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Linearantriebe mit integrierter Bussteuerung

Die fünf Linearaktoren mit integrierter Bussteuerung der Iflex-Familie

Da Anwendungen immer komplexer und anspruchsvoller werden, müssen auch Linearantriebe mehr können, als ein- und ausfahren. Die Kommunikation über ein Bussystem hilft, Kosten zu sparen und Anwendungen zu optimieren. Aus diesem Grund bietet Linak Linearantriebe mit eingebauter Bussteuerung.

Die Buskommunikation ermöglicht es, von einer zentralen Master-Steuerung mit mehreren Slave-Einheiten über einer Datenleitung zu kommunizieren. Eine integrierte Lösung ist dabei im Vergleich zu Systemen mit externer Buskommunikation kostengünstiger. Schließlich muss man den Aktor nicht mehr mit Leitungen und Relais an ein Steuerungssystem anschließen. Zudem schützt ein kompaktes und vor Flüssigkeitseintritt sicheres Gehäuse die Ansteuerelektronik, wenn eine Modbus-Steuerung im Antrieb enthalten ist.
Linak hat schon früh damit begonnen, die Antriebssysteme mit elektronischen Steuerungen auszustatten. Alles begann mit einer simplen H-Brücke und setzte sich mit einer integrierten Modbus-Kommunikation in den Aktoren der Techline-Familie fort. Aktuell bietet das Unternehmen eine ganze Reihe von unterschiedlichen Kommunikationsschnittstellen an, die in der Steuerung des Antriebs integriert sind.

Funktionelle Linearantriebe
Die Iflex-Produktpalette, die alle Techline-Antriebe mit einer eingebauten Bussteuerung umfasst, ist in Bezug auf Qualität, Funktionalität sowie Kommunikationsschnittstellen individuell ausstattbar. Zur Familie gehören der Aktor LA12 für raue Umgebungsbedingungen sowie der kleine und starke Druck- oder Zugantrieb LA23. Er bietet kompaktes Design, große Verstellkraft und austauschbare Leitungen. Der leise und kraftvolle Antrieb LA35 kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden. Der besonders robuste Aktor LA36 eignet sich für extreme Bedingungen. Der zuverlässige Linearantrieb LA37 mit robustem Aluminiumgehäuse hat eine eingebaute Bremse, eine hohe Selbstsperrkraft und Schutzart IP 66.

Hilfereiche Softwaretools
Mit dem Konfigurations-Tool Buslink ist es möglich bestimmte Parameter, wie Strombegrenzung, Adressen, Referenzpunkte und vieles mehr, im Antrieb einzustellen. Die integrierte Bussteuerung bietet zudem ein Diagnosetool, das dem Servicetechniker bei der Fehlersuche sowie vorbeugenden Wartungsmaßnahmen hilft. Über eine Serviceschnittstelle ist es möglich, Betriebskosten zu senken. Durch das Auslesen von Daten lässt sich die Planung von Service- und Wartungsmaßnahmen optimieren. Diese Funktion liefert auch Informationen über den Zustand des Antriebs, einschließlich der Temperatur, den Betriebsstunden, dem Stromverbrauch, dem Positionsverlust und der Überwachung.
Während der Entwicklung der Hard- und Software für diese Busoption haben die Ingenieure von Linak bereits an eine zukünftige Nutzung der Buskommunikation in anderen Bereichen, wie in der Landwirtschaft und in Baumaschinen, gedacht. Dort sind unter anderem CAN-Bus oder LIN-Bus gefragt. Für diese zukünftigen Anforderungen hat Linak bereits Vorbereitungen getroffen und eine entsprechende Hard-/Software-Bus-Plattform vorbereitet.

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Autor: Christian Renner M. A. ist verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit bei der Linak GmbH in Nidda