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25.02.2015

ZVEI: Deutsche Elektroexporte auf Allzeithoch

Elektro-Außenhandel

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Elektroexporte in Top-Ten-Abnehmerländer 2014

Elektroexporte in Top-Ten-Abnehmerländer 2014

Höchste absolute Exportzuwächse und -rückgänge 2014

Höchste absolute Exportzuwächse und -rückgänge 2014

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie haben im Jahr 2014 einen neuen Rekordwert erreicht. Im gesamten vergangenen Jahr stiegen die Branchenausfuhren um 4,9 % auf 165,5 Mrd. €. „Erstmals überhaupt wurde die Marke von 160 Mrd. € überschritten“, sagte ZVEI -Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2012 hatte bei 159,9 Mrd. € gelegen. Allein im Dezember 2014 wuchsen die Exporte um kräftige 15,4 % gegenüber Vorjahr auf 13,7 Mrd. €. Es war der höchste jemals erzielte Dezemberwert.

Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland übertrafen von Januar bis Dezember 2014 ihren Vorjahresstand um 7,6 % und erreichten ein Volumen von 144,6 Mrd. €. Dieser Wert markierte ebenfalls einen neuen Höchststand. Im Dezember letzten Jahres sind die Importe mit plus 16,7 % gegenüber Vorjahr auf 12,0 Mrd. € erneut noch stärker gewachsen als die Exporte.

Die Ausfuhren nach China stiegen im vergangenen Jahr um 16,1 % auf 14,9 Mrd. €. „Damit war die Volksrepublik erstmals der größte Abnehmer deutscher Elektroexporte“, so A. Gontermann. „Mit einem absoluten Exportzuwachs von 2,1 Mrd. € steuerte das China-Geschäft zudem auch den größten absoluten Beitrag zum letztjährigen Exportwachstum der Elektroindustrie bei.“ Die Ausfuhren in die zweitplatzierten USA und nach Frankreich auf Rang drei legten um 4,5 % auf 13,6 Mrd. € bzw. um 2,0 % auf 11,8 Mrd. € zu. Auf den Rängen vier und fünf folgten Großbritannien mit 9,3 Milliarden Euro und die Niederlande mit 8,4 Milliarden Euro, wohin die Exporte mit plus 9,5 % bzw. 11,5 % jeweils überdurchschnittlich zunahmen. Die höchste Export-Zuwachsrate unter den zehn größten Abnehmerländern entfiel im vergangenen Jahr mit plus 28,3 % auf Polen, das Erzeugnisse im Wert von 6,9 Mrd. € aufnahm. Die Elektroexporte nach Italien stiegen mit plus 1,2 % auf 7,6 Mrd. € hingegen kaum. Die Lieferungen in die Schweiz stagnierten zudem bei 5,7 Mrd. €.

Insgesamt fanden sich unter den zehn größten Abnehmern 2014 nur je ein asiatisches und amerikanisches Land. Alle übrigen kamen nach wie vor aus Europa. „Russland fiel mit einem Exportrückgang von 22,4 % auf 4,2 Mrd. € aus den Top Ten heraus“, sagte A. Gontermann. „Das Russland-Geschäft, das um 1,2 Mrd. € geringer ausfiel als noch 2013, belastete das Exportwachstum der Branche im letzten Jahr zudem rechnerisch am stärksten.“ Polen rückte dagegen nach zwei Jahren Abstinenz wieder in die Top Ten vor. Mit einem absoluten Zuwachs um 1,5 Mrd. € trugen die Elektroausfuhren in das Land im vergangenen Jahr am zweitstärksten zum gesamten Exportplus der Branche von 7,8 Mrd. € bei.