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S7-Lösungsansatz auch für kleine Anwendungen

01  Die Produktpalette von Insevis ermöglicht die wirtschaft­liche Realisierung einer durch­gehenden Steue­rungslösung für kleine und mittlere Anwendungen im Step7-Sprachraum der S7-300-Serie

02  Auf der Rückseite bietet die 5,7 Zoll große Panel-SPS neben Anschlüssen für Ethernet, CAN, Modbus und Profibus DP einen seriellen CP sowie sieben Slots für Onboard-Peripherie

03  Mit Visustage lassen sich auch komplexe Visualisierungen ohne langes Probieren in kurzer Zeit erstellen

Diverse Abkündigungen von S7 -Produkten stellen viele Anwender vor die Entscheidung, entweder auf neue Hard- und Software umzusteigen oder sich nach Alternativen umzusehen, die keine Änderung der gewohnten Programmierumgebung verlangen. Bei der auf kleine und mittlere Anwendungen abgestimmten S7-Steuerungsfamilie von Insevis werden sie fündig. Sie sichert dem Anwender seine eigene Lieferfähigkeit ohne nennenswerte Umbauaufwände und entlastet nebenbei das Budget.

Neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnet sich die Familie der S7-Panel-SPS (Bild 1) von Insevis vor allem durch die einfache Handhabung aus. Die bewusste Fokussierung auf kleine und mittlere Anwendungen erlaubt einen klar strukturierten, übersichtlichen, aber gleichzeitig leistungsstarken Auftritt. Zudem ist die Öffnung der S7 -Welt in Richtung CAN mit einem kostenlosen und ein­fachen Mapping-Tool für viele Anwender von Vorteil.

Viel CPU-Leistung und brillante Panels
Mit der 315-er Kompatibilität, mindestens 512 kB Arbeitsspeicher und jeder Menge Onboard-Schnittstellen, wie CAN, Modbus TCP, RTU und optional Profibus DP, ­sowie einem seriellen CP bieten die Panel-SPS eine genau auf dieses Zielsegment zugeschnittene Leistungsklasse (Bild 2). Digitale sowie analoge Peripherie in diversen Ausbaustufen lässt modular flexible und dennoch kompakte ­Lösungen zu. Die S7 -Programmierung erfolgt mit dem Simatic-­Manager, auch mit dem TiA-Portal ab V12.x sollen die SPS ab ­Ende 2013 programmierbar sein.
Die Visualisierung wird immer entscheidender für den Erfolg des Gesamtsystems. Deswegen bieten die hochwertigen TFT-Touchpanels eine Performance, die sonst eher den größeren Anwendungen vorbehalten ist. Eine schnelle Bild­aktualisierungsrate und ein nach 2,5 s abgeschlossener Bootvorgang auch bei 10,2 Zoll großen Panel-SPS ermöglichen einen starken Visualisierungsauftritt – und das mit unbegrenzter Anzahl von Sprachen, 1.024 Alarmen, 64 Rezepten mit 256 Datensätzen und 256 Elementen, 64 Trends, einer Anwenderverwaltung für neun Benutzer und 65.000 Farben. Bei Nutzung der online verfügbaren Designvorlagen von Insevis entstehen moderne Visualisierungen mit geringem Aufwand.
Dabei lassen sich die mit einem Blechgehäuse ausgestatteten Produkte ab Stückzahl 1 komplett personalisieren. ­Eine einfache Firmenlizenzierung für Visualisierungs- und ­Remote-Tools sowie kostenlose Konfigurations- und Service-Tools reduzieren die Softwarekosten und entlasten das Budget von Anfang an.

Echte Offenheit erweitert den S7 -Horizont
Die umfangreichen Möglichkeiten mit den Onboard-Schnittstellen erweitert den S7 -Horizont um wirtschaft­liche Peripherie- oder Motionlösungen. Freies ASCII sichert die Anbindung proprietärer Geräte per RS-232 und/oder ­RS-485. Bits und Register von Modbus-Teilnehmern werden grafisch auf S7-Bausteine gemappt.
Besonders einfach sind CAN-Slaves einsetzbar. Das Mapping der PDO erfolgt grafisch auf die S7 -Welt des Programmierers. Danach wird mit wenigen Mausklicks der eigene Slave Bestandteil der Slavebibliothek und kann mit Drag-and-drop direkt in das Projekt gezogen werden. Auch hochkomplexe, mehrachsige intelligente Antriebe sind so ansteuerbar. Dafür stehen aufwendig dokumentierte Demoanwendungen im Internet zur Verfügung.
Da Insevis keine eigenen Motion-Produkte präferiert und durch die eindeutige Schnittstellendefinition per CAN sind die Produkte offen für die Erweiterung der S7 -Welt. Innerhalb von ein paar Mausklicks kann der Anwender mit Config­stage die dezentrale Peripherie konfigurieren – egal, von welchem Hersteller sie kommt.

Anspruchsvolle Aufgaben einfach lösen
Wer die S7 -kompatiblen Produkte von Insevis einsetzt, kennt sich mit Step7 sowie dem Simatic-Manager aus und legt erst einmal wenig Wert auf den Wechsel des Programmiersystems und/oder sieht einen Produktvorteil, wenn seine Anwendung mit Step7 programmierbar ist. Da die Software keine hohen Ansprüche an die Systemvoraussetzungen stellt, ist sie defacto auf jedem Netbook lauffähig. In der Regel sind die Anwender überrascht, wie einfach, logisch und ergonomisch sich die Produkte konfigurieren, visualisieren, remote bedienen und warten lassen (Bild 3). Der Remote-Zugang und das Auslesen der Archive erfolgt mit der multiinstanzfähigen Remotestage. Online-Diagnosen und Updates sind mit der kostenlosen Servicestage selbster­klärend möglich. Diese Software läuft sogar als Portable-Version, so klein ist der Stack. Damit können ganze Service-Abteilungen kostenlos ausgerüstet werden. (no)

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Autor: Jörg Peters ist Geschäftsführer der Insevis ­Gesellschaft für industrielle Systemtechnik und Visualisierung mbH in Erlangen.