen der Erfassung linearer Bewegungen von Bauteilen [zurückgelegte Wege, Verschiebungen, Auslenkungen u. Ä.] über ein Messseil, das über ein Rückhaltefedersystem auf einer Trommel auf- und abgewickelt wird. Die Seiltrommel ist achsial mit einem Mehrgangpotentiometer oder einem Encoder gekoppelt. Auf diese Weise wird die Linearbewegung in eine Rotationsbewegung umgeformt und in eine äquivalente Widerstandsänderung oder Impulsmenge oder in eine äquivalente Spannung gewandelt. Seilzug-Wegsensoren gibt es für Arbeitsbereiche von einigen 10 mm bis zu 50 m)

http://www.siko.de/produkte/linearline/seilzuggeber

http://www.micro-epsilon.de

http://www.baumerivo.com

http://www.wiresensor.de



Selbsteinstellende Regler

→ Self Tuning Controllers (Hierbei werden in einem dem Grundregelkreis überlagerten äußeren Kreis die Parameter der Regelstrecke durch Beobachtung der Eingangs- und Ausgangsgrößen identifiziert und danach die Reglerparameter an die Bedingungen der Regelstrecke angepasst. Das heißt, das Problem des Reglerentwurfs wird automatisch gelöst. Selbsteinstellende Regler bilden gewissermaßendie Vorstufe zu den adaptiven Reglern, deren Reglereigenschaften sich hinsichtlich Struktur und Parameter dem zeitveränderlichen oder unbekannten Verhalten einer Regelstrecke automatisch anpassen)

www.rst.e-technik.uni-dortmund.de/cms/Medienpool/Downloads/Lehre/Vorlesungen/Regelungssysteme_II/Selbsteinstellende_Regler.pdf



SELV

Safe Extra Low Voltage → Schutzkleinspannung (Schutzmaßnahme gegen gefährliche Körperströme in Verbindung mit einer Reihe weiterer Schutzvorkehrungen. SELV-Stromkreise haben eine Nennspannung, die maximal 50 V Wechselspannung bzw. 120 Gleichspannung betragen darf. In bestimmten Fällen, z. B. für Betriebsmittel mit Haut- und Haarberührung, medizinische Geräte und elektrisches Spielzeug sind noch niedrigere Werte vorgeschrieben. Die aktiven Teile von SELV-Stromkreisen dürfen weder mit Erde noch mit den Schutzleitern anderer Stromkreise in Verbindung stehen. Darüber hinaus müssen sie von den aktiven Teilen höherer Spannung sicher getrennt sein und besondere Steckvorrichtungen haben, die nicht in die Steckvorrichtungen für höhere Spannungen passen. Bei Nennspannungen über 25 V Wechselspannung bzw. 60 V Gleichspannung [in bestimmten Anwendungen aber auch darunter] sind zusätzliche Maßnahmen gegen direktes Berühren erforderlich. Hauptanwendungen für den Schutz durch Kleinspannung sind Anlagen der Fernmelde- und Informationstechnik sowie der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Genaueres siehe DIN VDE 0100 und folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung



Semantik

→ Semantics (sprachwissenschaftliche Disziplin, die sich mit Sinn und Bedeutung von Sprache bzw. sprachlicher Zeichen, Zeichenketten und sprachlichen Äußerungen befasst, die zwischen Kommunikationspartnern in einem Kommunikationsprozess hervorgebracht werden. Unter "Sinn" ist dabei nach Gottlob Fege der Inhalt zu verstehen, der sich aus den Relationen der Zeichen, Wörter, Sätze usw. untereinander im System der Sprache ergibt und unter "Bedeutung" der Inhalt, der sich aus der Relation zwischen den Zeichen und der Welt ergibt. Im Zusammenhang mit Computerprogrammen charakterisiert die Semantik die inhaltliche Bedeutung bzw. die Wirkung der Anweisungen eines syntaktisch korrekten Programms)

http://www.info.uni-karlsruhe.de/lehre/2002WS/hps/Formale-Semantik-Operational-X1.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Semantik



Sensoren

→ Sensors (oder Messfühler bzw. Messgrößenaufnehmer sind Betriebsmittel, die eine physikalische Größe auf der Grundlage eines physikalischen Effekts in ein weiterverarbeitbares elektrisches, pneumatisches oder auch hydraulisches Signal umwandeln. In modernen Sensoren ist in vielen Fällen eine Signalvorverarbeitung zur Ausschaltung störender Umgebungseinflüsse oder Nichtlinearitäten integriert und Fähigkeiten zur Selbstkalibrierung und Selbstdiagnose eingebettet [Intelligente Sensoren]. In der Automatisierungstechnik dienen Sensoren der Gewinnung der zur Prozessführung notwendigen Informationen. Beispielsweise der Erfassung von Aggregat- und Maschinenzuständen oder zur Erfassung von Prozessdaten, wie Temperatur, Druck, Drehzahl, Füllstand, Durchfluss, Wege, Winkel u. Ä, sowie der Erfassung sicherheitsrelevanter bzw. gefährlicher Zustände [Sicherheitssensoren] zur Gewährleistung des sicheren Betriebs von Geräten und Systemen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Sensor

http://www.dietz-sensortechnik.de

http://www.ama-sensorik.de



Sercos Interface

Serial Realtime Communication System Interface (Digitale Antriebsschnittstelle. Kommunikations-Standard für hochgenaue Motion Control Anwendungen, z. B. für den Informationsaustausch zwischen einer CNC und digitalen Servoantrieben und dezentralen IO. Ermöglicht sehr schnelle [bislang bis zu 16 Mbit/s] und präzise Echtzeitkommunikation zwischen einem Master und mehreren Slaves über einen Lichtwellenleiterring. Die Weiterentwicklung des bestehenden Sercos-Interface-Standards erfolgte auf der Basis von Standard-Ethernet [Ethernet II, 802.3] und steht seit 2005 als Sercos III mit erheblich verbesserten Leistungsparametern zur Verfügung, wie physikalisches Medium: verdrillte Kupferleitung oder Lichtwellenleiter, Netztopologie: Linie oder Ring, Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 100 Mbit/s, minimale Zykluszeit 31,25 µs, Jitter <100 ns, Basisprotokoll: Ethernet, Slave-to-Slave-Querverkehr, Hot-Plugging usw. Seit 2007 ist SERCOS III als internationale Norm 61158/61784 anerkannt)

www.sercos.de/Broschueren.374.0.html

www.sercos.de



SERCOS International e.V.

(Weltweit tätige SERCOS-Nutzerorganisation, die satzungsgemäß darum bemüht ist, eine einheitliche, allen interessierten Kreisen zugängliche Schnittstelle zur Kommunikation zwischen numerischen Steuerungen und elektrischen Antrieben unter der Bezeichnung SERCOS interface [Verbandszeichen] am Markt einzuführen und die Einhaltung der mit der Verbandszeichenführung verbundenen Eigenschaften der Schnittstelle zu überwachen)

www.sercos.org



Server

→ Diener / Anbieter / Dienstleister (im Bereich der Datenverarbeitung ist ein Server entweder eine Software, d. h. ein Programm, das mit einem anderen Programm, dem sogenannten Client, kommuniziert, um ihm Zugang zu speziellen Dienstleistungen zu verschaffen oder eine Hardware, d. h. eine Netzwerkstation, die für andere Stationen [Clients] Dienste anbietet und Ressourcen zur Verfügung stellt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Server



Serviceroboter

→ Service robots (sind freiprogrammierbare stationäre oder mobile mechatronische Systeme, die teil- oder vollautomatisch Dienstleistungen, d. h. Leistungen zur Befriedigung eines Bedarf für Menschen oder Einrichtungen erbringen. Kein Einsatz in der industriellen Produktion)

http://de.wikipedia.org/wiki/Serviceroboter

http://www.ifr.org



Servomotoren

→ Servo Motors (Elektromotoren zum Betätigen mechanischer Komponenten, z. B. von Ventilen oder zum lagegeregelten Nachführen bzw. Positionieren mechanischer Achsen in Werkzeugmaschinen, Robotern und in vielen anderen Anwendungen. Zur Erzielung kleiner mechanischer Zeitkonstanten haben sie ein kleines Läuferträgheitsmoment und ein großes Anzugsmoment. Sie lassen sich in wenigen Millisekunden aus dem Stillstand auf ihre Bemessungsdrehzahl beschleunigen und wieder auf Stillstand abbremsen, sowie in ihrer Drehrichtung reversieren. Sie stehen für alle Stromarten (Gleichstrom, Wechselstrom, Drehstrom) sowie für rotatorische und lineare Bewegungsformen zur Verfügung, zeichnen sich durch gute Steuerbarkeit aus und arbeiten im Übrigen stets im Kurzzeit-, Aussetz- oder Reversierbetrieb)

http://www.esitron.de/de/pdf/ESY_D.pdf

http://www.maccon.de/servomot.html

http://www.sew-eurodrive.de/download/pdf/11322802.pdf



Servotechnik

→ Servo Technology (im Gegensatz zu früher, wo der Begriff Servotechnik sich mehr auf anspruchslose Hilfsantriebe bezog, impliziert er heute hochleistungsfähige digital geregelte Antriebssysteme mit Servomotoren, die zunehmend als Hauptantriebe in den Branchen Verpackungstechnik, Robotertechnik, Werkzeugmaschinen, Handlinsysteme, Blechverarbeitung, Papierverarbeitung und in der Fördertechnik eingesetzt werden)

www.f07.fh-koeln.de/imperia/md/content/personen/krah_jens/sps_2010_krah.pdf

http://www.sew-eurodrive.de/download/pdf/11322802.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Servotechnik

http://servotechnik.de



Session Layer

→ Sitzungsschicht/Kommunikationssteuerungsschicht (Schicht 5 im OSI-Referenzmodell. Sie erlaubt es, zwei Anwendungen auf verschiedenen Rechnern, eine Sitzung, d. h. eine Direktverbindung, zwischen diesen Anwendungen aufzubauen, zu nutzen und wieder zu beenden. Sie realisiert die Dialogverwaltung, reguliert die Länge der Datenübertragung und kümmert sich darum, welcher Teilnehmer wann sendet oder empfängt und um die Synchronisation und den Wiederaufbau von Sitzungen nach einem Fehlerfall)



SFC

Sequential Function Chart → Sequenzieller Funktionsplan / Funktionsablaufplan (grafisches Darstellungsmittel für Ablaufsteuerungen, grafische Eingabefachsprache für SPS)

http://www.bernhard-plagemann.de/plm/Theorie/GRAFCET/Die_Ablaufsprache.ppt

http://www.3s-software.com/index.shtml?en_CoDeSys_SFC



SFC

Static Frequency Converter → Statischer Frequenzumrichter / Frequenzwandler (elektronisches Gerät, das aus einer Einphasen- oder Dreiphasenwechselspannung bestimmter Frequenz eine in Amplitude und Frequenz veränderte Spannung erzeugt mit der ein Verbraucher betrieben wird)

http://www.vectron.net/pdf/katalog/hf400_d_gb.pdf

http://www.elektromotoren.de/wechselrichter.html



SFD

Smart Feedback Device → Intelligentes Feedbacksystem (intelligente Rückführung an Servomotoren. Sie enthält einen EEPROM zur Speicherung der Motorparameter und kommuniziert mit dem Antrieb über ein Vierdraht-Interface [ein Paar für die 5-Volt-Spannungsversorgung und ein Paar für eine RS-485-Verbindung])

http://www.maccon.de/fileadmin/FTPROOT/AKM_Catalog.pdf



SFF

Safe Failure Fraction → Anteil sicherer/ungefährlicher Ausfälle (sagt aus, wie groß der prozentuale Anteil der ungefährlichen Ausfälle an der Gesamtzahl der möglichen Ausfälle eines betrachteten sicherheitsgerichteten Systems [SIS] ist. Ein Wert von 85 % beispielsweise besagt, dass nur 15 % von den insgesamt möglichen Ausfällen sicherheitskritisch sind, d.h. das Potential haben, das sicherheitsgerichtete System in einen gefährlichen bzw. sicherheitstechisch unzulässigen Betriebszustand zu versetzen. Der SFF-Wert wird aus dem Quotienten der Rate der sicheren Ausfälle plus der Rate der diagnostizierbaren gefährlichen Ausfälle zur Gesamtausfallrate des Systems bestimmt. Zusammen mit dem Fehlertoleranzwert HFT lässt sich nach DIN EN 61511 der SIL-Wert der Sicherheitsfunktion bestimmen, die das betrachtete sicherheitsgerichtete System leistet)

www.ntnu.no/ross/srt/slides/chapt10.pdf



SFP

Shop Floor Programming → werkstattorientiertes Programmieren (NC-Programmerstellung)



SFSP

Siemens Functional Safety Professional (Spezialist, der über nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen bei der vollständigen Abwicklung von [Safety Instrumented System]-Projekten nach IEC 61511 verfügt und spezielle Schulungen zum Thema funktionale Sicherheit erfolgreich absolviert hat)

www.flemming.de



SGA

Schweizerische Gesellschaft für Automatik → Swiss Society of Automatic Control

www.sga-asspa.ch



SGI

Signalinterface → Signalschnittstelle



SGML

Standardized Generalized Markup Language → Allgemeine genormte Auszeichnungssprache (Metasprache zur geräte- und systemunabhängigen Beschreibung der logischen Struktur von Dokumenten. Weiterentwickelte Version der 1969 bei IBM entwickelten Generalized Markup Language [GML]. Geeignet zur applikationsneutralen Erfassung, Weiterverarbeitung, Verwaltung, Archivierung und Verteilung von Dokumenten. Seit 1986 international genormt in ISO 8879. Angewendet im Bereich der technische Dokumentation, im Normungs- und Patent- und Verlagswesen. Auch HTML ist SGML-basiert)



SHA

Special Handling Area → technologischer Bereich, in dem besondere Hantierungsvorschriften zu befolgen sind (Beispiel: ESD-geschützter Arbeitsplatz)



Shareware

→ Software-Probe (Kunstwort, gebildet aus Share [teilen] und Software (Teilversion einer Software, die man z. B. aus dem Internet zur Erprobung zunächst kostenfrei herunterladen und in der Regel für einen bestimmten, vom Autor der Software festgelegten Zeitraum nutzen kann. Wird sie für gut befunden, steht es dem Nutzer frei, die Vollversion käuflich zu erwerben oder er muss die Benutzung einstellen, andernfalls macht er sich strafbar)

www.litotes.de/Was_ist_Shareware_/was_ist_shareware_.html

www.s-a-ve.com

 



SI

Système Internationak d'Unités → The Interational System of Units → Internationales Einheitensystem (das SI ist weltweit von der internationalen und nationalen Normung übernommen [siehe z. B. DIN 1301]. In den Mitgliedstaaten der EG bildet es due Grundlage für die Richtlinie über Einheiten im Messwesen)

www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/publikationen/DasInternationaleEinheitensystem.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem

www.ptb.de > Suche: SI

 



SI-Vorsätze

→ SI-Prefixes / Metric Prefixes (z. B. Kilo-, Mega-, Giga- usw. sind im internationalen Einheitensystem als Vielfache zur Basis 10 definiert. Insbesondere im Bereich der Informationstechnik werden sie aber auch ohne besondere Kennzeichnung als Vielfache zur Basis 2 benutzt. Die korrekten Bezeichnungen nach IEC 60027-2 müssten dann eigentlich lauten: kibi für kilobinary [210], mebi für megabinary [220], gibi für gigabinary [220] usw. Diese Feinheiten verschwinden aber meistens im praktischen Fachsprachgebrauch. Im Übrigen siehe folgende Webseiten)

www.mathematikphysik.de/physik/phydocs1/allgemein/si_vorsaetze.pdf

www.quantenwelt.de/einheiten/vorsaetze.html



Sicherer Ausfall

→ Safe Failure (Synonym für ungefährlicher Ausfall. Begriff aus der DIN EN 62061)



Sicherheit

Safety / Security (der Definition des ISO/IEC Guide 51 folgend bedeutet Sicherheit ganz allgemein die Freiheit von unakzeptablen Risiken. Dieser Zustand ist für ein abgegrenztes System gegeben, wenn das nach einer erfolgten Risikoreduktion erzielte Restrisiko kleiner als das Grenzrisiko ist, wobei unter Risiko im Zusammenhang mit technischen Sachverhalten die Kombination der Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Schadens und des Schweregrads dieses Schadens verstanden wird.

Genauer betrachtet, bestehen Sicherheitsprobleme bzw. Sicherheitsbedürfnisse grundsätzlich dort, wo mindestens das folgende elementare Bedrohungsszenario vorliegt: [Q => B => S]. Das heißt, eine Bedrohungs- bzw. Gefahrenquelle Q vorhanden ist, von der Bedrohungen B ausgehen und eine Bedrohungssenke S existiert, d. h. ein Bedrohungsopfer bzw. ein schutzbedürftiges Objekt, das durch diese Bedrohungen einem Risiko ausgesetzt ist, d. h. einer mit Ungewissheit belasteten Sachlage, die mit mehr oder weniger hoher Wahrscheinlichkeit W erwarten lässt, dass ein unerwünschtes, mit einem mehr oder weniger großen Schaden für das bedrohte Objekt einhergehendes Ereignis eintritt. Davon ausgehend erklärt sich "Sicherheit" als ein Zustand, der für ein klar abgegrenztes, bedrohtes Objekt dann besteht, wenn für dieses Objekt das Risiko im oben erklärten Sinn Schaden zu nehmen, während seiner gesamten Existenzphase einen akzeptierbaren Wert nicht überschreitet. Dieser Sachverhalt ist beispielsweise auch in der Sicherheitsnorm DIN EN 61508-4 (VDE 0803-4), in Übereinstimmung mit der eingangs gegebenen Definition, wie folgt, formuliert: Sicherheit = Freiheit von unvertretbaren Risiken. Das grundsätzliche Ziel aller Sicherheitsbestrebungen besteht daher darin, das Wirksamwerden von Bedrohungen weitestgehend zu unterbinden, d. h. die Eintrittswahrscheinlichkeit W eines Schaden auslösenden Ereignisses soweit wie möglich zu reduzieren. Genauer gesagt, ein bestehendes Risiko mittels geeigneter Maßnahmen unterhalb eines Grenzrisikos bzw. tolerierbaren Risikos zu senken. Zu diesen Maßnahmen zählen im Rahmen einer sicherheitsgerichteten Konzipierung und Ausführung technischer Systeme die gezielte Vermeidung möglicher systematischer und zufälliger Fehler, u. a. durch die Umsetzung bewährter Sicherheitsprinzipien, wie Überdimensionierung, Redundanz, Hardware-Diversität u. Ä., durch den Einsatz sicherheitsbewährter Bauteile, Geräte, Subsysteme und Produkte, die entsprechenden Sicherheitsspezifikationen genügen sowie durch die zielgerichtete Systemausstattung mit Beobachtungs-, Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen, um sich anbahnende, Schaden auslösende Ereignisse möglichst frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen, wie Alarme und automatische Gegenmaßnahmen, zu unterbinden. Zu den möglichen systematischen Fehlern bei sicherheitsgerichteten elektrischen und elektronischen Systemen zählt die elektromagnetische Unverträglichkeit. Deshalb kommt der EMV-gerechten Gestaltung solcher Systeme besondere Bedeutung zu. Entsprechende Hinweise finden sich in der IEC/TS 61000-1-2. Siehe auch Sicherheit und EMV
Im praktischen Umgang mit der Sicherheitsproblematik, speziell in industriellen Bereichen, ist es verschiedentlich vorteilhaft, dem angloamerikanischen Sprachgebrauch folgend, zwischen Sicherheit im Sinn von Security und Sicherheit im Sinn von Safety zu unterscheiden. Im Übrigen gibt es weder in der Technik noch in der Natur eine absolute Sicherheit ohne jegliches Risiko)

www.ias.uni-stuttgart.de/?page_id=35&show=umdruck

www.innotecsafety.de/unternehmen

www.AuD24.net/PDF/ADK602200

www.SuI24.net/PDF/SIK06000



Sicherheit und EMV

→ Safety and EMC (sichtet man das komplexe, rasant evolvierende, hoch technisierte Umfeld moderner Industriegesellschaften, so finden sich darin bekanntermaßen eine Vielzahl an elektrisch/elektronisch gestützten Techniken und Technologien. Eng miteinander verflochten und mit allen Bereichen privaten und öffentlichen Lebens und Wirtschaftens untrennbar verknüpft sind sie für moderne Zivilisationen die unverzichtbare materielle Existenzgrundlage und Voraussetzung für gehobene Lebensqualität. Ihr Betrieb impliziert jedoch eine Fülle an sich ständig vermehrender Risiken. Damit werden die Gewährleistung ihrer gefahrlosen Nutzung sowie die Aufrechterhaltung ihrer funktionalen Stabilität und Betriebssicherheit zu einer Frage von existenziellem Gewicht.
Aus technischer Sicht entscheidend dafür sind u. a. die folgenden sicherheitsfördernden bzw. risikomindernden Faktoren: Die Zuverlässigkeit aller beteiligten Komponenten, Geräte, Maschinen und Anlagen, d. h. der Schutz vor Hardware-Ausfällen und dadurch bedingtem funktionellem Versagen und ggfs. daraus resultierender Sicherheitsrisiken. Die Qualität und Versorgungssicherheit der zu ihrem Betrieb erforderlichen Energien. Die funktionale und informationstechnische Sicherheit [IT-Sicherheit] sowie in speziellen Fällen die Eigensicherheit aller implizierten elektrischen und elektronischen Betriebsmittel (Antriebs-, Steuerungs-, Regelungs-, Überwachungs-, Prozessleit-, Kommunikations-, Computersysteme und Netze), ihr Schutz vor missbräuchlichen und böswilligen Zugriffen sowie die Gewährleistung eines nachhaltigen Arbeits- und Gesundheitsschutzes, unter anderem des Schutzes gegen gesundheitliche Risiken in elektromagnetischen Feldern.
Erkundet man den Einfluss elektro-magnetischer Phänomene auf diese Faktoren wird sehr schnell klar, dass in allen Fällen eine EMV-gerechte Produktgestaltung sowie der Einsatz von EMV-Technologien und EMV-Schutzkonzepten, d. h. ein konsequentes EMV-System-Engineering einen ganz entscheidenden, unverzichtbaren Beitrag zur Realisierung eines angemessenen Sicherheitsniveaus im gesamten technischen Zivilisationsumfeld hat. Das heißt, die Integration und Beherrschung der EMV-Aspekte bei allen elektrisch/elektronisch gestützt arbeitenden Objekten und Systemen ist ein unverzichtbares, risikominderndes, die Systemsicherheit unterstützendes Erfordernis)

http://www.demvt.de/publish/binarydata/pdf/sicherheit_durch_emv.pdf

www.sui24.net/pi/media/pdf/sui/suik2008/sik08305.pdf



Sicherheit von Maschinen

→ Safety of Machinery / Machinery Safety (Maschinen müssen so beschaffen sein, dass sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung ihr Umfeld nicht unzumutbar gefährden, insbesondere keine Verletzungen oder Gesundheitsschädigungen, z.B. durch elektrischen Schlag, Hitze oder Feuer, gefährliche Emissionen, mechanische Gefahren, Gefahrstoffe oder Funktionsfehler verursachen. Die Normen EN ISO 12100-1 und EN ISO 14121-1 sind dabei von grundlegender Bedeutung. Sie geben Hilfestellung bei der Identifizierung von Gefährdungen, beschreiben die vom Maschinenkonstrukteur zu beachtenden Risiken und enthalten Methoden zur Risikoanalyse, Risikobeurteilung und Risikominderung, um die erforderliche Maschinensicherheit zu erreichen. Darüber hinaus sind die maschinenspezifische Sicherheitsnormen [C-Normen] zu beachten)

www.bg-metall.de/praevention/fachausschuesse/symposium/fluidtechnische-steuerungen.html

www.arbeitssicherheit.leuze.de/downloads/sicherheit_von_maschinen.pdf

www.dietz-sensortechnik.de/pdf_brosch/normenheft.pdf



Sicherheits-Bumper

→ Safety-Bumper [Sicherheitskontaktpuffer, Sicherheits-Schaltpuffer, Prellvorrichtung](Auffahrschutz, bestehend aus einem Schaumstoffkern, der mit einem Aluminium-Trägerprofil verklebt und mit vernetztem Polyurethan oder Gummi überzogen ist. Im Inneren befindet sich eine Kontaktkette, die beim Einwirken einer Kraft ein Steuersignal abgibt, das den sofortigen Stopp gefahrbringender bewegter Teile veranlasst. Anwendungsbereiche: fahrerlose Transportsysteme, Hubbühnen u. ä. zur Vermeidung von harten Kollisionen sowie zum Schutz vor Quetschen und Scheren an automatisch betriebenen Einrichtungen)

http://www.haake-gmbh.com

http://www.ssz-gmbh.de



Sicherheits-Integritätslevel

→ Safety Integrity Level, SIL (Gemäß DIN EN 61508, DIN EN 61511 bzw. DIN EN 62061 eine von vier diskreten Stufen zur Charkterisierung der Sicherheitsintegrität einer Sicherheitsfunktion, wobei jede Stufe einem spezifizierten Bereich für die Ausfallwahrscheinlichkeit der Sicherheitsfunktion entspricht.
Je nach Inanspruchnahme der Sicherheitsfunktion sind zwei Klassen von SIL-Werten definiert, und zwar

In beiden Fällen repräsentiert SIL 1 die niedrigste und SIL 4 die höchste Stufe der Sicherheitsintegrität.
Bezüglich der Bestimmung des im konkreten Fall erforderlichen Safety Integrity Levels siehe SILr.
Zur Überprüfung, inwieweit im Zuge einer Dimensionierung der erforderliche SIL-Wert erreicht wurde, kann das Software-Tool Safety Calculator PAScal herangezogen werden.

www.automation.siemens.com/w1/efiles/spmirror/2929/brochures/Brochures%20PSPA/SIL_Broschuere_de.pdf

www.festo.com/net/SupportPortal/Downloads/36398/Poster_Safety_de.pdf

www.vega.com/downloads/BA/35824-DE.PDF

www.ntnu.no/ross/srt/slides/chapt10.pdf



Sicherheits-Lichtgitter

→ Safety Light Grid / Safety Light Curtain (bzw. Sicherheitslichtvorhänge, Unfallschutz-Lichtvorhänge sind optoelektronische Schutzeinrichtungen zur berührungslosen Absicherung [Zugriffs- bzw. Zutrittsschutz] der Gefahrenbereiche von Maschinen und Anlagen. Verfügbar bis Sicherheitskategorie 4 nach DIN EN 954-1. In gegenüber zu montierenden Einheiten befindet sich eine Vielzahl von Sende- und Empfangsdioden, die einen Lichtvorhang bilden. Die Unterbrechung eines Lichtstrahls wird von einem integrierten Verstärker in ein Schaltsignal umgewandelt, das dazu benutzt wird, einen gefahrlosen Zustand herzustellen, z. B. Stillsetzen einer gefahrbringenden Maschinenbewegung. Typische Anwendungsfelder: Roboterzellen, Bestückungsautomaten, Pressen, Stanzen, Textilmaschinen, Rundtaktmaschinen, Fertigungslinien, Förderanlagen usw.)

http://www.fiessler.de/d/sicherheit/lichtvorhaenge.html

http://www.dietz-sensortechnik.de



Sicherheits-Relais-Bausteine

→ Safety Relay Modules (sind Sicherheitsschaltgeräte)



Sicherheits-Schaltmatten

→ Safety Shutdown Mats, Safety Mats (sind Schaltmatten, die zur Absicherung von großflächigen betretbaren Gefahrenstellen bzw. Gefahrenbereichen dienen, um Personen an oder in der Nähe von gefährlichen Maschinen oder Anlagen vor Verletzungen zu schützen. Ein Betreten der Schaltmatte führt zum sofortigen Stopp des gefahrbringenden bewegten Maschinenteils. Sie kommen immer dann zur Anwendung, wenn mechanische Schutzeinrichtungen oder Lichtschutzsysteme nicht ausreichen oder nicht praktikabel eingesetzt werden können oder auch zur Ergänzung dieser Systeme, beispielsweise dann, wenn gefährliche Bereiche nicht eingesehen werden können. Die je nach Anwendungsfall erforderlichen Abmessungen der Schaltmattenbereiche sowie deren Position sind in einschläglichen Normen festgelegt. Je nach Einsatzbedingung dient Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl als Oberflächenmaterial. Die Grundwanne der meisten Schaltmatten dagegen besteht aus Kunststoff)

http://content.honeywell.com/sensing/prodinfo/safety/installation/p007_24g_0302.pdf

http://www.tapeswitch.de/sicherschalt.htm



Sicherheits-SPS

→ Safety PLC (SPS-basierte Sicherheitssteuerung, die als Sicherheitsbezogenes System bei Maschinen und in Anlagen mit hoher Verlässlichkeit Sicherheitsfunktionen realisiert)

www.directindustry.de/tab/Sicherheits-SPS.html



Sicherheits-Trittmatten

(Synonym für Sicherheits-Schaltmatten)



Sicherheitsabstand

→ Safety distance / Safety Margin (räumliche Distanz zwischen zwischen Objekten oder zeitlicher Abstand zwischen Ereignissen, um gefährliche Situationen weitestgehend zu auszuschließen. Dies betrifft u. a. den Kollisionsschutz im Kraftverkehr, den Berührungsschutz in elektrischen Anlagen sowie den Schutz vor nicht beabsichtigtem Berühren bewegter Geräte- und Maschinenteile im Maschinen- und Gerätebau)

http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsabstand



Sicherheitsbezogenes System

→ Safety-related System, SRS (Sicherheitsbezogene Systeme realisieren Sicherheitsfunktionen. Sie dienen dazu, an technischen Einrichtungen [Maschinen, Anlagen, Geräte, Systeme] Schadensrisiken zu vermindern. Es handelt sich dabei um eigenständige oder in andere Einrichtungen integrierte Systeme, die auf elektrischer/elektronischer bzw. programmierbarer elektronischer oder auch anderer Technologie basieren. Beispiele sind Brandmeldeanlagen, Überwachungseinrichtungen oder ABS bei Kraftfahrzeugen. Näheres siehe DIN EN 61508 (VDE 0803))

http://pdf.ramssoft.de/iec61508_sfc.pdf



Sicherheitsfunktion

→ Safety Function (nach DIN EN 61508 (VDE 0803): Funktion, die von einem E/E/PE-sicherheitsbezogenen System oder einem sicherheitsbezogenen System anderer Technologie oder externer Einrichtungen ausgeführt wird mit dem Ziel, ein gefährdetes Objekt [EUC] beim Erkennen definierter Gefahrensituationen abzuschalten oder in einen sicheren Zustand zu führen und dort zu halten. Ein Ausfall dieser Funktion führt unmittelbar zu einer Erhöhung des Anlagen-Risikos. Kann sie im Anforderungsfall nicht erbracht werden, kann dies katastrophale Folgen nach sich ziehen)



Sicherheitshandbuch

→ Safety Manual (Sicherheitstechnik an Maschinen und Anlagen gemäß den internationalen Normen DIN EN ISO 13849-1 und IEC 62061 (VDE 0113-50))

http://www.moeller.net/de/company/news/news_products/pm_sps08_safetymanual.jsp



Sicherheitsintegrität

→ Safety Integrity (nach DIN EN 61508 (VDE 0803): Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein sicherheitsbezogenes System [SRECS] die geforderte Sicherheitsfunktion unter allen festgelegten Bedingungen innerhalb eines festgelegten Zeitraums anforderungsgemäß ausführt)



Sicherheitskontaktmatten

(Synonym für Sicherheits-Schaltmatten)



Sicherheitskupplungen

→ Safety Clutches / Safety Couplings /Torque Limiters (bzw. Überlastkupplungen sind drehmomentabhängig selbstschaltende Kupplungen zum Schutz des Antriebs gegen mechanische Überlastungen, wenn z. B. die angetriebene Maschine [Werkzeugmaschine, Textilmaschine, Verpackungsmaschine, Förderanlage oder Industrieroboter] durch einen Maschinenschaden oder durch Fremdeinwirkung ganz oder zeitweilig blockiert oder ein eingestelltes Drehmoment überschritten wird. Sicherheitskupplungen sollten während des Normalbetriebs niemals ansprechen, jedoch im Störfall absolut zuverlässig funktionieren, um komplexe und teuere Anlagen vor Folgeschäden zu schützen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitskupplung

http://www.sicherheitskupplungen.org

http://www.sicherheitskupplungen.de

http://www.mayr.de/produkte



Sicherheitslebenszyklus

→ Safety Life Cycle (umfasst nach DIN EN 61508-1 alle Sicherheitsaspekte im Lebenszyklus eines sicherheitsbezogenen Systems, d.h. in allen Phasen von der Konzipierung bis hin zur Ausserbetriebnahme bzw. Deinstallation)

www.quategra.de/Vortrag_D&E_Text_IEC61508-3.pdf

www.qmti.de/sil/61508.htm



Sicherheitsmaßnahmen

Safety Measures / Security Measures (Handlungen und getroffene Vorkehrungen, die sich auf die Aufdeckung möglicher Bedrohungen und deren Minderung oder Beseitigung konzentrieren)



Sicherheitsmanagement

→ (aus Sicht des Managements, d. h. im Sinn einer gesamtzielkonformen Verhaltensbeeinflussung aller Beteiligten, einschließlich der Lenkung der dazu erforderlichen Ressourcen, besteht hier die Aufgabe, Sicherheit im Zug der Planung, Projektierung und Realisierung wirtschaftlich machbar in Automatierungssysteme zu implementieren und ihren gefahrlosen Betrieb im Rahmen des Möglichen zu gewährleisten. Dafür sind allgemeine Sicherheitsziele, grundlegende Sicherheitsanforderungen und Leitsätze für sicherheitsgerechtes Gestalten in EG-Richtlinien hinterlegt. Für Maschinen mit elektrischer Ausrüstung beispielsweise sind die Maschinenrichtlinie, die Niederspannungsrichtlinie und die EMV-Richtlinie relevant. Im Einzelnen ist zwischen "elektrischer" und "funktionaler" Sicherheit zu unterscheiden. Elektrische Sicherheit betrifft dabei den Schutz vor Gefährdungen durch Elektrizität und funktionale Sicherheit den Schutz vor unzumutbaren, u. U. katastrophalen Folgen bei funktionellem Versagen eines Systems. Wichtig für die Automatisierungstechnik sind hier die Sicherheitsnormen DIN EN 61508, DIN EN 62061, DIN EN 13849 usw., seit Kurzem auch die Spezifikation IEC/TS 61000-1-2 „EMV und funktionale Sicherheit". Mit der vehementen Durchdringung der Automatisierungstechnik mit Informationstechnologie gewinnt auch die informationstechnische Sicherheit [IT-Sicherheit], d. h. der Schutz sensibler Informationen, Daten und Programme enorm an Gewicht. Damit ist auch für den Automatisierungstechniker der IT-Sicherheitsstandard ISO 15408 interessant)

http://www.habiger.com/files/Sicherheitsmanagement.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsmanagement



Sicherheitsniveau

→ Safety Level (Sicherheitspegel/-grad/-stufe/-ebene/-rang. In einem definierten, abgegrenzten System angestrebte oder realisierte Sicherheitstufe. Bei sicherheitgerichteten Steuerungen beispielsweise ist dies [bis Ende 2011] eine Sicherheits-Kategorie nach DIN EN 954-1 oder ein Performance Level [PL-Wert] nach DIN EN ISO 13849-1 oder ein Safety Integrity Level [SIL-Wert] nach DIN EN 61508 (VDE 0803))



Sicherheitsrelais

→ Safety Relais (Sicherheitsrelais sind Relais mit zwangsgeführten Kontakten. Sie dienen als Komponenten von Sicherheitsbauteilen der Auswertung von Sicherheitssignalen, die durch Sicherheitssensoren wie Sicherheitsschalter, Not-Aus-Taster, Zwei-Hand-Bedienungen usw. erzeugt werden und in kritischen Situationen dem Verhindern oder Stillsetzen gefahrbringender Maschinenfunktionen)

www.tele-haase.at/medialibrary/folder/handbuch_sicherheitsrelais_deu.pdf

www.schaltrelais.de/download/sicherheitsrelais.pdf

www.moeller.net/binary/pdf_kat/nk1188de.pdf



Sicherheitsschalter

→ Safety Switches (sind Positionsschalter für Sicherheitsfunktionen, die überwachen, ob eine bewegliche Schutzeinrichtung in Schutzfunktion ist oder nicht, beispielsweise eine Schutztür geschlossen oder offen ist. Wichtig ist ihre manipulationssichere Ausführung)

http://www.bgdp.de/pages/service/download/medien/346.pdf

www.euchner.de



Sicherheitsschaltgeräte

→ Safety Switching Devices / Safety Devices / Safety Relais (dienen dem Schutz von Mensch und Maschine. Sie werden eingesetzt, wenn die verlässliche Abwendung einer Gefahr gefordert ist. Sie überwachen Sicherheitssensoren, wie Not-Aus-Taster, Lichtgitter, Positionsschalter, Zweihandtaster, Sicherheits-Fußschalter und Schutztüren, oder die Position beweglicher Maschinenteile und liefern sicherheitsgerichtete Schaltsignale zur Abwendung gefährlicher Situationen. Klassische Geräte arbeiten mit elektromechanischen Schaltelementen während moderne Geräte auf elektronischer Basis über Funk berührungslos arbeiten. Sind Sicherheitsfunktionen zu realisieren, die mehrere modulare Sicherheitsrelais erfordern, werden vorteilhaft multifunktionale Sicherheitsschalgeräte eingesetzt)

www.voltimum.at/files/at/attachments/aba/p/d/sst/hk/kap5_ssg_hk1.pdf

www.leuze.de/products/las/msc/msi100/p_01_de.html

www.zander-aachen.de/kat4/zander_safety_short.pdf

www.automation-safety.de/download/Handbuch.pdf

www.tesch.de/deutsch/sicherheitsrelais/html



Sicherheitssensoren

→ Safety Sensors / Security Sensors (sind Betriebsmittel zur Erfassung sicherheitsrelevanter Signale [Sicherheitssignale]. Beispiele für entsprechende Geräte sind: Notausschalter, Seilzug-Notschalter, Sicherheits-Schaltmatten, Zustimmschalter, Positionsschalter, Näherungsschalter, Muting-Sensoren, Reedsensoren, Lichtschranken, Lichtgitter u.a.)



Sicherheitssignale

→ Safety Signals / Security Signals (sind Signale, deren Informationsparameter sicherheitsbezogene Sachverhalte [Gefahr / keine Gefahr] im Sinne von Safety bzw. Security repräsentieren. Sicherheitssignale werden von Sicherheitssensoren generiert, durch Sicherheitsrelais, Sicherheitsschaltgeräte oder Sicherheitssteuerung erfasst, bewertet und in Abhängigkeit vom Ergebnis zum Schutz von Mensch, Maschine und Umgebung eine Alarmierung ausgelöst, der Start gefahrbringender Maschinenfunktionen verhindert oder ein sofortiger Stop gefährlicher Maschinenbewegungen veranlasst)



Sicherheitssteuerungen

→ Safety Controls / Safety Controllers (programmierbare Steuerungssysteme in kompakter oder modularer Ausführung fur den Einsatz in komplexen Maschinen oder in räumlich ausgedehneten Anlagen zur Uberwachung sicherheitsgerichteter Funktionen und/oder Lösung von Standard-Steuerungsaufgaben)

www.pilz.com/products/control_communication/pss/index.de.jsp

www.maschinewerkzeug.de/index.cfm?pid=1445&pk=53356

www.dinaelektronik.de/deutsch/downloads/safeline.pdf



Sicherheitszuhaltungen

→ Solenoid Interlocks / Safety Locking Devices (sind Verriegelungsbauteile, die sicherstellen, dass seitlich verschiebbare, drehbare oder abnehmbare Schutzeinrichtungen, wie Gitter, Hauben oder Türen, im Zusammenwirken mit dem steuerungstechnischen Teil einer Maschine, z. B. Stillstandswächtern oder Zeitgliedern, so lange nicht geöffnet werden können, bis gefahrbringende Zustände hinter der Absperrung, beispielsweise Nachlaufbewegungen, beendet sind. Sie kommen aber auch dort zur Anwendung, wo das Öffnen einer Schutzeinrichtung einen unzulässigen Eingriff in einen laufenden Produktionsprozess darstellt. Sicherheitszuhaltungen gibt es in formschlüssiger und berührungsloser elektromagnetischer Ausführung. Eine Einbindung in das AS-i-Netzwerk der Maschine ist möglich)

www.directindustry.de/industrie-hersteller/sicherheitszuhaltung-80562.html



SIF

Safety Instrumented FunctionSicherheitsfunktion (Funktion, die von einem E/E/PE-sicherheitsbezogenen System, einem sicherheitstechnischen System anderer Technologie [Pneumatik, Hydraulik] oder externen Einrichtungen ausgeführt wird mit dem Ziel, beim Eintreten eines definierten gefährlichen Ereignisses einen sicheren Zustand für ein überwachtes bzw. gesteuertes Objekt [EUC] zu gewährleisten)



Signal

→ Signal (allgemein gesehen ist ein Signal ein Zeichen mit festgelegter Bedeutung. Aus technischer Sicht repräsentiert ein Signal eine zeitlich veränderliche physikalische Größe, z. B. eine Lichtintensität auf Lichtleitern oder eine Spannung oder einen Strom auf metallischen Leitern, die einen Parameter hat  [Amplitude, Frequenz, Phasenlage], der konkrete Aussagen über den Werteverlauf einer anderen physikalischen Größe zulässt. Der entsprechende Parameter wird als Informationsparameter bezeichnet. Beispielsweise kann mithilfe eines Tachogenerators die Drehzahl einer mechanischen Welle gemessen, d. h. auf der Amplitude der Generatorausgangsspannung abgebildet werden. Die Amplitude der Ausgangsspannung ist hier der Informationsparameter, der im Sinn der gegebenen Signaldefinition Aussagen über den zeitlichen Werteverlauf der Drehzahl der Maschinenwelle zulässt. Je nach Wertevorrat, zeitlicher Erhältlichkeit und Anzahl der Informationsparameter lassen sich verschiedene Signal-Grundtypen unterscheiden. Wichtig für die Automatisierungstechnik sind analoge, binäre und digitale Signale [siehe: analoges Signal, Binärsignal, digitales Signal])

http://de.wikipedia.org/wiki/Signal_(Physik)



Signalausbreitungsgeschwindigkeit

→ Signal Propagation Speed (Geschwindigkeit v, mit der sich ein Signal auf einem Übertragungsmedium ausbreitet. Im Vakuum breiten sich feldgebundene Signale mit Lichtgeschwindigkeit aus, d. h. mit v =  c0 = 1/√(µ00) = 299.792.458 m/s ≈ 300.000 km/s. Das sind 30 cm/ns. In einem beliebigen Medium ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit geringer. Es gilt: V = c0/√(µrr). In Kupferkabeln ist dies beispielsweise ein Wert von etwa 2/3 bis 4/5 der Lichtgeschwindigkeit; auf Leiterplatten beträgt der Mittelwert etwa 15 cm/ns, also ca. die Hälfte der Lichtgeschwindigkeit c0)



Signalflusspläne

→ Signal Flowcharts (dienen der grafischen Darstellung der wirkungsmäßigen Zusammenhänge eines Systems. Dabei abstrahiert man von den gerätetechnischen Details des zu beschreibenden Systems und stellt nur die informationellen Zusammenhänge, z. B. die aus regelungstechnischer Sicht wichtigen Übertragungseigenschaften dar. Signalflusspläne bestehen aus Übertragungsblöcken, die das Übertragungsverhalten der einzelnen Systemkomponenten in passender Weise, z. B. durch die Übertragungsfunktion, kennzeichnen und aus Wirkungslinien, welche die Wirkungsrichtungen der Signale zwischen den Blöcken symbolisieren. Sie werden vor allem in der Entwicklungsphase zur Analyse und Synthese von Regeleinrichtungen sowie bei der Durchführung von Stabilitätsuntersuchungen angewandt)

http://www.samson.de/pdf_de/l101de.pdf



Signallaufzeit

→ Signal Propagation Delay (Zeit tL, die ein Signal benötigt, um eine bestimmte Übertragungsstrecke l zu passieren. Sie ist vom Übertragungsmedium abhängig und berechnet sich aus tL = l/v, wobei v die Signalausbreitungsgeschwindigkeit repräsentiert. Um eine Strecke von l = 30 m zurückzulegen, benötigt danach ein feldgebundenes Signal ca. 100 ns und ein kabelgeführtes Signal etwa 150 ns)



SIL

Safety Integrity Level Sicherheits-Integritätslevel (Sicherheitsanforderungsstufe)



SIL-Handbuch

(Handbuch Safety Integrity Level)

http://files.pepperl-fuchs.com/selector_files/navi/productInfo/doct/tdoct0713a_ger.pdf

www.pma-online.de/de/pdf/hb_sil_druck_d_9499-047-12918.pdf



SILCL

SIL Claim Limit → SIL-Anspruchsgrenze (maximaler SIL-Wert eines Teilsystems eines SRECS)

http://www.arbeitssicherheit.leuze.de/a/a_13.html



SIMERO

Sicherheitsstrategien für die Mensch/Roboter-Koexistenz und Kooperation → Safe Human-Robot-Coexistence and Cooperation

http://wwwiaim.ira.uka.de/germrob/FA4.13-Protokolle/Sitzung38/Henrich_Uni-Bayreuth_38_GMA413.pdf



SIMM

Single In-Line Memory Module → spezielle Bauform von Speichermodulen

http://de.wikipedia.org/wiki/SIMM



Simulation

→ Simulation (der Begriff Simulation leitet sich vom lateinischen "simulare" ab und bedeutet soviel wie nachbilden, nachahmen oder etwas vortäuschen. Nach der VDI-Richtlinie 3633 versteht man unter Simulation das Nachbilden eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in einem experimentierfähigen Modell, um [schneller bzw. kostengünstiger] zu Erkenntnissen zu gelangen, die auf die Wirklichkeit [d. h. auf die uns umgebende Realität] übertragbar sind. Im weiteren Sinn wird unter Simulation das Vorbereiten, Durchführen und Auswerten gezielter Experimente mit einem Simulationsmodell verstanden. Simulation spielt im Zusammenhang mit der Planung und Optimierung von Produkten und Prozessen [Prozessoptimierung] eine wichtige Rolle. Siehe z.B. Digitale Fabrik)

http://www.uwe-pret.de/fabrikplanung/doku/asim-leitfaden.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Simulation



Simulation Based Engineering

(Ansatz, der mit Sicht auf schnellere Markteinführung das Ziel verfolgt, das gesamte Engineering verfahrenstechnischer Anlagen simulationsbasiert als einen vernetzten Prozess zu betrachten, in dem die einzelnen Phasen im Lebenszyklus einer Anlage, wie Verfahrensentwicklung, Anlagenauslegung, Automatisierungs-Engineering sowie Test, Inbetriebnahme, Training, und der Betrieb der Anlage durchgängig miteinander verbunden sind)

http://www.nsf.gov/pubs/reports/sbes_final_report.pdf



Simultaneous Engineering

(Synonym für Concurrent Engineering)



SinaSave

(Amortisationsrechner für energieeffiziente Antriebstechnik. Von Siemens kostenlos bereitgestelltes Softwaretool zur Ermittlung möglicher Energiesparpotenziale in konkreten Antriebsanwendungen. Es ist geeignet, um das bei einem einzelnen Antrieb mögliche Sparpotential zu berechnen und dient gleichzeitig als Instrument für die energietechnische Optimierung von Gesamtanlagen, SinaSave informiert auch darüber, wie schnell sich die Investition in einen energieeffizienten Motor bei Netzbetrieb oder einen Frequenzumrichter für drehzahlvariablen Betrieb auszahlt)

www.energieeffiziente-produktion.siemens.com/en/index.htm > SinaSave



Sinusfilter

→ Sinusoidal Filter / Sine Filter / Sine-wave Filter / SineFormer (Tiefpassfilter bestehend aus Drosseln [Motorfilterdrosseln] und Kondensatoren für den Einsatz zwischen Umrichterausgang und Motor in umrichtergespeisten Drehstromantrieben. Das Sinusfilter erzeugt am Umrichterausgang eine weitgehend sinusförmige Spannung. Damit wird der Oberwellenanteil des Motorstroms wesentlich kleiner. Dies führt zu einer Reduzierung der Motorgeräusche und der Motorerwärmung, verhindert Spannungsspitzen an den Motorwicklungen und erlaubt Motoranschlusskabel bis 1000 m in ungeschirmter Ausführung)

www.tauscher-transformatoren.de/html/sinusfilter.html

www.epcos.com/emc_filters > SineFormer

www.elektromotoren.de/motdrossel.html



SIO-Mode

Standard Input Output Mode [auch Binary Mode] → Standard-Eingangs-/Ausgangs-Modus (Kommunikationsmodus, z. B. zwischen einem Steuergerät und einem Feldgerät, bei dem nur Schaltinformationen [Binärsignale] übertragen werden)



SIS

Safety Instrumented System → sicherheitstechnisches/sicherheitsbezogenes/sicherheitsgerichtetes System (eigenständiges oder in eine andere Einrichtung [Steuerungs- oder Prozessleitsystem] integriertes System bestehend aus Sensoren, Logikeinheiten und Stellgliedern, das eine oder mehrere Sicherheitsfunktionen realisiert. Das heißt, das arbeitende technische Systeme [Geräte, Maschinen, Industrieanlagen, EUC] überwacht und beim Erkennen definierter Gefahrensituationen diese abschaltet oder in einen sicheren Zustand überführt und dort hält)

http://en.wikipedia.org/wiki/Safety_Instrumented_System

www.ntnu.no/ross/srt/slides/chapt10.pdf



SISO

Single Input Single Output → (dient der Charakterisierung von Prozessen und Systemen in Bezug auf die Zahl der Ein- und Ausgänge. Siehe auch MIMO)



SISTEMA

Sicherheit von Steuerungen an MaschinenSafety Integrity Software Tool for the Evaluation of Machine Applications (Software-Tool [PC-Programm] zur Bewertung von sicherheitsbezogenen Maschinensteuerungen nach DIN EN ISO 13849-1. Das Windows-Tool bildet die Struktur der sicherheitsbezogenen Steuerungsteile [Safety-Related Parts of a Control System, SRP/CS] auf der Basis der sogenannten vorgesehenen Architekturen nach und berechnet Zuverlässigkeitswerte auf verschiedenen Detailebenen einschließlich des erreichten Performance Level, PL)

www.dguv.de/ifa/de/pra/en13849/sistema_kochbuch.pdf

http://www.dguv.de/inhalt/index.jsp > Webcode: d11223



Skalierbarkeit

→ Scalability (Systemeigenschaft, die bei Systemerweiterungen, beispielsweise um Kundenwünschen zu genügen, den Zusammenhang zwischen Funktionalität und den dafür erforderlichen Aufwand charakterisiert. Gute Skalierbarkeit heißt in diesem Zusammenhang, dass sich mit wachsender Aufgabengröße der erforderliche Ressourcenaufwand eher linear als quadratisch oder gar exponentiell erhöht. Darüber hinaus wird unter Skalierbarkeit auch der Grad der Anpassungsfähigkeit eines Produkts, beispielsweise eines Steuerungssystems, an unterschiedliche Aufgabenstellungen verstanden)

http://habacht.blogspot.com/2007/10/was-ist-skalierbarkeit.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Skalierbarkeit



SLA

Safely-limited Acceleration → Sicher begrenzte Beschleunigung (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Überwacht die Einhaltung einer definierten Beschleunigung. Meldet bei Verletzung der Geschwindigkeitsschwelle den Fehler und schaltet den Antrieb sicher ab)

http://www.sew-eurodrive.de/download/pdf/16764404.pdf



SLAS

Society for Laboratory Automation and Screening

www.slas.org



Slave

→ Sklave / untergeordneter Teilnehmer (Teilnehmer in einem Netz, der nur nach Ansprache durch den Master am Datenaustausch teilnehmen kann)



SLC

Safety Life Cycle → Sicherheitslebenszyklus



SLC

Safety Life Cycle → Sicherheitslebenszyklus (umfasst nach DIN EN 61508-1 (VDE 0803-1) alle Sicherheitsaspekte im Lebenszyklus eines sicherheitsbezogenen Systems, d. h. in allen Phasen von der Konzipierung bis hin zur Außerbetriebsetzung)

http://www.quategra.de/Vortrag_D&E_Text_IEC61508-3.pdf

http://www.qmti.de/sil/61508.htm



SLED

Solution Light Emitting Device → (Matrixdisplay auf Basis elektrisch anregbarer Polymerketten in Flüssiglösung)



SLI

Safely-Limited Increment → Sicher begrenztes Increment (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Verhindert, dass die Motorwelle sich weiter als ein festgelegtes Positionsinkrement bewegen kann)

www.SuI24.net/PDF/SIK07256



Slot-CNC

→ PC-Einsteckkarte mit voller CNC-Funktionalität



Slot-SPS

→ PC-Einsteckkarte, die über volle SPS-Funktionalität verfügt [Bitprozessor und SPS-Betriebssystem] (mit dem PC ist sie über einen DPR und mit dem Prozess über einen Feldbus gekoppelt. Sie wird extern oder über den Host-PC programmiert)

www.sps-lehrgang.de/sps-systeme



SLP

Safely-Limited Position → Sicher begrenzte Position (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Sie verhindert, dass die Motorwelle festgelegte Positionsgrenzen überschreitet)

www.SuI24.net/PDF/SIK07256



SLS

Safely-Limited Speed → Sicher begrenzte Geschwindigkeit (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Sie verhindert, dass der Antrieb festgelegte Drehzahlgrenzen überschreitet. Das heißt, sie überwacht den Antrieb auf die Einhaltung einer oder mehrerer spezifizierter Maximaldrehzahlen. Wird eine überschritten, wird der Antrieb sicher stillgesetzt und eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Dies ist von besonderer Bedeutung für das Einrichten von Maschinen, da der Bediener gefahrlos näher an Gefahrenstellen herantreten kann, ohne die Maschine abschalten zu müssen)

http://www.safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf



SLT

Safe Limited Torque → Sicher begrenztes Drehmoment (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Überwacht das Überschreiten eines maximal zulässigen Drehmoments)



SLVC

Sensorless Vector Control → Sensorlose Vektorregelung (Drehstromantriebstechnik)



SMART

Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology → Selbstüberwachung, Analyse und Statusmeldung (Überwachungstechnologie für Computerfestplatten, die das frühzeitige Erkennen drohender Effekte ermöglicht)

http://de.wikipedia.org/wiki/Self-Monitoring,_Analysis_and_Reporting_Technology



Smart

→ Nach http://dict.leo.org: smart, elegant, fesch, schmuck, adrett, schick, gepflegt, clever, gerissen, raffiniert, geschickt , gewandt, gewieft, gewitzt, klug, pfiffig, schlau (In technischem Kontext meist interpretiert als intelligent. Siehe nachfolgende Beispiele und Intelligente Systeme)



SMART Automation Austria

(nationale Leitmesse und interregionaler Branchentreffpunkt der industriellen Automation in Österreich. Turnus: zweijährlich)

www.smart-automation.at



Smart Efficiency

→ Intelligente Effizienz (steht als Oberbegriff für das intelligente, aus ganzheitlicher Sicht gelenkte Zusammenspiel von Ressourcen-, Prozess- und Kosteneffizienz durch einen geringeren Ressourcenverbrauch in der Produktion, durch bessere Maschinen, Anlagen und Prozesse mit geringerem Verbrauch, durch schlankere, schnellere und flexiblere Abläufe, durch den verstärkten Einsatz von Informationstechnologien und Nutzung des Internets sowie durch eine Bereichs- und branchenübergreifende Kosteneffizienz durch einen sparsameren Energieverbrauch)



Smart Grid

→ Intelligentes Stromnetz (der Begriff "Intelligentes Stromnetz" steht für eine, zurzeit im Rahmen der Modernisierung im Ausbau befindliche Netzstruktur, in der alle Netzkomponenten, wie Stromerzeuger aller Art, Elektroenergiespeicher bis hin zu Elektroautos, elektrische Verbraucher und Netzbetriebsmittel, zwecks Überwachung und automatischer Steuerung im Sinn einer optimalen Prozessführung und Sicherstellung der Elektroenergieversorgung auf Basis eines effizienten und zuverlässigen Systembetriebs kommunikativ miteinander vernetzt sind)

de.wikipedia.org/wiki/Intelligentes_Stromnetz

www.e-energy.de/de/animation

http://smartgrid.ieee.org

www.iec.ch/smartgrid

www.dke.de/KoEn



Smart Label

→ Intelligentes Etikett (ultraflache Transponder, die samt Antenne auf einer Folie aufgebracht sind)

http://www.kuiperguertel.de/Smart_Label.html



Smart Metering

→ Intelligentes Zählen (Messen des Stromverbrauchs mit intelligenten Zählern [Smart Meters]. Das sind elektronische Zähler, welche die Zählerdaten elektronisch erfassen, speichern und mithilfe integrierter oder verbundener Displays für den Nutzer transparent darstellen und automatisch an den Anbieter übermitteln, was die bisher übliche turnusmäßige Ablesung der Zählerdaten erübrigt. Smart Meters sind Vorbedingung für den Ausbau der sogenannten intelligenten Netze [Smart Grids]. Seit Anfang 2010 sind Messstellenbetreiber verpflichtet, bei Neubauten und umfangreichen Renovierungen intelligente Messeinrichtungen [Smart Meters] einzubauen)

http://www.edna-initiative.de/media/docs/marktinformationen/86-89_Bolder_IT_internet.pdf

http://www.smartoptimo.de/smart-metering/was-ist-smart-metering.html

http://www.pro-smart-metering.de



Smart Systems

Intelligente Systeme



Smart-Power IC

→ Intelligenter Leistungs-Schaltkreis (signalverarbeitende und leistungselektronische Komponenten auf einem Chip. Smart-Power IC sind überall dort zu finden, wo Anzeigeelemente, Motoren, Relais oder Ventile mit Spannungen oder Strömen anzusteuern sind, die normale Logikelemente nicht aufbringen können)



SmartFactory

→ Die intelligente Fabrik der Zukunft (unter Beteiligung namhafter Firmen und Institutionen, wie BASF AG, DFKI, KSB AG, Pepperl+Fuchs GmbH, ProMinent Gmbh, Siemens AG und TU Kaiserslautern, 2005 gegründete Technologieinitiative, die das Ziel hat, innovative Industrieanlagentechnik mit einem weiten Spektrum von Anwendungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen zu entwickeln, deren Anwendung und Verbreitung zu fördern, und die Grundlagen für eine breite Nutzung innovativer Industrieanlagentechnik in Wissenschaft und Praxis zu schaffen)

http://www.dfki.uni-kl.de/smartfactory



SmartPad

Roboter-Bedienpanel der Firma Kuka. Ca. 1.000 g schwerer Tablet PC mit einem 8,4-Zoll hochauflösenden Touchscreen, der ohne Umschalten die Ansteuerung von acht Achsen ermöglicht)

http://www.kuka-robotics.com



SmartWire-Darwin

(Kommunikationssystem für die Vernetzung von Industrieschaltgeräten [Relais, Schütze, Hilfsschütze, Leistungsschalter, Motorschutzschalter, Motorstarter, Befehls- und Meldegeräte] im Schaltschrank und in der Peripherie, das neben beträchtlichen Zeiteinsparungen von über 60% bei der Steuerverdrahtung vielfältige Kommunikations- und Diagnosemöglichkeiten bietet sowie die Inbetriebnahme und Fehlersuche erleichtert. Es verbindet die Schaltgeräte mit der normalerweise bei Maschinensteuerungen vorhandenen SPS. Ihre Ein-/Ausgänge werden zu den Schaltgeräten verlagert und durch ein steckbares Verbindungskabel verbunden. Die Schaltgeräte werden steuerstromseitig weitestgehend direkt über das Verbindungskabel versorgt. Das reduziert die benötigte Zeit für die Erstellung der Steuerverdrahtung und spart Platz im Schaltschrank da Kabelkanäle entfallen. Weiter im Ausbau befindliches Konzept von Eaton Moeller)

http://imperia.mi-verlag.de/imperia/md/upload/article/w7601de.pdf

http://www.moeller.net/binary/w_brochures/w7601de.pdf

http://www.moeller.net/binary/pdf_kat/nk1186de.pdf

http://www.schaltungsbuch.de/contactors118.html



SMD

Surface Mountable Devices → oberflächenmontierbare Bausteine (Schaltkreise)



SME

Small and Medium-Sized Enterprises → klein- und mittelständische Unternehmen



SMG

Slotted Microwave Guide → Schlitzhohlleiter (SMG-Datenübertragungssysteme ermöglichen die berührungslose störsichere Übertragung hoher Datenraten bis zu 10 Mbit/s bei spurgeführten Fahrzeugen, Fördermitteln u. a. mobilen Einrichtungen. Spezielle Transceiver mit Schnittstellenmodulen für alle gängigen Bussysteme bereiten die digital-seriellen Signale mittels Frequenzmodulation übertragungsgerecht auf. Für eine Vollduplexübertragung der Nutzsignale stehen zwei Trägerfrequenzen im Bereich um 2,4 GHz zur Verfügung. Als Übertragungsmedium dient der sogenannte Schlitzhohlleiter in Form eines speziell ausgeformten Aluminiumstrangpressprofils)

http://www.vahle.de/smg/smg-einfuehrung.html



SMPS

Switched Mode Power SupplySchaltnetzteil



SMS

Short Message Service → Kurznachrichtendienst (Telekommunikationsdienst für die Übertragung kurzer Text-Nachrichten bis zu 160 Zeichen. Zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt. Nunmehr auch im Festnetz verfügbar. Dies ermöglicht z. B. das Abrufen und Setzen von Prozessparametern über Handy und sonstige Kommunikationseinrichtungen mobiler und stationärer Technik, z. B. zur Fernwartung oder Fernüberwachung von Anlagen, Anlagenteilen und Maschinen. Dieser Dienst kann in allen Ländern, die nach dem GSM-Standard arbeiten, genutzt werden. Europaweite Abdeckung ist gegeben; weltweite Abdeckung bald zu erwarten. Das Senden und Empfangen von SMS-Textachrichten erfolgt parallel zur Kommunikation über GPRS bzw. EDGE)

http://de.wikipedia.org/wiki/SMS



SMS

Speed Monitoring System → Geschwindigkeitsüberwachungseinrichtung (im Bereich industrieller Anlagen Sicherheitsbauteil für Aufzüge und Förderbänder. Jede Überschreitung der Nenngeschwindigkeit führt zum sofortigen Abschalten der Anlage)



SMT

Safe Motor Temperature → Sichere Motortemperatur (Sicherheitsfunktion nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Das Überschreiten eines Motortemperaturgrenzwerts wird verhindert)



SMTP

Simple Mail Transfer Protocol → Einfaches E-Mail-Üertragungsprotokoll (Standard für die Mailversendung im Internet. Online-Protokoll, das eine direkte Verbindung zwischen den zuständigen Mailservern voraussetzt. SMTP kann nur ASCII-Text übertragen. Beim Aufbau der Verbindung und bei der Datenübermittlung arbeitet SMTP mit TCP zusammen)

http://www.netzmafia.de/skripten/netze/netz9.html#9.2



SNMP

Simple Network Management Protocol → Einfaches Netzwerkverwaltungsprotokoll (Protokoll für die Netzwerkverwaltung in TCP/IP-Netzwerken)

http://www.to-consult.de/html/nsm_snmp.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/SNMP



SOA

Safe Operating Area → sicherer Arbeitsbereich (eines Bauelements/Bauteils/Komponente insbesondere von leistungselektronischen Elementen)



SOA

Service Oriented Architecture → Serviceorientierte Architektur (ein auf Flexibilität und Wiederverwendbarkeit orientiertes Management- und Software-Architekturkonzept)

http://de.wikipedia.org/wiki/SOA



SOAP

Simple Object Access Protocol (einfaches, erweiterbares Protokoll zum Austausch von Informationen in verteilten Umgebungen. Es definiert XML-Nachrichten, die sich mittels HTTP zwischen heterogenen Applikationen per Internet austauschen lassen. Es ist unabhängig von Betriebssystemen und Objektmodellen, wie dem DCOM-Protocol von Microsoft, und kann in existierende Internetstrukturen, also auch in Ethernet-TCP/IP-gestützte Automatisierungskonzepte, eingebunden werden. SOAP baut auf Remote Procedure Calls und XML auf. Das bedeutet, Funktionen auf anderen Plattformen können von jeder Stelle des Netzes aus aufgerufen und benutzt werden. Ergebnisdaten werden, wenn vorhanden, wieder über XML-Schemata zurück übertragen. Auf diese Weise ist verteilte Rechnerkapazität und redundanzfreie Datenhaltung in verteilten Systemen möglich)

http://www.w3schools.com/soap/default.asp

http://de.wikipedia.org/wiki/SOAP

http://www.w3.org/TR/SOAP



SoC

System-on-a-Chip → Einchipsystem (hochkomplexer monolytisch integrierter Schaltkreis auf dem viele Funktionseinheiten in applikationsspezifischer Konfiguration untergebracht sind. Ein typisches SoC hat folgende Komponenten:

http://de.wikipedia.org/wiki/System_on_a_Chip



SODIMM

Small-Outline Dual In-Line Memory Modul → Kleinflächiges doppelreihiges Speichermodul

http://de.wikipedia.org/wiki/SODIMM



Soft Sensor / Virtual Sensor

→ Virtueller Sensor (Software-Paket für die Online-Bestimmung von Qualitätsgrößen in verfahrenstechnischen Prozessen. Softsensoren sind eine wesentliche Voraussetzung für die Anlagenoptimierung und Qualitätsregelung mit APC-Lösungen)



Soft-PLC

Soft-SPS



Soft-SPS

→ Soft-PLC (softwaremäßig in einem PC [Industrie-PC, Embedded PC, Box-PC, Hutschienen-PC, Panel-PC] implementierte SPS-Funktionalität. Diese Systeme arbeiten ohne einen speziellen Bitprozessor. Die Anbindung peripherer Baugruppen [Sensoren, Aktuatoren] erfolgt seriell über Bussysteme oder Ein-/Ausgangskarten)

www.hs-augsburg.de/~bayer/Vorlesungen/CIM_download/CIM-Vorlesung.pdf

http://www.a-drive.de/download/adrive_steuerungen_uebersicht_sps-ipc-cnc.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Soft-SPS



Softbots

(siehe Bots)



Softsensoren

(siehe Virtuelle Sensoren)



Softstarter

(siehe Sanftanlaufgeräte)



Software

→ wörtlich: "weiche Ware" (praktisch konkret: die Gesamtheit aller Programme einschließlich der dazu gehörenden Dokumentationen, die für den Betrieb von Datenverarbeitungsanlagen, Rechnersystemen sowie computerbasierten Betriebsmitteln und Geräten jeglicher Art zur Verfügung stehen. Die Software ist ergänzend zur Hardware der Träger der nichtapparativen funktionellen Bestandteile eines jeden Rechnersystems. Der Begriff Software als Bezeichnung für Computerprogramme wurde 1958 durch den Mathematiker John Tukey, Princeton University, geprägt. Software gliedert sich in System-Software und Anwendungs-Software)

http://www.dorn.org/uni/sls/kap05/e06.htm



Software Security

→ Software-Sicherheit (betrifft den Schutz in Software hinterlegter sensibler Informationen, Daten und Programme gegen irrtümliche Veränderung, bewusste Verfälschung, Vernichtung und missbräuchlichem Zugriff)

www.zdnet.de/magazin/39141304/p-2/die-19-todsuenden-der-software-security.htm

http://www.cigital.com/labs

http://www.marx.com/de



Software Tool

→ Softwarewerkzeug (Hilfsmittel für die Entwicklung, Testung, Fehlersuche und Pflege von Programmen, für die Wartung von Hardware oder die Realisierung von Hilfsfunktionen)



Software-Agenten

→ Software Agents (sind intelligente Programme, die im Auftrag eines Nutzers, oft auch im Hintergrund unbemerkt vom Nutzer selbstständig Aufgaben erledigen. Sie leisten Hilfestellung bei der Suche, Filterung und Aufbereitung von Informationen und können dabei persönliche Präferenzen und Erfahrungen berücksichtigen. Sie sind damit eine vielversprechende Technologie zur Beherrschung des rasch wachsenden Informationsaufkommens. Im Einzelnen sind Agenten wissensbasierte Systeme, die über Vorwissen und erlerntes Wissen verfügen. Das Vorwissen besteht aus Informationen und Regeln, die der Programmierer oder Nutzer dem Agenten vorgibt. Regeln repräsentieren dabei Wenn-Dann-Entscheidungen. Erlerntes Wissen dagegen setzt sich aus Fakten zusammen, die der Agent aus seiner Umgebung abhebt, beispielsweise die Vorlieben eines Kunden beim Online-Shopping. Agenten können darüber hinaus Ereignisse in ihrer Umgebung wahrnehmen und diese mit ihrem Vorwissen kombinieren, indem sie die ihnen eingeprägten Regeln anwenden. Dadurch sind sie in der Lage, Strategien festzulegen, was geschehen soll, wenn bestimmte Ereignisse eintreten. Agenten können auch mit ihrem Hardware- und Software-Umfeld, mit anderen Agenten oder menschlichen Nutzern interagieren. Dadurch können sich implantierte bzw. erworbene Fakten und Regeln verändern oder neue hinzukommen. Eine besondere Gruppe innerhalb der Software-Agenten sind die mobilen Agenten, die zwischen verschiedenen Rechnern über Netzwerke, z. B. das Internet, migrieren können. Sie sind immer dann hilfreich, wenn über große Distanzen vor Ort Dienste auszuführen sind, beispielsweise Suchprozesse in einer großen Datenbank)

http://www.sce.carleton.ca/netmanage/docs/AgentsOverview/ao.html

http://www.bw.fh-deggendorf.de/kurse/ws/skripten/skript12.pdf



Software-Engineering

→ Software-Technik (nach Brockhaus: Das ingenieurmäßige Entwerfen, Herstellen und Implementieren von Software sowie die ingenieurwissenschaftliche Disziplin, die sich mit Methoden und Verfahren zur Lösung der damit verbundenen Problemstellungen befasst. 1968 durch Wirtschaft, Wissenschaft und Militär ins Leben gerufene Fachdisziplin. Modernes Software Engineering versteht Software als ein Produkt, das nach ingenieurmäßigen Methoden wie andere Produkte auch anforderungs-, qualitäts- und termingerecht, bei umfangreicheren Aufgabenstellungen auch arbeitsteilig, kosteneffektiv zu entwickeln ist. Es impliziert die Teildisziplinen Software-Projekt-Management, Software-Entwicklung und Software-Qualitätsmanagement)

http://de.wikipedia.org/wiki/Softwaretechnik



Software-Engineering Wissensdatenbank

→ Software Engineering Knowledge Database (Internetportal, das Know how und Erfahrungen zum Thema Software-Engineering einfach und schnell zugänglich macht und den Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Forschung fördert, ergänzt durch ein Verzeichnis mit Dienstleistern zu bestimmten Branchen oder Kompetenzen. Siehe folgende Website)

www.software-kompetenz.de



Software-Piraterie

→ Software Piracy (bezeichnet den unrechtmäßigen Vertrieb oder die unrechtmäßige Vervielfältigung von Software für den geschäftlichen oder privaten Bereich. Software-Piraterie ist illegal und strafbar, gleichgültig ob sie absichtlich erfolgt oder nicht. Siehe auch Produktpiraterie)

www3.de.safenet-inc.com/hasp/software-piracy.aspx

www.microsoft.com/germany/piraterie/default.mspx

www.adobe.com/de/aboutadobe/antipiracy



Software-Qualität

→ Software Quality (nach ISO/IEC 9126 Gesamtheit der Merkmale und Merkmalwerte eines Software-Produkts, die sich auf dessen Eignung beziehen, festgelegte oder vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Softwarequalität



Software-Recycling

(der Anglizismus Recycling [Rückführung, Rückgewinnung, Wiedergewinnung, Wiederverwertung] vermittelt alltagssprachlich die Vorstellung von einem Kreislaufgeschehen, wie im Rahmen einer sinnvollen Abfallverwertung die Rückgewinnung der in einem zu entsorgenden Produkt enthaltenen Rohstoffe und Materialien zum Zwecke der Wiederverwertung und Umwandlung in ein anderes Produkt. In etwa vergleichbarer Weise steht im Mittelpunkt des Software-Recyclings die Frage, wie einmal für eine bestimmte Anwendung entwickelte Programme zumindest in Teilen für andere Anwendungen wieder verwendet werden können. Dies ermöglicht eine vom Fraunhofer-Institut IESE entwickelte Methode der komponentenbasierten Anwendungsentwicklung. Einmal programmierte Software-Bausteine werden in einem Baukasten gesammelt und können immer wieder verwendet und in unterschiedlichen Kombinationen zusammengesetzt werden. Neue Varianten einer Software-Produktfamilie lassen sich so leicht aus bereits bestehenden Komponenten erstellen. Software-Entwickler können auf diese Weise Kosten sparen und Entwicklungszeiten abkürzen)

http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,2130241,00.htm

http://w3logistics.com/services/recycling.php



Software-Zuverlässigkeit

→ Software-Reliability (Fähigkeit einer Software, ein bestimmtes Leistungsniveau unter festgelegten Bedingungen über einen definierten Zeitraum zu bewahren)

www.ias.uni-stuttgart.de/vorlesungen/rv/vorlesung/WS0708/3_Ringvorlesung_Goehner.pdf

www.ias.uni-stuttgart.de/lehre/vorlesungen/zsa/vorlesung/umdruck/zsa_ss11_kapitel13.pdf

http://goethe.ira.uka.de/seminare/ftv/bewertung

www.ipd.uka.de/Tichy/projects.php?id=20

www.uni-kl.de/pak/fokusprojekt/keller.pdf



Solenoid

→ Spule / Magnetspule / Elektromagnet (In Wortverbindungen wie z.B. Solenoid Valve [Elektromagnetventil], Solenoid Switch [Magnetschalter] Solenoid Actuator [Magnetantrieb], Solenoid Brake [magnetisch betätigte Bremse] und anderen erläutert die Beifügung Solenoid, dass es sich um elektromagnetisch betätigte Betriebsmittel handelt)



Sollwert

→ Desired Value (gemäß IEV 351-21-03: Quantitativer Wert einer Variablen zu einer bestimmten Zeit unter spezifizierten Bedingungen. Beispielsweise der Wert, den in einem Regelkreis die Regelgröße einnehmen soll)



SOPC

System On a Programmable Chip → System auf einem programmierbaren Chip (Mikroprozessor-basiertes System, welches in einem wiederprogrammierbaren Logikbaustein [einem FPGA] realisiert ist)

http://www.hs-ulm.de/Institut/IAS/FUE/CTCE/SoPCbasierteEmbedded Systems



SOS

Safe Operating Stop → Sicherer Betriebshalt (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Sie verhindert, dass der Motor mehr als einen festgelegten Betrag von einer vorgegebenen Stopp-Position abweichen kann. Dabei befindet sich der Motor bei vollem Drehmoment in Regelung. Verlässt der Antrieb den zulässigen Stopp-Bereich wird der Antrieb sicher abgeschaltet und eine Fehlermeldung abgesetzt. Wie auch bei der Sicherheitsfunktion SS2 können sychronisierte Achsen ohne Haltebremsen im sychronisierten Zustand gehalten werden, was in vielen Applikationen ein einfacheres und schnelleres Wiederanfahren ermöglicht)

http://www.safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf



Spaltpolmotoren

→ Split-Phase Motors / Shaded-pole Motors (siehe Einphasen-Asynchronmotoren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Spaltpolmotor

http://www.otto-huber.de/html/spalt.html



Spannungswandler

→ Voltage Sensor / Voltage Transformer / Capacitor Voltage Transformer (Begriff aus der Elek-troenergietechnik. Gerät zur Umwandlung hoher Wechselspannungswerte [Primärspannung meist >500 V] in für Messinstrumente und Schutzeinrichtungen problemlos erfassbare Werte [Sekundärspannungen etwa 100 V] bei gleichzeitiger Potentialtrennung. Spannungswandler arbeiten auf induktiver oder kapazitiver Basis. Im ersten Fall handelt es sich praktisch um einen im Leerlauf betriebenen Transformator, im zweiten Fall um einen kapazitiven Spannungsteiler)



SPC

Statistical Process Control → Statistische Prozesslenkung (Hauptinhalte: Kontrolldarstellungen, Prozessstatistik, Pareto-Analyse)



SPD

Surge Protective Device → Überspannungs-Schutzeinrichtung (zur Unterdrückung von Überspannungen auf Leitungen, wie sie z. B. in der IEC 61024-1 definiert sind)



SPDML

Sercos Profile Description Markup Language → Die Profilbeschreibungssprache für Sercos III

www.elektroniknet.de/automation/technik-know-how/feldebene/article/637/2/Sercos_mit_neuem_Profil

www.sercos.com/news/112806c.htm



SPEEDAM

Symposium on Power Electronics, Electrical Drives, Automation and Motion → Symposium Leistungselektronik, elektrische Antriebe, Automation und Motion Control (1971 ins Leben gerufen, seit 1990 aller zwei Jahre in Italien stattfindend)

http://www.speedam.org



Speicherdrosseln

→ Storage Chokes (sind Ringkerndrosseln, deren Funktion darin besteht, in den Ausgangskreisen von Schaltnetzteilen den pulsierenden Gleichstrom zu glätten. Dies geschieht durch Speicherung von magnetischer Energie während der Stromflusszeiten und deren Abgabe in den Taktpausen)

www.wlw.de/treffer/speicherdrosseln.html

www.getra.de/H05.pdf



Speichermodul

→ Memory Module (kleine Leiterplatte auf der mehrere Speicherschaltkreise angeordnet sind. Sie bilden oder dienen der Erweiterung des Arbeitsspeichers elektronischer Geräte)

http://de.wikipedia.org/wiki/Speichermodul



Speicherprogrammierbare Steuerung / SPS

→ Programmable Logic Controller / PLC (rechnerbasiertes, kompakt oder modular aufgebautes, lüfterloses Steuergerät, dessen Funktionalität durch ein Anwenderprogramm festgelegt wird. Das Anwenderprogramm wird mittels einer der in DIN EN 61131-3 genormten Fachsprachen [AWL, FBS, KOP, AS, ST] oder auch einer anderen, wie CFC oder SCL, erstellt und in einem steuerungsinternen Festwertspeicher abgelegt. Die klassische Arbeitsweise einer SPS ist zyklisch, d. h. in ständiger Wiederkehr wiederholen sich die folgenden drei Phasen: Einlesen und Abspeichern der Eingangssignale, Abarbeiten des Anwenderprogramms, Setzen der Ausgänge, wobei die Zykluszeit bei heutigen Steuerungen zwischen 5 µs und 10 ms je 1 000-bit-Anweisungen liegt. Allerdings gibt es auch SPS, die ereignisgesteuert arbeiten und solche, bei denen das Anwenderprogramm als Hardware-Struktur in einen FPGA- bzw. CPLD-Chip eingebrannt ist. Hierbei handelt es sich um verbindungsprogrammierte Strukturen, die wesentlich schneller als eine zyklisch arbeitende SPS sind. In modernen SPS ist die gesamte SPS-Funktionalität in einem SPS-Prozessorchip untergebracht [Speed7-Technology der Firma Profichip]. Speicherprogrammierbare Steuerungen beherrschen heute in Form skalierbarer Gerätefamilien mit abgestuften, leistungsmäßig aufeinander abgestimmten Komponenten insbesondere die untere und mittlere Ebene der Automatisierungshierarchie. Dazu verfügen sie über die dort jeweils erforderliche Zahl an digitalen und analogen Ein- und Ausgängen sowie über entsprechende Busanbindungen. Ergänzend hierzu siehe Soft-SPS, Slot-SPS und Kombi-SPSSicherheits-SPS, FSPS und PSS)

http://www.ipp.tu-clausthal.de/fileadmin/Projekte/Adiro/Texte/SPS-Einfuehrungsskript.pdf

www.directindustry.de > Suche: Speicherprogrammierbare Steuerung

http://de.wikipedia.org/wiki/Speicherprogrammierbare_Steuerung

http://www.profichip.com/products/speed7-technology/

http://www.zander-aachen.de/kat5/zatego2009.pdf

www.plcs.net/contents.shtml



SPI

Serial Peripheral Interface (Schnittstelle, die eine schnelle serielle Datenübertragung bis zu 1 Mbit/s zwischen IC auf einer Leiterplatte, beispielsweise der CPU und den Peripherieschaltkreisen bei Mikrocontrollern bzw. zwischen Komponenten in einem Gerät, bei Entfernungen bis ca. 15 m zulässt. Für eine vollduplexe Übertragung werden zwei serielle Datenleitungen und eine Taktleitung benötigt. Eine Komponente arbeitet als Master, die anderen als Slaves, die auf Master-Anforderung ihre Daten ausgeben)



Spindelmotoren

→ Spindle Motors (sind im Bereich der Automatisierungstechnik umrichtergesteuerte Drehstrom-Asynchronmotoren für den Antrieb von Werkzeugmaschinenspindeln für Schleif-, Fräs- und Gravieraufgaben sowie Anwendungen der Bohrautomation. Als Spindelmotoren werden aber auch die Antriebselemente für Linearaktuatoren bezeichnet. In Synchronmotor- oder Schrittmotorausführung dienen sie hier in Verbindung mit einer integrierten Gewindespindel der direkten Umsetzung von Rotations- in Translationsbewegungen. Darüber hinaus gibt es Spindelmotoren für den Antrieb von Festplatten. Das sind elektronisch kommutierte Gleichstrommotoren mit Laufgeschwindigkeiten bis zu 15.000 min-1, die sich durch extrem hohe Laufruhe, Laufgenauigkeit und niedrigen Geräuschpegel auszeichnen sowie Spindelmotoren für Zahnbohrerantriebe mit bis zu 500.000 min-1)

www.fraesspindeln.isel.com/pdf/tk_spindelmotoren-D-290810.pdf

http://www.franz-kessler.de/pdf/DMR_Deutsch.pdf

http://www.pmdm.de/index.php?id=25



Spline

→ Spline (Stückweise polynomiale Funktion, die durch die Angaben Knoten, Polynomgrad, Polynomstücke und Übergangsbedingungen definiert ist. Splines geben den Verlauf einer Kurve durch vorgegebene Stützpunkte ähnlich einer Zeichnung mit einem biegsamen Kurvenlineal wirklichkeitsgetreuer als polynomielle Funktionen wieder. Siehe auch B-Splines)

www.mathematik.uni-dortmund.de/lsviii/veranstaltungen/approx07/Skript/kap_spline.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Spline



Spline-Interpolation

→ Spline Interpolation (Das Ziel einer Interpolation besteht grundsätzlich darin, eine Funktion zu ermitteln, die durch n vorgegebene Stützpunkte verläuft, um mit dieser Interpolationsfunktion dann Funktionswerte ermitteln zu können, die zwischen den Stützstellen liegen. Wird eine polynomielle Funktion höheren Grades als Interpolationsfunktion benutzt, kann es zu extremen unerwünschten Abweichungen der Interpolationskurve zwischen den Stützpunkten kommen. Abhilfe bietet hier die sogenannte Spline-Interpolation, bei der nicht versucht wird, eine Interpolationsfunktion über alle Stützstellen zu gewinnen, sondern nur abschnittsweise über jeweils zwei Stützpunkte. Am Häufigsten werden hierzu lineare oder kubische Splines verwendet, die durch eine lineare Funktion bzw. ein Polynom 3. Grades interpoliert werden. Das heißt ein Spline setzt sich aus vielen Polynomabschnitten niedriger Ordnung zusammen und liefert ein wirklichkeitsgetreueres Abbild der Interpolationsfunktion als eine polynomielle Funktion höheren Grades ähnlich der Zeichnung mit einem biegsamen Kurvenlineal)

www-user.tu-chemnitz.de/~uro/teaching/SS2002-numerik/misc/Splines.pdf

www2.hs-esslingen.de/~mohr/mathematik/numerik/spline_praes.pdf

www.activeart.de/dim-shops/ibe/3004MO/demo



SPM

Smart Power Modul → Intelligentes Power Modul (Siehe IPM)



SPMSM

Surface-mounted Permanent Magnet Synchronous Motor → Permanentmagnet-Synchronmotor mit auf der Rotoroberfläche angebrachten Permanentmagneten

http://www.ruhr-uni-bochum.de/eele/dokus/Vossloh-Stiftung-S04710017-PB_1.pdf



SPOF

Single Point of Failure → Einzelne Fehlerstelle (In Verbindung mit Zuverlässigkeitsbetrachtungen: Bestandteil eines technischen Systems, dessen Versagen den Ausfall des gesamten Systems nach sich zieht)

de.wikipedia.org/wiki/Single_Point_of_Failure



SPS

Speicherprogrammierbare Steuerung



SQMA

Situation-based qualitative Modelling and Analysis → Situationsbedingte Qualitative Modellbildung und Analyse



SR-Motor

(Synonym für SRM)



SR-NRW

Stromrichternetzrückwirkungen (bezeichnen die Wechselwirkungen eines Stromrichters mit dem Versorgungsnetz und den am PCC angeschlossenen parallel arbeitenden Verbrauchern. Ein Kriterium dafür ist die Beschaffenheit der Spannung, die sich am PCC unter dem Einfluss des Stromrichters einstellt)



SRAM

Static RAM → statischer RAM (Speicherchips, in denen Flipflops als Speicherelemente dienen. Beim Abschalten der Betriebsspannung geht der Speicherinhalt verloren. Das heißt, es sind flüchtige Speicher. SRAM müssen nicht wie DRAM ständig aufgefrischt werden. Sie sind deshalb um ein Vielfaches schneller aber auch wesentlich teurer)



SRAS

Safety Related Application Software → Sicherheitsgerichtete Anwender-Software (Software, die zur Realisierung von Sicherheitsfunktionen, z. B. auf einer SPS, durch einen Anwender erstellt wird. Je nachdem, in welcher Sprache dies geschieht [FVL oder LVL], gelten unterschiedliche Normenbezüge)

www.plcopen.org/pages/tc5_safety/positioning



SRASW

Safety-Related Application Software → Sicherheitsbezogene Anwender-Software (Synonym für SRAS)



SRCD

Socket Outlet RCD → FI-Schutzschalter in Steckdosenausführung



SRCE

Safety and Reliability Control Engineering (Konzept zur Online-Zuverlässigkeitsbestimmung und -beherrschung dynamischer Systeme)



SRCF

Safety Related Control Function → Sicherheitsbezogene Steuerungsfunktion (von einem SRECS mit einem festgelegten Sicherheits-Integritätslevel [SIL] realisierte Steuerungsfunktion, die dazu vorgesehen ist, den sicheren Zustand eines gesteuerten bzw. überwachten Objekts aufrechtzuerhalten oder im Gefahrenfall einen unmittelbaren Anstieg des Risikos zu verhindern)



SRECS

Safety-Related Electrical Control System → sicherheitsbezogenes elektrisches/elektronisches/programmierbares elektronisches Steuerungssystem (Sicherheitssystem, elektrisches Steuerungssystem einer Maschine, dessen Ausfall unmittelbar zu einer Verminderung oder den Verlust der funktionalen Sicherheit führt. Bezüglich des Entwurfs und der Auslegung solcher Systeme siehe DIN EN 61508, DIN EN 62061, VDE 0113-50, DIN EN 13849 u. A.)



SRES

Safety related Embedded Software → sicherheitsgerichtete eingebettete Software (grundlegender Software-Bestandteil von Sicherheits-SPS. Dazu zählen das Laufzeit- oder Betriebssystem und weitere Firmware. Sie ist in der Regel in einer anwendungsneutralen Systemsprache programmiert und wird zusammen mit der Steuerungs-Hardware vertrieben. Bezüglich der Sicherheitsaspekte gelten die Anforderungen der DIN EN 61508 (VDE 0803))



SRESW

Safety-Related Embedded Software → Sicherheitsbezogene eingebettete Software (Synonym für SRES)



SRM

Switched Reluctance Motor → geschalteter Reluktanzmotor

http://wcms1.rz.tu-ilmenau.de/fakei/fileadmin/template/fg/eea_km/lehre/sr_motor/index.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Reluktanzmotor



SRP/CS

Safety related Part of a Control System → Sicherheitsbezogenes Teil einer Steuerung (nach DIN EN ISO 13849-1: Teil einer Steuerung, das auf sicherheitsbezogene Eingangssignale reagiert und sicherheitsbezogene Ausgangssignale liefert. SRP/CSs können aus Hardware und/oder Software bestehen und separater oder integraler Bestandteil einer Maschinensteuerung sein. Sie umfassen stets die gesamte Wirkungskette einer Sicherheitsfunktion, d.h. Input [Sensor], Logik [sichere Sigalverarbeitung] und Output [Aktuator])

http://www.moeller.net/binary/presse/publications/gsm0308.pdf



SRS

Safety Requirements Specification → Spezifikation der Sicherheitsanforderungen (sie bildet die Ausgangsbasis für die Entwicklung sicherheitsrelevanter Systeme. In ihr sind alle Funktionen mit ihren Sicherheitseigenschaften sowie die zugehörigen Umgebungsbedingungen festgelegt. Diese Festlegungen resultieren aus einer anwendungsbezogenen Gefährdungs- und Risikoanalyse mit deren Hilfe die sicherheitsrelevanten Funktionen bestimmt werden, der jeweils notwendige SIL gewählt wird und die Umgebungsbedingungen festgeschrieben werden. Die Erstellung der SRS liegt im Aufgabenbereich der für ein System verantwortlichen Planer. Der Hersteller muss die SRS erfüllen und dies mit entsprechenden Methoden an seinen Produkten nachweisen)

http://www.systema-gmbh.de/methoden/methoden-des-safety-engineering.html



SRS

Software Requirements Specification → Spezifikation der Software-Anforderungen (Liste der Software-Anforderungen, Requirements-Dokumentation; im Rahmen des Requirements Engineering zusammengetragene Software-Anforderungen)



SRS

Safety-related Sytem → Sicherheitsbezogenes System



SRTS

Soft Real-Time System → (Echtzeitsystem, das nur weiche Echtzeitanforderungen erfüllen kann)



SS1

Safe Stop 1Sicherer Stopp 1 / Sicheres Stillsetzen (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Sie kontrolliert bzw. überwacht das Abbremsen des Motors. Das heißt, wird SS1 initialisiert, wird der Antrieb geregelt heruntergefahren. Hat die Drehzahl des Motors eine festgelegte untere Grenze erreicht oder ist eine definierte Zeitverzögerung abgelaufen, wird die Funktion STO aktiviert und damit die Energiezufuhr zum Motor unterbrochen. Der Antrieb kann im Stillstand kein Drehmoment entwickeln. Antriebe mit hoher Bewegungsenergie können mit dieser Funktion im Gefahrenfall sehr schnell zum Stillstand gebracht werden. Bei Betätigung eines Not-Halt-Tasters oder Durchqueren eines Lichtvorhangs ermöglicht die Funktion SS1 ein gesteuertes Stillsetzen von Achsen im Gefahrenbereich. Daduch lassen sich Gefährdungen vermeiden, die austrudelnde Achsen verursachen können)

http://www.safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf

www.SuI24.net/PDF/SIK07256



SS2

Safe Stop 2 → Sicherer Stopp / Sicherer Betriebshalt 2 (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Hierbei wird der Antrieb geregelt heruntergefahren und danach die Funktion "Sicherer Betriebshalt" SOS aktiviert. Die Energiezufuhr zum Motor wird dabei nicht unterbrochen und die Regelfunktionen des Antriebs bleiben vollständig erhalten. Gleichzeitig werden z. B. Maschinenbediener während des Einrichtens vor ungewollten Achsbewegungen geschützt)

http://www.safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf

www.SuI24.net/PDF/SIK07256



SSD

Seconary Switching Device → Sekundäres Schütz (Begriff aus der Maschinensicherheit. Siehe MSCE)



SSD

Solid State Drive / Solid State Disk → Festkörperlaufwerk / Halbleiterlaufwerk (moderne Form der Festplatte, die ohne bewegliche Teile auskommt, da zur Datenspeicherung nur Halbleiterspeicherbausteine benutzt werden. Vorteile: kürzere Zugriffszeiten, niedrigerer Energiebedarf, geringere Wärmeentwicklung, keine Laufgeräusche und größere mechanische Robustheit. Nachteile: Hoher Preis. Außerdem sind zurzeit SSD noch nicht mit so hohen Speicherkapazitäten verfügbar wie konventionelle Festplatten)

http://de.wikipedia.org/wiki/Solid_State_Drive



SSD-System

Safety Shutdown System → Notabschaltsystem (Synonym für SIS)



SSI

Synchron Serial Interface → Synchron Serielles Interface oder Synchron Serielle Schnittstelle (angewandt z. B. bei Weg- und Winkelkodierern. Das im Kodierer zur Weg- oder Winkelabbildung parallel erzeugte Datenwort wird in ein serielles Wort umgewandelt und synchron zum Takt der Empfangselektronik an das Wegmesssystem übertragen. Dazu werden für Versorgungs-, Daten- und Taktleitung je ein verdrilltes Adernpaar, also insgesamt nur sechs Leitungen, benötigt. Spezielle Differenzial-Treiber nach RS-422 ermöglichen Übertragungsraten bis 10 Mbit/s und Übertragungslängen bis zu 1.200 m. Abgeschirmtes, paarig verseiltes Anschlusskabel, Mehrfachübertragung der Positionswerte sowie synchrone Takt- und Datensignale gewährleisten hohe Störsicherheit)

http://digital.ni.com/public.nsf/allkb/862567530005F09C862566BE004E469D?opendocument&Submitted&&node=133020_US



SSI-Geber

(Gebersysteme für Wege und Winkel mit SSI-Schnittstelle)

www.digitronic.com/nockenschaltwerke/funktionsbeschreibung/ssi-schnittstelle.html



SSM

Safe Speed Monitor → Sichere Drehzahlüberwachung (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2))



SSR

Safe Speed Range → Sicherer Geschwindigkeitsbereich (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Die Funktion SSR überwacht die Einhaltung eines definierten Geschwindigkeitsbereichs zwischen einem oberen und einem unteren Grenzwert. Wird eine der Grenzen verletzt, wird der Antrieb abgeschaltet)



SSR

Solid State Relay → Statische Relais / Halbleiterrelais (Siehe auch Relais)



ST Structured Text

Structured Text → Strukturierter Text



ST-Stecker

Straight Tip-Stecker (Stecker für Lichtwellenleiter mit Bajonett-Verschluss mit oder ohne Verriegelung. Von AT&T spezifiziert, weltweit verbreitet, auch unter der Bezeichnung BFOC bekannt.)

http://www.glasfaserinfo.de/st.html



Stabilität

→ Stability (Synomym für Festigkeit, Beständigkeit, Dauerhaftigkeit, Widerstandsfähigkeit, Robustheit. Eigenschaft eines Systems, beim Einwirken äußerer und/oder innerer Störgrößen, seinen Zustand beizubehalten oder nach einer Störung seines Zustandes durch äußere Einwirkungen oder innere Bedingungen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Siehe auch IEV 351-21-30)



Stabilitätstheorie

→ Stability Theory (befasst sich mit der mathematischen Beschreibung der Auswirkung von Störungen, die als Abweichungen von bestimmten Zuständen dynamischer Systeme auftreten und vermittelt Kriterien zur Vermeidung von Instabilitäten z.B. in Regelkreisen)

de.wikipedia.org/wiki/Stabilitätstheorie



Stakeholder

Akteur, Beteiligter, Anspruchberechtigter, Interessent (Sammelbezeichnung für natürliche oder juristische Personen, Interessengruppen, Organisationen, Institutionen, die von einem Projekt bzw. dem Verlauf oder dem Ergebnis eines Prozesses betroffen sind oder es beeinflussen, einschließlich involvierter Auftraggeber und Benutzer. In einem Unternehmen beispielsweise Manager, Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Gläubiger)

http://www.siegfried-seibert.de/Wissensspeicher/PMGlossar

http://de.wikipedia.org/wiki/Stakeholder



Stand der Technik

→ State of the Art / Prior Art (repräsentiert zu einem bestimmten Zeitpunkt die technischen Möglichkeiten zu einem bestimmten Sachverhalt, die auf gesicherten Erkenntnissen von Wissenschaft und Technik beruhen. Feinheiten in Verbindung mit Rechtsnormen und Verträgen siehe folgende Websites)

www.ce-wissen.de/wp-content/uploads/2010_05_ce-infoservice_5_stand_der_technik.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Stand_der_Technik



Statische Relais

→ Solid State relais, SSR (Siehe Relais und Halbleiterrelais)



Stückgutprozesse / Stückprozesse

(sind Bearbeitungs-, Fertigungs-, Prüf-, Bestückungs-, Füge- und Montagevorgänge in der metallbearbeitenden und -verarbeitenden Industrie sowie in der Elektrotechnik/Elektronik bzw. Stückgutumschlag-, -lager-, und -transportvorgänge. Grundsätzlich werden dabei Einzelobjekte [Stückgüter], z. B. einzelne Werkstücke, Kisten, Container, behandelt und dabei in der Form, den Abmessungen, der Oberflächenbeschaffenheit, den physikalischen oder chemischen Eigenschaften, in Bezug auf spezielle Qualitätsmerkmale, ihrer gegenseitigen Zuordnung oder auch in ihrer Position verändert. Die maschinellen Einrichtungen, mit deren Hilfe der Prozess realisiert wird, sowie die darin ablaufenden Teilprozesse sind meist flexibel kombinierbar, wie die einzelnen Bearbeitungsstationen in den Systemen der mechanischen Fertigung. Die Kopplung erfolgt ebenfalls zeitlich diskontinuierlich durch eine entspechende Ablauforganisation. Typisch für Stückgutprozesse ist die Steuerungsaufgabe, das Einwirken auf Einzelobjekte sowie ihre räumliche Bewegung so zu lenken, zu überwachen und zu verfolgen, dass entsprechend einem vorbedachten Plan eine optimale Auslastung der Produktions- bzw. Lager- und Transportkapazitäten gewährleistet ist)



STC

Self Tuning Controllers → Selbsteinstellende Regler



STDM

Synchronous Time Division Multiplexing → Synchrones Zeitmultiplexverfahren (jedem Terminal in einem Kommunikationssystem ist für den Datenaustausch eine bestimmte Zeitspanne zugeordnet)



Steinmetzschaltung

→ Steinmetz Circuit (Schaltung mit der Drehstrom-Asynchromotoren kleinerer Leistung [bis etwa 2 kW] mittels eines oder zweier Kondensatoren [Betriebskondensator und/oder Anlaufkondensator] am Einphasen-Wechselstrometz betrieben werden können. Schaltbilder sowie Auswahl und Bemessung der Kondensatoren siehe folgende Websites)

www.jedermensch.de/sk/steinmetzschaltung.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Steinmetzschaltung



Stellantrieb

→ Actuating Drive (nach IEV 351-32-24 physikalische Einheit zum Antrieb mechanischer Stellglieder, die in einen Energie- oder Massenfluss eingreifen. Je nach Art der verwendeten Hilfsenergie ist zwischen elektrischen [Elektromotoren], elektromagnetischen [Elektromagnete], pneumatischen [pneumatische Antriebe] oder hydraulischen Stellantrieben zu unterscheiden)

www.stellantriebe.de



Stellglied

→ Actuator (Ventil, Stellmotor, Elektromagnet, Schaltkupplung, Schaltschütz, Leistungsschalter o. ä. Funktionselement, das entsprechend einem vorgegebenen elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen Stellsignal in einen Energie- oder Massestrom eingreift)



Stellgröße

→ Manipulated Variable (Ausgangsgröße des in einem Regelkreis verwendeten Stellglieds)



STEP

Standard for the Exchange of Product Model Data (internationale Norm zur Beschreibung physikalischer und funktionaler Merkmale von Produktdaten. Formal bekannt als ISO 10303 "Industrial Automation Systems and Integration Product Data Representation and Exchange". STEP ist eine wesentliche Grundlage der Produktdatentechnologie. Anwendungsgebiete: CAD, CAE, CAM, PDM, DMU)

http://de.wikipedia.org/wiki/Standard_for_the_exchange_of_product_model_data



STEP 7

Steuerungen einfach Programmieren, 7 (Programmier-Software der Simatic-S7-SPS-Familie der Firma Siemens)

http://de.wikipedia.org/wiki/STEP_7

http://www.bernhard-plagemann.de



Stern-Dreieck-Anlauf

→ Star Delta Starting (Anlassverfahren für Drehstrom-Kurzschlussläufermotoren. Das Stern-Dreieck-Anlassverfahren wird bei Motoren kleinerer und mittlerer Leistung angewendet, wenn die direkte Einschaltung infolge des hohen Anlaufstroms und der dadurch bedingten Netzbelastung nicht möglich ist; in der Regel ab einer Nennleistung von 5 kW. Dabei wird die Ständerwicklung, die isolationsmäßig für die verkettete Spannung ausgelegt sein muss, zunächst in Sternschaltung an das Netz gelegt. Damit erhält jeder Strang den 1/√3-fachen Wert seiner Nennspannung. Anzugsstrom und Anzugsmoment verringern sich dadurch auf ein Drittel der normalen Größe. Die Dreieckverbindung der Ständerstränge [Dreieckschaltung] darf erst hergestellt werden, nachdem die Maschine hochgelaufen ist. Die angestrebte Wirkung [Verringerung des Anzugsstroms] geht sonst verloren. Das in Sternschaltung erzeugte Drehmoment muss deshalb ausreichen, die angetriebene Maschine etwa bis zur Nenndrehzahl zu beschleunigen. Für das Anlassen mittels Stern-Dreieck-Umschaltung sind daher Motoren mit Doppelkäfigläufer besonders geeignet, da sie ein hohes Anzugsmoment haben. Die Stern-Dreieck-Umschaltung kann manuell oder automatisch erfolgen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Schaltung

http://www.schaltungsbuch.de/motor039.html



Stern-Dreieck-Schalter

→ Star-delta Switch (auch: Stern-Dreieck-Starter. Nockenschalter zur Stern-Dreieck-Umschaltung von Drehstrom-Asynchronmotoren beim Anlassen)

www.schaltungsbuch.de/contactors139.html

www.schaltungsbuch.de/rotary006.html

www.schaltungsbuch.de/rotary007.html



Sternschaltung

→ Star Connection /Wye Connection [USA] / Y Connection [USA] (Schaltungsart der Stränge in einem Dreiphasen- oder allgemein Mehrphasen-Drehstromsystem, bei der alle Stränge einseitig in einem Punkt, dem Sternpunkt miteinander verbunden sind. An diesem Punkt wird der Neutralleiter [Sternpunktleiter] und an den anderen Strangenden werden die Außenleiter des jeweiligen Drehstromsystems angeschlossen. Bei Drehstrommotoren und anderen symmetrischen Lasten kann auf die Verbindung von Sternpunkt und Neutralleiter verzichtet werden, da sich hier die Ströme im Sternpunkt zu Null ergänzen. Siehe auch IEV 421-10-01)

www.elektrotechnik-fachwissen.de/wechselstrom/sternschaltung.php

www-tet.ee.tu-berlin.de/lehre/Grundlagen-ET-1/folie081.pdf



Stetigbahnsteuerungen

→ Continuous Path Controls (Synonym für Bahnsteuerungen)



Steuerbarkeit

→ Controllability (nach IEV 351-21-32: Systemeigenschaft, und zwar ist ein System steuerbar, wenn über seine Eingangsgrößen seine Zustandsvariablen in endlicher Zeit von einem Anfangszustand in einen gewünschten Endzustand gebracht werden können)



Steuern

→ to control (zielgerichtetes Einwirken auf Größen in einem beeinflussbaren System mittels elektrischer, elektronischer, elektropneumatischer oder elektrohydraulischer Steuerungen. Das beeinflussbare System wird als Steuerstrecke oder Steuerobjekt bezeichnet und ist im vorliegenden Fall ein Gerät, eine Maschine, ein Maschinensystem oder eine technologische Anlage, in der Stoffe und/oder Energien in gewollter Weise der einen und/oder anderen möglichen Behandlungsform, wie Gewinnen, Übertragen, Umwandeln, Speichern oder Nutzen unterworfen werden)



Steuerstrecke

→ Controlled System / Equipment under Control, EUC (Innerhalb des Wirkungsweges einer Steuerung derjenige Teil des Systems, in dem technische oder physikalische Größen im Sinne gewünschter Maßahmen beeinflusst werden)



Steuertransformatoren

→ Control Transformers (sind Einphasen- oder Dreiphasen-Transformatoren nach VDE 0570 bzw. DIN EN 60742 und DIN EN 61558, die in der Energie- und Automatisierungstechnik die Betriebsspannung für Steuer- und Hilfsstromkreise [Relais- und Schützsteuerungen, elektronische Steuer- und Meldestromkreise] liefern. Sie halten Netzspannungsspitzen von den Hilfsstromkreisen fern, ermöglichen es, die Hilfsstromkreise ungeerdet zu betreiben und dämpfen im Störungsfall die Höhe des Kurzschlussstroms im Steuerstromkreis. Gemäß DIN VDE 0113 Teil 1 ist ein Steuertransformator vorzusehen, wenn die Hilfstromkreise mehr als 5 elektromagnetische Betätigungsspulen enthalten oder Steuer- und Meldegräte außerhalb von Steuerschränken oder Maschinen angebracht sind)

www.karaschgmbh.de/node/15

www.getra.de/E01.pdf



Steuerungskategorie

→ Control Category (Begriff aus dem Bereich der Maschinensicherheit, der die Einstufung der sicherheitsbezogenen Teile einer Steuerung bezüglich ihres Widerstands gegen Fehler und ihres nachfolgenden Verhaltens bei einem Fehler betrifft. In der DIN EN 954-1 [noch bis Ende 2011 gültig] und auch in der Nachfolgenorm DIN EN 13849-1 sind insgesamt fünf Steuerungskategorien, d.h. vorgesehene Steuerungsarchitekturen [B, 1, 2, 3, 4] definiert. [Sicherheitsniveau von Kategorie B bis Kategorie 4 steigend]. Sie charakterisieren strukturelle Beschaffenheiten, denen sicherheitsbezogene Teile von Maschinensteuerungen je nach Sicherheitsanspruchsniveau genügen müssen und unterscheiden sich hinsichtlich des Erhalts der Sicherheitsfunktion beim Auftreten von Fehlern. Im Einzelnen bedeuten entsprechend den unten zitierten Webseiten:
Kategorie B: Die Sicherheitsfunktion hängt nur von der Zuverlässigkeit der Bauteile ab. Maßnahmen zur Fehlererkennung an Bauteilen sind nicht vorgesehen. Die sicherheitsbezogenen Teile von Steuerungen und/oder ihre Schutzeinrichtungen müssen deshalb so beschaffen sein, dass sie den zu erwartenden Einsatzbeanspruchungen standhalten.
Typisches Systemverhalten: Ein Fehler kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen.
Kategorie 1: Die Anforderungen der Kategorie B müssen erfüllt sein; sicherheitstechnisch bewährte Bauteile und bewährte Sicherheitsprinnzipien müssen angewandt sein.
Typisches Systemverhalten: Wie Systemverhalten von B, doch mit höherer sicherheitsbezogener Zuverlässigkeit.
Kategorie 2: Die Anforderungen von Kategorie B und die Anwendung bewährter Sicherheitsprinzipien müssen gewährleistet sein; darüber hinaus muss die Sicherheitsfunktion in geeigneten Zeitabständen [beim Start oder zyklisch] durch die Maschinesteuerung bezüglich ihrer Aktionsfähigkeit getestet werden.
Typisches Systemverhalten: Das Auftreten eines Fehlers kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion zwischen den Prüfabständen führen. Ihr Verlust wird jedoch durch die Prüfung erkannt.
Kategorie 3: Die Anforderungen von Kategorie B müssen erfüllt sein, bewährte Sicherheitsprinzipien müssen realisiert sein und ein einzelner Fehler darf nicht zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen; einzelne Fehler müssen erkannt werden.
Typisches Systemverhalten: Die Sicherheitsfunktion bleibt beim Auftreten einzelner Fehler immer erhalten; einige aber nicht alle Fehler werden erkannt; eine Häufung unerkannter Fehler kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen.
Kategorie 4: Die Anforderungen von Kategorie B und die Anwendung bewährter Sicherheitsprinzipien müssen gewährleistet sein; sicherheitsbezogene Teile müssen so beschaffen sein, dass ein einzelner Fehler nicht zum Verlust der Sicherheitsfunktion führt, d.h. der einzelne Fehler bei oder vor der nächsten Anforderung der Sicherheitsfunktion erkannt wird.
Typisches Systemverhalten: Die Sicherheitsfunktion bleibt auch beim Auftreten von Mehrfachfehlern erhalten)

www.schmersal.com/cms1/opencms/media/loader.pdf?id=2571&type=pdf

www.dguv.de/ifa/de/vera/2009/laserstrahlung/06_boemer.pdf

www.schmersal.net/bilddata/broschue/k-info/b_isopp1.pdf

www.profiservices.de/Gefahrenanalyse.pdf



Steuerungstechnik

→ Control Engineering (Teilgebiet der Automatisierungstechnik, das die ingenieurmäßige Behandlung und technische Umsetzung von Steuerungsaufgaben [siehe Steuern] zum Gegenstand hat)

http://www.epv-verlag.de/pdf/3924544360_Leseprobe.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerungstechnik



Stillstandsmotoren

→ Static-Torque Motors (Synonym für Drehfeldmagnete. Blockierfeste Drehstrom-Kurzschlussläufermotoren, die nicht für eine bestimmte Leistung, sondern für ein bestimmtes Drehmoment ausgelegt sind, das sie im Stillstand entwickeln. Sie können ständig im Stillstand oder bei sehr niedrigen Drehzahlen betrieben werden)

http://www.katt-motoren.de/index.php/stillstandsmotoren.html



Stillstandswächter

→ Standstill Monitor / Downtime Monitor (dienen der Stillstanderkennung rotierender Teile. Sie dienen der Freigabe von Schutztürentriegelungen oder der Aktivierung von Haltebremsen. Speziell bei Einphasen- und Dreiphasen-Asynchronmotoren wird dazu an zwei Klemmen der Ständerwicklung die induzierte Spannung des auslaufenden Motors gemessen)

www.dinaelektronik.de/deutsch/downloads/dn3ps2.pdf

http://www.preisroboter.de/ergebnis4924076.html



STL

Statement List → Anweisungsliste (textorientierte SPS-Programmiersprache AWL)



STO

Safe Torque off → Sicher abgeschaltetes Drehmoment / Sichere Anlaufsperre (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Die drehmomentbildende Energie, die zu einer Rotation des Motors führen kann, wird dabei direkt im Servoverstärker des Motors sicher unterbrochen. Damit kann der Antrieb keine gefährlichen Bewegungen aktivieren. Wird die Funktion STO bei einem in Bewegung befindlichen Antrieb initiiert, läuft der Motor unkontrolliert aus. Wirken äußere Kräfte, z.B. hängende Lasten auf den Antrieb, sind mechanische Bremsen erforderlich, um Gefährdungen zu vermeiden. Zum Einsatz kommt die Funktion STO auch, um bei einer Störungsbeseitigung einen unerwarteten Anlauf des Antriebs zu verhindern [sichere Anlaufsperre]. Der Servoverstärker bleibt dabei am Netz, was einen rascheren Wiederanlauf der angetriebenen Arbeitsmaschine ermöglicht)

http://www.safety-network.de/de/publikationen/connected_2i08_201008_sc.pdf



Stopp-Kategorien

(Art des Stillsetzens elektrischer Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Folgende Kategorien werden unterschieden.

http://akb.lenze.de/AKB/infopool.nsf/HTML/200602545



STR

Safe Torque Range → Sicherer Drehmomentbereich (Sicherheitsfunktion nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Das Drehmoment eines Motors bzw. die Kraft bei Linearmotoren wird innerhalb definierter Grenzwerte gehalten)



Strecke

→ Controlled System / Equipment under Control, EUC (Innerhalb des Wirkungsweges einer Steuerung bzw. einer Regelung derjenige Teil des Systems [Steuerstrecke bzw. Regelstrecke], in dem technische oder physikalische Größen gemäß einer Zielfunktion beeinflusst werden)



Streckensteuerung

→ Line Motion Control / Straight-cut Control (Begriff aus der numerischen Steurungstechnik [NC-, CNC-Technik]. Streckensteuerungen ermöglichen das Positionieren im Eilgang und achsparallele Relativbewegungen zwischen Werkzeug und Werkstück mit programmierbaren Geschwindigkeiten. Dabei ist immer nur eine Achse in Betrieb. Streckensteuerungsaufgaben findet man bei einfachen Fräs- und Drehbearbeitungen sowie bei Hobelmaschinen)



Struktogramm

→ Structograms (ähnlich wie ein Programmablaufplan als abstrakte grafische Beschreibungsform für die Übersichts- und Detaildarstellung von Ablaufstrukturen mit relativ geringem Entscheidungsinhalt geeignet. Die Darstellung erfolgt in Form eines geschlossenen Blocks, der entsprechend den darin enthaltenen logischen Grundstrukturen in verschiedene untergeordnete Blöcke aufgeteilt ist. Die Symbole für Struktogramme sind in der DIN 66261 genormt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Struktogramm

http://www.sip-software.de/wingesy.html



Struktur

→ Structure (aus systemischer Sicht charakterisiert die Struktur die Art der Zusammensetzung eines Systems aus Elementen und die Art der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen [Verbindungen, Verknüpfungen]. Siehe auch IEV 351-21-21)

http://de.wikipedia.org/wiki/Struktur



Strukturierter Text

Structured Text, ST (Pascal-ähnliche Programmiersprache [Hochsprache] für SPS nach IEC 61131-3 bzw. DIN EN 61131-3)

http://www.3s-software.com/index.shtml?en_CoDeSys_ST

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1340201



Stuxnet

(Nach Expertenmeinung ein mit großem Aufwand und großer Sachkenntnis erstellter Computerwurm [Schadprogramm] zur Sabotage von Steuerungssystemen in Industrieanlagen)

www.spiegel.de/thema/stuxnet

de.wikipedia.org/wiki/Stuxnet



STX-Standard

Smarter Technology eXtension Standard (definierter offener Standard, aufbauend auf dem PC/104 bzw. PC/104+-Standard mit gleichem Formfaktor. Optimiertes Steckerkonzept für das Automatisierungsumfeld mit hoher Kontaktsicherheit und Korrosionsfestigkeit [zwei 200polige AMP-Steckverbinder mit 0,8 mm Pitch]. Mit dem STX-Standard lassen sich modulare Embedded PC-Konzepte, z. B. basierend auf Embedded Industrial Computer Modules EICM, realisieren)



Super-Kon

Super-Kondensator (zur Speicherung elektrischer Energie in neuen Dünnschichtbauelementen. Das Hauptziel des seit 2010 laufenden, vom BMBF geförderten Forschungsprojekts besteht darin, mit neuartigen Kondensatoren aus Kompositmaterialien vergleichbare Energiedichten wie die von verfügbaren, aber in der Anwendbarkeit begrenzten, Doppelschichtkondensatoren (Supercaps) zu erreichen und dabei die spezifischen Vorteile der Super-Kondensatoren nutzbar zu machen)

www.super-kon.uni-halle.de



SUPI

Serial Universal Protocol Interface (Protokoll-Chip für Interbus-Teilnehmer)



Supply Chain Management

Lieferkettenmanagement (es bezeichnet die unternehmensübergreifende Planung und Optimierung der Material-, Informations- und Geldflüsse zwischen Lieferanten, dem Unternehmen und den Kunden. Entsprechende Aktivitäten sind in der Unternehmensleitebene angesiedelt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Supply_Chain_Management



SVC

Sensorless Vector Control → Geberlose Vektorregelung



SVC

Static VAR Compensator → statischer Blindleistungskompensator



SVGA

Super Video Graphics Array (Grafikstandard mit einer Auflösung von mindestens 800 x 600 Bildpunkten [Pixels] und mindestens 256 Farben)



SWAM

Smart Wireless Autonomous Microsystems → Intelligente, drahtlose, autarke Mikrosysteme (sie ermöglichen den Aufbau neuartiger Sensor-Aktor-Netzwerke und können überall dort angewendet werden, wo Messwerte erfasst, protokolliert, überwacht, übertragen und verarbeitet werden sollen, eine drahtgebundene Kommunikation nicht möglich ist und Wert auf die Miniaturisierung gelegt wird)

http://www.imtek.de/content/pdf/public/2004/sl_4005_mackensen.pdf

http://www.imtek.de/content/pdf/public/2004/artikel_sum2004_v2.pdf



Switch

→ Network Switch (wörtlich "Schalter" ist eine Netzwerk-Komponente, ähnlich einem Hub, die in in einem Netz empfangene Datenpakete im Gegensatz zum Hub nicht an alle Netzknoten sondern nur an den jeweiligen Adressaten weiterleitet. Das heißt, im Gegensatz zu einem Hub sorgt ein Switch für eine gezielte Kommunikation innerhalb eines Netzes, die sich nur zwischen Sender und Empfänger einer Nachricht abspielt. Unbeteiligte Netzknoten bleiben dabei unberührt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_(Computertechnik)



Switched WLAN

(neue WLAN-Architektur, bei der ein zentraler Access Controller die Kontrolle der Access Points übernimmt. Sie bietet durch schnelleres Roaming, zentrale Ressourcenplanung, Monitoring und Konfiguration auch für industrielle Anforderungen viele Vorteile)

http://www.rt-solutions.de/upload/0_1160490434.pdf



Synchrondrehzahl

→ Synchronous Speed (Drehzahl nsyn = f / p, mit der das Drehfeld einer Drehfeldmaschine im Ständer der Maschine umläuft. f Frequenz der Speisespanung, p Polpaarzahl der Maschine)

www.hgaechter.ch/elmaschinen/synchdrehzahl.htm



Synchronmotoren

→ Synchronous Motors (haben eine Statorwicklung, die ein magnetisches Drehfeld erzeugt und einen Rotor, der entweder eine über Schleifringe mit Gleichstrom gespeiste Erregerwicklung oder, bei Maschinen kleiner Leistung, Permanentmagnete trägt. Er läuft innerhalb des normalen Belastungsbereichs synchron mit dem Drehfeld um. Beim Überschreiten eines Maximalmomentes fällt der Motor außer Tritt und bleibt stehen.
Dreiphasen-Synchronmotoren mit gleichstromerregtem Polrad kommen vor allem im Bereich höchster Leistungen von einigen 10 MW, z. B. für den Antrieb von Zementmühlen, Pumpen oder Verdichtern zur Anwendung, die im Dauerbetrieb arbeiten und keine Drehzahlstellung erfordern. Sie bieten den Vorteil, dass sie zusätzlich zur Blindleistungskompensation herangezogen werden können. Im Bereich kleiner und kleinster Leistungen, wie sie z. B. feinwerktechnische Antriebe erfordern, werden Einphasen-Synchronmotoren eingesetzt. Die Entwicklung der Leistungselektronik hat es ermöglicht, auch unter Verwendung von Synchronmotoren drehzahlstellbare Antriebe zu realisieren. Dazu wird zwischen Netz und Synchronmotor ein von der Rotorlage abhängig gesteuerter Umrichter geschaltet.
Im Bereich kleiner Leistungen sind dies permanenterregte Synchronmotoren, die nach dem Prinzip der Elektronikmotoren arbeiten)

http://www.vem-group.com/mediadb/pdf/dm.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Synchronmotor



Synchronzeitüberwachung

→ Sychronous Time Monitoring / Simultaneity Monitoring (Die Synchronzeitüberwachung oder auch Gleichzeitigkeitsüberwachung ist eine Überwachungsfunktion, realisiert beispielsweise durch ein Sicherheitsrelais, die prüft, inwieweit die von Signalgebern einlaufenden Signale zwecks Erzielung einer definierten Schutzwirkung hinreichend gleichzeitig, d.h. innerhalb einer definierten Zeitspanne, der sogenannten Synchronüberwachungszeit, eintreffen. Wird diese überschritten, erfolgt keine Freigabe gefährlicher Maschinenfunktionen. Für bestimmte Sicherheitseinrichtungen wie z.B. Zweihandschaltungen ist eine Synchronzeitüberwachung vorgeschrieben)

www.omniray.ch/display.cfm/id/102898/disp_type/dmssimple/pageID/64170 > Seite A•9



Syntax

→ Syntax (vom griechischen Wort "syntaxis" [Ordnung, Anordnung] herrührend ist die Syntax, allgemein sprachwissenschaftlich gesehen, die Lehre vom Satzbau, d. h. die Lehre von den grammatikalischen Regeln, wonach in Sprachen aus Wörtern zusammengehörige Wortgefüge bzw. wohlstrukturierte Sätze gebildet werden. Sinngemäß repräsentiert sich die Syntax in Verbindung mit einer Programmiersprache als das Regelwerk, das bei ihrer Anwendung korrekt zu befolgen ist)

http://de.wikipedia.org/wiki/Syntax



Synthese

→ Synthesis (basierend auf dem griechischen Begriff "Sýnthesis" versteht man darunter allgemein den Prozess einer Zusammensetzung, Zusammenfassung, Zusammenfügung, Verknüpfung oder Vereinigung von zwei oder mehreren Elementen, Bestandteilen, Komponenten, Subsystemen zu einem neuen größeren, qualitativ höherwertigen Ganzen. Oft wird allerdings auch das Resultat des Syntheseprozesses als Synthese bezeichnet. Für technische Belange siehe Systemsynthese)

http://de.wikipedia.org/wiki/Synthese



System

→ System (der Bedeutung des griechischen Worts "Sýstema" [aus mehreren Teilen zusammengesetztes, gegliedertes Ganzes] folgend bezeichnet ein System aus allgemeiner Sicht einen Ausschnitt aus der realen [wirklichen, objektiv wahrnehmbaren] oder gedanklichen [virtuellen] Welt, bestehend aus konkreten oder abstrakten Komponenten und deren Beziehungen zueinander. Mehr aus technisch-materieller praktischer Sicht: Gesamtheit oder Menge von Elementen, d. h. von unter einem bestimmten Blickwinkel notwendigerweise nicht weiter zerlegbaren Objekten, die im Sinn eines zusammenhängenden Ganzen betrachtet werden. Die Elemente sind untereinander gekoppelt und wirken aufeinander ein. Ebenso unterliegt jedes System als abgegrenzter Teil der Wirklichkeit Einwirkungen aus seiner Umgebung und übt Wirkungen auf diese aus. Die Relationen der Elemente untereinander sowie des Systems zu seiner Umwelt bzw. zu anderen Systemen beruhen auf stofflichen, energetischen oder informationellen Kopplungen. Praktischen Betrachtungen werden dabei stets die für einen bestimmten Sachverhalt wesentlichen Kopplungen zugrunde gelegt, während unwesentliche vernachlässigt bzw. außer acht gelassen werden. Auf dieser Grundlage lassen sich technische Systeme durch die Beschreibung ihrer Beziehungen zur Umwelt, durch die Angabe ihrer Struktur, d. h. der Systemelemente und der zwischen ihnen bestehenden Relationen, sowie durch Angabe ihrer Funktion, d. h. der zwischen den Systemeingangs- und Systemausgangsgrößen bestehenden Abhängigkeiten eindeutig charakterisieren. Bestimmend für die Systemfunktion ist dabei die Systemstruktur und die Funktionsweise der Systemelemente.
Theoretisch-abstrakt lässt sich damit ein System S durch das folgende Quintupel [Fünftupel] beschreiben.

Typisch für die Automatisierungstechnik sind materiell-technische dynamische Systeme, die aus zwei informationell miteinander gekoppelten Teilsystemen bestehen.

Das eine Teilsystem, das Automatisierungsobjekt, wird gezielt beeinflusst. Gerätemäßig umfasst es die Gesamtheit der mechanischen prozessspezifischen Einrichtungen, in denen ein beabsichtigter technologischer Prozess, z. B. ein Produktionsprozess abläuft. Mögliche Eingangsgrößen sind Stoffe, Energien und/oder Informationen, die innerhalb dieses gesteuerten Systemteils in gewollter Weise der einen oder anderen oder auch allen fünf möglichen Bewegungsformen, wie Gewinnen, Übertragen, Umwandeln, Speichern oder Nutzen, unterworfen werden. Sie verlassen als Ausgangsgrößen das Automatisierungsobjekt in entspechend modifizierter Form.

Das andere Teilsystem, die Steuereinrichtung bzw. das Prozessleitsystem realisiert die gezielte Beeinflussung des Automatisierungsobjekts. Gerätemäßig umfasst es die Gesamtheit aller Einrichtungen, die die zur automatischen Prozessführung erforderliche Informationserfassung, -übertragung, -verarbeitung, -speicherung, -ausgabe und -nutzung bewerkstelligen.
Darüber hinaus siehe auch Intelligente SystemeOffene SystemeProprietäreSystemeKomplexe Dynamische Systeme und ggf. IEV 351-21-20)

http://www.mitp.de/imperia/md/content/vmi/0971/3.pdf

http://www.philoreal.de/websystem/systemtheorie.html

http://de.wikipedia.org/wiki/System



System-Software

→ System Software (auch Basis-Software genannt, ist stets auf eine spezielle Computer-Hardware zugeschnitten. Sie unterstützt den Betrieb und die Verwaltung sowie die Überwachung und Wartung dieser Hardware. Dazu zählen Betriebssysteme, wie Windows und Linux, sowie Compiler, Datenverwaltungs-, Kommunikations- und Dienstprogramme)



Systemanalyse

→ Systems Analysis (systematische Untersuchung, bei der von einem materiellen oder virtuellen Objekt/System ein Modell erarbeitet wird, das für einen bestimmten Zweck mit hinreichender Genauigkeit Struktur und Funktion des untersuchten Objekts repräsentiert)

http://de.wikipedia.org/wiki/Systemanalyse



Systematische Fehler

→ Systematic Errors / Systematic Faults (systematische, d. h. nicht zufällige Fehler bei der Funktionsausübung technischer Objekte [Bauteile, Baugruppen, Funktionseinheiten, Geräte, Maschinen, Anlagen] werden durch systemimmanente, d. h. im jeweiligen Betrachtungsobjekt fest verankerte Eigenschaften verursacht. Typische Ursachen sind: Mängel in der Hardware, Mängel in der Software, Mängel im Herstellungsprozess und ungenügende Immunität gegenüber Umweltbedingungen am Einsatzort. Dazu gehört auch mangelnde elektromagnetische Verträglichkeit. Erkannte systematische Fehler treten nach ihrer Beseitigung nicht mehr auf. Bezüglich systematischer Fehler bei Messvorgängen siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Systematischer_Fehler



Systematischer Ausfall

→ Systematic Failure (Ausfall nicht zufälliger Natur, bedingt durch im jeweiligen Betrachtungsobjekt fest verankerte Eigenschaften. Typische Ursachen sind: Mängel in der Hardware, Mängel in der Software, Mängel im Herstellungsprozess und ungenügende Immunität gegenüber Umweltbedingungen am Einsatzort. Dazu gehört auch mangelnde elektromagnetische Verträglichkeit. Sie ist ein systeminterner Mangel, der z. B. in sicherheitsgerichteten elektronischen Systemen zum Verust der Sicherheitsfunktion führen kann)



Systemintegrität

→ System Integrity (Systemintegrität liegt vor, wenn sich ein System zu jedem Zeitpunkt spezifikationsgemäß korrekt verhält, d. h. erwartete und erbrachte Leistung zufriedenstellend übereinstimmen)



Systemklimatisierung

→ System Climate Control (moderne Klimatisierungskonzepte verfolgen das Ziel, für Mensch und Technik optimale klimatische Umgebungsbedingungen in Büroräumen, Leitständen, Serverräumen, Montagebereichen und Schaltschränken zu gewährleisten, um hohe Anlagenverfügbarkeit und Arbeitsqualität sicherzustellen. Das erfordert in vielen Fällen, beträchtliche Verlustwärmemengen energieeffizient, sicher und möglichst leise, d. h. ohne starke Lüftergeräusche, abzuführen. Hierbei spielen Flüssigkeitskühlsysteme zunehmend eine Rolle. Einzelheiten, Kühlsysteme und Beispiele siehe folgende Websites)

http://wentylatory.gda.pl/download/catalogues/urzadzenia-chlodzace-i-wymiana-ciepla.pdf

www.rittal.de/downloads/PrintMedia/PM3/de/system_klimatisierung_08.pdf

www.ventilator.de/Erforderliche-Luftmenge-bei-Schaltschrankkuehlung

www.thermacore-europe.com/thermal-basics/liquid-cooling.aspx

www.rittal.de/informationen/broschueren/broschueren.asp

www.lytron.de/toolstechreference/content.aspx?id=3620

www.dr.neumann-peltier.de/schaltschrankkuehlung.php

www.aud24.net/PDF/AD7064660

www.aud24.net/PDF/AD7077880

www.cooltec.de



Systems Engineering

→ Interdisziplinärer ganzheitlicher Ansatz zur Schaffung erfolgreicher Systeme (er bezieht den gesamten Lebenszyklus eines Systems mit ein und integriert alle beteiligten fachlichen Disziplinen in einen gemeinsamen strukturierten Entwicklungsprozess. Er berücksichtigt sowohl technische, wirtschaftliche als auch umweltspezifische Anforderungen der Kunden mit dem Ziel, ein Qualitätsprodukt in einem vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen zu entwickeln, das die Nutzerbedürfnisse optimal befriedigt.
Speziell in der Automatisierungs- und Antriebstechnik repräsentiert sich das Systems Engineering als ein kreativer Gestaltungsprozess, in dem unter Zeit- und Ergebnisdruck zu einer aus einem Marktbedürfnis oder einem Kundenanliegen abgeleiteten Produktidee mittels geeigneter Tools unter Verwendung lösungsrelevanter Informationen die Systemunterlagen für die Ausführung, Nutzung und Erhaltung eines den Vorstellungen möglichst gut entsprechenden Produkts erarbeitet werden. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung ist dabei zu beachten, dass jedes Produkt aus Sicht des Herstellers, des Anwenders/Kunden und in vielen Fällen der Öffentlichkeit einer Vielzahl, teils einander widersprechender Anforderungen genügen muss, um bei zufriedenstellender Gebrauchstauglichkeit beim Kunden einen niedrigen Total Cost of Ownership zu erreichen, die Allgemeinheit in Bezug auf Gefahrenbegrenzung, Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung u.a. zu befriedigen und schließlich noch beim Hersteller eine vertretbare Produktionseffektivität, eine Begrenzung des Risikos aus Garantie- und Produkthaftpflicht bei auskömmlichem Erlös zu gewährleisten. Damit repräsentiert sich jeder Systems-Engineering-Prozess als ein Optimierungsprozess mit mehrkriterieller Zielstellung, dessen durchgängiger Formalisierung und Vollautomatisierung leider objektiv Grenzen gesetzt sind. Es gibt jedoch viele wirkungsvolle Wege zur Erhöhung der Entwurfsproduktivität. Diese reichen von der Qualifizierung des Design-Managements, der Durchsetzung eines gezielten Requirements-Engineering über die Orientierung auf vereinheitlichte Systemarchitekturen in Verbindung mit vorgefertigten, leicht konfigurierbaren Hardware- und Softwarekomponenten bei den Entwurfsobjekten, über den Einsatz durchgängiger, alle Phasen der Systementwicklung unterstützende Softwarewerkzeuge mit branchenübergreifend verstehbaren grafischen Nutzeroberflächen, bis hin zur Effektivierung des Zugriffs auf wichtige Produkt- und Fachinformationen sowie zu Erfahrungswissen über adäquate Dienste im Internet und Intranet)

www.habiger.com/files/Systems_Engineering.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Systems_Engineering

www.incose.org

www.gfse.de



Systemsynthese

Systems Synthesis → (Arbeitsprozess, bei dem durch das Zusammenfügen zweier oder sehr vieler Elemente eine neue Einheit geschaffen wird. Im Zusammenhang mit der Entwicklung technischer Systeme geht es dabei in der Regel darum, für eine gewünschte Systemfunktion eine funktionserfüllende Struktur [Gerät, Maschine, Anlage] zu finden. Dabei muss das Kausalitätsprinzip, d. h. der [Ursache > Wirkungs]-Zusammenhang [Systemstruktur > Systemfunktion] in entgegengesetzter Richtung durchlaufen werden. Dieser Zusammenhang ist mehrdeutig, da es in der Regel zu einer Systemfunktion mehrere funktionserfüllende Strukturen gibt. Aus diesem aber auch noch aus anderen Gründen ist deshalb eine deterministische Abwicklung von Syntheseprozessen nicht möglich. In technischen Bereichen sind Systemsyntheseprozesse Bestandteile des SystemsEngineering )



Systemtheorie

Systems Theory → (leistungsfähiges mathematisches Werkzeug zur Bearbeitung systemischer Problemstellungen, insbesondere zur theoretischen Analyse und Synthese von Systemen. Sie beruht auf einem allgemeinen einheitlichen, interdisziplinär anwendbaren Ansatz, der heute in den unterschiedlichsten Wissensgebieten eigene Ausprägungen besitzt)

http://www.ti.cs.uni-frankfurt.de/lehre/ ss05/systemtheorie/v2.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie