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Wirtschaftliche S7-Steuerungen mit integrierten Bedieneinheiten

Bild 1. Die beiden neuen WVGA-Panel-SPS – mit und ohne Onboard-Peripherie

Bild 2. Die Bedienoberfläche des Visualisierungstools

Die Mehrheit der Anwender würde sofort ein größeres TFT- Touchpanel verwenden, wenn dadurch Ihre wirtschaftliche Kalkulation nicht über den Haufen geworfen würde. Das war die Motivation für Insevis, eine großzügig dimensionierte S7-CPU in hochwertige und IP 65-geschützte Bedieneinheiten zu integrieren. Mit den neuen 7 Zoll und 10,2 Zoll großen Panel-SPS können S7-Anwender ihre Maschinen nun technologisch und wirtschaftlich optimieren, ohne den Kostenrahmen zu sprengen.

Bisher war Insevis in erster Linie für seine S7-kompatiblen Steuerungen mit 3,5-Zoll- und 5,7-Zoll-Touchpanels für kleine und mittlere Anwendungen bekannt. Bei seinen Geräten kombiniert das Unternehmen hohe Qualität mit guter Ergonomie. Basierend auf einem Baukastenprinzip, das es ermöglicht, sämtliche Produkte aus wenigen innovativen Unterbaugruppen zusammenzustellen.
Die integrierten Steuerungen sind befehlskompatibel zur S7-300 CPU 315-2 und haben einen 512 kB großen Arbeitsspeicher. Bereits in der Standardversion stehen Ethernet UDP, TCP, TFP und RCF1006, CAN, Modbus RTU und TCP sowie RS232 und RS 485 zur Verfügung.
Damit sind abgesetzte Lowcost-Peripherien oder Antriebe und übergeordnete Leitrechner einfach ansteuerbar. Durch die modulare Onboard- Peripherie lassen sich kompakte und dennoch leistungsfähige Steuerungslösung unter Step 7 auf kleinem Raum realisieren.

Große Brüder
Die große Nachfrage nach S7-Steuerungen mit kleinen Bedieneinheiten, wie 3,5 Zoll und 5,7 Zoll, ermunterte Insevis dazu auch S7-Panel-SPS mit 7-Zoll- und 10,2-Zoll-Diagonalen mit WVGA-Auflösung (800 × 480 Pixel) im 16:9-Format zu realisieren (Bild 1). Diese geben Endanwendern die Möglichkeit eine ganz neue Wertigkeit für ihre Visualisierung zu ermöglichen, ohne dass die Anwendung unrentabel wird. Ein brillantes Display, Mehrsprachigkeit, Einsatz von Symbolen und Farben sowie ein schneller Bildaufbau werten jede Kundenlösung intuitiv auf.

S7-kompatibel
Programmiert werden die Steuerungen mit dem Simatic-Manager unter Step 7. Für die Konfiguration der CPU mit den zusätzlichen Protokollen und der Peripherie steht ein leicht bedienbarer Konfigurator zu Verfügung. Für die komplexe Ansteuerung von intelligenten Antrieben gibt es dokumentierte S7-Treiber.
S7-Systemvariablen lassen sich mit dem Simatic-Manager leicht importieren. Dabei sind eine Vielzahl von Sprachen verfügbar. Trends, Alarme und Ereignisse können angezeigt, verarbeitet und archiviert werden. Eine Benutzerverwaltung mit Passwortschutz ist genauso vorhanden, wie ein Remote- Zugangstool und eine Rezeptverwaltung. Nach der Erstellung der Visualisierung kann diese durch den integrierten Simulator sofort simuliert werden.

Individualität
Zur Visualisierung steht das Tool Visustage zur Verfügung (Bild 2), mit dem die von größeren Systemen gewohnten Funktionen einfach benutzbar sind. Das ist neben der Programmierung unter Step 7 und den Zusatzfunktionen der CPU der wesentliche Mehrwert der Kompaktsteuerung.
Alle Geräte können ohne Initialkosten front- und rückseitig mit individuellen Logos versehen werden. Damit ist auf Wunsch für jeden Kunden eine eigens gelabelte Steuerung möglich. Werden spezifische Lösungen als Nachbauschutz oder wirtschaftlich ausgereizte Serienmodelle gewünscht, stehen verschiedene, zertifizierte Entwicklungsteams mit langjähriger Erfahrung bei der Konstruktion und Realisierung von Kundenvarianten zur Verfügung – von der Spezifikation bis hin zur Fertigungsüberwachung.

Autor: Jörg Peters ist Geschäftsführer der Insevis Gesellschaft für industrielle Systemtechnik und Visualisierung mbH in Erlangen.