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29.03.2016

Besuch bei B&R in Bad Homburg




Antriebstechnik ist Teil des Automatisierungskonzepts

Für eine möglichst effiziente Anlage müssen Antriebs-, Steuerungs- und Kom-munikationstechnik eine Einheit bilden. Das ist das Konzept von B&R. Welche Bedeutung die Antriebstechnik im Portfolio des Automatisierungsspezialisten hat und wie sich die Lösungen von anderen am Markt unterscheiden, erfuhr die etz-Redaktion beim Besuch der B&R Industrie-Elektronik GmbH in Bad Homburg von deren Geschäftsführer Markus Sandhöfner.

Ein Merkmal von B&R ist die intelligente Verknüpfung von Antriebs- und Steuerungstechnik. Wie kam es dazu?
M. Sandhöfner: Schon seit Mitte der 80er-Jahre beschäftigt sich B&R [1] mit Antriebstechnik. Seit 2000 bieten wir ein komplettes Portfolio mit Servoverstärkern, Servomotoren und Getrieben an. Dabei haben wir von Anfang an das Antriebs- und das Steuerungssystem konsequent als eine Einheit aufgebaut. Mit der Entwicklungsumgebung Automation Studio hat B&R seitdem ein Werkzeug für alle Automatisierungsaufgaben. Ob Steuerung, Antrieb, Kommunikation oder Visualisierung – alles ist in eine Softwareumgebung integriert. Das ermöglicht es Antriebe einfach über die Steuerung zu optimieren und Integrationszeit sowie Wartungskosten zu sparen.

Die digitale Antriebskommunikation steckte damals noch in den Kinderschuhen.
M. Sandhöfner: So kann man es ausdrücken. Die damals üblichen analogen Schnittstellen ließen nur einen ­begrenzten Informationsfluss zu, zum Beispiel in Bezug auf Wartungsinformationen oder Rückmeldungen der Antriebe. Deswegen haben wir von Anfang an auf eine digitale Schnittstelle gesetzt. Mit dem komplett digital ausgerichteten Acopos-Servoverstärker waren wir Trendsetter in der Antriebstechnik. Erstmals waren damit alle Antriebsparameter für die Maschinensteuerung transparent.

Ein pdf der ersten beiden Seiten des Interviews
Wenn sie das komplette Interview lesen möchten, schicken wir Ihnen gerne ein Exemplar der etz oder ein pdf des Artikels zu. Bitte schreiben Sie an etz-redaktion@vde-verlag.de


Die Trubend Cell 7000 von Trumpf

Die Trubend Cell 7000 von Trumpf

Bei den Streckblasmaschinen für PET-Flaschen setzt Krones auf Technik von B&R

Bei den Streckblasmaschinen für PET-Flaschen setzt Krones auf Technik von B&R

Zwei Videos verdeutlichen das Prozess-Know-how von B&R

Die Firma Trumpf konnte die Produktivität seiner Biegezelle im Vergleich zum Vorgängermodell verdoppeln. Grundlage dafür war, dass die drei Roboter über eine einzige CPU laufen und somit besser koordiniert arbeiten können. Ein gutes Beispiel für die komplette Transparenz der Daten und Prozesse, ermöglicht durch das Automatisierungssystem von B&R.
Video über Applikation bei Fa. Trumpf

Durch den Wechsel zu elektrischen Direktantrieben und dem Einsatz einer durchgängigen Antriebslösung auf Basis von B&R-Technik konnte Krones bei den PET-Streckblasmaschinen der Contiform-Serie beim Reckprozess sowohl die Präzision als auch die Freiheiten erhöhen. Der Energieverbrauch wurde zudem deutlich gesenkt. Vor allem begeistert die dritte Generation der Contiform-Streckblasmaschinen des Spezialisten für Abfüllanlagen mit dem industrieweit höchsten Durchsatz.
Video über Applikation bei Fa. Krones


Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg - Frank Nolte (links) und Richard Sturm

Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg – Frank Nolte (links) und Richard Sturm

Ankunft in Bad Homburg

Ankunft in Bad Homburg

Richard Sturm (links) und Frank Nolte freuen sich auf das Gespräch bei B&R

Richard Sturm (links) und Frank Nolte freuen sich auf das Gespräch bei B&R

B&R-Geschäftsführer Markus Sandhöfner (links) im Gespräch mit Frank Nolte

B&R-Geschäftsführer Markus Sandhöfner (links) im Gespräch mit Frank Nolte

Am 10.2. startete die etz@Tour zu ihrem ersten Besuch. Richard Sturm, Marketingleiter beim VDE VERLAG, und Frank Nolte, stellvertretender Chefredakteuer der etz, traten bei Dauerregen die Fahrt von Offenbach nach Bad Homburg an. Ziel des ersten Stops war die B&R Deutschland GmbH. Geschäftsführer Markus Sandhöfner nahm sich viel Zeit um uns das breite Antriebsportfolio vorzustellen. Eine Besonderheit an dem Antriebstechnikprogramm von B&R ist, dass es sich nahtlos in das Automatisierungssystem einfügt und zusammen mit Steuerung, Visualisierung, Sicherheitstechnik und Kommunikation eine komplette Systemlösung für Maschinen und Anlagen bildet. Anwender können dabei aus einem großen Spektrum an Motoren, Getrieben und fertig montierten Kombinationen wählen.

Das Interview erscheint in der Ausgabe 3/2016 der etz.