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Automatisierungstrends der Maschinenbauer

Beim Technologiewechsel der Steuerungstechnik an den Maschinen bevorzugen die Maschinenbauer in diesem Jahr integrierte Steuerungstechnologien. Das ist ein Ergebnis der neuen Quest Studie an der 250 von 650 befragten Maschinenbaufirmen in zehn Teilbranchen mit 100 und mehr Beschäftigten teilgenommen haben.

Bereits seit zehn Jahren verfolgt Quest Technomarketing den jährlichen Technologiewechsel gemäß den Planungen der Maschinenbauer und veröffentlicht die Ergebnisse jährlich unter dem Titel Was der Maschinenbauer in der Automatisierungstechnik im laufenden Jahr ändern will.
So zeigte sich im Vorjahr, dass der Technologiewechsel der Steuerungstechnik an den Maschinen fast zum Erliegen gekommen war. Das Krisenjahr 2009 und der anschließend stark anziehende Auftragseingang hatten die Maschinenbauer dazu veranlasst, nicht zu anderen Steuerungstechnologien zu wechseln, sondern die vorhandene Steuerungstechnik an den Maschinen anzupassen, zu verbessern – Stabilität bzw. Feintuning war also angesagt.
Beim Technologiewechsel an den Maschinen unterscheidet Quest TechnoMarketing drei Richtungen: Substitution, Neueinsatz und Stabilität einer Technologie. Ersetzt z.B. der PC die SPS an der Maschine, so erfährt der PC einen Neueinsatz, die SPS hingegen eine Substitution. Lösen z.B. zwei kleine SPS eine große SPS an der Maschine ab, so bedeutet dies Stabilität der SPS bzw. ihr Feintuning.

Die aktuelle Studie zeigt, dass der Technologiewechsel in der Steuerungstechnik gedämpft in diesem Jahr zurückkehrt und auf integrierte Steuerungstechnologien fokussiert ist. Während der Neueinsatz bei Mikroprozessorsteuerung, CNC, SPS und Schütztechnik nur höchstens 20% beträgt, dominiert er bei der integrierten Steuerungsplattform, dem Bedienterminal mit integrierter Steuerung und der PC-Steuerung.
Die Ergebnisse der im Januar/Februar 2011 durchgeführten Studie umfassen 57 Seiten. Neben dem Wechsel der Steuerungstechnologie befasst sie sich auch mit der Einführung von Robotern an Maschinen, anwendungsoptimierten IO-Baugruppen, dem Wechsel der Antriebstechnologien sowie der Einführung von energieeffizienten Antrieben, IO-Link und RFID.