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01 Die Preisauszeichnungswaage PAW 2000 von Leich und Mehl schafft bis zu 160 Auszeichnungen pro Minute

Gabelsensoren und Barcodeleser für Preisauszeichnungswaagen

02 Leuze Electronic gibt die GS 61 als die weltweit kleinste optische Gabellichtschranke in Industriequalität an. Sie passt mit ihrem Slimline-Design gut in die Druckergehäuse der neuen Generation Preisauszeichnungswaagen PAW 2000

03 Die Barcodeleser BCL 8 prüfen den Barcode

04 Barcodeleser der Baureihe BCL 300 detektieren bei Zufuhr der Produkte im Mix

Leich und Mehl produziert seit mehr als 25 Jahren Preisauszeichnungswaagen. Bei seiner neuesten Waagengeneration setzt der Spezialist auf Gabelsensoren und Barcodescanner von Leuze Electronic. Dabei überzeugten den Maschinenbauer unter anderem die Kompaktheit und dennoch hohe Leistungsfähigkeit der Komponenten.

Nach Angaben von Leich und Mehl zählen seine Preisauszeichnungswaagen (Bild 1) zu den Premiumprodukten in der Branche. Dabei macht Geschäftsführer Dr. Florian Mehl die Premiumqualität seiner Waagen vor allem an deren Zuverlässigkeit und damit einhergehend an geringen Unterhaltskosten mit wenig Verschleiß und hoher Langlebigkeit fest. Letztlich sei es die solide Mechanik der Anlagen, mit der sich das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet habe. Eingesetzt werden die Preisauszeichnungswaagen der Leich und Mehl GmbH Wäge- und Etikettiertechnik unter anderem in der industriellen Lebensmittelfertigung im Bereich der Verpackung von Fleisch über Käse bis hin zu Obst und Gemüse. „Die Qualität spiegelt sich wider in einem exakten und sauberen Druckbild der Etiketten, die richtig platziert sind und schlussendlich an der Ladenkasse sicher gelesen werden können“, kommt Dr. F. Mehl auf die hauseigene Druckertechnik zu sprechen. Die neueste Generation der Preisauszeichnungswaagen, die PAW 2000, ist auf bis zu 160 Auszeichnungen pro Minute bei einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 300 mm/s ausgelegt und zugelassen. Die darin eingesetzten Sensoren, unter anderem die Gabelsensoren und die Barcodeleser von Leuze Electronic, tragen zu dieser Performance bei.

Etiketten exakt detektieren
Mit ihren kurzen Ansprechzeiten und hohen Wiederholgenauigkeiten sorgen die Gabelsensoren GS 61 auch bei hohen Geschwindigkeiten für ein exaktes Erkennen der Etiketten auf der Trägerfolie und für eine genaue Druckposition (Bild 2). „Je genauer man den Anfang und das Ende der Etiketten erkennen kann, desto exakter stimmt das Druckbild“, betont Thomas Steudle, Leiter Service bei Leich und Mehl. Besonders gefällt ihm, dass der Gabelsensor GS 61 mit nur einer Grundeinstellung eine breite Palette an Etiketten mit unterschiedlichen Farben und auf allen Trägerfolien zuverlässig erkennt. „Wir stellen den Sensor über Potentiometer einmal ein, und es war bisher selten der Fall, dass beim Kunden nachgeregelt werden musste“, sagt T. Steudle. Als ein Grund für die Wahl dieser Gabelsensoren wird deren kompakte Bauform angegeben: Leuze Electronic vermarktet sie als die weltweit kleinste optische Gabellichtschranke in Industriequalität für die Etikettiertechnik. Mit 3 mm Maulweite und einem flachen, im neuen Slimline-Design konstruierten unteren Gabelschenkel lässt sie sich auch in enge Einbausituationen integrieren. Bei der schnellen Ausrichtung des Etikettenbandes hilft eine gut sichtbare Markierung.

Kompaktheit gefragt
Auch bei den Barcodelesern BCL 8 (Bild 3) war die Baugröße ein entscheidendes Kriterium für deren Wahl. Integriert im Druckergehäuse der Preisauszeichnungswaage PAW 2000 prüft das Gerät unmittelbar nach dem Druck, ob der aufgebrachte Barcode lesbar ist. Mit Abmessungen von 40,3 mm × 48 mm × 15 mm passen die Barcodeleser zwischen die eng geführten Folienbahnen der PAW-Drucker. Ihre industrielle Ausführung in Schutzart IP67 verdanken sie einem stabilen Metall-/Glasgehäuse und dem M12-Steckverbinder. Je nach Bedarf können die Scanner dank verschiedener Optiken sowohl mit frontseitigem als auch mit einem seitlichen Strahlaustritt eingesetzt werden. So lassen sich Leseaufgaben in engem Raum realisieren. Die Geräte zeichnen sich durch ihr großes Lesefeld mit hoher Tiefenschärfe aus. Sie decodieren damit Codes mit einer Modulgröße von 125 μm bis 500 μm. Dabei trägt die hohe Scanrate mit bis zu konstanten 600 Scans pro Sekunde zu großer Zuverlässigkeit in der Applikation bei. Je nach Anforderung werden die Barcodeleser optional auch außerhalb des Druckers installiert – am Auslauf der mit dem neuen Etikett gekennzeichneten Produkte. Dies kann sowohl von oben als auch von unten erfolgen, falls Etiketten von unten auf Packungen zu kleben sind. Die Scanner übernehmen dann zusätzlich die Kontrolle, ob die Etiketten tatsächlich auf die Packungen aufgebracht wurden. „In manchen Fällen gehört dazu noch die Prüfung, ob der vorgedruckte Barcode der Richtige ist“, sagt T. Steudle.

Ideale Lösungen für jede Applikationsanforderung
Oft müssen auf der PAW 2000 unterschiedliche Produkte auch im Mix gewogen und ausgezeichnet werden können. In den hierfür konzipierten Anlagen, mit denen Leich und Mehl im modularen Aufbau die Anforderungen seiner Kunden realisiert, ist zusätzlich an der Zuführ-Förderstrecke ein weiterer Barcodescanner installiert. Dieser übernimmt die Erkennung der ankommenden Produkte über einen im Vorfeld bereits aufgebrachten Barcode, sodass im Drucker das Etikett mit den passenden Angaben erstellt wird. Für diese Aufgabe setzt Leich und Mehl die Barcodeleser der Baureihe BCL 300 ein (Bild 4). Mit Reichweiten bis 700 mm ist diese Geräteversion ideal geeignet, um unterschiedliche Produkte mit entsprechend abweichenden Packungsgrößen, sprich Lesehöhen zu detektieren. Auch hier ist die vergleichsweise kompakte Bauform von Vorteil: Sie trägt dazu bei, dass eine Platzierung sehr nahe an der Förderstrecke möglich ist. Die hochwertige Optik ermöglicht eine große Tiefenschärfe und einen breiten Öffnungswinkel, mit dem die Produkte auf einer breiten Förderstrecke erfasst werden. Dabei sind die Geräte einfach zu applizieren, da weder der Fokus verstellt noch die Scanrate angepasst werden müssen.

Prozesssteuerung mit Lichtschranken
Zur Standardausstattung der PAW 2000 gehören auch zwei Reflexions-Lichtschranken unmittelbar vor der Waage an der Zuführstrecke. Eine der beiden Lichtschranken detektiert die ankommenden Produkte, um gegebenenfalls durch Reduzierung der Fördergeschwindigkeit einen ausreichenden Abstand der Produkte für die zum Wiegen notwendige Zeit herzustellen. Die zweite Lichtschranke gibt das Signal zum Start des Wäge- und Etikettiervorgangs – für eine optimale Auszeichnung. (ih)

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Autor:
Dieter Esslinger ist Produktmarketingmanager bei der Leuze Electronic GmbH + Co. KG in Owen. dieter.esslinger@leuze.de