A A A
| Sitemap | Kontakt | Impressum | Datenschutz
ETZ Logo VDE Verlag Logo

26.02.2015

Harting: Integrated Industry im Fokus

Philip Harting ist Vorstand Connectivity & Networks und persönlich haftender Gesellschafter

„Der durch die Integrated Industry beschleunigte Veränderungsprozess in der Produktion wird signifikante Auswirkungen auf nahezu alle Industrieunternehmen haben – ob Kleinunternehmen, Mittelständler oder Großkonzerne.“, betont Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks und persönlich haftender Gesellschafter.

„Wir sind Wegbereiter des technologischen Wandels. Wir begleiten unsere Kunden und bieten ihnen maßgeschneiderte Lösungen für die Integrated Industry“, sagt P. Harting weiter. Daher wird die Hannover Messe 2015 bei Harting im Zeichen der Integrated Industry stehen. Das Unternehmen investiert nicht zuletzt für den technologischen Wandel verstärkt in Personal: Die Anzahl der Mitarbeiter steigerte sich vom letzten Geschäftsjahr zum letzten von 3815 auf 4048.
Das am 1. September 1945 gegründete Unternehmen Harting entwickelt und vermarktet heute Lösungen auf allen Ebenen der Integrated Industry. „Schwerpunkt des Harting-Geschäfts bleiben jedoch unsere innovativen Hardware-Lösungen, die entsprechend dem Kundenbedarf systemfähig gemacht werden“, wie Uwe Gräff, Geschäftsführer Marketing, Vertrieb und Entwicklung Harting Electric sowie Geschäftsführer Entwicklung Harting Electronics, erläutert. U. Gräff ist seit Anfang des Jahres bei Harting dabei und war vorher bei Festo beschäftigt. Harting sieht sich laut U. Gräff als „Enabler oft he connected World of Integrated Industry”.
„Die Digitalisierung unserer Produkte, ihre Vernetzung und die darauf basierende Generierung neuer Serviceangebote sind unser Verständnis vom Internet der Dinge und Dienstleistungen“, ergänzt Dr. Frank Brode, Vorstand Neue Technologien. Harting offeriert umfassende Simulationsdienstleistungen, um die Entwicklungszeiten zu verkürzen. „So bieten wir dem Kunden einen echten Mehrwert.“
Claus Hilger, Geschäftsführer Harting IT Services, verdeutlicht, dass Harting bei der Integrated Industry Lösungen aus einer Hand bietet – von SAP bis hinunter zur Maschine. Steckverbinder und Kabelkonfektionen lassen sich heute leicht mit RFID-Transpondern ausrüsten, um Informationen und Daten der realen Produktion mit der virtuellen Welt zu verknüpfen. „Die Integrated Industry wird es nur mit RFID und Harting geben“, stellt Dr. Jan Regtmeier, Productmanager RFID, optimistisch heraus. RFID bietet gegenüber Barcode und OCR deutliche Vorteile für Identifikationsaufgaben im industriellen Umfeld. UHF-RFID-Systeme von Harting ermöglichen laut Dr. J. Regtmeier eine Lesereichweite zwischen wenigen Millimeter bis über 15 Meter selbst bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h. Die Systeme sind sehr robust, temperaturbeständig bis 210 °C, säurebeständig und Druckfestigkeit bis 100 bar. Die Schutzart beträgt IP69K.
Neu vorgestellt zur Hannover Messe ein Baukasten für Industrie 4.0: Wesentlicher Baustein wird ein neues Gateway zwischen Feld- und Planungsebene. Die modulare und kompakte Embedded Rechner-Plattform im industriegerechten Gehäuse ermöglicht laut C. Hilger erstmals Virtual Embedded Computing im Embedded-Bereich. Das Modul ist mit einem 1-GHz-ARM-Prozessor ausgerüstet und nutzt als Betriebssystem Linux. Das Modul, ein sogenannter Fog-Computer, kann vielfältig im Kontext von Industrie 4.0 als IoT-Gateway, RFID-Reader oder KI-Box eingesetzt werden. „Der Kunde kann seine eigene Software auf das Gerät bringen“, ergänzt Dr. J. Regtmeier.
Auf der Hannover Messe präsentiert wird auch wieder der völlig überarbeitete Demonstrator für die Darstellung der Kompetenzen des Unternehmens im Umfeld von Integrated Industry. Dort wird eine Live-Fertigung des individuellen Produkts aus einem automatisierten Prozess realisiert.