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Prof. Joachim Heitbaum erhält die Dechema-Medaille

Am 21. September wird Professor Joachim Heitbaum, Bonn, während der Eröffnung der Processnet-Jahrestagung und der 28. Dechema-Jahrestagung der Biotechnologen in Aachen die Dechema-Medaille verliehen. Er erhält die Auszeichnung für seine großen Verdienste um die technische Elektrochemie, die er sowohl durch seine Forschungsarbeiten als auch durch seine ehrenamtliche Tätigkeit entscheidend gefördert hat. Außerdem wird damit auch sein großes Engagement für die Dechema gewürdigt.

Mit dieser 1951 zum 25-jährigen Bestehen der Dechema gestifteten Medaille werden hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Technik ausgezeichnet.

Joachim Heitbaum (Jahrgang 1940) studierte Physik an der Universität Bonn und promovierte dort 1972 im Fachgebiet Elektrochemie. 1978 habilitierte er sich und wurde noch im gleichen Jahr zum Oberassistenten und 1980 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Im Jahr 1985 wurde er zum Professor für Physikalische Chemie an die private Universität Witten/Herdecke berufen und war dort von 1986 bis 1989 Gründungsdekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät. 1989 wechselte er zur Chemetall GbmH nach Frankfurt. Dort wurde er 1990 zum Laborleiter Oberflächentechnik, 1993 zum Labordirektor und 1996 zum Leiter der chemischen Laboratorien der Chemetall GmbH ernannt. Diese Position hatte er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2005 inne. Auch während seiner industriellen Tätigkeiten hat er immer den engen Kontakt zu den Universitäten und den Dialog zwischen Grundlagenforschung und industrieller Umsetzung gepflegt.

Joachim Heitbaum war Vorsitzender des Decham-Arbeitsausschusses “Elektrochemische Prozesse” (1999 bis 2006). Er hat sich über 14 Jahre (1994 bis 2007) im Kuratorium des Karl-Winnacker-Instituts der Dechema engagiert und dabei maßgeblich zum Erhalt der Elektrochemie-Aktivitäten beigetragen. Darüber hinaus war er von 1998 bis 2008 Rechnungsprüfer der Dechema.