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27.03.2013

OPC UA-Neuheiten auf der Hannover Messe

OPC UA definiert einen integrierten Adressraum und ein Informationsmodell in dem Prozessdaten, Alarme, historische Daten und Programmaufrufe abgebildet werden können. Die Informationen werden als typisierte Objekte definiert, die in Beziehung zueinander gebracht werden können. OPC UA unterstützt darüber hinaus die Verwendung komplexer Datenstrukturen, sodass sich damit unterschiedliche Feldbussystemen und MES miteinander verknüpfen lassen. „OPC UA schlägt die Brücke zwischen den Inseln von der Fertigungsebene bis in das ERP-System – horizontal und zusätzlich vertikal nach oben“, berichtet Stefan Hoppe, President OPC Europe. „Steuerungssysteme zum Beispiel von Beckhoff und Bosch Rexroth verhalten sich nach außen semantisch identisch, sind also durch OPC UA austauschbar.“

OPC UA kommt vom Embedded System bis in die Cloud zum Einsatz. Auf der Hannover Messe kann man bei der OPC Foundation in Halle 9 am Stand F79 sehen, wie aus dem Controller heraus, über von der PLCopen genormten Funktionsbausteine, Methoden in der MES-Lösung aufgerufen werden. Diese UA Method Call wird auf der Messe zwischen Systemen der Unternehmen Beckhoff Automation und itac gezeigt. OPC Europe arbeitet auch eng mit dem MES D.A.CH Verband zusammen. Hier geht es darum, den Datenaustausch zwischen Automatisierungsebene und MES-Welt zu standardisieren. OPC UA stellt hier den Transportkanal. Mit der Schnittstelle UMCM werden die Profildaten definiert, die für den Datentransport erforderlich sind. Ebenfalls eine Neuheit für OPC UA auf der Hannover Messe: Harting integriert OPC UA in seinen RFID Reader. Angedacht ist darüber hinaus eine Zusammenarbeit mit Automation ML.