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23.02.2016

Kontron schließt Partnerschaft mit Wibu-Systems

Der Anbieter von Embedded Computer Technologie (ECT), Kontron will künftig mit Wibu-Systems, einem innovativen Sicherheitstechnologieführer im globalen Software-Lizenzmarkt, zusammenarbeiten. Als Folge der technologischen und wirtschaftlichen Rahmenvereinbarung profitieren Kontrons Kunden künftig von Augmented Security und neuen Monetarisierungsmöglichkeiten für ihre IoT-Produkte.

Embedded Security ist entscheidend für eine erfolgreiche IoT-Bereitstellung. Mit dieser Partnerschaft wird Kontron umfassende End-to-End-Sicherheitsmechanismen für den Lebenszyklus des Produktportfolios integrieren und eine vertrauenswürdige Umgebung für seine Kunden schaffen. Mit seinem Flaggschiff, der All-in-one-Sicherheitsplattform CodeMeter, produziert Wibu-Systems gesicherte Codes und Lizenzen, die an eine sicheres Element gebunden sind, und ermöglicht damit neue skalierbare Geschäftsprozesse, die sich nahtlos in bestehende Backoffice-Prozesse, wie ERP, CRM und E-Commerce-Plattformen integrieren lassen.
Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer der Wibu-Systems, sagt: „Ich bin begeistert von der Entscheidung des Vorstandes von Kontron, ein kundennahes und marktorientiertes Modell für unsere hypervernetzte Welt zu erschaffen. Die Integration von CodeMeter ASIC in alle neuen Boards macht die Kontron-Produkte IoT-ready und damit sicher vor Fälschungen, Reverse Engineering und Manipulationen. Darüber hinaus werden die Einnahmequellen für Kontrons Kunden gesteigert. Diese erhalten automatisch Augmented-Boards, welche über neueste Sicherheitsfunktionen verfügen, optimierte Tracking-Systeme verwenden und neue Geschäftsmodelle ermöglichen, wie App-Stores und After-Sales-Konzepte. Ein klarer Vorteil für die industrielle Renaissance, in der wir heute leben“.

„Jedes Kontron-Produkt, welches vom jetzigen Zeitpunkt an entwickelt wird, hat einen Wibu-Systems-Sicherheits-Chip integriert und bietet den umfassenden Schutz und die Lizenzierungs-Funktionen von Codemeter. Die Integration einer solch leistungsfähigen Technologie schafft eine sehr sichere Umgebung für unsere Kunden: Die physische Manipulation des ECT oder die Entfernung des Secure-Elements wird, ohne die Host-Maschine zu beschädigen, nicht möglich sein; zudem investiert Kontron in moderne Sicherheitstechnologien, welche unsere Kunden vor Attacken von Außen schützt“, erklärt Jens Wiegand, Chief Technology Officer von Kontron. „IoT-Produkte werden zunehmend durch den Ansturm von anspruchsvollen Cyber-Attacken belastet. Mit der steigenden Konnektivität in heutigen ECT-Produkten, -Ressourcen und -Daten, ist der Schutz der Endpunkte von größter Bedeutung“.