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27.02.2012

Copa-Data und Mitsubishi Electric verstärken ihre Zusammenarbeit

Die nahtlose Integration der Steuerungs- und Visualisierungssoftware von Copa-Data in die C-Controller von Mitsubishi Electric bringt Zugang zu wichtigen Telemetrie-Protokollen und ermöglicht die dezentrale Datenerfassung und -verarbeitung.

Die Factory Automation European Business Group von Mitsubishi Electric und Copa-Data haben Zusammenarbeit im Rahmen des Partnerprogramms e-F@ctory Alliance bekanntgegeben. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die nahtlose Integration der Steuerungs- und Visualisierungssoftware von Copa-Data in die C-Controller von Mitsubishi Electric.

Die dezentrale Messwerteerfassung und Auswertung von Feldgeräten gewinnt in industriellen Energie- und Infrastrukturprojekten immer mehr an Bedeutung. Häufig kommen in verschiedenen Anwendungen jedoch unterschiedliche Protokolle zum Einsatz, was einen nahtlosen Datenfluss erschwert. Werden diese Protokolle von bestehenden Überwachungssystemen unterstützt, reduziert sich der Entwicklungsaufwand und ermöglicht einen sicheren und geprüften Datentransfer. Diese Aspekte greifen Copa-Data und Mitsubishi Electric Europe in ihrer Partnerschaft auf und bieten ihren Kunden zusätzlichen Mehrwert durch das Zusammenspiel ihrer Technologien. Die nahtlose Integration der Automationshardware in die Steuerungs- und Visualisierungssoftware erleichtert den Zugang zu wichtigen Telemetrie-Protokollen und schafft die Grundlagen für eine dezentrale Datenerfassung und -verarbeitung.

Dezentrale Telemetrie-Protokolle für einfache Fernerfassung von Daten
Um Daten und Statusreporte von entlegenen Feldgeräten einfach erfassen zu können, bedienen sich die Melsec Q-Steuerungen von Mitsubishi Electric ab sofort der Telemetrie-Protokolle von Copa-Data. Mit der Portierung von Straton, der IEC 61131-3 Soft-SPS des Copa-Data-Tochterunternehmens Copalp, auf die C-Controller-CPU der iQ Platform von Mitsubishi Electric bekommen Anwender Zugang zu einer Vielzahl von Treibern und Kommunikationsprotokollen. Vor allem die Nutzung der Standards IEC 61850-1 und IEC 61400-25-1 bringt bedeutende Vorteile für die Unterstationsautomatisierung und Projekte im Bereich erneuerbarer Energien.

Vom Sensor bis zum ERP
Straton ist als Modul vollständig in die Steuerungssoftware Zenon integriert, was eine effiziente Konfigurierung ermöglicht. Beide Programme greifen auf dieselbe Datenbank zu und sorgen damit für eine komplett integrierte Lösung, die die Vorteile eines uneingeschränkten Datenaustauschs zwischen SPS-Programmierung mit Straton und dem Scada-System Zenon mit sich bringt. Durch die offene Struktur und die Objektorientierung für HMI und Scada kann Zenon direkt mit der iQ Platform von Mitsubishi kommunizieren. Ergänzt durch zusätzliche Schnittstellen zu Drittsystemen sowie den mehr als 300 nativen Treibern und Kommunikationsprotokollen in Zenon profitieren Kunden von individuellen und flexiblen Gesamtlösungen, die die komplette Bandbreite vom Sensor bis zum ERP abdecken.