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08.10.2014

Highlights von Siemens zur SPS IPC Drives

Heinz Eisenbeiss ist Leiter Simatic Marketing bei der Siemens-Division Digital Factory sowie Standleiter auf der SPS IPC Drives

Heinz Eisenbeiss ist Leiter Simatic Marketing bei der Siemens-Division Digital Factory sowie Standleiter auf der SPS IPC Drives

Das Zusammenspiel von Automatisierung und Digitalisierung steht bei Siemens im Mittelpunkt des Stands in Halle 11 auf der SPS IPC Drives in Nürnberg

Das Zusammenspiel von Automatisierung und Digitalisierung steht bei Siemens im Mittelpunkt des Stands in Halle 11 auf der SPS IPC Drives in Nürnberg

Die Palette neuer Automatisierungs-Controller erweitert die Einsatzmöglichkeiten der aktuellen Simatic-Controllergeneration

Die Palette neuer Automatisierungs-Controller erweitert die Einsatzmöglichkeiten der aktuellen Simatic-Controllergeneration

Mit den Geräten Simatic RF685R, RF680R und RF650R bringt Siemens eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt

Mit den Geräten Simatic RF685R, RF680R und RF650R bringt Siemens eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt

In diesem Jahr wird Siemens auf der SPS IPC Drives die komplette Halle 11 belegen. Erneut unter dem Motto “Making Things Right” präsentiert der Konzern sein Portfolio rund um Industriesoftware, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Services. Zu den Innovationen gehören Failsafe-CPU für die Simatic S7-1500 und S7-1200, eine Soft-SPS; neue Frequenzumrichter, HMI und CPU für das Siplus-Portfolio, Simotics-Standardmotoren in IE4 sowie die zweite Frequenzumrichter-Generation Sinamics G120.

Auch in diesem Jahr steht das Zusammenspiel von Automatisierung und Digitalisierung entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette im Fokus des Siemens-Messeauftritts. Dabei zeigt das Unternehmen, wie sich durch Software und Hardware virtuelle und reale Produktionsprozesse verschmelzen lassen. Die ausgestellten Lösungen und Produkte decken alle Schritte des Produktentwicklungs- und Produktionsprozesses ab – angefangen bei Design & Planning über Engineering & Execution bis hin zum Service. Als wichtiger Produktivitätshebel werden dabei integrierte Technologieplattformen gesehen, wie Totally Integrated Automation (TIA), Integrated Drive Systems (IDS) und Totally Integrated Power (TIP).

„Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu erhöhen und ihre Produktion schneller, flexibler und intelligenter zu gestalten“, sagt Heinz Eisenbeiss, Standleiter von Siemens auf der SPS IPC Drives. „Als führender Anbieter ist Siemens ein zentraler Anlaufpunkt für die Besucher der Messe. Die neue Halle 11 bietet uns den richtigen Rahmen, um dem großen Interesse des Fachpublikums an unserem umfassenden Angebot bei Industriesoftware, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Services gerecht zu werden.“

Das Highlight-Exponat
Auf einer Bühne am Stand werden an allen drei Messetagen Produktpräsentationen und Tutorials abgehalten. Ein Highlight-Exponat in der Mitte des Stands veranschaulicht, wie Siemens Unternehmen dabei unterstützt, einen durchgehenden Workflow entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette aufzubauen. Illustriert wird das am Beispiel unterschiedlicher Kundenreferenzen sowie einer Sirius-Komponente von Siemens. Dabei können Besucher am Exponat den Weg der Sirius-Komponente vom CAD/CAE-Modell bis hin zu einem realen Fertigungsschritt an einer Montagemaschine nachverfolgen.

Die Simatic-Innovationen
Zur Messe wird Siemens eine umfassende Erweiterung seiner Automatisierungs-Controller vorstellen. Diese umfasst eine Palette neuer Simatic-Controller mit dem Schwerpunkt auf Failsafe-CPU. Zudem gibt es erstmals einen S7-1500-Software-Controller für die PC-basierte Automatisierung sowie einen modularen Open Controller mit PC-basiertem Software-Controller, Visualisierung und zentralen IO in einem Gerät.
Vier in der Leistung abgestufte Failsafe-CPU ergänzen die Advanced Controller Simatic S7-1500: CPU 1517F eignet sich für mittlere bis anspruchsvolle Sicherheitsanwendungen, die CPU 1511F, 1513F und 1515F werden für weniger komplexe Aufgaben eingesetzt. Erstmals gibt es mit 1214FC und 1215FC zwei Failsafe-CPU für die Basic Controller Simatic S7-1200, zusätzlich eine Reihe fehlersicherer IO-Module. Ergänzt wird das erweiterte Angebot für Safety Integrated durch die ersten CPU 1510SP F und CPU 1512SP F für die modulare, fehlersichere Automatisierung mit den Distributed Controllern. Im Engineering-Tool Step 7 Safety Advanced V13, in neuer Version SP1 um zusätzliche fehlersichere Funktionen erweitert, erstellt der Anwender bei gleichem Engineering und Bedienkonzept für Standard- wie auch sicherheitsgerichtete Aufgaben seine Programme für die Simatic Failsafe-Controller.

Erstmals hat Siemens die PC-basierte Automatisierung in das Angebotsspektrum der aktuellen Simatic-Controllergeneration aufgenommen. Der Software-Controller CPU 1507S auf Basis Simatic S7-1500 für die PC-basierte Automatisierung mit Simatic-Industrie-PC wird unabhängig von Windows betrieben und bietet dadurch eine hohe Systemverfügbarkeit: Dies begünstigt zum Beispiel den schnellen Hochlauf der Steuerung und ermöglicht Windows-Updates und Reboot bei laufender Steuerung. Die Kombination aus PC-basierter Steuerung und Hochsprachenprogrammen eignet sich besonders für den Sondermaschinenbau. Der neue Software-Controller ist bei Programmen und Handling im Engineering voll kompatibel zu den Standard-Simatic-S7-1500-Controllern. Er verfügt über Know-how- und Zugriffsschutz sowie wichtige Automatisierungsfunktionen wie etwa zur Positionierung von Achsen oder Schnittstellen zu Profibus und Profinet.
Neu bei den modularen Distributed Controllern und besonders geeignet für den Serienmaschinenbau ist der kompakte Simatic ET 200SP Open Controller. Er verbindet als erster Controller dieses Typs die Funktionen eines PC-basierten Software-Controllers mit Visualisierung, Windows-Anwendungen und zentralen IO in einem kompakten Gerät. Der Open Controller ist flexibel mit den Standard-ET-200SP-Modulen erweiterbar und optimiert für Maschinen mit verteilter Architektur. Zum Beispiel benötigt er durch die kompakte Bauform nur wenig Platz im Schaltschrank.

Die Simotics-Standardmotoren der Reihen Simotics GP und Simotics SD gibt es jetzt in der Effizienzklasse IE4

Die Simotics-Standardmotoren der Reihen Simotics GP und Simotics SD gibt es jetzt in der Effizienzklasse IE4

Weitere Neuheiten
Im Bereich der industriellen Identifikation wird für das RFID-System Simatic RF600 eine neue Generation von besonders zuverlässigen UHF-Readern für Produktion und Logistik gezeigt.
Auch der Sirius-Systembaukasten in der Baugröße S2 mit einer Baubreite von 55mm wurde überarbeitet. Die Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräte sind für Stromstärken von bis zu 80 A und einer Leistung von bis zu 37 kW ausgelegt und benötigen wenig Platz im Schaltschrank.
Mit „Control Performance Analytics“ präsentiert Siemens ein neues Angebot seiner Plant Data Services: Durch Analyse der Prozess- und Zustandsdaten von Regelkreisen können damit Anlagen der Prozessindustrie optimiert werden.
Bei der Antriebstechnik stellt Siemens neue Simotics-Motoren der Wirkungsklasse IE4 vor. Da es keine Achshöhensprünge von IE1 bis IE4 gibt, können die Motoren vom Anwender leicht ausgetauscht werden. Das Angebot bei Umrichtern erweitert Siemens mit der zweiten Generation der modularen Umrichterreihe Sinamics G120. Die neue Generation der robusten Geräte ist in drei Spannungsvarianten 200 V, 400 V und 690 V erhältlich und bietet dank neuer Leistungssteiltechnologie eine höhere Leistungsdichte bei platzsparender Baugröße.