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19.11.2014

MSF Vathauer präsentiert Innovationen aus der elektrischen Automatisierung

Am Messestand 4-236 in der Halle 4 der SPS IPC Drives präsentiert MSF-Vathauer Antriebstechnik vom 25. – 27.11.2014 seine Neuentwicklungen und Innovationen zur Energieeffizienz und Systemerweiterungen im Bereich der elektrischen Automatisierung. Die im Markt etablierte vollelektronische Motorstarter- und Frequenzumrichterfamilie Field Drive System für die dezentrale Antriebsautomatisierung wird um weitere Komponenten ergänzt. Mit dem Field Drive System Profinet erweitert MSF Vathauer die Anwendungsbereiche für Logistiksysteme, in denen hohe Datenaufkommen und kurze Reaktionszeiten verarbeitet werden müssen.

Daneben stellt MSF Vathauer das selbststeuernde dezentrale Antriebssystem Field Drive System Even Thinking für Intralogistiksysteme vor. Das System kommt dank seiner internen Steuerungslogik (Even Thinking) ohne eine übergeordnete Anlagensteuerung aus. Sobald ein Werkstück eintrifft, wird es von einem direkt am Motorstarter angeschlossenen Sensor identifiziert. Anschließend wird das Signal an die entsprechenden Antriebe weitergegeben. Diese sorgen dann für einen dem Prozess zugeordneten Ablauf. Sobald das Fördergut an seinem Bestimmungsort angekommen ist, wird eine Empfangsbestätigung gemeldet, so dass das vorherige Förderelement „weiß“, dass das Fördergut am Bestimmungsort angelangt ist und im Bedarfsfall ein neues Fördergut geschickt werden kann. Sollte sich der Produktions- oder Logistikfluss ändern, kann das Motormanagement einfach und schnell dem neuen Produktions- und Förderprozess angepasst werden, in dem weitere Antriebseinheiten in dem Energie- und Kommunikationsstrang hinzu gefügt, oder aus dem Energie- und Kommunikationsstrang herausgenommen werden. Somit werden die Fördereinheiten als auch die Kommunikation zwischen den Förderelementen flexibel auf die neuen Produktionsbedürfnisse angepasst – einfaches „Plug and Play“. Das direkt in den Förderanlagen integrierte Motormanagement übernimmt die komplette Automatisierung, lediglich für die Einspeisung und Absicherung der Netzspannung ist ein Mini-Schaltschrank notwendig. Die verwendeten Standard-Sensoren werden ebenfalls mit Standardleitungen direkt am Motorstarter angeschlossen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Einsatz von Standardkomponenten und die Einsparung der Anlagensteuerung ergeben erhebliche Kostenvorteile. Außerdem verkürzt sich die Installationszeit beim Kunden. Durch die einfache Montage der Energieverteilung sowie die effiziente Installation aller Motoranschaltungen und Sensoren lassen sich Installationszeiten um bis zu 50% reduzieren.

In Zusammenhang mit der Field Drive System Produktfamilie wird Industrie 4.0 für Intralogistiksysteme konkret. Zusammen mit dem weltweit einzigen Energierückgewinnungssystem, dem Energy-Recovery-System (ERS), stellt MSF Vathauer die energiesparende, dezentrale Lösung in der Antriebsautomatisierung für Intralogistik-, und Förderanlagen vor.
Damit wird im Rahmen der SPS/IPC Drives zum ersten Mal die Weltneuheit im Bereich der Energierückgewinnung präsentiert. Das ERS bringt sowohl neue Industrie 4.0 Lösungen wie auch bereits bestehende Lösungen auf ein neues technologisches Level: beim Betrieb elektrischer Anlagen entsteht generatorische Energie, wenn der betriebene Motor schneller läuft als sein treibendes Netz. Die zurückgewonnene elektrische Energie kann durch das ERS direkt und ohne Zwischenspeicherung der Anlage wieder zur Verfügung gestellt werden.
Der Haupteinsatzbereich des ERS liegt im Bereich großflächiger, fördertechnischer Verbundanlagen, in denen sowohl elektrische dynamische Mehrachssysteme wie auch eine Vielzahl von elektrischen Einzelantrieben den Transport von Stückgütern managen. Darüber hinaus ist das ERS durch seine sehr gute Skalierbarkeit in nahezu allen Anwenderbranchen der elektrischen Antriebstechnik einsetzbar, um die Energieeffizienz durch Energierückgewinnung zu verbessern.

Power & Free-Förderanlagen sind robuste und zuverlässige Materialfluss-Systeme mit einer hohen Flexibilität für den Anwender. Diese Systeme eignen sich besonders für Transportaufgaben unter schwierigen Umgebungseinflüssen, wie Schmutz und hohen Temperaturen. Durch den Einsatz des dezentralen „Power & Free Controllers“ von MSF Vathauer erreicht man bereits in der Planungs- und Automatisierungsphase eine große Flexibilität. Die Installation des „Controllers“ kann an jeder beliebigen Stelle in Nähe der Aktoren im Maschinenumfeld erfolgen, bei P&F-Förderanlagen dezentral entlang der Schienensysteme. Die Versorgung und Steuerung der Anlage geschieht über eine Energie- und Datenbusleitung, beide werden in einer gemeinsamen Standardleitung zusammengefasst. Der daraus resultierende (in einer gemeinsamen geführten Leitung) Energie- und Datenbus wird entsprechend der Schienenführung an die jeweiligen „Power & Free Controller“ verteilt und der Förderprozess wird angesteuert. Mit dem System lassen sich System-CANopen Leitungslängen von 300m und mehr realisieren. Auch Stichleitungen in Linien- und Baumstrukturen lassen sich problemlos verlegen. Der Controllerbesitzt mehrere Eingänge für Initiatoren sowie eine RS 485-Schnittstelle – z.B. für eine RFID Antenne. Der Anschluss für eine Handbediensteuerung ist ebenfalls integriert Seine praxisgerechte Ausstattung gewährleistet damit einen flexiblen Einsatz sowie eine mühelose Installation.
Energieeinsparungen bei maximaler Performance sind in modernen Anlagen von entscheidender Bedeutung. Mit dem neuen System lassen sich durch das integrierte Energiemanagement verfahrenstechnische Energieeinsparungen von min 30% in der Anlage erzielen.