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Fabrikautomation

Factory Automation (Automations-Marktsegment, das den Nutzerbereichen Automobilindustrie, Elektroindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Montage/Robotik, Transport-, Lager- und Fördertechnik zugeordnet ist. Im Fokus stehen dabei die Prozesskette der automatisierten Fertigung sowie die dazu erforderlichen Techniken, wie Montage- und Handhabungstechnik, Robotik, Bildverarbeitung, Identsysteme, Sensorik und Aktuatorik, Antriebstechnik, Steuerungstechnik, zugehörige Software, Hydraulik und Pneumatik sowie einschlägige Sicherheitssysteme)



Fachsprache

Application oriented Language (anwendungsorientierte Sprache, die auf ein begrenztes Fachgebiet zugeschnitten ist und bei der durch die Verwendung fachgebietsspezifischer Begriffe und Symbole dem Nutzer die Anwendung erleichtert wird. Beispiele für Fachsprachen aus der industriellen Steuerungstechnik sind: AS, AWL, FBS, KOP, ST u.A.)



Fachwissen Automatisierungstechnik

→ Automation Technology Knowledge (frei zugängliches, automationsrelevantes Grund-, Fach-, Begleit- und Spezialwissen im Internet siehe folgende Website)

http://www.habiger.com/index.php/fachwissen_automation.html



Facility Management

(Managementdisziplin, die auf der Basis eines ganzheitlichen und lebenszyklusbezogenen Ansatzes die Werterhaltung, Wirtschaftlichkeit und den störungsfreien Betrieb von Immobilien, ihren darin befindlichen Systemen und anderen infrastrukturellen Einrichtungen unbeschadet wechselnder Anforderungen und Bedingungen gewährleistet und damit optimale Produktions- und Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer in Unternehmen schafft)

http://de.wikipedia.org/wiki/Facility_Management

www.facility-management.de



Factory Automation

Fabrikautomation, Fabrikautomatisierung



Fahrerlose Transportsysteme

→ Automated guided Vehicles / Driverless Transport Systems (Innerbetriebliche, flurgebundene Fördersysteme mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen)

de.wikipedia.org/wiki/Fahrerloses_Transportfahrzeug

www.iml.fraunhofer.de/334.html

www.vdi.de/3340.0.html

www.nuyts.de



Fail-safe

→ fehlersicher / versagenssicher / betriebssicher / sicherheitsgerichtet



Fail-Save-Technik

→ versagenssichere Technik (Technik zur Vermeidung von Gefahren. Ein Betrachtungsobjekt [Gerät, System, Anlage] zeigt Fail-Safe-Verhalten, wenn es beim Auftreten eines internen Fehlers in einem sicheren Zustand bleibt oder in einen sicheren Zustand übergeht)



Failure

Ausfall



Failure Criteria

→ Ausfallkriterien / Versagenskriterien



FAN

Field Area Network → Synonym für Feldbus



FAST

Function Analysis System Technique (Methodologie für die Identifikation von Produkt- bzw. Prozessfunktionen sowie deren Strukturierung)

www.allpm.com/allpmtemplates/Sample_Fast.doc

www.meport.net Indexliste

www.pretiumllc.com/fast



Fast Ethernet

(100 Mbps schnelles Ethernet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet



FAT

Factory Acceptance Test → Werksabnahmetest / Fabrikabnahmetest (eines technischen Produkts beim Hersteller)

www.automation.siemens.com/w2/efiles/pcs7/produkte/FAT.pdf



Fault

→ Fehler



Führungsgröße

→ Reference Variable / Command Variable / Set Value (Begriff aus der Regelungstechnik. Vorgegebener Wert, dem eine Regelgröße im Zuge von Regelungsmaßnahmen angeglichen werden soll)



FBA

Fehlerbaumanalyse



FBD

Function Block Diagramm → Funktionsbausteinsprache (FBS, grafische Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen)

www.3s-software.com Suche: FBD



FBS

Funktionsbausteinsprache → Function Block Diagram, FBD (Grafische Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen)

www.3s-software.com Suche: FBD



FBSOA

Forward Bias Safe Operating Area → sicherer Arbeitsbereich eines IGBT in Durchlassrichtung



FCS

Field Control Station → Prozessnahe Komponente, PNK



FDCML

Field Device Configuration Markup Language (XML-basierte flexible Beschreibungssprache für Feldgeräte, die in ihrer Beschreibungsstruktur der ISO 15745 entspricht. Gemäß der darin definierten Struktur einer Gerätebeschreibung sind in FDCML vier Basisobjekte für die Gerätebeschreibung vorgesehen. Das "Device Identity Object" beinhaltet Informationen, wie Herstellername, Gerätetyp und Gerätebezeichnung zur Geräteidentifikation. Das "Device Manager Object" enthält alle Informationen, die zur Konfiguration und Dokumentation erforderlich sind. Zum Beispiel über die elektrischen Anschlüsse. Das "Device Function Object" beschreibt Gerätefunktion und Geräteparameter. Das "Application Process Object" umfasst Informationen über programmierte Geräteapplikationen. Da nur das "Device Identity Object" vorhanden sein muss, können auch einfache Geräte beschrieben werden. FDCML bietet darüber hinaus die Möglichkeit der Gruppenbildung, sodass ein Gerät, das sich aus Komponenten verschiedener Hersteller zusammensetzt, im Detail beschrieben werden kann und sich als Einheit präsentiert. FDCML ist flexibel angelegt, so dass von einfachen Schnittstellenumsetzern bis hin zu komplexen Feldgeräten oder Steuerungen nur eine Beschreibungstechnik verwendet werden muss)

www.fdcml.org



FDDI

Fiber Distributed Data Interface (Standard für Datenübertragung auf Lichtwellenleiterbasis für Übertragungsgeschwindigkeiten bis 100 Mbit/s und Entfernungen bis 200 km)

http://de.wikipedia.org/wiki/Fiber_Distributed_Data_Interface

www.searchnetworking.de/glossar/FDDI/articles/176247



FDI

Field Device Integration → Feldgeräteintegration (Ziel eines 2007 gestarteten FDI-Projekts ist es, die bestehenden Defizite der bekannten Integrationsmethoden EDDL und FDT-DTM zu beseitigen und eine einheitliche Geräteintegrationslösung für alle Leitsysteme, Feldgeräte und Protokolle für die Prozessindustrien zu schaffen. Eine entsprechende Spezifikation wurde für Mitte 2010 angekündigt)



FDIS

Final Draft International Standard → Internationaler Norm-Entwurf im Schlussstadium (letzte Vorstufe vor der entgültigen Fassung der zukünftigen Norm)



FDMA

Frequency Division Multiple Access → Frequenzmultiplexverfahren (Multiplexverfahren, bei dem verschiedene Frequenzbänder jeweils einem Kanal zugeordnet sind)

http://de.wikipedia.org/wiki/Multiplexverfahren



FDR

Faulty Device Replacement → Ersatz, Austausch fehlerhafter Einrichtungen



FDT

Field Device Tool → sinngemäß: Werkzeug für ein Feldgerät (vom ZVEI und der PNO erstellte und in der DIN EN 62453-306 verankerte, hersteller- und feldbusunabhängige Schnittstellenspezifikation, die die Integration von Mess- und Automatisierungsgeräten in die Leitsysteme von Prozess- und Anlagensteuerungen erleichtert, und zwar spezifiziert sie eine offene Schnittstelle zur Einbindung von Software-Komponenten in Prozessleitsysteme oder Standalone Komponenten. Die Besonderheit dieser Technik liegt darin, dass sie unabhängig vom eingesetzten Kommunikationsprotokoll sowie von der jeweiligen Software-Umgebung sowohl des Gerätes als auch des Leitsystems funktioniert. Der Anschluss eines Geräts an ein Leitsystem wird dadurch so einfach wie das Anstecken eines Druckers an einen PC. Die Gerätehersteller sind allerdings gezwungen, einen sogenannten Device Type Manager [DTM] zusammen mit dem Gerät bereitzustellen, der alle gerätespezifischen Daten und Funktionen in sich kapselt)

www.fdtgroup.org



FDT-Group

Field Device Tool Group → FDT-Fachgruppe (Offener, unabhängiger, nicht gewinnorientierter Zusammenschluss internationaler Unternehmen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen internationalen Standard basierend auf der Field Device Tool Technologie zu etablieren, die eine breite Unterstützung innerhalb der Automatisierungsindustrie genießt)

www.fdtgroup.org



FE

Fundamenterdung → Foundation Earthing / Foundation Grounding



FE

Funktionserdungsleiter



FEBS

Functional Equipotential Bonding System → Funktionspotentialausgleichsanlage (dient der Herstellung des Potentialausgleichs zwischen elektrisch leitfähigen Teilen zur Vermeidung von Funktionsstörungen insbesondere in elektronischen Systemen)



FEC

Forward Error Correction → Vorwärtsfehlerkorrektur (Verfahren zur Senkung der Fehlerrate bei der Übertragung digitaler Daten. Senderseitig werden dabei die zu versendenden Daten redundant kodiert, sodass der Empfänger in der Lage ist, Übertragungsfehler zu erkennen und bis zu einem gewissen Grade ohne Rückfrage beim Sender selbsttätig zu korrigieren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Vorwärtsfehlerkorrektur



FED

Field Emission Display → Feld-Emissions-Display (moderne Entwicklung aus den USA. Bei FED werden die Bildpunkte von Phosphoren erzeugt, die von Elektronen angeregt werden. Im Gegensatz zur Braunschen Röhre sind FED jedoch nur wenige Zentimeter tief)



Fehler

→ Fault (aus technischer Sicht, z.B. nach DIN EN 61508: nicht normale Bedingung, die eine Verminderung oder den Verlust der Fähigkeit einer Funktionseinheit verursachen kann, eine geforderte Funktion auszuführen. Bezüglich der Fehlerursache sind dabei zwei typische Fehlerkategorien, und zwar zufällige Fehler und systematische Fehler zu unterscheiden. Hinsichtlich ihres zeitlichen Erscheinungsbildes ist weiterhin zwischen intermittierenden Fehlern [Transiente Fehler → Transient Faults] und permanenten Fehlern [Permanente Fehler → Solid Faults] zu unterscheiden. Im Übrigen siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Fehler



Fehlerbaumanalyse

→ Fault Tree Analysis, FTA (gängiges, universell einsetzbares, in der DIN EN 61025 international spezifiziertes Analysewerkzeug zur Identifizierung der Ursachen unerwünschter Ereignisse in Systemen im Top-Down-Verfahren, beispielsweise zur punktuellen Aufspürung der Ursache eines Systemausfalls. Ausgehend vom unerwünschten Ereignis wird eine Baumstruktur entwickelt, in der das Zusammenwirken potentieller Ursachen für das unerwünschte Ereignis logisch dargestellt wird. Angewandt bei Zuverlässigkeits- und Sicherheitsanalysen)

http://mitglied.lycos.de/fsmemkh99/fba/fba.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerbaumanalyse

www.crgraph.de/Fehlerbaumanalyse.pdf

www.flowcad.de/CareFTA.htm



Fehlerkategorien

→ Fault Categories / Error Categories (bezüglich der möglichen Funktionsbeeinträchtigung technischer Systeme unterscheidet man grundsätzlich zufällige Fehler und systematische Fehler)



Fehlerrate / Fehlerhäufigkeit

→ Error Rate (Maß für die Übertragungsqualität digitaler Signale. Verhältnis von Anzahl der fehlerhaft übertragenen Informationseinheiten zur Gesamtzahl der übertragenden Informationseinheiten. Je nach der zugrundeliegenden Informationseinheit [Bit, Byte oder Block] wird zwischen Bit-Fehlerrate, Byte-Fehlerrate und Blockfehlerrate unterschieden)



Fehlersicherer Betrieb

→ Fail-safe Operation (im Fehlerfall wird ein sicherer Betriebszustand eingenommen)



Fehlerstrom

→ Leakage Current / Fault Current / Residual Current (überwiegend ohmscher Strom, der in elektrischen Geräten und Anlagen durch Isolationsfehler zwischen spannungsführenden Teilen und Erde zustande kommt, verursacht beispielweise durch Verschmutzung oder Feuchtigkeit oder auch wenn eine Person spannungsführende Teile direkt berührt. Offizielle Definition nach VDE 0100-200: Fehlerstrom ist der Strom, der durch einen Isolationsfehler zum Fließen kommt, wobei unter Isolationsfehler ein fehlerhafter Zustand in der Isolierung verstanden wird)

www.elektrofachkraft.de/fachwissen/fachartikel/technik/fehlerstrom-ein-schwieriger-fall



Fehlerstrom-Schutzeinrichtung

→ Residual Current protective Device, RCD, RCCB (Fehlerstromschutzeinrichtungen [FI-Schutzschalter]. Sie trennen das geschützte Objekt vom Netz, wenn der Fehlerstrom einen bestimmten Wert überschreitet und dienen dadurch dem Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten bei Isolationsfehlern)

www.hdi-gerling.de/docs/schadencenter/fehlerstrom.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter

www.doepke.de Stichwortregister



Fehlertoleranz

→ Fault Tolerance (Bezeichnung der Fähigkeit eines Systems, auch bei einer begrenzten Zahl fehlerhafter Subsysteme seine spezifizierte Funktion zu erfüllen. Fehlertolerantes Systemverhalten, d. h. die Aufrechterhaltung der projektierten Funktionen trotz des Ausfalls von Systemkomponenten, des Auftretens von Software-Fehlern sowie beeinflussungsbedingter Störungen wird u.a. auf der Grundlage redundanter Strukturen erzielt. Folgende Redundanzprinzipe kommen dabei zur Anwendung:

http://ira.informatik.uni-freiburg.de/teaching/ppp-2002/Spoeri-Ausarbeitung.pdf

http://goethe.ira.uka.de/seminare/ftv/bewertung



Fehlfunktion

→ Maloperation / Misoperation / Malfunction (Funktion, die unter vereinbarten Bedingungen nicht der beabsichtigten Funktion eines Betrachtungsobjekts entspricht. Sie kann durch objektinterne zufällige Fehler [Bauelementeversagen] oder systematische Fehler [Spezifikationsfehler, Hardwarefehler, Softwarefehler oder mangelnde Umgebungsbeständigkeit zustande kommen. Elektromagnetisch bedingte Fehlfunktionen beispielsweise treten auf, wenn auf die Funktionseinheit einwirkende elektromagnetische Störgrößen, die Störfestigkeit der Funktionseinheit gegenüber diesen Störgrößen übersteigen. Sobald die Störgrößeneinwirkung aufhört, arbeitet die Funktionseinheit wieder normal)



Feinwerktechnische Antriebe

→ Precision engineering Drives (sind komplexe mechatronische Antriebsysteme kleiner und kleinster Leistung bestehend aus elektrischen, elektronischen und mechanischen Komponenten, die in der Kraftfahrzeugtechnik, Bürogerätetechnik, Gebäudetechnik, Hausgerätetechnik, Medizingerätetechnik, Mess- und Regelungstechnik und vielen anderen Einsatzbereichen zur Anwendung kommen. Die kleinsten dafür verfügbaren Motoren haben einen Außendurchmesser von 3 mm)



Feldbus

→ Fieldbus (Kommunikationsnetzwerk für die industrielle Automation im prozeßnahen Bereich zum direkten Anschluß von Sensoren und Aktuatoren mit eigener Intelligenz. Auf einem Feldbus werden kleinere Datenmengen zwischen Sensorik, Aktorik und Steuereinrichtung in digitaler Form übertragen. Die Übertragung muß dabei möglichst schnell, d.h. echtzeitnah erfolgen. Zudem muß eine feste minimale und maximale Antwortzeit garantiert sein. Darüber hinaus müssen Feldbusse einfach montierbar, konfigurierbar und wartbar sein und den industriellen Umgebungsbedingungen standhalten. In modernen Automatisierungssystemen ersetzen serielle Feldbusse die früher übliche parallele Feldverkabelung. Die serielle Vernetzung der Komponenten spart Zeiten bei der Planung und Installation, außerdem werden Schaltschrankausmaße reduziert sowie Ausfall- und Wartungszeiten verkürzt und damit eine bessere Anlagenverfügbarkeit erzielt. Systemerweiterungen, -änderungen und -ergänzungen sind einfacher zu realisieren. Zurzeit gibt es etwa 50 verschiedene Feldbussysteme, die sich hinsichtlich ihrer technischen Funktionen und den daraus resultierenden Einsatzgebieten und Anwendungshäufigkeiten grundsätzlich von einander unterscheiden. Hinzu kommen in neuerer Zeit Funktechnologien in den Feldbusbereichen. Hierzu siehe Funklösungen in der Automation und Drahtloses Ethernet)

www.openautomation.de/2135-0-ende-der-fabrikautomation-mit-24-ghz-wlan-funktechnologie.html

www.fh-trier.de/fileadmin/groups/12/Personen/Professoren/Linn/Produktionsinformatik/PI-16.pdf

www.jasperneite.net/paper/ei.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Feldbus

www.safety-info.de

www.feldbusse.de



Feldebene

→ Field Level (unterste Ebene der Automatisierungshierarchie. In dieser Ebene befindet sich die Geräte-, Maschinen- und Anlagentechnik, in der automatisch geführte Produktionsprozesse ablaufen. Durch Sensoren werden darin für die Prozessführung und -überwachung relevante Informationen [Maschinen- und Aggregatzustände, Prozessparameter, Analyse- und Alarmdaten] erfasst. Diese werden in der Feldebene selbst durch maschinenintegrierte Steuer- und Regelgeräte oder in übergeordneten Ebenen zu Schalt- und Stellinformationen verarbeitet und diese über Aktuatoren zur zielorientierten Beeinflussung der im Produktionsgeschehen involvierten Materie-, Stoff- und Energieströme genutzt. Die Kommunikation der Feldgeräte untereinander findet über Feldbusse statt)



Feldorientierte Regelung

→ Field Oriented Control (Synonym für Vektorregelung)

www.db-thueringen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-13770/ilm1-2007000172.pdf

http://www4.tu-ilmenau.de/EI/EWA/LSE/lehre/skripte/msr-aufgabe6.pdf

www.imab.tu-bs.de/paper/2004/gabel_04.htm



FELV

Functional Extra Low Voltage → Funktionskleinspannung ohne sichere Trennung [von der höheren Spannung aus der sie gewonnen wird] (ELV ohne zusätzliche Bedingungen. Praktisch alles in diesem Spannungsbereich, das nicht den Ausführungsbedingungen von SELV oder PELV entspricht. Gegen direktes und indirektes Berühren müssen hier dieselben Schutzmaßnahmen angewandt werden, wie sie für die Stromkreise der höheren Spannung anzuwenden sind)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung



FeRAM

Ferroelectric Random Access Memory → [nichtflüchtiger] ferroelektrischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff (DRAM-ähnliche Struktur und DRAM-ähnliches Schreib/Lese-Verhalten)



Fernwartung

→ Remote Maintenance / Teleservice / E-Service (die Betreuung komplexer Maschinen und Anlagen im Hinblick auf die kontinuierliche Aufrechterhaltung ihrer Funktionsfähigkeit ist eine Leistung, die insbesondere in der Gewährleistungsphase vom Hersteller zu erbringen ist. Sie erfordert qualifiziertes Fachpersonal und sie ist bei weltweit verteilten Wartungsobjekten mit langen Wegezeiten verbunden und kann beim Anlagenbetreiber im Störungsfall zu beachtlichen Produktionsausfällen führen. Daraus resultiert die Forderung, entsprechende Aktivitäten aus der Ferne ausführen zu können. Fernwartungssysteme, die dies ermöglichen, müssen sich ohne großen technischen Aufwand in vorhandene Hard- und Software-Strukturen einfügen, die Diagnose bis herab zu den einzelnen Ein- und Ausgängen der Steuerungen erlauben und im Übrigen den technischen Ansprüchen einer hoch verfügbaren Steuerungsinstallation genügen. Darüber hinaus muss für den im Zuge der Fernwartung erforderlichen Informations- und Datenaustausch die IT-Sicherheit, d. h. der Schutz vor unautorisierten Zugriffen zufriedenstellend gewährleistet sein. Für den Datenverkehr mit stationären Anlagen sind Telefonnetze auf Grund ihres hohen Verbreitungsgrades das geeignete Medium, wobei das analoge Festnetz, das praktisch in jedem Unternehmen verfügbar ist, noch immer eine entscheidende Rolle spielt. Für mobile oder schwer zugängliche Objekte bieten sich dafür GSM-Netze an. Zunehmend gewinnt auch das Internet für die Fernwartung an Bedeutung)

www.deltalogic.de/content/view/27/49/lang,de

www.softguide.de/software/remote.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernwartung

www.aud24.net/PDF/AD0389006



Fernwirktechnik

→ Telecontrol (fernwirktechnische Systeme dienen der Aufgabe, in geografisch weit verzweigten Anlagen steuerungs-, leit- und überwachungstechnische Funktionen zu realisieren sowie für Befugte jederzeit den interaktiven Zugriff auf alle aktuellen Prozessdaten über definierte Informationskanäle zu gewährleisten. IT-Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit stehen dabei als wesentliche Aspekte im Vordergrund. Offizieller Kommunikationsstandard ist die internationale Norm IEC 60870-5-101. Daneben kommen heute aber auch noch firmenspezifische Protokolle zum Einsatz. Für den erforderlichen Informations- und Datenaustausch werden das Telefon-Festnetz, GSM-Netze und das Internet genutzt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernwirken



Fertigungsautomatisierung

→ Manufacturing Automation (Automations-Marktsegment für die Industriebereiche Schaltkreis-, Bauelemente-, Komponenten-, Geräte- und Aggregatefertigung, in denen vorzugsweise diskrete Prozesse ablaufen)



Fertigungsindustrie

→ Manufacturing Industry (Bezeichnung für Industriebereiche, in denen in flexibel kombinierbaren diskreten Produktionseinheiten, wie Bearbeitungsmaschinen und Fertigungssystemen, teilebezogene Fertigungs- und Montageprozesse ablaufen. Zeitinvariante ständige Zielstellung dabei ist es, die Zeit von der Idee zum fertigen Produkt zu verkürzen, die Produktqualität zu steigern und dabei gleichzeitig die anfallenden Kosten zu senken)



Fertigungssystem

→ Manufacturing System ("Gruppe von zwei oder mehreren Industriemaschinen, die in koordinierter Weise zusammenarbeiten und in der Regel mit einer übergeordneten Steuerung verbunden sind und betrieben werden, die für die Fertigung einzelner Teile oder Baugruppen umprogrammierbar ist". Das heißt, moderne Fertigungssysteme sind automatisierte, an wechselnde Arbeitsaufgaben flexibel anpassbare Produktionssysteme, wie Systeme aus mehreren numerisch gesteuerten Bearbeitungsstationen, die über ein Transportsystem miteinander verbunden sind und von einem Leitstand aus zentral und rechnergeführt gesteuert werden)



Festwertregelung

→ Fixed Setpoint Control (Regelung mit einem festen Sollwert. Dieser wird entweder vom Anlagenfahrer im Bedienbereich fest vorgegeben oder von einem übergeordneten System bereitgestellt. Der Regler hat bezüglich der Regelgröße die Aufgabe, den vorgegebenen Sollwert trotz einwirkender Störgrößen in definierten Grenzen aufrecht zu erhalten)



Festwertspeicher

→ Read Only Memory (Nur-Lese-Speicher haben die Eigenschaft, dass die in ihnen vom Hersteller oder Anwender eingeprägten Informationen erhalten bleiben, auch wenn die Versorgungsspannung abgeschaltet wird, d. h. es sind nicht-flüchtige Speicher. Bekannte Speichertypen sind ROM, PROM, EPROM, EAROM, EEPROM, Flash-Memory)



FF

Fieldbus Foundation → Fieldbus-Nutzerorganisation (unabhängige Non-Profit-Organisation, deren Ziel es ist, einen internationalen Einheitsfeldbus - den Foundation Fieldbus - für Automatisierungsaufgaben zu entwickeln, am Markt durchzusetzen und zu pflegen. Mitglieder der FF sind Anwender und Hersteller von Feldgeräten und Automatisierungssystemen speziell im amerikanischen und asiatischen Raum)

www.fieldbus.org



FF HSE

Foundation Fieldbus High Speed Ethernet (Ethernet-basierte Version des Foundation Fieldbus. Als Typ 5 in der internationale Feldbusnorm IEC 61158 beschrieben)

www.ifr.ing.tu-bs.de/lehre/downloads/skripte/dbf_ind_ethernet.pdf



FFD

Fast Flash Disk (FFD sind für High-End-Systeme entworfen, die Festplattenspeicher im Bereich von Gigabytes benötigen. Sie sind hinsichtlich Bauform und Steckverbindungen kompatibel zu herkömmlichen IDE- und SCSI-Festplatten)



FFS

Flexibles Fertigungssystem → Flexible Manufacturing System



FFZ

Flexible Fertigungszelle → Flexible Manufacturing Cell



FFZ

Flexible Manufacturing Center (Synonym für Bearbeitungszentrum)



FhG

Fraunhofer-Gesellschaft (größte Organisation für angewandte Forschung in Europa. Über 80 Forschungseinrichtungen, davon 59 Fraunhofer-Institute an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland)

www.fraunhofer.de



FHSS

Frequency-Hopping Spread SpectrumFrequenz-Sprungverfahren



FI

Factor of Inertia → Trägheitsfaktor (Verhältnis des gesamten auf die Motorwelle bezogenen Trägheitsmoments Jges eines Antriebssystems zum Läuferträgheitsmoment JM des Antriebsmotors: FI = Jges /JM)



FI-Schutzschalter

→ Residual Current Device / Residual Current Circuit Breaker / Ground Fault Circuit Interruptor [USA] (Fehlerstromschutzschalter bzw. Fehlerstromschutzeinrichtung, die beim Auftreten eines unzulässig hohen Fehlerstroms die Stromversorgung abschaltet. Der FI-Schutzschalter hat als Fehlerstromsensor einen Summen-Stromwandler durch den alle zu einem Verbraucher hin- und zurückfließenden Ströme geführt werden. Die Summe dieser Ströme ist im Normalfall Null. Tritt jedoch hinter dem FI-Schutzschalter ein Isolationsfehler auf, ist diese Summe von Null verschieden. Dadurch wird im Sekundärkreis des Wandlers eine Spannung induziert, die zur Auslösung des FI-Schutzschalters führt. Das heißt, alle Phasen sowie der Neutralleiter werden unterbrochen. FI-Schutzschalter dienen dem Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten bei Isolationsfehlern. Die Abschaltung erfolgt bei den marktgängigen Typen innerhalb von 35 Ms, beim Erreichen des 0,5- bis 1-fachen Wert des Nennfehlerstroms. FI-Schutzschalter gibt es für Nennfehlerströme von 10 MA, 30 MA, 100 MA, 300 MA bzw. 500 mA und höher. Der Nennfehlerstrom bestimmt den maximal zulässigen Erdungswiderstand der angeschlossenen Anlage. Ist dieser zu hoch, besteht die Gefahr, dass der Fehlerstrom den Auslösestrom [Nennfehlerstrom] nicht überschreitet und der FI-Schutzschalter nicht auslöst)

http://de.wikipedia.org/wiki/FI-Schalter

www.elektro-lexikon.de/f/f.html

www.doepke.de



FIFO

First in first out → sinngemäß: Wer oder Was zuerst kommt, geht zuerst (Organisationsprinzip für die Bedienung von Warteschlangen, bei dem die Abarbeitung von Aufträgen in der gleichen Reihenfolge erfolgt, wie die Annahme. Beispiel Leeren eines Speichers: zuerst eingespeicherte Daten - im Bereich der Lagerwirtschaft auch materielle Objekte - werden als erste wieder ausgelagert)



File

→ Datei (strukturierter Bestand inhaltlich zusammengehörender Daten, der auf einem beliebigen Datenträger oder Speichermedium abgelegt bzw. gespeichert werden kann)

de.wikipedia.org/wiki/Datei



File-Server

→ Dateiserver (Rechner, der innerhalb eines Rechnernetzes mehreren Nutzern Zugriff auf Dateien gewährt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Dateiserver



Filter

→ Filter (ein Filter [Bezeichnung vom lateinischen "Filtrum" = Filz, Durchseihgerät herrührend] ist ein Trennelement, das dazu dient, definierte Komponenten aus einem Gemisch materieller Substanzen oder immaterieller Medien herauszulösen. Bekannte Beispiele aus dem Alltag sind Luftfilter, Wasserfilter, Ölfilter, Farbfilter und Virenfilter. In der Kommunikationstechnik werden Filter dazu benutzt, um Informationsinhalte im Sinne von Zensurmaßnahmen zu überprüfen und ggfs. zu unterdrücken [z. B. Spam-Filter], in der digitalen Informationstechnik werden Filter zur Selektion von Bitmustern eingesetzt und in der Statistik oder dem Data Mining beispielsweise dienen Filter dem Extrahieren von Objekten nach einem Merkmal oder mehreren kombinierten Eigenschaften aus einer Vielzahl gelisteter Objekte. Speziell in der elektronischen Signalverarbeitung kennt man Tiefpassfilter, Hochpassfilter, Bandpassfilter, Bandsperren u.A., mit denen bestimmte gewünschte oder unerwünschte Frequenzen aus einem Frequenzspektrum herausgesiebt werden. Filter im Sinne der Entstörtechnik sind Bausteine zur Dämpfung leitungsgeführter Störgrößen. Ihre sinnvolle Anwendung setzt voraus, dass sich die spektralen Anteile der Nutz- und Störgrößen hinreichend voneinander unterscheiden. Dies ermöglicht bei geeigneter Auslegung der Filterparameter eine selektive Dämpfung von Störgrößen ohne merkliche Beeinträchtigung der Nutzgrößen. Der eigentliche Dämpfungseffekt wird dabei im Wesentlichen durch Spannungsteilung erreicht und die dadurch erzielbare Filterwirkung durch die sogenannte Einfügungsdämpfung beschrieben. Filter können sowohl an einer Störquelle zur Verhinderung der Aussendung leitungsgeführter Störgrößen [Ausgangsfilter] als auch an einer Störsenke zur Erhöhung der Störfestigkeit gegenüber leitungsgeführten Störgrößen eingesetzt werden [Eingangsfilter]. Siehe z.B. Netzentstörfilter. Wichtig ist, dass Entstörfilter so nahe wie möglich an der zu entstörenden Einrichtung untergebracht sind. Lange Leitungen dazwischen wirken wie Sende- oder Empfangsantennen, die Störungen, die aus einer Einrichtung herauskommen an die Umgebung abstrahlen, ehe sie zum Filter gelangen und die umgekehrt Störungen aus der Umgebung des zu entstörenden Geräts einfangen können, die dann ungefiltert in das Gerät eindringen. Keinesfalls dürfen Eingangs- und Ausgangsleitungen eines Filters nahe beieinander oder gar parallel verlegt werden. Die direkte Kopplung zwischen den Leitungen hebt in diesem Fall die Filterwirkung nahezu vollständig auf.
Neben diesen nur aus passiven Bauelementen konfigurierten Filtern [passive Filter] gibt es auch aktive Filter, in denen aktive Bauelemente eingesetzt werden, die einer Stromversorgung bedürfen. Aktive Filter sind als Signalfilter weit verbreitet. In Stromversorgungsanlagen werden aktive Netzfilter zur Neutralisierung von Oberschwingungsströmen eingesetzt)

www.specemc.com/surface_pcb.asp

www.epcos.com/emc_filters

http://de.wikipedia.org/wiki/Filter

www.spectrumcontrol.com



FIP

Flux Information Processus, früher Factory Implementation Protocol (Feldbus französischen Ursprungs. Siehe WorldFIP)



FIPA

Foundation for Intelligent Physical Agents → (1996 gegründete gemeinnützige Gesellschaft zur Ausarbeitung von Software-Normen für das Interagieren von Agenten und Multi-Agentensystemen in kommerziellen und industriellen Anwendungen. Seit 2005 als Normungskomitee in die IEEE Computer Society integriert, um die Software-Normung für Agenten und agentenbasierte Systeme in den allgemeineren Rahmen der Computer-Software-Entwicklung einzubetten)

www.fipa.org



FIR-Filter

„Finite Impulse Response"- Filter → Filter mit endlicher Impulsantwort / Nicht-rekursiver Filter (meist digital implementierter Filter, der über eine Impulsantwort garantiert endlicher Länge verfügt)

http://ti.tuwien.ac.at/rts/teaching/courses/dspv/files/FIRFilter.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Filter_mit_endlicher_Impulsantwort



Firewall

→ Sicherheitsgateway [wörtlich: Brandmauer, Feuerschutzwand] (bezeichnet ein elektronisches, hardware- und/oder softwarebasiertes Sicherheitssystem zwischen zwei Netzen, beispielsweise zwischen Intranet und Internet, das die Computer bzw. das interne Netz eines Unternehmens vor unbefugtem Zugriff aus dem Internet schützt. Nur Daten für bestimmte, berechtigte Dienste dürfen an einem fest definierten Punkt die Sicherheitsbarriere passieren)

https://www.bsi.bund.de > Suche: Sicherheitsgateway

www.kes.info/lexikon/index.html



FireWire

(von Apple Computer, Inc. 1987 entwickelter serieller Low-Cost Hochgeschwindigkeitsbus. Seit 1995 unter IEEE 1394 als offener Standard genormt. Speziell geeignet für digitale Video- und Multimedia-Anwendungen sowie für industrielle Bildverarbeitungssysteme, High-Speed-Steuerungssysteme und Motion-Control-Applikationen. Vorteile:

www.dvcentral.org/firewire.html

www.firewiredirect.com



Firmware

→ Firmware (gewissermaßen "feste" Software sind Programme, die in Nur-Lese-Speichern fest eingebrannt sind. Das sind Programme für den Betrieb von computergesteuerten Geräten, die im Allgemeinen während der Gerätelebensdauer oder über einen längeren Zeitraum konstant bleiben, wie Betriebssysteme für CPU und Applikationsprogramme für Industrie-PC und speicherprogrammierbare Steuerungen, beispielsweise die Software in einer Waschmaschinensteuerung. Traditionell ist Firmware in einem Festwertspeicher [ROM, PROM, EPROM] hinterlegt und kann nicht ohne weiteres geändert oder ausgetauscht werden. Wird sie in einem EEPROM oder Flash-Memory abgelegt, ist sie auch für eine Aktualisierung oder der Nachrüstung neuer Funktionen leicht zugänglich)

http://de.wikipedia.org/wiki/Firmware



FISCO

Fieldbus Intrinsically Safe Concept → Eigensicheres Feldbuskonzept (eigensicheres Feldbussystem für explosionsgefährdete Bereiche. Spezifiziert in der DIN EN 60079-27 (VDE 0170-27))

http://de.wikipedia.org/wiki/Fieldbus_Intrinsically_Safe_Concept



FIT

Failure in Time → Zahl der Fehler pro Zeiteinheit (Maßeinheit zur Bezifferung der Ausfallrate insbesondere eletronischer Bauteile. Die Einheit ein FIT entspricht der Anzahl der Ausfälle, die in 109 Stunden auftreten, d.h. 1 FIT = 1·10-9/h)

http://de.wikipedia.org/wiki/Failure_In_Time



FIZ Technik

Fachinformationszentrum Technik (Nationales Zentrum für technisch-wissenschaftliche Information und Dokumentation zur Förderung von Forschung und Wissenschaft für die volkswirtschaftlich wichtigen Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkstoffe und Textil)

www1.fiz-technik.de



Flash-Disk

 (Massenspeichersystem, das auf Flash-Speichern [Flash-Memory] basiert, die eine Festplatte emulieren. Im Gegensatz zu konventionellen Festplatten haben sie keine bewegten Teile und können auf einem Chip untergebracht werden. Ihre besondere Stärke liegt im Bereich der Embedded-Systems-Anwendungen)

 
http://de.wikipedia.org/wiki/Disk_on_Module




Flash-Memory

→ Flash-Speicher / Flash-EEPROM (nichtflüchtiger Schreib-Lese-Speicher, EEPROM-Variante. Während ein EEPROM auf Byte-Level gelöscht und wieder beschrieben wird, geschieht dies beim Flash-Memory auf Blockbasis, d.h. ganze Segmente des Speicherbereichs können in einer einzigen Aktion [Flash] gelöscht und auch reprogrammiert werden. Sie sind dadurch wesentlich schneller als EEPROM)

http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher



FlashDrives

(siehe Flash-Disk)



Flüssigkeitsanlasser

→ Liquid Starters / Liquid Rotor Starters (sind Widerstandsgeräte zum stufenlosen Anlassen und Regeln von Drehstrom-Schleifringläufermotoren. Als Anlasswiderstände dienen in einem Stahlblechbehälter untergebrachte Elektrolyt-Flüssigkeitsstrecken, die in die Läuferkreise des Motors eingeschaltet sind. Es gibt Anlasserkonstruktionen mit konstantem Flüssigkeitsspiegel und beweglichen Elektroden und solche mit festem Elektrodensystem und durch Umpumpen veränderlichem Flüssigkeitsspiegel. Flüssigkeitsanlasser werden vorrangig bei großen Motorleistungen bis zu 20 MW eingesetzt. Sie sind relativ wartungsintesiv)

www.mks-anlasser.de/files/afa-anlasserbeschreibung_de.pdf

www.pape-olbertz.de/deutsch/produkt1_1_d.html

http://wapedia.mobi/de/Anlasswiderstand

www.esmmars.de/deutsch/fa/fa.htm



Flüssigkeitskühlsysteme

→ Liquid Cooling Systems (moderne elektronische und leistungselektronische Bauelemente und Funktionseinheiten [Prozessoren, Prozessorsysteme, Frequenzumrichter] entwickeln Verlustwärmemengen, die mittels herkömmlicher Belüftungs- und Kühlsysteme nicht mehr effektiv beherrschbar sind. Hier kommen verstärkt Flüssigkeitskühlsysteme zum Einsatz, die ähnlich wie beim PkW über geschlossene Kühlkreisläufe die Verlustwärme vom Entstehungsort direkt an den Komponenten mittels einer Kühlflüssigkeit über einen Wärmetauscher der Umgebung zuführen. Siehe auch Cold Plate Technology)

www.lytron.de/toolstechreference/content.aspx?id=3620

www.cooltec.de



FLCs

Ferroelectric Liquid Crystals → ferroelektrische Flüssigkristalle (FLC-Displays ermöglichen nahezu unbegrenzte Bildschärfe und können aufgrund des Memory-Effekts der Moleküle als optische Speicher dienen, bei denen auch bei Wegfall der Spannungsquelle das Bild erhalten bleibt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Flüssigkristallbildschirm



Flexible Fertigungszelle

→ Flexible Manufacturing Cell (einstufige Produktionsanlage für einen definierten autarken Arbeitsablauf an einem Produkt bestehend aus einem Bearbeitungssystem [Bearbeitungszentrum], den zugehörigen Beschickungs- Entnahme- und Transporteinrichtungen sowie einem Informationssystem zur Koordinierung des Zusammenwirkens der maschinellen Einrichtungen und der Überwachung des Arbeitsablaufs. Der Begriff Flexibilität beschreibt dabei die Fähigkeit der Fertigungszelle, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne für verschiedene Aufgaben umrüstbar zu sein. Je größer die Verschiedenartigkeit dieser Aufgaben und je geringer der zeitliche und kostenmäßige Umstellungsaufwand zwischen diesen Aufgaben ist, desto höher ist die Flexibilität)

www.ebz-beratungszentrum.de/organisation/flexible.html



Flexibles Fertigungssystem

→ Flexible Manufacturing System (Gruppe von Werkzeugmaschinen, die über ein gemeinsames Transportsystem und ein zentrales Leitsystem miteinander verbunden sind. Die Bearbeitung von Werkstücken erfolgt darin vollautomatisch ohne Unterbrechungen durch manuelle Eingriffe, Umrüst- oder Umspannarbeiten. Materiallager, Werkzeugverwaltung sowie Qualitätskontrolle sind meistens in den Bearbeitungs- und Informationsfluss mit einbezogen. Erlaubt die schnelle Anpassung an Kundenwünsche bzw. Markterfordernisse)

www.ebz-beratungszentrum.de/organisation/flexible.html



Fliehkraftschalter

→ Centrifugal Switch / Mechanical Speed Switch (elektromechanischer Schalter, der beim Erreichen einer bestimmten Drehzahl [Schaltdrehzahl] unter der Einwirkung mitrotierender, unter Fliehkrafteinfluss gegen eine Federkraft sich bewegende Gewichte Kontakte öffnet oder schließt. Anwendungen: zur Drehzahlüberwachung, zur Auslösung beliebiger Funktionen bei anwendungsspezifischen Drehzahlen und zur Abschaltung der Hilfsphase bei Einphasen-Asynchronmotoren nach dem Hochlauf)

www.baumerhuebner.com/pdf/fs90_mb.pdf



Flipflop

→ Flip-flop (bistabiles Speicherelement. Flipflops sind die Grundbausteine von Zählern, Frequenzteilern, Registern und Informationsspeichern. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei stabile Zustände [Ausgangssignal Q = 0 bzw. Q = 1] einnehmen können und sie in jeweils einem dieser Zustände verbleiben, bis sie von aussen zu einem Zustandswechsel veranlasst werden. Je nachdem, ob dieser Zustandswechsel über ein binäres Setz- oder Rücksetzsignal [S, R] oder über ein spezielles Taktsignal C veranlasst wird, ist zwischen ungetakteten und getakteten und bei den letzteren darüber hinaus in Abhängigkeit vom speziellen Taktelement, das den Zustandswechsel herbeiführt, zwischen taktzustandsgesteuerten, einflankengesteuerten und zweiflankengesteuerten Flipflops zu unterscheiden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Flipflop



Flussdiagramm

→ Flowchart (grafische Darstellung zur Veranschaulichung von entscheidungsverzweigten Abläufen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Flussdiagramm



FMA

Failure Mode AnalysisAusfallartanalyse



FMEA

Failure Mode Effects Analysis → Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse / Ausfalleffektanalyse oder Fehlerwirkungsanalyse (Methode zur vorausschauenden Qualitätsbewertung von Produkten. Wichtiges, weitgehend formalisiertes Instrumentarium, um Fehler und Mängel von Produkten und Prozessen präventiv zu vermeiden. Mit der Durchführung befassen sich Arbeitsgruppen, in denen Fachleute aus den Bereichen Entwicklung, Fertigungsplanung, Qualitätswesen und Kundendienst mitwirken. Im einzelnen werden alle möglichen Fehler eines Produkts aufgelistet und auf ihre Folgen für den Kunden beurteilt, die möglichen Fehlerursachen bestimmt und die vorgesehenen Produktspezifikationen bzw. Prozessüberwachungen in Hinblick auf die Erkennung und Vermeidung dieser Fehler bewertet sowie entsprechende konstruktive bzw. fertigungs- und prüftechnische Maßnahmen festgelegt und die Verantwortlichkeiten für deren Durchführung bestimmt. Als Hilfsmittel für die quantitative Fehlerursachenbewertung wird die sogenannte Risikoprioritätszahl herangezogen)

www.tu-chemnitz.de/mb/InstBF/prolog/glossar/f/bsp03/sites/f-b03bdy.htm

www.meistersite.de/pdfs/methodenkoffer/FMEA.pdf

www.meport.net Indexliste

www.cloodt.de/6afmea.pdf



FMECA

Failure Mode Effects and Criticality Analysis → Ausfallart- und Fehlereffektanalyse verbunden mit einer Bewertung der Ausfallfolgen (qualitative Analysemethode [Formblattanalyse] zur Bewertung der Zuverlässigkeit, Sicherheit und auch der Qualität von Produkten. Sie dient im Rahmen der Entwicklung vor allem zur Erkennung und Abschätzung notwendiger Systemkorrekturen. Im Einzelnen werden dabei die unerwünschten Folgeerscheinungen am System ausgehend vom Verhalten seiner Komponenten ermittelt und hinsichtlich ihrer Auswirkungen bewertet. Vorgehensweise siehe MIL-STD-1629A)

www.flowcad.de/CareFMEA.htm



FMEDA

Failure Modes, Effects and Diagnostics Analysis (Erweiterung der klassischen Fehlereffektanalyse FMEA für sicherheitsgerichtete Systeme

www.prelectronics.co.uk/filer/PR_5202_20050414_R002_V1_R1_1.pdf

www.tuev-nord.de/de/FMEDA_81629.htm



FMMU

Fieldbus Memory Management Unit

www.pc-control.net/pdf/022003/pcc_titel_d.pdf



FMS

Flexible Manufacturing SystemFlexibles Fertigungssystem (FFS)



Folgeregelung

→ Follow-up Control (Regelung, bei der die Regelgröße einer von aussen vorgegebenen veränderlichen Führungsgröße möglichst genau folgt. Solche Regelungen spielen in mehrschleifigen Regelungen und in Motion Control Systemen, beispielsweise in den Achsantrieben von CNC-Maschinen eine Rolle)



FOR

Feldorientierte Regelung



Forcen von Variablen

→ to Force Variables (dauerhaftes Setzen von Variablenwerten zum Debuggen einer SPS-Applikation. Das Setzen in der SPS erfogt dabei zyklisch jeweils am Anfang und am Ende des Steuerungszyklus)



Forum Security

(Gemeinsame Initiative einer Reihe namhafter, im Security-Bereich engagierter Unternehmen, mit dem Ziel, Netzwerkverantwortliche fundiert zur Security-Problematik zu informieren und dazu beizutragen, Unternehmensnetze sicherer zu machen)

www.security-forum-news.de



Foundation Fieldbus

(flexibel einsetzbarer Feldbus für die Prozessautomation. Die Spezifikation unterstützt die bidirektionale Datenübertragung zwischen Leitstation, Bedien- und Feldgeräten sowie den Einsatz im Ex-Bereich)

www.samson.de/pdf_de/l454de.pdf



FPAA

Field Programmable Analogue Array → Im Einsatzumfeld programmierbarer [d.h. vom Anwender konfigurierbarer] Analogbaustein (Schaltkreis, der in einer matrixförmigen Anordnung bis zu 20 konfigurierbare analoge Funtionsblöcke enthält [sogenannte configurable analog blocks, CAB]. Im Gegensatz zu herkömmlichen ASIC hat der FPAA kein festes einmal eingeprägtes Verhalten. Er kann jederzeit neu konfiguriert werden)



FPGA

Field Programmable Gate Array → Im Einsatzfeldumfeld programmierbare, d.h. vom Anwender konfigurierbare Anordnung von Logikgattern (digitaler Schaltkreis, der aus einzelnen, in einer regelmäßigen Struktur [Array] angeordneten Funktionsblöcken und einem Netzwerk von Verbindungen zwischen diesen Blöcken besteht. Die speziellen Funktionen der einzelnen Blöcke und die Auswahl der zu einer gewünschten logischen Schaltungsstruktur [vom einfachen Synchronzähler bis hin zum Mikroprozessor] benötigten Verbindungen sind programmierbar. Das analoge Gegenstück zu den FPGA sind die FPAA)

http://de.wikipedia.org/wiki/Field_Programmable_Gate_Array



Framegrabber

→ Frame Grabber (sinngemäß: Bilderfasser. Hardware-Computerkomponente [Videokarte], die mittels einer Spezialsoftware analoge Videosignale in digital weiterverarbeitbare Bilddaten umsetzt)

www.hasotec.com



Frühausfälle

→ Early Failures / Infant Mortalities (Frühausfälle entstehen am Einsatzbeginn von Bauelementen in der sogenannten Frühausfallphase [Early Failure Phase], in der die Ausfallrate fallende Tendenz aufweist. Davon betroffen sind schwach konstituierte Elemente, deren Lebensfähigkeit durch Auslegungsschwächen, Materialfehler und Fertigungsmängel beeinträchtigt ist. Sie sind bis zu einem gewissen Grad durch Voraltern [burn in] eliminierbar)

www.cloodt.de/Dateien/PDF/1lebensd.pdf



Freeware

→ Freie Software (Software, die vom Urheber zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt wird. Siehe auch FSF)



Frequenz-Sprungverfahren

→ Frequency Hopping Spread Spectrum (Übertragungstechnik, die den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Systeme im selben Frequenzbereich [2,4 GHz bis 2,5 GHz] erlaubt. Dabei werden die zu übertragenden Datensignale mit einer schmalbandigen Trägerfrequenz moduliert, die innerhalb eines weiten Frequenzbandes in Abhängigkeit der Zeit zufällig von Frequenz zu Frequenz springt. Genutzt z.B. in Bluetooth- und WLAN-Anwendungen, um Signale in störverseuchter Umgebung sicher zu übertragen)

www.datenschutz-praxis.de/lexikon/f/frequenzsprungverfahren.html

www.at-mix.de/fhss.htm



Frequenzumrichter

→ Frequency Inverter / Frequency Converter / Frequency Changer (sind Betriebsmittel auf Basis leistungselektronischer Halbleiterbauelemente, die im Schaltbetrieb, d.h. nur im Durchlasszustand oder im Sperrzustand arbeiten. Sie haben speziell in drehzahlstellbaren Drehstromantriebssystemen die Aufgabe, aus einer ein-oder dreiphasigen Netz-Wechselspannung konstanter Frequenz und Amplitude eine in der Regel dreiphasige Spannung veränderlicher Frequenz und Spannungsamplitude zur Speisung eines Drehstrommotors [Synchron- oder Asynchronmotor] zu erzeugen. Der Zeitverlauf der vom Umrichter gelieferten Spannungen und Ströme muß dabei weitestgehend sinusförmig sein, da Strom-Oberschwingungen zu stärkerer Erwärmung des Motors und erhöhter Geräuschbildung führen und Spannungs-Oberschwingungen andere parallel arbeitende Verbraucher störend belasten. Im Übrigen genügt das Antriebsverhalten umrichtergespeister Drehstrommotoren höchsten Ansprüchen. Auch die Integration von Sicherheitsfunktionen direkt in die Umrichter ist möglich und bietet viele Vorteile.
Frequenzumrichter werden heute in einem Leistungsbereich von wenigen Watt bis zu 100 MW im Mittelspannungsbereich gebaut. Umrichter kleinerer Leistung [kW-Bereich] sind oftmals direkt auf den Motor montiert. Sehr kompakte Umrichterbauformen erlaubt die Flüssigkeitskühlung. Ihre Grundstruktur ist aber in allen Fällen sehr ähnlich. Das heißt, sie bestehen in den meisten Fällen aus einem Netzgleichrichter, der die Ein- oder Dreiphasenspannung des Netzes in eine meist konstante Gleichspannung umwandelt, einem Gleichspannungs-Zwischenkreis mit einem größeren Kondensator, um die Spannung zu glätten und einem Wechselrichter, der die Gleichspannung des Zwischenkreises in eine frequenzveränderliche dreiphasige Ausgangsspannung umsetzt. Technologisch bedingt können dabei das Versorgungsnetz und andere parallel arbeitende Verbraucher mit leitungsgebundenen und auch feldgebundenen Störgrößen belastet werden. Wesentliche Gegenmaßnahmen sind der Einsatz von Netzentstörfiltern gegen Stromoberwellen, von Funkentstörfiltern gegen leitungsgebundene HF-Störgrößen im Frequenzbereich bis 30 MHz, die Unterbringung des Umrichters in einem metallischen Schaltschrank sowie geschirmte Motorleitungen mit HF-gerecht beidseitig aufgelegtem Kabelschirm zum Schutz der Umgebung vor Störabstrahlungen. Diese unerwünschten Nebenwirkungen vermeidet die neue patentgeschützte Technologie der ISA Drives Sinus Frequenzumrichter der Firma Igel Elektronik GmbH, die eine rein sinusförmige Ausgangsspannung erzeugen und damit Filter und geschirmte Motorzuleitungen erübrigen)

www.moeller.net/binary/schabu/f0200-004de.pdf Seiten 2-21 bis 2-27

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/470859

www.automatik-markt.ch/news/pi147.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumrichter

www.igelelektronik.de



Frequenzumrichter-Motoren

→ Frequency Converter Motors (sind Asynchronmotoren mit integriertem Frequenzumrichter in kompakter Bauform. Damit entfallen geschirmte Leitungen zwischen Frequenzumrichter und Motor. Zutzeit verfügbar mit Nennleistungen bis über 20 kW)

www.vem-group.com/index.php?id=53&lkz=1



FSC

Field Sensing Circuit (auf dem Halleffekt basierender Stromwandler für die potentialfreie Strommessung in leistungselektronischen Applikationen)



FSCP

Functional Safety Communication Profile (Protokoll, das als Teil der EN 61784-3 [VDE 0803-500] die grundlegenden Anforderungen an ein Kommunikationssystem mit sicherheitsrelevanter Datenübertragung definiert. Das heißt, es werden Fehler definiert, die bei der Übertragung auf einem Feldbussystem angenommen werden müssen und mögliche Erkennungs- und Abhilfemaßnahmen beschrieben. Diese Prinzipien können in zahlreichen industriellen Anwendungen wie Prozess- oder Fertigungsautomatisierung und Maschinenanlagen genutzt werden.)

www.vde-verlag.de/normen/0803019/vde-0803-500-din-en-61784-3-2011-02.html



FSD

Final Switching Device (das Bauteil des sicherheitsbezogenen Steuerungssystems einer Maschine, das den Stromkreis des Hauptsteuerelements des Antriebs der Maschine [MPCE] unterbricht, wenn das Ausgangsschaltelement OSSD der BWS in den Aus-Zustand übergeht)



FSF

Free Software Foundation (Vereinigung von Programmierern, die die Entwicklung und Verbreitung sog. freier Software unterstützt. Der Begriff "freie Software" steht dabei für Freizügigkeit in Bezug auf Kopieren, Nutzen, Verändern, Verbessern und Verbreiten solcher Software)

www.fsf.org



FSK

Frequenzy Shift Keying → Frequenzumtastung (Modulationsverfahren für die Übertragung von digitalen Signalen, das hohe Störunempfindlichkeit gewährleistet. Dabei wird eine Trägerfrequenz auf verschiedene diskrete Frequenzwerte umgeschaltet, die vereinbarten Symbolen entsprechen. Die Werte 0 und 1 von Binärsignalen z.B. werden auf zwei unterschiedlichen Trägerfrequenzen abgebildet)

http://as-interface.net/academy/content/specials/glossary/frameset.de.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumtastung



FSM

Finite-state Machine → Endlicher Automat (Automat, dessen Menge der Zustände, die er einnehmen kann, endlich ist)

http://de.wikipedia.org/wiki/Endlicher_Automat



FSM

Functional Safety Management → Management der Funktionalen Sicherheit (FSM impliziert alle Management-Methoden, d.h. Strategien und Vorgehensweisen zur Erreichung Funktionaler Sicherheit. Es kann als ein um die Belange der Funktionalen Sicherheit erweitertes firmeneigenes Qualitätsmanagementsystem angesehen werden, das alle erforderlichen Organisationsstrukturen, Maßnahmen und Aktivitäten zur DIN EN 61508- und DIN EN 61511-konformen Projektabwicklung vorschreibt. FSM-Systeme können produktbezogen und/oder firmenbezogen eingerichtet werden)

www.61508.org/hymnsheets/What_is_Functional_Safety_Management.pdf



FSO

Free Space OpticsOptischer Richtfunk



FSoE

Failsafe over EtherCAT (Protokoll für die Übertragung sicherer Daten bis zu einem Sicherheits-Integritätslevel SIL 3 zwischen FSoE-EtherCAT-Geräten, d.h. Geräten, die über ein [Safety over EtherCAT]-Interface verfügen)

www.ethercat.org/pdf/english/ETG5101_G_D_V1i1i1_FSoEImplementationGuide.pdf



FSPS

Fehlersichere Speicherprogrammierbare Steuerung → Fail-safe Programmable Controller (FSPS führen z.B. an Maschinen gleichzeitig Standard-Steuerungsfunktionen und Sicherheitsfunktionen aus. Applikationsbeispiele siehe folgende Website)

www.sua-online.de/referenzen/referenzen.html



FTA

Fault Tree AnalysisFehlerbaumanalyse

www.flowcad.de/CareFTA.htm



FTF

Fahrerloses Transportfahrzeug → Driverless Transport Vehicle / Automated Guided Vehicle

www.jbtc-agv.fr/index_de.htm



FTP

File Transfer Protocoll → Datei-Transferprotokoll / Datenübertragungsverfahren (Regeln, nach denen Daten von einem Computer über ein Netzwerk zu einem anderen Computer übertragen werden. Basis des Protokolls ist TCP/IP, das sich als Quasi-Standard für die Übertragung von Daten über Ethernet-Netzwerke durchgesetzt hat. FTP ist eines der meist genutzten Protokolle im Internet. Es ist im RFC 959 im offiziellen Regelwerk für die Internetkommunikation, definiert)

http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol



FTP

Foiled Twistet Pair → Folien-geschirmtes, paarverseiltes Datenkabel (Jedes Aderpaar ist zum Schutz gegen Übersprechen zwischen den einzelnen Aderpaaren mit einem metallischen Schirm [aluminiumkaschierte Kunststofffolie] umgeben. Es ist jedoch kein Kabelgesamtschirm vorhanden. Seit 2002 neue Bezeichnung nach ISO/IEC 11801: U/FTP)



FTS

fahrerlose Transportsysteme 



FTS

Fast-Track-Switching (neue, von der Firma Harting 2009 präsentierte innovative Switching-Technologie. FTS unterstützt alle auf Standard Ethernet basierenden Protokolle und sorgt dafür, dass die notwendigen Anforderungen der Automatisierungstechnik im Hinblick auf Performance und Determinismus erreicht werden, wobei alle Freiheitsgrade des Standard-Ethernet erhalten bleiben. Das heißt, die neue Technologie macht es möglich, Standard-Ethernet ohne Einschrän-kungen an das Echtzeitverhalten und mit Erfüllung des Determinismusanspruchs in der Feldebene einzusetzen)

www.harting-fts.de > Download



Functional Earth Port

→ Funktionserdeanschluss



Functional Engineering

→ Funktionales Engineering 



Functional Safety Assessment

→ Funktionale Sicherheit Beurteilung



Funklösungen in der Automation

→ Wireless Solutions in Automation (In der Automatisierungstechnik sind Funktechnologien gegenüber drahtgebundenen Installationen dann von Vorteil, wenn mobile Teilnehmer in ein Netz einzubinden sind bzw. eine Kabelverbindung problematisch, nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist. Konkrete Anwendungsfelder sind Wireless M2M, die Fernwartung, die Funkkommunikation zwischen Anlagen- und Maschinenteilen sowie die drahtlose Sensoranbindung. Aus Sicht der automationsspezifischen Anforderungen wie Übertragungszeit, Echtzeitfähigkeit, Zuverlässigkeit, Störfestigkeit, Reife und Stabilität des Normenhintergrunds aber auch Einfachheit in der Handhabung, erweisen sich derzeit speziell Bluetooth, WLAN und Trusted Wireless, als besonders geeignet. Darüber hinaus sind WirelessHART und WSAN-FA erste, speziell für die Industrieautomation geschaffene Normen, die umfassend und effizient den industriellen Anforderungen entsprechen. Die VDI/VDE-Richtlinie 2185 „Funkgestützte Kommunikation in der Automatisierungstechnik" befasst sich speziell mit der Anwendung der drahtlosen, funkgestützten Datenübertragung in der industriellen Automation)

www.AuD24.net > more@click: AD6A0201, ADK605203, ADK605010, ADK605019, ADK605070

www.yokogawa.com/de/dcs/funkloesungen/de_dokumente/ISA100_Brochure_2008_Oct.pdf

www.automatisierungstage.de/vortraege/wago/20100129_Automatisierungstage_Vedral.pdf

http://automatisierungstage.uni-lueneburg.de/dokus/Panasonic/FH_LG_2007.pdf

www.zvei.org/index.php?id=303 > Download: Funklösungen in der Automation

www.zvei.org/index.php?id=303 > Download: Koexistenz von Funksystemen

http://files.messe.de/cmsdb/001/3301.pdf



Funktechnologien

→ Wireless Technologies (für die drahtlose Übertragung von Sprache und Daten gibt es, zugeschnitten auf die verschiedenen Applikationsfelder, eine Reihe von Übertragungstechnologien. Diese sind: Bluetooth, DECT, EDGE, EnOcean, GPRS, GSM, IWLAN, LTE, nanoNet, Trusted Wireless, UMTS, UWB, Wireless Ethernet, WirelessHART, WiMAX, WSAN, WSAN-FA, WSAN-PA, WUSB, WLAN, WPAN, WWAN, WLL, Zigbee, Z-Wave u.a.. Bezüglich der Eignung und Anwendung von Funktechnologien in der Automatisierungstechnik siehe Funklösungen in der Automation

www.umtslink.at



Funktionale Sicherheit

→ Functional Safety (ist allgemein gesehen die Sicherheit vor einer Gefährdung, die aus der fehlerhaften Funktion einer Einrichtung resultiert. Bezogen auf sicherheitstechnisch mittels sicherheitsbezogener Systeme überwachte Objekte versteht man nach IEC 61508 unter funktionaler Sicherheit den Teil der Gesamtsicherheit, bezogen auf das Steuerungsobjekt [EUC] und dessen Leit- bzw. Steuerungssystem, der von der korrekten Funktion des E/E/PE-sicherheitsbezogenen Systems, Sicherheitssystemen anderer Technologie und externer Einrichtungen zur Risikominderung abhängt. Sie wird im Zuge der Planung, Projektierung, des Betriebs und der Wartung von Systemen erreicht durch das Vermeiden bzw. Beherrschen von möglichen Fehlern sowie durch das Vermeiden gefährlicher Systemausfälle. Funktionale Sicherheit besteht definitionsgemäß dann, wenn die Sicherheitsfunktion durch das angewendete sicherheitsbezogene System anforderungsgerecht realisiert realisiert wird. Genauer gesagt, wenn ihre Ausfallwahrscheinlichkeit einem anforderungsgerechten Sicherheits-Integritätslevel [SIL-Wert] oder Performance Level [PL-Wert] entspricht. Wird die erforderliche Sicherheitsfunktion durch ein E/E/PE-System realisiert, ist dessen EMV-Störfestigkeit von besonderer Bedeutung. Siehe IEC/TS 61000-1-2, DIN EN 61326-3-1 (VDE 0843-20-3-1) und funktionale Sicherheit und EMV)

www.automation.siemens.com/cd-static/material/info/e20001-y290-m103-v1.pdf

www.hs-augsburg.de/~gerrit/vdi%20vde%202180/Vortrag%20E+H.pdf

www.dguv.de/ifa/de/pub/rep/pdf/rep07/biar0208/2_2008.pdf

www.moeller.net/binary/w_brochures/w7596de.pdf

www.rams.de/beratung/safety/61508/index.html

www.vde-verlag.de/normen/fs.pdf

www.iec.ch/zone/fsafety

www.61508.org



Funktionale Sicherheit Beurteilung

→ Functional safety Assessment (Eine auf Nachweise gestützte Untersuchung durch einen unabhängigen, kompetenten Experten oder ein entsprechendes Expertengremium inwieweit die Anforderungen zugrundeliegender Sicherheitsnormen, z.B. der Normen DIN EN ISO 13849-1, DIN EN 61508, DIN EN 61511 oder DIN EN 62061 erreicht worden sind)



Funktionale Sicherheit und EMV

→ Functional Safety and EMC (Der Begriff Funktionale Sicherheit bezieht sich auf sogenannte Sicherheitsfunktionen, die dafür vorgesehen sind, sicherheitskritische Objekte zu überwachen und beim Erkennen definierter Gefahrensituationen entweder das Anlagenpersonal zu warnen oder die Anlage abzuschalten oder auch in einen sicheren Zustand zu führen und dort zu halten. Funktionale Sicherheit besteht definitionsgemäß dann, wenn die Ausfallwahrscheinlichkeit der Sicherheitsfunktion, d.h. der Sicherheits-Integritätslevel bzw. der Performance Level den Anwendungsbedingungen entsprechend innerhalb eines bestimmten Toleranzbereiches liegt. Die Sicherheitsfunktionen selbst werden durch sicherheitsbezogene Systeme [SIS] realisiert. 

Ist das sicherheitsbezogene System ein Elektrisches/Elektronisches/Programmierbares Elektronisches System [E/E/PES-System], ist die Sicherheitsfunktion den folgenden, vom E/E/PES-System ausgehenden Bedrohungen ausgesetzt, und zwar zufälligen Fehlern, z.B. durch Bauelementeausfälle und Systematischen Fehlern wie Spezifikationsfehler, Hardwarefehler, Softwarefehler und mangelnde funktionale Beständigkeit gegenüber den vor-Ort wirkenden Umgebungsbedingungen. Dazu zählt auch die mangelnde elektromagnetische Verträglichkeit. Die EMV-gerechte Gestaltung sicherheitsbezogener Systeme hat daher besonderes Gewicht. Sie wird unter Bezug auf die IEC 61000-1-2 durch projektbegleitendes, EMV-orientiertes Design sichergestellt und durch verschärfte Störfestigkeitsprüfungen nach IEC 61326-3-3 nachgewiesen. Besonderheiten gegenüber normalen EMV-Störfestigkeitstestungen dabei sind:
• Vor Ort tatsächlich auftretende EM-Phänomene und EM-Beanspruchungen sind zu beachten1
Diese können von denen in der Serie IEC 61000-4-XX abweichen.
• Sicherheitsbezogene Systeme erfordern eine genauere Beobachtung und Bewertung des Prüfobjekts während der Prüfung.
Dazu erforderliche Hilfsmittel dürfen das Verhalten des Testobjekts nicht beeinflussen!
• Die Prüfinstruktionen müssen detaillierter und eindeutig abgefasst sein bezüglich der zu prüfenden Ein- und Ausgänge, der Sicherheitsfunktionen, der zu applizierenden Testlevel und wie das Prüfobjekt zu beobachten und seine Reaktionen während der Prüfung zu beurteilen sind.
• Bei der Beobachtung des Prüfobjekts während der Prüfung gilt neben den üblichen Kriterien A, B, C, D ein spezielles Bewertungskriterium FS [Functional Safety]. Zum Beispiel: Das Prüfobjekt reagiert im Fehlerfall in einer Form, die detektierbar ist oder es erreicht in einer bestimmten Zeit einen definierten Zustand.
• Es können höhere Testpegel als in IEC 61000-4-XX angewandt werden, um die Vertrauenwürdigkeit der erzielten Testergebnisse zu erhöhen. Zum Beispiel
 → Dreifache Pulszahl als nach IEC 61000-4-2 bei höchstem Testlevel (ESD)
 → Fünffache Testdauer als nach IEC 61000-4-4 bei höchstem Testlevel (Burst)
 → Dreifache Pulszahl als nach IEC 61000-4-5 bei höchstem Testpegel (Puls)
Darüber hinaus wird derzeit [2011] an der Norm IEC 61000-6-7 gearbeitet. Sie wird für einheitliche Testpegel und Testdauern im Bereich der Maschinensicherheit sorgen, und zwar für Geräte, für die es keine entsprechenden EMV-Festlegungen in Produktnormen gibt)

www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Forschung_Bildung/FE/ZVEI_-_EMV_und_Funktionale_Sicherheit_-_Jaekel_-_Teil_2.pdf

http://webstore.iec.ch/preview/info_iec61000-1-2%7Bed2.0%7Den.pdf

www.emc-test.de/d/pdf/EMV_und_funktionale_Sicherheit_BGIA.pdf

www.dguv.de/ifa/de/pra/emv/richter.pdf

www.theiet.org/factfiles/emc



Funktionales Engineering

→ Functional Engineering (Engineering-Strategie auf Basis modularer Maschinen- und Anlagenstrukturen. Voraussetzung ist das Vorhandensein von Automatisierungsmodulen, die sich nicht an fachspezifischen Grenzen oder an Einsatzzwecken der verwendeten Tools orientieren, sondern auf rein funktionalen Gesichtspunkten basieren. Diese Module enthalten alle für einen bestimmten Anlagenteil relevanten Daten wie CAD-Pläne, Feldbus-Konfiguration, Hardware-Konfiguration, Programmierung, Dokumentation, Visualisierungsdaten, etc. sodass bei der Lösung einer Automatisierungsaufgabe Maschinenkonstruktion, Prozesstechnik und Steuerungstechnik prinzipiell dieselben Strukturelemente haben. Übersichtlichere und damit leichter wartbare Maschinen- und Anlagenstrukturen, die Wiederverwendbarkeit bewährter Systemkomponenten bei der Realisierung neuer Projekte, Leichtere Anpassbarkeit an Kundenwünsche sowie kürzere Entwicklungszeiten und niedrigere Kosten sind die Vorteile dieses Konzepts)

www.automatisierungstage.de/n_programm.shtml > Konfigurieren statt Konstruieren

www.eplan.de/produkte/mechatronik/eplan-engineering-center.html

www.k-magazin.de/fileserver/henrich/files/4095.pdf



Funktionsbausteinsprache

→ Function Block Diagram (FBD, FBS, grafische Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen)

www.sps-programm.info/sps-fup-fbs



Funktionsbeteiligte Redundanz

→ Active Redundancy (Auch aktive oder heiße Redundanz, Maßnahme zur Erhöhung der Systemverfügbarkeit. Während des fehlerfreien Betriebs sind alle mehrfach vorhandenen Systemkomponenten an der Funktionserfüllung beteiligt. Im Fehlerfall übernehmen die intakten Komponenten die Aufgabe der defekten Komponente)



Funktionsblock

→ Function Block (nach DIN EN 62061 kleinstes Element einer SRCF, dessen Ausfall zu einem Versagen der SRCF führen kann)



Funktionsdiagramme

→ Action Charts (sind Hilfsmittel zur Darstellung einkettiger diskontinuierlicher Prozesse, z.B. der Funktions- bzw. der Steuerungsabläufe bei einfachen Vorrichtungen und Werkzeugmaschinen. An der Ordinate werden zu erteilende Schaltbefehle und die Zustände der beteiligten Bauteile angegeben. Die Teilung der Abzisse erfolgt in Schalttakten [Weg-Schritt-Diagramme] oder im echten Zeitmaßstab [Weg-Zeit-Diagramme]. Obzwar nicht mehr genormt [vormals VDI-Richtlinie 3260], werden Funktionsdiagramme immer noch benutzt)

de.wikipedia.org/wiki/Funktionsdiagramm

www.multicomat.com/de/relais-8.html

de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/481890



Funktionseinheit

→ Functional Unit (ein nach Aufgabe oder Wirkung abgrenzbares Gebilde, das hardware- und/oder softwaremäßig basiert, eine definierte Funktion realisiert)



Funktionserdeanschluss

→ Functional Earthing Connection / Functional Earth Port (Anschluss eines Geräts/Betriebsmittels, der mit Erde/Masse zu anderen Zwecken als der elektrischen Sicherheit verbunden ist)



Funktionserdungsleiter

(Erdungsleiter, die ausschließlich der Funktionserdung [nicht der elektrischen Sicherheit] dienen)



Funktionsfehler

→ Functional Fault / Function Error (bei Automatisierungsmitteln, deren Funktionalität durch die Eingangsgrößen e, die Zustandsgrößen q und die Ausgangsgrößen a gekennzeichnet ist, sind, je nachdem, ob in Abweichung von der beabsichtigten Funktion a = a(q, e) eine nichtbeabsichtigte Ausgabe erfolgt oder eine beabsichtigte Ausgabe unterbleibt, aktive bzw. passive Funktionsfehler möglich. Je nach der Auswirkung dieser Fehler ist dabei zwischen gefährlichen und ungefährlichen Funktionsfehlern zu unterscheiden. Inwieweit die eine oder die andere Fehlerart vorliegt, hängt dabei von den jeweiligen konkreten Gegebenheiten ab. Beispielsweise ist in einer Antriebssteuerung im Allgemeinen ein aktiver Funktionsfehler gefährlich, weil er das unmotivierte Einschalten des Antriebs auslösen kann. Bei Positionierantrieben hingegen kann ein passiver Fehler gefährlich sein, da er gegebenenfalls das Abschalten verhindert. In Überwachungseinrichtungen können sowohl passive wie auch aktive Funktionsfehler gefährliche bzw. unerwünschte Folgen haben, z. B., wenn aufgrund eines passiven Fehlers eine Alarmmeldung blockiert oder infolge eines aktiven Fehlers ein Antihavarieprogramm unbegründet gestartet wird.
Als gefährliche Funktionsfehler sind dabei solche Fehler anzusehen, in deren Folge Zerstörungen, Material- und Maschinenschäden, kostenintensive Maschinen- oder Anlagenstillstandszeiten, Umgebungsbelastungen oder Personengefährdungen in einem solchen Umfang zu erwarten sind, dass ein damit im Zusammenhang vertretbares Grenzrisiko überschritten wird. Ungefährliche Fehler dagen sind solche, bei denen das durch sie mögliche Schadensausmaß in hinnehmbaren Grenzen bleibt)



Funktionsplan

(FUP, grafisches Hilfsmittel zur Strukturierung von Ablaufsteuerungen. Geeignet für die Darstellung ablauforientierter ein- und mehrkettiger Prozesse sowie für die Funktionsbeschreibung und Programmierung der dazu erforderlichen Steuereinrichtungen. Dargestellt werden die von der Erfüllung von Weiterschaltbedingungen abhängige Aufeinanderfolge der einzelnen Prozess-Schritte und die in jedem Schritt zu aktivierenden Befehle. Vor-mals genormt in der DIN 40719-6 bzw. in der VDI/VDE-Richtlinie 3684. Als Funktionsplan [FUP] wird auch ein SPS-Anwenderprogramm bezeichnet, das mittels der grafischen Funktionsbausteinsprache FBS erstellt wurde. Symbolik siehe DIN EN 61131-3)

de.wikipedia.org/wiki/Funktionsplan

www.3s-software.com > Suche: FUP



Funkverträglichkeit

→ Radio Compatibility (Begriff, der die technische Verträglichkeit zwischen verschiedenen Funkanwendungen zum Gegenstand hat)

www.zvei.org/index.php?id=303 > ZVEI-Broschüre „Koexistenz von ..."

www.bundesnetzagentur.de > Suche: Funkverträglichkeit



Fuzzy Regler

→ Fuzzy-Controller (Fuzzy-Controller sind nach E. Mamdami Systeme, die aus folgenden Komponenten bestehen:

http://wwwmath.uni-muenster.de/math/inst/info/Professoren/Lippe/lehre/skripte/wwwFuzzyScript/fscon.htm

l http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzy-Regler

www.informatik.htw-dresden.de/~iwe/lvfuzzy/FuzzySkript.pdf



FVA

Forschungsvereinigung Antriebstechnik (Gemeinnütziger eingetragener Verein zum Zweck der Gemeinschaftsforschung und Ausbildung im Bereich der Antriebstechnik. Eingebunden in die Organisationsstruktur des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) stellt die FVA das weltweit führende Netzwerk der Antriebstechnik dar. Mitglieder sind produzierende Unternehmen aus der Branche Antriebstechnik. Zum Netzwerk der FVA gehören die besten Forschungsinstitute, die sich mit Antriebstechnik befassen)

www.fva-net.de



FVI

Forum Vision Instandhaltung → Forum Vision Maintenance (das Netzwerk der Instandhalter. Gemeinnützige Organisation, getragen von etwa 270 Mitgliedern aus Mittelstand, Großindustrie, Wissenschaft und Politik. Hauptanliegen: Wissensvermittlung und das Aufzeigen von Trends auf dem Gebiet der vorausschauenden Instandhaltung)

www.iml.fraunhofer.de/2190.html



FVL

Full Variability Language → Programmiersprache mit nicht eingeschränktem Sprachumfang (anwendungsneutrale Sprachen, wie Assembler, C/C++, Java u.a. Hochsprachen. Sie werden von Komponentenherstellern zur Implementierung von Betriebssystemen, Firmware oder Tools eingesetzt)



FWT

Fernwirktechnik → Telecontrol