A A A
| Sitemap | Kontakt | Impressum | Datenschutz
ETZ Logo VDE Verlag Logo
. A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Z

G

GAE

Gesamtanlageneffektivität



GAMP

Good Automated Manufacturing Practice → Sinngemäß: gültige Regeln für das automatisierte Herstellungsverfahren. Siehe GAMP 5 Leitfaden "Anleitung für die Validierung von automatisierten Systemen in der pharmazeutischen Herstellung"

www.ciwos.com/glossar/gamp.html



GAN

Globe Area Network → Globales [weltumspannendes] Netzwerk (beispielsweise zur Vernetzung weltweit verteilter Standorte einer Firma)

www.at-mix.de/gan.htm



Gantry-Achsen

→ Gantry Axes (Gantry: verfahrbares Gerüst/Portal bei Werkzeugmaschinen, beispielsweise bei Portalfräsmaschinen. Zum Verfahren des Portals werden bei großen Portalfräsmaschinen und auch in anderen Portalsystemen anstelle eines Antriebs mit mechanischer Zwangsführung sog. Gantry-Antriebe eingesetzt. Das sind elektronisch gleichlaufgeregelte Vorschubantriebe, von denen je einer auf jeder Seite des Portals angebracht ist. Sie müssen absolut synchron und winkelgetreu laufen, um ein Verkanten der Mechanik zu vermeiden [siehe auch Gleichlaufregelungen]. Bei Bedienung und Programmierung wird die mehrmotorig angetriebene Gantry-Achse jedoch wie eine Maschinenachse behandelt. Bei störungsbedingt zu großer Winkelabweichung der gleichlaufgeregelten Achsen werden alle Achsen im Gantry-Verbund stillgesetzt, um Schäden an der Maschine zu vermeiden)

www.fachlexika.de/technik/mechatronik/g.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Gantry-Antrieb



Gantt-Diagramm

→ Gantt Chart (grafisches Darstellungsmittel in Form eines Balkendiagramms zur Visualisierung von Projektabläufen, vergleichbar mit den aus der klassischen Steuerungstechnik bekannten Schaltfolgeplänen. Erstmals 1917 von Henry L. Gantt angewandt und publiziert. Ein Balken markiert in diesem Zusammenhang ein Zeitfenster, in dem ein definiertes Objekt aktiv ist bzw. ein bestimmter Vorgang abgewickelt wird. Die einzelnen Balken werden in einem Diagramm über einer Zeitachse zeilenweise übereinander dargestellt und die jeweils zugehörigen Objekte, Vorgänge oder Operationen an der Ordinate benannt. Inhaltliche Zuordnungen bzw. Abhängigkeiten werden durch die Verwendung unterschiedlicher Balkenarten [z.B. unterschiedliche farbliche Kennzeichnung] und durch Pfeile zwischen den Balken kenntlich gemacht. Gantt-Diagramme haben in Verbindung mit Projektmanagementsoftware weite Verbreitung als effektives Werkzeug für die Projektplanung, -visualisierung, -überwachung, und -dokumentation gefunden)

www.online-excel.de/excel/singsel.php?f=81

www.methode.de/am/di/amdi02.htm



Gate

→ Gatter, Tor (realisiert logische Elementarfunktionen wie AND, OR, NOT, NAND, NOR u.A. Durch Zusammenschaltung solcher Gatter lassen sich alle denkbaren logischen Funktionen realisieren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Logikgatter



Gate Array

(vorgefertigte Gate-Strukturen, die kundenspezifisch verbunden werden [siehe ASIC])



Gateway

→ Protokollumsetzer (dient der Verbindung von Bussen bzw. Netzwerken, die mit unterschiedlichen Protokollen arbeiten. Auf der Schicht 7 [Applikatiosschicht] des OSI-Referenzmodells angesiedelt)

http://as-interface.net/academy/content/specials/glossary/frameset.de.html

de.wikipedia.org/wiki/Gateway_(Computer)



GB

Gigabyte (der SI-Vorsatz G [Giga] ist im Internationalen Einheitensystem als Vielfaches zur Basis 10 definiert. Demnach gälte 1 GB = 109 Bytes. Im Bereich der Informationstechnik wird G meistens als Vielfaches zur Basis 2 interpretiert. In diesem Fall gilt 1 GB = 230 bzw. 1.073.741.824 Bytes)

www.ptb.de/cms/index.php?id=hueterindereinheiten

www.cactus2000.de/de/unit/massbyt.shtml



Gbit

GigaBit (109 bzw. 1.073.741.824 Bit. Siehe Anmerkung zu GB)



GBN

Global Benchmarking Network (Internationale gemeinnützige Allianz führender Benchmarking-Zentren)

www.globalbenchmarking.org



GBPS

GigaBit Per Second → Giga Bit pro Sekunde (Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit)



GCT

Gate Commutated Thyristor (Leistungs-Halbleiterschalter. Weiterentwicklung des GTO mit verringerten Schaltverlusten. Zum Abschalten ist ein Gatestrom in Höhe des Laststroms erforderlich)



GE

Gigabit Ethernet



Gebäudeautomation, Gebäudeautomatisierung

→ Building Automation / Building Services Automation (rechnerbasierte Steuerung, Beobachtung und Überwachung aller für den Betrieb bzw. die Nutzung eines oder mehrerer Gebäude relevanten Funktionen [Heizung, Klimatisierung, Lüftung, Beleuchtung, Energieverteilung, Brandüberwachung, Zugangskontrolle, Einbruchmeldung, Videoüberwachung u.A. M.])  

http://www.eit.uni-kl.de/litz/lehre/seminar/seminar_ws_02/Breitel

http://de.wikipedia.org/wiki/Gebäudeautomation



Gebrauchskategorien

→ Utilization Categories (sind einsatz- bzw. anwendungsspezifische Kennzeichnungnen technischer Betriebsmittel. Die Gebrauchskategorien für Schütze, Hilfsschütze, Motorstarter und Lasttrennschalter siehe folgende Websites)

www.schaltungsbuch.de/norm038.html#wp1638187

de.wikipedia.org/wiki/Gebrauchskategorie



Gebrauchstauglichkeit

→ Usability (nach DIN EN ISO 9241 Teil 11 Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit - Leitsätze: Das Ausmaß, in dem ein Produkt, ein Gerät, System oder ein Dienst durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Anwendungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen. Gebrauchstauglichkeit eines Produkts wird erreicht, indem man die im Mittel zu erwartenten Bedürfnisse, Kenntnisse, Vorstellungen und Verhaltensweisen der potentiellen Nutzer gezielt, d.h. nach sorgfältiger Erkundung in den Entwicklungs- und Gestaltungsprozess des Produkts einfließen lässt. Das bedeutet u.a. Bedienoberflächen von Geräten aus der Sicht des späteren Nutzers, d.h. benutzerfreundlich zu gestalten und von unnötigem, für den Nutzer wenig hilfreichem Firlefanz frei zu halten. Denn was nützen schließlich einem Anwender beispielsweise technologisch ausgefeilte Funktionen, die er nur schwer findet und letztlich auch nicht bedienen kann, weil er ihre Wirkung nicht richtig versteht)

www.5gestalten.de/publikationen/070515_vortrag_adv_boeblingen_v3.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Gebrauchstauglichkeit_(Produkt)



Gefahr

→ Hazard / Danger (bedrohliche mit Unsicherheiten behaftete Sachlage, wo in Abhängigkeit von den jeweils gegebenen Umständen mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit einer Schadenentstehung mehr oder weniger hohen Ausmaßes besteht [gesundheitliche Beeinträchtigungen, reversible oder irreversible Verletzungen, Todesfälle, materielle, finanzielle oder Imageverluste]. Speziell in technischen Bereichen eine Situation, in der das Risiko größer als das Grenzrisiko ist und in Bereichen der Arbeitssicherheit eine Situation, in der ein Mensch räumlich und zeitlich in Kontakt mit verletzungsbewirkenden Faktoren kommen kann)

http://de.wikipedia.org/wiki/Gefahr



Gefahrbringender Ausfall

→ Dangerous Failure (Ausfall, der das Potential hat, ein sicherheitsbezogenes System oder ein sicherheitsbezogenes Teil einer Steuerung [SRP/CS] in einen gefährlichen Zustand zu bringen oder in einen funktionsunfähigen Zustand zu versetzen)



Gefahrenanalyse

→ Risk Analysis / Hazard Analysis (systematische Erkundung und Identifizierung der in einem definierten Zusammenhang bestehenden Gefahren. Gefahrenanalysen werden in den verschiedensten Lebens- und Wirtschaftsbereichen zur Bewertung bedrohlicher Szenarien als Grundlage für die Ableitung erforderlicher Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt.
Speziell bei technischen Objekten [Geräte, Maschinen, Produktionsanlagen] werden im Zuge einer Gefahrenanalyse mit Blick auf die erforderliche Realisierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der Schadensverhütung zunächst alle möglichen Gefahren [Gefahrenstellen und -bereiche] ermittelt, die eine Person dem Risiko einer Verletzung oder Gesundheitsschädigung aussetzen oder die zu einem Schaden führen können. Dabei sind alle Lebensphasen des betrachteten Objekts, sein Normalbetrieb aber auch Gefahren durch vorhersehbaren Missbrauch, bei Unachtsamkeit des Bedieners oder sonstiges Fehlverhalten involvierter Personen zu beachten, da sich die meisten Unfälle nicht im Normalbetrieb sondern bei Reinigungs-, Umrüst-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten ereignen. Das Ergebnis der Gefahrenanalyse bildet die Grundlage für die nachfolgende Risikoeinschätzung auf deren Basis dann die Entwicklung eines geeigneten Sicherheitskonzepts mit geeigneten Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen erfolgt. In der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG wurde der Begriff "Gefahrenanalyse" durch die Bezeichnung "Risikobeurteilung" ersetzt)

www.maschinenrichtlinie.de/Gefahrenanalyse.html

www.profiservices.de/Gefahrenanalyse.pdf



Gefährdung

→ Hazard / Endangerment (ist eine Bedrohung und bedeutet einer Gefahr ausgesetzt zu sein, die von einer potenziellen Schadensquelle ausgeht. In vielen Normen, u.a. auch in der DIN EN 61508-4 (VDE 0803-4) wird die potenzielle Schadensquelle selbst als Gefährdung bezeichnet. Eine Liste möglicher Ursachen für Gefährdungen im industriellen Umfeld findet sich auf der folgenden Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Gefährdung



Gefährdungsbeurteilung

→ Hazard Assessment (Gemäß ArbSchG § 5 Abs. 1 ist eine Gefährdungsbeurteilung die Bewertung von Arbeitsbedingungen mit dem Ziel, die Gefährdungen der Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten zu ermitteln. Davon ausgehend kann ein Arbeitgeber erforderliche Arbeitsschutzmaßnahmen planen und realisieren, um seinen arbeitsschutzrechtlichen Pflichten zu genügen)

www.schmersal.de/kasbase/bilddata/broschue/k-info/b_luxpp1.pdf

www.ukpt.de/pages/dateien/gefaehrdungsbeurteilung.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Gefährdungsbeurteilung

www.arbeitsschutz-konkret.com



Gefährlicher Ausfall / Gefahrbringender Ausfall

→ Dangerous Failure (Ausfall, der das Potential hat, ein sicherheitsbezogenes System [SRS] oder ein sicherheitsbezogenes Teil einer Steuerung [SRP/CS] in einen gefährlichen Zustand zu bringen oder in einen funktionsunfähigen Zustand zu versetzen)



Gefährlicher Funktionsfehler

(siehe Funktionsfehler)



Gegen-EMK

Gegenelektromotorische Kraft → Back Electromagnetic Force / Counter Electromagnetic Force (Gegeninduktionsspannung, die in einem Elektromotor bzw. in einem elektrodynamischen Antrieb induziert wird, wenn sich dieser bewegt. Sie ist der Speisespannung entgegengerichtet und wirkt dem Stromfluss durch den Motor entgegen)



Gegenstrombremsbetrieb

→ Asynchronmotoren: Plugging / Plug Braking / Braking by Plugging / Braking by Reversal. Gleichstrommotoren: Regenerative Braking / Counter-Current Braking (Betriebsart einer elektrischen Maschine [Motor], bei der sie sowohl elektrische Energie aus dem Netz wie auch mechanische Energie über die Welle aufnimmt. Die gesamte Energie wird in der Maschine und in ggfs. zusätzlich eingeschalteten Bremswiderständen in Wärme umgesetzt. Bei Asynchronmotoren z. B. wird die Gegenstrombremsung zum Stillsetzen des Antriebs oder auch zum Abbremsen durchziehender Lasten benutzt. Im ersten Fall werden zur Einleitung des Bremsvorgangs zwei Ständerzuleitungen vertauscht, sodass der Motor bei Schlupfwerten >1 arbeitet. Damit er nicht in der Gegenrichtung anläuft, muss die Drehzahl überwacht und er bei Erreichen der Drehzahl Null abgeschaltet werden. Im zweiten Fall wird der Motor, hier stets ein Schleifringläufermotor durch eine durchziehende Last in den Bereich von Schlupfwerten >1 gezogen. Damit stabile Bremsdrehzahlen, z. B. konstante Senkgeschwindigkeiten bei Kranhubwerken zustande kommen, müssen Läuferzusatzwiderstände eingeschaltet werden)



Gegentaktstörspannungen

→ Differtial Mode Disturbance Voltages (auch als symmetrische Störspannungen bezeichnet, treten zwischen den Leitern eines definierten Adernpaares in Erscheinung, d. h. in Signalstromkreisen sind sie der Signalspannung und in Versorgungsstromkreisen der Versorgungsspannung direkt überlagert. Sie beanspruchen die Isolation zwischen den Leitern des Adernpaares, können an den Signaleingängen von Geräten Nutzsignale vortäuschen oder auslöschen und damit Funktionsstörungen auslösen. Gegentaktstörspannungen entstehen durch leitungs- oder feldgebundene Beeinflussungen oder durch Umwandlung aus Gleichtaktstörspannungen in erdunsymmetrischen Systemen)

www.rooijen.de/studium/emv/emv.htm



Gehäuseschutzarten

→ Housing Protection Classes (Siehe IP-Schutzarten)



Generation

→ Generation (Bezeichnung für eine Gesamtheit im Zuge einer Entwicklung während einer bestimmten Zeitspanne existenten, einer bestimmten Kategorie angehörenden Objekten, die durch spezielle Gemeinsamkeiten geprägt und durch Abstammung mit Vorgänger- und Nachfolgegenerationen verbunden sind; beispielsweise Menschen eines bestimmten Lebensalters oder eines bestimmten geschichtlichen Zeitabschnitts [z. B. Nachkriegsgeneration] oder wie in der Genealogie die Gesamtheit aller Lebewesen, die zu anderen Lebewesen in auf- oder absteigender Linie durch Abstammung verkettet sind.
Der Begriff Generation wird in vergleichbarer Weise aber auch auf verschiedene, aufgrund weiterentwickelter Eigenschaften deutlich unterscheidbare Entwicklungsstufen bestimmter technischer Objekte und Technologien angewandt. So spricht man beispielweise von Hardwaregenerationen, Softwaregenerationen, Speichergenerationen, Computergenrationen, Steuerungsgenerationen, Robotergenerationen, Mobilfunkgenrationen, u. a. Kennzeichnend für die heutige Wirtschaftsdynamik ist der immer rascher aufeinander folgende Wechsel der Generationen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Generation



Generische Algorithmen

→ Generic Algorithms (generisch bedeutet in diesem Zusammenhang soviel wie vielseitig, nicht spezifisch. Generische Algorithmen sind Algorithmen, die auf unterschiedlichen Datenstrukturen arbeiten, ohne detaillierte Kenntnis der benutzten Datenstrukturen zu haben. Es sind Funktionen bzw. Funktionstemplates, mit denen unterschiedliche Kollektionen bearbeitet werden können. Dafür benötigen diese Funktionen Iteratoren [Verallgemeinerung von Zeigern], mit deren Hilfe sie auf die Elemente der Kollektion zugreifen können)

http://kurse.eichelsdoerfer.net/c_cpp



Gerät

→ Apparatus / Device / Equipment / Appliance (der Begriff "Gerät" steht umgangssprachlich als Synonym für Apparat, Instrument, Ausrüstungs- bzw. Gebrauchsgegenstand, Vorrichtung, Werkzeug oder Utensil. Dabei handelt es sich in um mobile oder fest installierte Einrichtungen relativ kleiner räumlicher Abmessungen, deren spezifische Funktion oder spezieller Einsatzbereich in der Regel durch einen entsprechenden Wortvorsatz gekennzeichnet ist, wie in den Wortverbindungen Sportgerät, Gartengerät, Küchengerät, Hörgerät, Funksprechgerät, Faxgerät, Diktiergerät, Kopiergerät, Messgerät, Steuergerät, Automatisierungsgerät und Peripheriegerät. Darüber hinaus gibt es festes und mobiles Großgerät, beispielsweise militärisches [Panzer, Flugzeuge, Schiffe], medizinisches, wie Computertomographen, geologisches, wie Erdbohrer, Großraumbagger und Förderbrücken, und solches für die Forschung, z. B. Teilchenbeschleuniger. Technisch gesehen [DIN 40150] sind Geräte aus Bauelementen, Bauteilen und Baugruppen zusammengesetzt. Nach Artikel 2 der neuen EMV-Richtlinie versteht man unter "Gerät" einen fertigen Apparat oder eine als Funktionseinheit in den Handel gebrachte Kombination solcher Apparate, der bzw. die für Endnutzer bestimmt ist und elektromagnetische Störungen verursachen kann oder dessen bzw. deren Betrieb durch elektromagnetische Störungen beeinträchtigt werden kann. Als Geräte in diesem Sinne gelten auch Bauteile und Baugruppen, die dazu bestimmt sind, vom Endnutzer in ein Gerät eingebaut zu werden, und die elektromagnetische Störungen verursachen können oder deren Betrieb durch elektromagnetische Störungen beeinträchtigt werden kann. Auch fallen darunter mobile Anlagen, d. h. eine Kombination von technischen Geräten mit gegebenenfalls weiteren Einrichtungen, die für den Betrieb an verschiedenen Orten bestimmt sind. Der dem Techniker geläufige Gerätebegriff wird hier zur Bezeichnung eines juristischen Betrachtungsobjekts gebraucht)



Geräte- und Produktsicherheitsgesetz

→ The German Equipment and Product Safety Act (Gesetz über technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte. Es dient insbesondere der Umsetzung der Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments vom 3. Dezember 2001 über die allgemeine Produktsicherheit u. a. EG-Richtlinien. Es regelt die Sicherheit von technischen Arbeitsmitteln und Verbrauchsprodukten neu und trat am 01. Mai 2004 in Kraft und löste die bisher für diesen Sachverhalt relevanten Gesetze, das Gerätesicherheitsgesetz [GSG] und das Produktsicherheitsgesetz [ProdSG] ab. Beide Gesetze traten zum gleichen Zeitpunkt außer Kraft)

www.sidiblume.de/info-rom/anl_gsi/gpsg/gpsg.htm

www.sidiblume.de/info-rom/bgbl/2004s0002.htm

www.gpsg.info



Geräteabschirmung

→ Enclosure Shielding (herkömmliche Metallgefäße für elektronische Betriebsmittel wie Schaltschränke und Wandgehäuse bieten zwar einen gewissen Schutz gegen das Eindringen bzw. Austreten elektromagnetischer Störfelder, jedoch ist in der Regel die Schirmwirkung durch vorhandene Schlitze, Fugen, Kabeldurchbrüche, Fenster- und Lüftungsöffnungen stark eingeschränkt. Entsprechende HF-dichte Konstruktionen gewährleisten eine lückenlose galvanische Verbindung aller Gehäusewände, z.B. durch den Einsatz dafür geeigneter EMV-Dichtungen. Schränke haben eine metallisch blanke korrosionsgeschützt ausgeführte Kontaktfläche für die an der Tür lückenlos umlaufende Berylliumkupfer-Kontaktfederdichtung, und durch ein Mehrpunkt-Türverriegelungssystem wird rundherum ein gleichmäßiger Anpressdruck gewährleistet. Alle Stahlteile sind verzinkt und zur Erzielung einer leitenden Oberfläche chromatiert. Die Wärmeabfuhr erfolgt durch Lochblenden, gekiemte Wandungsteile oder metallische Luftfiltermatten. Die Verbindung zur Außenwelt erfolgt ausschließlich über eine Steckerfeldwanne. Sichtkontakt ins Schrankinnere wird über geschirmte Fenster ermöglicht. Eine wirksame Schirmung elektronischer Geräte in Kunststoffgehäusen [Handheld-Equipment, Sprechfunkgeräte, Computer, Tastaturen, Bildschirmterminals u.ä.] wird durch die Verwendung von intrinsisch leitfähigen Kunststoffen, von Kunststoff-Metallfaser-Verbundmaterialien oder durch Metallisieren der Gehäuseoberfläche erreicht)

www.schroff.de



Gesamtanlageneffeffizienz

Overall Equipment Effectiveness, OEE (Gesamteffektivität einer Produktionsanlage und damit Maß für die Fähigkeit eines Unternehmens die optimale Betriebsauslastung, größtmögliche Produktivität, bestmögliche Produktqualität und Liefertreue zu erzielen. Bezifferbar als Prozentwert, der sich aus dem Produkt von Anlagenauslastungsgrad in %, Produktivität [Verhältnis der aktuellen Produktionsleistung zur maximal möglichen in %] und Qualitätsrate [Verhältnis von einwandfreien Produkten zur produzierten Gesamtmenge in %] ergibt. Die Benchmarkwerte für die OEE sind je nach Branche und Produktionsprozess sehr unterschiedlich. Typische Werte liegen zwischen 40 % bis 75 %. Der praktisch erreichbare Höchstwert liegt bei etwa 85 %. Das Problem liegt zurzeit insbesondere darin, die die OEE bestimmenden Parameter effektiv zu erfassen und die damit bestimmbaren OEE-Werte echtzeitnah bereitzustellen. Für die Bestimmung der Anlageneffizienz sowie zur Identifizierung diesbezüglich verbesserungsbedürftiger Bereiche existieren zahlreiche Softwaretools)

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtanlageneffektivität



GESIMA

[Software zur] Gestaltung sicherer Maschinen → [Software for] Designing Safe Machines (von der BAuA speziell für kleine und mittelständische Unternehmen des Sondermaschinenbaus entwickelte Software. Sie unterstützt Konstrukteure, bei der Einbeziehung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzaspekten in den Konstruktionsprozess von Maschinen entsprechend den Anforderungen der Maschinenrichtlinie. Dem Entwickler von Maschinen wird dazu eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche bereitgestellt, um sein Projekt aus der Sicht der Produktsicherheit zu bearbeiten und Fehler zu vermeiden)

www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2011/03.02-Maschinen.html

http://ce-engineering.de/news/gesima-software-zur-gestaltung-sicherer-maschinen



Getriebe

→ Gear / Transmission (Getriebe sind Maschinenelemente zur Umwandlung von Drehzahlen, Drehrichtungen, Drehmomenten, Trägheitsmomenten und Kräften. Im Antriebsstrang sind sie zwischen Motor und angetriebener Arbeitsmaschine angeordnet. Oft auch bilden sie mit dem Motor eine kompakte konstruktive Einheit [Getriebemotoren]. Getriebe sind meistens mechanische Anordungen jedoch gibt es auch solche, die auf hydraulischer, pneumatischer oder magnetischer Basis arbeiten. Speziell bei den mechanischen Getrieben ist nach Dubbel zwischen verschiedenen Zahnradgetrieben [Stirnradgetriebe, Planetengetriebe, Harmonic Drive-Getriebe], Zugmittelgetrieben mit form- oder reibschlüssigen Zugmitteln [Rollen-, Hülsen-, Zahnketten, Flach- Keil- oder Rundriemen] sowie Koppelgetrieben, die Drehbewegungen in geradlinige oder schwingende Bewegungen, oder auch umgekehrt, umwandeln und Reibrad- bzw. Wälzkörpergetrieben, die während des Betriebes eine stufenlose Verstellung des Drehzahlübersetzungsverhältnisses erlauben, zu unterscheiden. Näheres hierzu siehe folgende Websites)

www.vm.tu-berlin.de/uploads/media/WZM_I_VL_06_-_Motoren__Getriebe_und_Kupplungen_01.pdf

http://lexikon.freenet.de/Wälzkörpergetriebe

www.emf-worms.de/downloads/emfg21.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Koppelgetriebe

de.wikipedia.org/wiki/Zugmitteltrieb

de.wikipedia.org/wiki/Getriebe



Getriebemotoren

→ Gearmotors / Geared Motors (Antriebsmittel, bestehend aus einem Gleichstrom-, Wechselstrom- oder Drehstrommotor mit einem mechanischen Getriebe [Schnecken-, Stirnrad-, Planeten- oder Kegelradgetriebe] in einer kompakten konstruktiven Einheit)

www.dmc-global-service.com/Main/DANweb/Vault/CommLit/ELA07_DE_Gesamt_ms.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Getriebemotor

www.directindustry.de



GFaI

Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (fördert Forschung und Entwicklung in der angewandten Informatik und organisiert die industrielle Gemeinschaftsforschung auf diesem Gebiet im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF)

www.gfai.de



GFCI

Ground Fault Circuit Interruptor → FI-Schutzschalter



GfK

(Deutsche) Gesellschaft für Kybernetik → German Society for Cybernetics (Gemeinnütziger Verein mit der satzungsgemäßen Aufgabe die Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Kybernetik, insbesondere auch der Kybernetischen Pädagogik, Informationspsychologie, des Rechnereinsatzes in den Sozialwissenschaften und anderer Bereiche der mathematisch- modellierenden Humanwissenschaften zu fördern)

www.gesellschaft-fuer-kybernetik.org



GfSE

Gesellschaft für Systems Engineering (German Chapter of INCOSE. 1997 mit Sitz in München gegründete gemeinnützige Gesellschaft, die sich als Instrument zur Förderung von Wissenschaft und Bildung auf dem Gebiet des Systems Engineering versteht. Sie unterstützt den Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Industrie, Forschung und Lehre)

www.gfse.de



GfWM

Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (die GfWM wurde im März 2000 mit Sitz in Darmstadt zur Förderung des Wissensmanagements in Theorie und Praxis gegründet. Sie verbindet die am Wissensmanagement Interessierten im deutschen Sprachraum und pflegt die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet)

www.gfwm.de



Gigabit Ethernet

(Ethernet-Technologie, die Übertragungsraten von 1 Gbps bzw. 10 Gbps erreicht)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet



GLE

Gruppenleitebene



Gleichlaufregelungen

→ Synchronous Run Control / Speed Ratio control / Multi-Motor Speed Control (ersetzen in komplexen Maschinen [Papiermaschinen, Druckmaschinen] mit Mehrmotorenantrieben, in denen einzelne Achsen in definierten Drehzahl- oder Positionsverhältnissen zueinander laufen müssen, mechanische Wellen und Getriebe. Sie arbeiten nach dem Master/Slave-Prinzip. Das heißt, während der Masterantrieb beliebige Bewegungsabläufe realisieren kann, sorgt die Gleichlaufregelung dafür, dass der oder die Slaves [Folgeachsen] dem Master positionsgenau folgen. Dabei sind alle denkbaren Beeinflussungen von Phasenlage und Relativposition zwischen den einzelnen Antrieben möglich. Solche Gleichlaufregelungen werden auch als elektronische Wellen bezeichnet)

www.elektromotoren.de/gleichlaufregler.html



Gleichpolmotoren

→ (sind Linearmotoren zur Erzeugung begrenzter Schubbewegungen. Aufbau und Wirkungsweise siehe folgende Website)

www.uni-stuttgart.de/ikff/publikationen/pdf_data/457_6.pdf



Gleichstrombremsgeräte

→ Electronic Injection Brakes (Synonym für Elektronische Bremsgeräte)



Gleichstrombremsung

→ Direct Current Injection Breaking (angewandt bei Drehstrom-Asynchronmotoren für Motorleistungen bis weit über 100 kW, die gefährliche Maschinen mit langen Auslaufzeiten [großen Massen] antreiben oder die aus anderen Gründen [Reduzierung von Umrüstzeiten] ein rasches Stillsetzen erfordern. Dazu wird der Motor vom Netz getrennt und über ein elektronisches Bremsgerät [siehe elektronische Bremsgeräte] ein Gleichstrom in die Ständerwicklung eingespeist. Dieser erzeugt im Stator des Motors ein ruhendes Magnetfeld, in dem der Läufer wie eine Wirbelstrombremse verschleißfrei bis zum Stillstand abgebremst wird. Die Bremszeit ist über den Erregrstrom, den das Bremsgerät liefert, einstellbar)

www.ph8.nl/upload/catalog/4/14855/8/Frenomat%20D.pdf

www.rs-steiner.com/anleitungen/bremsgeraete/bg.pdf

www.igelelektronik.de/index.php?id=165



Gleichstrommotoren

→ Direct Current Motors / DC Motors (haben im Stator eine Erregerwicklung [kleine Motoren auch Permanentmagnete] und im Rotor eine über den sogenannten Kommutator [Stromwender] gespeiste Läuferwicklung. Sind beide Wicklungen parallel geschaltet, handelt es sich um einen Nebenschlussmotor [geringer Drehzahlabfall mit steigendem Lastmoment], liegen beide Wicklungen in Reihe um einen Reihenschlussmotor mit Reihenschlussverhalten [starker Drehzahlabfall mit zunehmendem Lastmoment]. Gleichstrommotoren finden bis in den Megawatt-Bereich hinein Anwendung als Walzwerksantriebe, Lift- und Seilbahnantriebe sowie als Antriebe für Druck und Papiermaschinen und im Bereich kleiner und kleinster Leistungen als Mikromotoren und als bürstenlose Gleichstrommotoren [Elektronikmotoren] in feinwerktechnischen Antrieben)

www.geoelectric.ch/de/tutorials/gleichstrommotoren.asp

www.modellbau-wiki.de/wiki/Gleichstrommotor



Gleichtaktstörspannungen

→ Common Mode Interference Voltages (auch als unsymmetrische Störspannungen bezeichnet, treten zwischen den Leitern in einem Kabel und einem festgelegten Bezugspunkt [Bezugsmasse, Bezugserde] auf. Sie beanspruchen die Leiterisolation gegenüber diesen Bezugspunkt. Gleichtaktstörspannungen werden hauptsächlich durch Potentialdifferenzen im Erdungsnetz einer Anlage infolge von Erdausgleichströmen [Fehlerströme, Blitzströme] verursacht. Sie können jedoch auch durch magnetische Störfelder eingekoppelt werden. Bei erdunsymmetrischem Aufbau von Übertragungswegen wird immer ein Teil der Gleichtaktstörspannung in eine Gegentaktstörspannung umgewandelt)

www.rooijen.de/studium/emv/emv.htm



Gleichzeitigkeitsüberwachung

→ Synchronicity Check (Funktionalität, die bei Zweihandsteuerungen das gleichzeitige Betätigen der Starttasten überwacht. Nur wenn beide Starttasten innerhalb von 0,5 s aktiviert werden, wird das Startsignal an die gesteuerte Maschine [Presse, Schere u. Ä.] ausgegeben)



GLT

Gebäudeleittechnik → Building Services Management System



GMA

VDE/VDI-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik → The Society for Measurement and Automatic Control (Nationales Netzwerk der Experten im Fachgebiet Mess- und Automatisierungstechnik und Interessenvertretung ihrer 13.000 persönlichen Mitglieder)

www.vde.com/de/fg/gma



GMC

General Motion Control → Bewegungssteuerungen für den generalisierten Einsatz (Verpacken, Abfüllen, Drucken, Schneiden, Pick and Place zählen zu den GMC-Hauptanwendungsfeldern)



GMP

Good Manufacturing Practice → Gute Herstellungspraxis (unter diesem Begriff sind Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und in den Produktionsumgebungen von Arzneimitteln, Wirkstoffen und Medizinprodukten aber auch für Lebens- und Futtermittel zusammengefasst)

de.wikipedia.org/wiki/Good_Manufacturing_Practice

www.gmp-navigator.com

 



GPIB

General-Purpose Interface Bus (von Hewlett Packard entwickelter paralleler Datenbus zur Verbindung von maximal 15 Geräten mit einem Computer. Vorzugsweise in Laborumgebungen anzutreffen. Genormt in IEEE 60488.1 und IEC-625. International daher bekannt als IEC-625-Bus)

www.ni.com/gpib



GPIO

General Purpose Input/Output → Universelle Ein-/Ausgabe-Ports (Anschlüsse an Chips oder Geräten, die je nach Bedarf softwarebasiert als Eingang oder Ausgang konfiguriert werden können)

www.controllersandpcs.de/pdfs/gpio.pdf



GPOC-Verfahren

Gain-Phase-Offset-Correction-Verfahren (adaptives softwarebasiertes Verfahren zur Korrektur der hauptsächlichen Geberfehler wie Verstärkung, Phase und Offset im Zuge der Messwertaufbereitung in Servoregelkreisen)



GPOS

General Purpose Operating System → Standard-Betriebssystem (z.B. Windows oder Linux)



GPRS

General Packet Radio Service (Technologie, die dem Nutzer von GSM-basierten Mobilfunknetzen eine effiziente und leistungsfähige Datenübertragung auf Basis des verbreiteten Internet-Protokolls ermöglicht. Die Übertragungsgeschwindigkeit hängt ab von der Datenmenge, die zeitgleich von mehreren Nutzern verschickt wird, von der Konfiguration der Mobiltelefone, von der GPRS-unterstützenden Infrastruktur sowie vom allgemeinen Gesprächsaufkommen. Realistische Werte liegen derzeit bei 14,4 kbit/s für das Versenden und ca. 54 kbit/s für das Empfangen von Daten)

www.teltarif.de/i/gprs.html



GPRS-Modems

→ GPRS-Modems (ermöglichen den Zugriff auf entfernte Maschinen und Anlagen zum Zwecke der Fernwartung, Ferndiagnose und Datenerfassung. Damit können unter bestimmten Bedingungen [eingeschränkte Bandbreite] auch entlegene, schwer zugängige Automatisierungsstationen kostengünstig überwacht und gesteuert werden. Bei hoherem Bedarf an Bandbreite muss auf andere Technologien wie UMTS oder EDGE zurückgegriffen werden. Produktübersicht siehe folgende Website)

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=57&s=0&l=139



GPS

Global Positioning System → Globales Ortungssystem (Funkortungsverfahren, das mittels spezieller GPS-Empfänger Positionsbestimmungen mit einer Genauigkeit bis auf etwa 10 m ermöglicht. Das Ortungsverfahren beruht auf dem Prinzip der Entfernungsbestimmung durch Laufzeitmessung von Signalen, die von 24 um den Erdball verteilten Satelliten, deren Position zu jedem Zeitpunkt sehr genau bekannt ist, ausgesendet werden)

www.aero.org/education/primers/gps



GPSD

General Product Safety DirectiveRichtlinie 2001/95/EG über allgemeine Produktsicherheit [RLAP]. Seit dem 15.01.2004 in Kraft.



GPSG

Geräte- und Produktsicherheitsgesetz



Grafcet

GRAphe Fonctionnel de Commande Etape Transition [frz.] → Darstellung von Steuerungsfunktionen mit Schritten und Weiterschaltbedingungen (grafisches Projektierungs- und Dokumentationswerkzeug für Ablaufsteuerungen nach DIN EN 60848 [Ersatz für den Funktionsplan nach DIN 40719 Teil 6]. In der betrieblichen Praxis gilt GRAFCET als wesentliches Instrument, um die Zudsammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen [Konstruktion, Analgenbau, Programmierung und Instandhaltung] und Bereichen [Automatisierungstechnik, Verfahrenstechnik, etc.] zu ermöglichen und zu erleichtern)

www.bernhard-plagemann.de/plm/Theorie/GRAFCET/Grafcet.ppt#284,28,Kommentare

www.bernhard-plagemann.de/plm/Theorie/GRAFCET/index.php

www.festo-didactic.com/de-de  > GRAFCET



Graph

Graph (grafische Darstellung bestehend aus Knoten q [in der Regel Kreise] und Kanten k [gerichtete oder ungerichtete Verbindungslinien zwischen den Knoten]. In analytischer Darstellung ist ein Graph durch das Tupel G = { Q, K } bestimmt. Wobei Q die Menge der Knoten q und K die Menge der Kanten k repräsentiert. Im Zuge der verschiedenen Anwendungen von Graphen werden den Knoten und Kanten unterschiedliche Bedeutungsinhalte eingeprägt. Siehe z. B. Zustandsgraphen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Graph_(Graphentheorie)



Green Automation

→ wörtlich: Grüne Automation (Gemeinschaftsinitiative des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation und des Fraunhofer-Instituts Produktionstechnik und Automatisierung. Ausgangspunkt der Initiative ist angesichts der Verknappung aller Ressourcen die zunehmende Bedeutung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Fertigung. Leitziel ist die umweltfreundliche Gestaltung von Produktionsprozessen sowie ressourcenschonenden Techniken mittels innovativer Robotik- und Automatisierungslösungen zum Durchbruch zu verhelfen. Erstmalige Vorstellung auf der Messe Automatica 2010 in München)

www.automatica-munich.com/de/Home/cn/Besucher/vicn/green_automation

www.greenautomationco.com/index.html

www.green-automation.net



Green IT

→ wörtlich: Grüne Informationstechnologie (angesichts des steigenden Einsatzes informationstechnischer Geräte, sich verknappender Ressourcen und ständig zunehmender Umweltbelastungen versteht man unter dem Schlagwort Green IT, ähnlich wie bei Green Automation alle Bemühungen, die Entwicklung, Herstellung und Nutzung von Informations- und kommunikationstechnischen Geräten bis hin zur Entsorgung, d. h. über den ganzen Lebenszyklus hinweg, umwelt- und ressourcenschonend, insbesondere energieeffizient zu gestalten. Teilaspekt von Green IT ist aber auch die Nutzung von IT-Geräten zur Reduzierung von Umweltbelastungen durch Produktions- und deren Begleitprozesse)

http://de.wikipedia.org/wiki/Green_IT



Grenzrisiko

→ Tolerable Risk (nach DIN EN 61508: Risiko, das basierend auf den aktuellen gesellschaftlichen Wertvorstellungen in einem gegebenen Zusammenhang akzeptabel ist. Oder auch: größtes, in Verbindung mit einer bestimmten Gefahrensituation vertretbares, d. h. gerade noch hinnehmbares Risiko. In konkreten Fällen wird es durch einen Kompromiss zwischen verschiedenen Interessensgruppen vereinbart. Siehe auch Sicherheit)

http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzrisiko



Grenzwert

→ Limit Value (der Begriff "Grenzwert" impliziert unterschiedliche Bedeutungen. In der Mathematik repräsentiert er auf streng definitorischer Basis als "Limes", z. B. einen Zahlenwert g, dem eine konvergente Zahlenfolge a1, a2, a3, ..., an zustrebt [g = Limes von an für n gegen Unendlich] oder den Grenzwert einer Funktion f(x) wenn x gegen x0 geht [g = Limes f(x) für x gegen x0]. Im Zusammenhang mit der Bewertung der Zulässigkeit von Belastungen physikalischer oder chemischer Art charakterisiert ein Grenzwert den in der Regel rechtsverbindlich zulässigen Höchstwert für eine spezielle Belastung, dessen Einhaltung sicherstellt, dass Mensch, Natur oder die materielle Umwelt durch die betreffende Beanspruchung im allgemeinen keinen Schaden nehmen. Entsprechende Grenzwerte werden durch staatliche Institutionen oder Interessenverbände festgelegt und beruhen auf dem aktuellen Wissensstand.
Für den Schutz von Gesundheit und Umwelt sind zahlreiche Grenzwerte festgelegt. Sie betreffen Lärm, Luft- und Wasserverunreinigungen, Vibrationen, thermische Belastungen u. v. a. im Übermaß schädlich wirkende Umweltfaktoren)

http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/grenzwerte2011.pdf



Gruppenleitebene

→ Group Control Level / Group Level (Steuerungsebene einzelner Produktionseinheiten. Gerätetechnik: Cell Controller, IPC, SPS. Personal: Produktionspersonal. Die Gruppenleitebene fasst alle Komponenten eines Automatisierungssystems zusammen, die jeweils auf bestimmte Teilbereiche der Einzelleitebene einwirken)



GS-Zeichen

Zeichen "Geprüfte Sicherheit" → GS Mark / GS Sign / GS Symbol (deutsches Qualitätszeichen für Produkte, die vom GPSG erfasst werden. Mit dem GS-Zeichen darf ein technisches Produkt versehen werden, wenn eine zugelassene, unabhängige Prüf- und Zertifizierungsstelle eine Baumusterprüfung durchgeführt und bestätigt hat, dass das Baumuster den sicherheitstechnischen Anforderungen des GPSG entspricht und darüber hinaus die Prüf- und Zertifizierungsstelle kontrolliert, dass die in Verkehr gebrachten Serienprodukte mit dem geprüften Baumuster übereinstimmen. Das GS-Zeichen wird für maximal fünf Jahre vergeben)

www.dguv.de/dguv-test/de/produktsicherheit/pruefzeichen/gs-zeichen/index.jsp

http://de.wikipedia.org/wiki/Geprüfte_Sicherheit



GSM

Global System for Mobile Communications → Globales System für Mobilkommunikation (offenes, weltweites, zellulares, digitales Mobilfunksystem der zweiten Generation zur Übertragung von Sprache und Daten in mehr als 200 Ländern. GSM arbeitet im 900-MHz- und 1,8-GHz-Band in Europa sowie im 850-MHz- und 1,9-GHz-Band in den USA. höchste ERP: Feststationen: 2,5 W bis 320 W, mobile Einheiten: 0,8 W bis 20 W. Zugriffsverfahren: TDMA. Es erlaubt Datenübertragungsgeschwindigkeiten bis 14,4 kbit/s und ermöglicht Basis-Datendienste, wie den Short Message Service SMS. Für die Prozessdatenerfassung im Rahmen von Fernwirkaufgaben, die eine permanente Kommunikation erfordert, steht im GSM-Mobilfunknetz der GPRS-Dienst zur Verfügung)

http://de.wikipedia.org/wiki/GSM

www.umtslink.at



GST

Gebäudesystemtechnik → Building Systems Technology (Gesamtheit aller Techniken, welche die für den Betrieb bzw. die Nutzung eines oder mehrerer Gebäude relevanten Funktionen [Heizung, Klimatisierung, Lüftung, Beleuchtung, Energieverteilung, Brandüberwachung, Zugangskontrolle, Einbruchmeldung, Videoüberwachung u.a.m.] realisiert)



GTO

Gate Turn off (Thyristor) → abschaltbarer Thyristor (Einschalten erfolgt durch positiven Gatestrom bei positiver Spannung und Ausschalten durch negativen Gatestrom. Einsatzgebiete: Gleichstromsteller, Frequenzumformer)

www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0408111.htm



GUI

Graphical User Interface → grafische Benutzeroberfläche (auf dem Bildschirm für einen Computernutzer sichtbare Oberfläche mit Symbolen für verschiedene Arbeitsmittel und Programme, mit Anzeige- und Bedienelementen eines Programms oder Betriebssystems sowie Menüs und Dialogfeldern, die dem Anwender den Gebrauch des Computers erleichtern)



GUS

Gesellschaft für Umweltsimulation e.V. (Fachorganisation von Personen, Institutionen und Firmen, die auf dem Gebiet der Umweltsimulation arbeiten, insbesondere in den Branchen Elektrotechnik und Elektronik / Automobilbau / Bauwesen / Wehrtechnik / Luft- und Raumfahrt / Transportwesen / Verpackungstechnik u.a.)

www.gus-ev.de



GVS

Getaktete Stromversorgung → Switched-mode Power Supply / Switching Power Supply (Schaltnetzteil)