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Harting: Smart Grids für die Industrie

Das Unternehmen Harting kündigt Smart Power Networks für das intelligente Energieverteilungs-Netzwerk von morgen, dem „Smart Grid“ für die Industrie, an. Für den Anwender bedeutet das laut Angaben des Unternehmens Vorteile bei der Planung, Inbetriebnahme und Anlagenverfügbarkeit.
Das Facility Management der Industrie arbeitet an umfassenden Konzepten für Gebäude und Anlagen, um die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft zu senken und die technische Verfügbarkeit zu sichern. Ziele sind neben der „Green Production“ die erhöhte Produktivität und damit Rentabilität des Unternehmens durch Kostensenkung bei der Energieversorgung und Effizienz bei der Verteilung. Unterstützt werden Spitzenlastoptimierung und die rechnergestützte Optimierung des Energieverbrauchs als Bestandteil eines unternehmensweiten Energiemanagement-Systems nach DIN EN 16001. Daraus ergeben sich neue Anforderungen für die Administration der industriellen Energieverteilung.
Harting (www.harting.com) hat deshalb intelligente Energieverteiler entwickelt, die zum Beispiel die Struktur des Verteilernetzes automatisch erkennen, die Verbrauchswerte messen und übertragen und so Condition Monitoring im Netzsegment ermöglichen – ohne zusätzlichen Installations- und Programmieraufwand. „Harting Smart Power Networks ist das intelligente Energie-Netzwerk, das die konventionelle Energieverteilung durch aktive Netzwerkkomponenten intelligent macht”, erläutert Dr. Michael Groß, Geschäftsführer der Harting Electric GmbH & Co. KG und verantwortlich für den Bereich RFID/ICPN. “Die Energieverteilung wird zum Managed Network. Das bringt Vorteile bei der Planung, Inbetriebnahme und Anlagenverfügbarkeit und ist der Schlüssel zur Steigerung der Energieeffizienz.” Ein Industrie-PC dient zur Visualisierung, zum Sammeln der Messwerte und als Kommunikationsschnittstelle zum Ethernet. Die Struktur des Netzwerks in einer Anlage wird durch intelligente Verteiler erkannt und dargestellt. Der Verlauf der Verbrauchswerte wird analysiert und für Einsparmaßnahmen und Verlaufsanalysen gespeichert. “Die Messtechnik ist in die Power Units integriert”, schließt Dr. M. Groß an.
An den Energieverteilern können gezielt Freischaltungen im Netzwerk zur Vermeidung von Lastspitzen oder auch zur Energieeinsparung zum Beispiel in Produktionspausen oder am Wochenende vorgenommen werden. Damit können die in der Leitebene erkannten Einsparpotenziale bis in die Feldebene umgesetzt werden. Der erste Fokus des neuenSystems liegt laut Dr. M. Groß auf der Industrie.