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01 Die große Palette der S7-(Panel-)SPS ist mit Schnittstellen zu Profibus-DP, Ethernet, Modbus TCP+RTU, seriellem CP mit RS-232 sowie RS-485, CAN und Profibus verfügbar

Alternative zu S7

02 Mit dem PC-Visualisierungstool „VisuStage“ können auch Anfänger moderne multilinguale Visualisierungen einfach erstellen und simulieren

Quasi ohne Änderung des eigenen S7-Programmiertools und ihres S7-Programms können Anwender die S7-CPU von Insevis verwenden und damit nicht nur Kosten sparen. Mit ihr lassen sich S7-Alternativen schnell, einfach und fast ohne Änderung der eigenen Programmiergewohnheiten realisieren.

Eine ganze Reihe von Maschinenbauern haben bereits die Effizienz der eigenen Systeme mit der S7-Produktfamilie (Bild 1) von Insevis verbessert. Dabei können sie flexibel auf Kundenforderung reagieren und jederzeit auch Produkte von Siemens einsetzen. Diese „Zweisteuerungsstrategie“ steigert den Gewinn und vergrößert die Marktanteile bei minimalen Installationsaufwenden. Die qualitativ hochwertige Automatisierungstechnik des Erlanger S7-Systemlieferanten bietet viele integrierte Schnittstellen. Dies ermöglicht es S7-Programmierern einfach und übersichtlich konfigurierbare Kommunikationen zu Partner-SPS, Panels, dezentralen Peripherien und Antrieben zu erstellen. Die klare Aufgaben- und Lieferantentrennungen im Schaltschrank reduziert die Lieferantenabhängigkeit und erleichtert kunden- oder marktbezogene Sonderversionen.

Technische Mehrleistung in bekannter Programmierumgebung
Die wahlweise mit Simaticmanager und TIA-Portal zu programmierenden S7-Steuerungen von Insevis sind quasi befehlskompatibel zur S7-315-2PNDP und haben mindestens 512 kB Arbeitsspeicher. Das gesamte S7-Programm befindet sich im 2 MB großen Ladespeicher. Nur für die Datenarchivierung ist eine externe (handelsübliche) Speicherkarte erforderlich. Alle bestehenden S7-Funktionsbausteine wie zum Beispiel für die Analogverarbeitung oder Profibus können übernommen werden. Bei den hardwareabhängigen Bausteinen hält Insevis auf seinen Webseiten kostenlose SFC mit deutlichen Mehrfunktionen bereit. Deren Anwendung ist mit Beispielprogrammen, Handbüchern und Videos umfangreich dokumentiert. Neben dem bekannten Profibus DP punkten die Insevis-CPU mit Ethernet (TCP, UDP, RFC1006 und Modbus TCP), CAN (CANopen, freie CAN-Telegramme) und serielle Schnittstellen RS-232 und RS-485 mit freien ASCII und Modbus-RTU onboard. Gerade über CAN und Modbus lassen sich immer mehr Antriebe, Frequenzumrichter oder Fremdperipherien kostengünstig ansteuern. Hier wird auf die Integration von Motion-Funktionen bewusst verzichtet, um das System zu einem offen und zum anderen übersichtlich zu behalten.

Verzicht auf Windows und Lizenzen
Die Entscheidung gegen fertige IPC-Boards als Hardwarebasis und immer wieder wechselnde Windows-Versionen als Betriebssystem zahlt sich heute bereits aus. Insevis-CPU sind komplett eigenentwickelte, langfristig lieferbare und extrem verbrauchsoptimierte (<100 mA@24VDC für S7- SPS und Panel) Baugruppen mit einem eigenen Betriebssystem, welches exakt auf diese Hardware optimiert wurde. Dabei enthält das S7-Betriebssystem von Insevis bereits alle nötigen Runtimes für Visualisierung und Remotezugang. Natürlich gibt es auch hier Updates für neue Funktionen, die in weniger als einer Minute erledigt sind; kostenlos, abwärtskompatibel, ohne PC (mit Micro-SD-Karte) und ohne die S7-Anwenderdaten zu beschädigen (die bleiben komplett erhalten). Durch den Verzicht auf Windows bootet das Komplettsystem nicht nur in weniger als 3 s und hat geringe Hardwareanforderungen; es benötigt auch keine Betriebssystemlizenzen, was sich im Systempreis bemerkbar macht. Auch die allseits gefürchteten Systemupdates mit den Anpassungen alter Anwendungen auf neue Versionen sind kein Thema bei Insevis. Generell sind alle Geräte mit einer kostenlosen Remotesoftware über TCP/IP erreichbar. Für Servicetechniker stehen lizenzfreie Tools für die Wartung und Diagnose zur Verfügung. Die umfangreiche, WinCC-flex-ähnliche Visualisierung ist als Demo 30 Tage lauffähig (Bild 2). Die einmaligen Kosten der Firmenlizenz entsprechen eher einer symbolischen Schutzgebühr als dem, was sonst am Markt verlangt wird. Das Entscheidende ist die Einfachheit, mit der sich komplexe Anzeigen erstellen lassen. Damit findet sich jeder ohne Schulungen und auch nach langen Unterbrechungen sofort zurecht.

Anpassbarkeit und Know-how-Schutz
Die modulare Hardware ist in einem pulverbeschichteten Blechgehäuse robust sowie ansprechend verpackt und vorbildlich gekennzeichnet. Wärmeentwicklung oder Lüfter sind kein Thema. Bereits während der Entwicklung wurde die einfache Integration der Kundenlogos auf der Front, in jedem Slot der Anschlussseite und fest integriert in die Firmware-Versionen berücksichtigt. Das erhöht die eigene Kompetenz dem Endkunden gegenüber und schützt vor dreisten Kopien. Zusätzlich gibt es einen passwortfreien Lese-/Schreibschutz. Damit ist das S7- Programm nicht mehr lesbar (auch nicht für den Besitzer) bis man nach dem Urlöschen wieder sein eigenes Programm einspielt. Auch dieses lässt sich mit einem Mausklick wieder komplett schützen. Gegen Manipulation hilft dann der Schreibschutz, nur dass es zum Aufheben ein Hardware-Urlöschen braucht; eine radikale, aber sichere Lösung. Natürlich funktionieren auch die bekannten Passwortfunktionen aus den Programmiertools weiter.

Fazit
Wer seine Unabhängigkeit behalten will, sollte sich über eine alternative Steuerungslösung Gedanken machen. Wem dafür der Umbau der Programmierumgebung und des Anwenderprogrammes ein zu hoher Preis ist, sollte sich näher mit der S7-Produktfamilie von Insevis beschäftigen. Neben kostenlos auf der Homepage verfügbaren Demovideos, Handbüchern und Katalogen, bieten fachkompetente Vertriebspartner deutschland- und weltweit Beratungen, Schulungen und Testgeräte an. Mit der aktuellen Serie von S7- Steuerungen, Panels und Peripherien bereichert Insevis seit über vier Jahren den S7-Markt um innovative und wirtschaftliche Lösungen. (no)

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Autor:
Jörg Peters ist Geschäftsführer der Insevis Gesellschaft für industrielle Systemelektronik und Visualisierung mbH in Erlangen. peters@insevis.de