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01 Hte hat mit Zenon eine visuell ansprechende und leicht verständliche Benutzeroberfläche für den Anwender in Forschung und Entwicklung geschaffen

Benutzerfreundliche Maschinenbedienung

02 Im Übersichtsbild können Anwender auf verschiedene Sektionen klicken und so in die Detailansicht wechseln

03 Die täglichen Alarme werden übersichtlich chronologisch aufgelistet

Als Anbieter von Technologielösungen für eine effizientere Forschung und Entwicklung arbeitet Hte zahlreichen renommierten Unternehmen aus der Chemie-, Petrochemie- und Mineralölindustrie zusammen. Die im eigenen Haus entwickelten Hochdurchsatzanlagen testen und optimieren Katalysatoren. Für die Visualisierung der Forschungs- und Entwicklungsprozesse nutzt das Unternehmen aus Heidelberg heute Zenon von Copa-Data.

Als Technologieanbieter konstruiert und implementiert Hte Hochdurchsatzsysteme und Softwarelösungen für Forschungslaboratorien weltweit. Darüber hinaus entwickelt und optimiert die Aktiengesellschaft in den eigenen Laboratorien neue Materialien und Prozesse für Kunden. Das 1999 gegründete Unternehmen gehört zum BASFKonzern und betreibt heute über 40 verschiedene Reaktorsysteme – von Katalysatorscreening-Anlagen bis hin zu Testanlagen für die Prozessoptimierung.

Visualisierung der Forschungs- und Entwicklungsprozesse
Um den Kunden sowie den eigenen Mitarbeitern in den Forschungs- und Entwicklungslaboratorien eine moderne, benutzerfreundliche Bedienoberfläche für die Anlagen und eine übersichtliche Visualisierung der Prozesse zu bieten, wurde eine HMI/Scada-Software gesucht. Dr. Ringo Födisch, Director Software Development bei Hte, evaluierte zusammen mit seinen Kollegen verschiedene marktführende Lösungen und entschied sich nach intensiver Analyse für Zenon von Copa-Data. „Die Auswahlkriterien für die passende Lösung waren unter anderem eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an unsere Anforderungen sowie ein geringer Aufwand für die Projektierung und Umsetzung der gewünschten Visualisierung. Zenon löst dies alles sehr elegant. Mit der Software lässt sich einfach aus dem zugrunde liegenden Prozesssystem eine intuitive Bedienoberfläche gestalten“, erläutert Dr. R. Födisch. Dabei war es Hte auch wichtig, dass die Lösung für die Bedienung und die Überwachung der Maschinen in das IT-Konzept des Unternehmens passt und sehr schlank ausgelegt ist. Die SPS der Maschinen geben die notwendigen Prozessdaten zum einen an Zenon weiter, zum anderen an die hauseigene Lösung für die Aufzeichnung und Auswertung der Daten, die während der Forschungs- und Entwicklungsprozesse entstehen.

Dr. R. Födisch kommentiert: „Es gibt HMI/Scada-Lösungen am Markt, die für die Bedienung und Überwachung von Einzelmaschinen viel zu mächtig und auch viel zu teuer sind. Dann wiederum gibt es Lösungen, die zu den am Markt etablierten Steuerungen oder Komponenten nicht kompatibel sind. In Zenon haben wir eine Lösung gefunden, die schlank, kosteneffizient und offen ist. Die Software beherrscht alle gewünschten Disziplinen.“ Kontrollieren, anpassen, regeln Heute können die Forscher und die Mitarbeiter in den Laboratorien interaktiv und effizient mit der Visualisierungslösung auf Basis von Zenon arbeiten (Bild 1). „Unsere bisher genutzte Anwendung war eine Eigenentwicklung und erlaubte die Maschinenbedienung lediglich über die Kommandozeile – das ist heute nicht mehr State-of-the-Art. Mit der neuen HMI/Scada-Lösung haben wir eine Anwendung gestaltet, die intuitiv und einfach zu bedienen ist“, erklärt Dr. R. Födisch. Anwender können beispielsweise im Übersichtsbild auf verschiedene Sektionen klicken, so in die Detailansichten der Maschinen wechseln, sich einen Überblick über die einzelnen Prozesse und zugehörigen Informationen verschaffen sowie Systemparameter überwachen und auch setzen (Bild 2). Jetzt ist es beispielsweise auch möglich, Temperaturen sowie Drücke zu kontrollieren und anzupassen. Darüber hinaus können Anwender komfortabel Prozessänderungen in den Flussregelungen vornehmen und beispielsweise Ventile öffnen oder schließen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich analytische Daten wie beispielsweise Sauerstoffwerte anzeigen zu lassen.

Hohe Akzeptanz bei Kunden und Mitarbeitern
Inzwischen hat Hte rund 15 Anlagen mit der auf Zenon basierenden Anwendung an Kunden geliefert. Auf den rund 40 Anlagen in den eigenen Forschungs- und Entwicklungslaboratorien ist die Lösung bereits im Einsatz. Das Urteil der Endkunden sowie der Mitarbeiter in den eigenen Einrichtungen fiel laut Dr. R. Födisch durchweg positiv aus: „Das Anspruchsdenken ist heute sehr hoch, Kunden und Anwender erwarten eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche, die einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation erlaubt (Bild 3). Diesen Ansprüchen konnten wir mit Zenon gerecht werden. Die Anwendung ist bei unseren Kunden wie auch in den eigenen Forschungslabors sehr gut akzeptiert.“

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Autor:
Frank Hägele ist Sales Director der Copa-Data GmbH in Ottobrunn. frank.haegele@copadata.de