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H

HA

High AvailabilityHochverfügbarkeit 



Halbduplex

→ Half Duplex (Datenübertragungsverfahren, bei dem Informationen zeitlich nacheinander in beide Richtungen übertragen werden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Duplex_(Nachrichtentechnik)



Halbleiterrelais / Statische Relais

→ Solid State Relais / Semiconductor Relais (Halbleiterrelais sind steuerbare Schalter, bei denen die Schaltstrecke in Wechselstromkreisen auf Triac-Basis und in Gleichstromkreisen mit FET-Schaltern realisiert ist. Sie arbeiten ohne bewegte Teile, schalten geräuschlos, haben sehr kurze Ansprech- und Rückfallzeiten und lassen dadurch sehr hohe Schalthäufigkeiten zu. Kontaktprellen, Funkenbildung und Störabstrahlung treten nicht auf, wodurch sich die EMV-Probleme reduzieren. Statische Relais sind langlebig und sehr zuverlässig und auch unter ungünstigen Umweltbedingungen, beispielsweise in explosibler Atmosphäre, einsetzbar. Bei Wechselstrom besteht die Möglichkeit, während des Strom-Nulldurchgangs zu schalten. Steuerstromkreis und Laststromkreis sind in der Regel durch integrierte Optokoppler galvanisch getrennt. Gegenüber elektromechanischen Relais haben sie allerdings höhere Verluste im Laststrompfad, auch ist eine absolute galvanische Trennung der Schaltstrecke wie bei Kontakten nicht möglich. Das heißt, im ausgeschalteten Zustand fließt immer ein kleiner Reststrom von ca. 1 bis 2 mA. Lasten, deren Betriebsströme in dieser Größenordnung liegen, lassen sich daher mit Halbleiterrelais nicht schalten)

www.rfd-electronic.de/pdf/relais/halbleiterrelais/Allgemeine%20Informationen%20Halbleiterrelais.pdf

www.cstsensors.com/_assets/general/Crouzet_2008_DE_LR.pdf

www.sander-electronic.de/be00045.html

www.endrich.com/de/site.php/37642



Halbleiterschütze

→ Solid-State Contactors (bestehen aus einem Halbleiterrelais mit Kühlkörper, denn ihre Verlustleistung ist höher als bei mechanischen Kontakten. Sie sind dann von Vorteil, wenn es um geräuschloses Schalten, insbesondere aber um die Bewältigung schneller und häufiger Schaltvorgänge geht [Kein Kontaktabbrand und kein Verschleiß beweglicher Bauteile und dadurch wesentlich höhere Lebensdauer]. Das Einschalten erfolgt dabei automatisch zum optimalen Zeitpunkt und unterdrückt unerwünschte Strom- und Spannungsspitzen. Anders als beim elektromechanischen Schaltschütz ist jedoch beim Halbleiterschütz keine sichere Trennung der Leistungskontakte in der geöffneten Schaltstellung gegeben. Es fließt ein kleiner Reststrom von einigen mA, auch ist die Spannungsfestigkeit meistens niedriger als diejenige offener mechanischer Kontakte. Steuerkreis und Leistungskreis sind in der Regel durch Optokoppler galvanisch getrennt. Die Ansteuerung erfolgt mittels DC 24 V oder AC 230 V)

www.niederspannungskatalog.de/pdf_2/105.pdf#page=342

www.phoenixcontact.de/news/242_32586.htm



HALT

Highly Accelerated Lifetime Test → Hochbeschleunigter Lebensdauertest (von Produkten. Verschärfung des ALT durch Hinzunahme weiterer Beanspruchungsparameter in der Testphase)



Hamming-Distanz

→ Hamming Distance (auch Hamming-Abstand. Maß für die Übertragungssicherheit von digitalen Signalen. Sie gibt an, in wieviel Stellen sich zwei informationstragende Kodewörter unterscheiden. HD = 1 bedeutet, daß sich die Kodewörter nur in einer Stelle unterscheiden. In diesem Fall kann ein Übertragungsfehler weder erkannt noch korrigiert werden, da eine Verfälschung des Kodewortes immer zu einem neuen gültigen Kodewort führt. Wird hingegen ein Kode mit HD = 2 in einer Stelle gestört, führt dies stets zu einem ungültigen Kodewort, sodass dieser Fehler erkannt werden kann. Wird ein Kodewort mit HD = 3 bei der Übertragung in einer Stelle gestört, so wird dieses als ungültig erkannt und kann eindeutig dem richtigen Kodewort zugeordnet, also korrigiert werden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hamming-Code



Handbetrieb

→ Manual Mode (Betriebsart bei automatisierten Maschinen, die es zu Prüfzwecken erlaubt, alle verfügbaren Befehle manuell einzugeben)



Handbuch für Sicherheitsanwendungen

→ Manual for Security Applicatons

www.loeffelhardt.de/fileadmin/website/user_kralovth/zxhbsi01_06-03.pdf



Handhabungseinrichtungen

→ Handling Devices, Handling Equipment (sind programmgesteuerte Geräte, wie Industrieroboter, die dazu dienen, in industriellen Bereichen bestimmte Handhabungsfunktionen an Objekten, wie Positionieren, Verschieben, Weitergeben, Spannen, Entspannen u. v. a., zu realisieren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Handhabungseinrichtung



Handshake

→ wörtlich: Händeschütteln (Verfahren zur Synchronisation der Datenübertragung bei unregelmäßig anfallenden Daten. Der Sender signalisiert, wenn er neue Daten senden möchte und der Empfänger, wenn er für neue Daten aufnahmebereit ist. Je nachdem die Synchronisation über getrennte Leitungen oder mittels Steuerzeichen über die Datenleitungen realisiert wird, spricht man von Hardware- bzw. Software-Handshake)

http://de.mimi.hu/infotech/handshake.html



Haptik

→ Haptics (abgeleitet vom griechischen haptos = fühlbar bezeichnet Haptik das aktive sinnliche Erfühlen von Größe, Kontur, Oberflächenstruktur, Gewicht u.ä. Eigenschaften eines Objekts)



Haptik-Panel

→ Haptic Panel (Touchpanel mit haptischer Rückmeldung an den Bediener. Das heißt, ein Bedienpanel, das ausser Gehör und Auge auch den Tastsinn des Benutzers als Schnittstelle zum Menschen benutzt. Dadurch kann beispielweise dem Nutzer beim Berühren einer Bildschirmtaste der Eindruck vermittelt werden als hätte er einen mechanischen Tastschalter betätigt. Die taktilen Rückmeldungen können aber auch ein sanftes Vibrieren oder energisches Klopfen simulieren und dadurch den Nutzer auf bestimmte Prozesszustände aufmerksam machen)

www.saia-pcd.de Suche: haptic panel



Harmonisierungsdokument

→ Harmonization Document (im europäischen technischen Regelwerk gibt es neben den Europäischen Normen [EN], die gemäß den Regeln des CENELEC inhaltlich unverändert in die jeweiligen nationalen Normenwerke zu übernehmen sind, auch noch sogenannte Harmonisierungsdokumente [HD], bei deren Übernahme nationale Ergänzungen zulässig sind. Die auf demselben Harmonisierungsdokument basierenden Normen der europäischen Länder müssen daher inhaltlich nicht zwangsläufig identisch sein)

www.vde-verlag.de/buecher/vorwort/vor2618.pdf



HART

Highway Addressable Remote Transducer (weltweit meist eingesetzter Feldkommunikationsstandard in der Prozessindustrie. HART setzt dabei auf der Technologie für die Übertragung von Daten auf einer 4-20-mA-Stromschleife auf)

www.samson.de/pdf_de/l452de.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/HART

www.hartcomm.org



Harte Echtzeit

→ Hard Realtime (siehe Echtzeitanforderungen)



HAZOP

Hazard and Operability StudyPAAG-Verfahren (Managementwerkzeug zur systematischen Identifizierung von Gefahren und kritischen Lenkungspunkten in Anlagen)

www.omm-systems.de/?path=content&contentid=150

www.triplan.com/presse/HAZOP.pdf



HCF

HART Communication Foundation (Unabhängige gemeinnützige Gesellschaft, die sich weltweit für die Anwendung des HART-Protokolls engagiert. Sie existiert seit 1993, ist der Technologie-Eigner und die Normungskörperschaft für das HART-Protokoll)

www.hartcomm.org



HCI

Human Computer Interaktion → Mensch-Computer Interaktion (Teilgebiet der Informatik, das die benutzergerechte Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen zum Gegenstand hat)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch-Computer-Interaktion



HCS

hard clad silicon (HCS-Faserkabel sind Lichtwellenleiter, bei dem der Kern aus Quarzglas und der Mantel aus Kunststoff besteht. Vorteile dieser Technologie sind preisgünstige LWL-Umsetzer sowie eine einfache Vor-Ort-Konfektionierung)



HD

Hamming-Distanz



HD

Harmonization DocumentHarmonisierungsdokument



HDD

Hard Disk Drive → Festplattenlaufwerk (magnetisches Massenspeichermedium der Computertechnik, das binäre Daten auf einer rotierenden [je nach Einsatzbereich 5.000 U/min bis 15.000 U/min], ferromagnetischen Scheibe speichert und auf diese Daten wahlfreien, d. h. beliebigen Zugriff zulässt. Die zurzeit [2009] beherrschte Speicherkapazität liegt bei 2.000 Gigabyte auf einer 3,5-Zoll-Festplatte, wobei zu bemerken ist, dass sich das mögliche Speichervolumen bisher etwa alle fünf Jahre verzehnfacht hat. Schwachstellen sind die Geräuschentwicklung, die Schockempfindlichkeit und die Verlustwärmeentwicklung der Laufwerke. In Industrie PC und Embedded-Computeranwendungen kommen daher zunehmend SSD zur Anwendung)

http://de.wikipedia.org/wiki/Festplatte



HDLC

High-level Data Link Control (spezielles, bitorientiertes Steuerungsverfahren in der Datenübertragung)



HDSL

High Bit Rate DSL (Übertragungsverfahren, das über spezielle Modems an Kupferdoppeladerleitungen Übertragungsraten von 1,544 Mbps bzw. 2,084 Mbps in beiden Richtungen ermöglicht. Überbrückbare Entfernung: 3 km bis 4 km)



HEART

Human Error Assessment and Reduction Technique → Technik zur Bewertung und Reduzierung menschlicher Fehler (in Mensch-Maschine-Systemen. Der Nutzen solcher Analysen besteht hauptsächlich darin, ungünstige Bedingungen zu erkennen und Schwachstellen zu beseitigen)

en.wikipedia.org/wiki/Human_error_assessment_and_reduction_technique



Heuristik

→ Heuristics (abgeleitet aus dem Griechischen heuriskein = finden bezeichnet Heuristik gewissermaßen die Kunst des Findens. Grundsätzlich geht es dabei um Strategien, die beim Auffinden von Lösungen zu Problemen helfen sollen. Nach dem Informatikduden versteht man darunter Strategien, die auf Hypothesen und Vermutungen aufbauen und die mit höherer Wahrscheinlichkeit [jedoch ohne Garantie] das Auffinden einer Lösung beschleunigen sollen. Solche Strategien heißen Heuristiken. Faustregeln, bereits früher beobachtete Eigenschaften von Lösungen oder die Nachbildung des menschlichen Problemlösungsprozesses sind typische Heuristiken. Sie spielen eine Rolle beim Problemlösen. Wenn z. B. im Zuge eines Planungs- oder Entwurfsprozesses eine Entscheidung zu treffen ist, welcher Weg weiter verfolgt werden soll, ohne dass man in der Lage ist [weil zu aufwendig] alle möglichen Varianten durchzuprüfen)

http://fogs.uni-duisburg.de/fogs_forschung_gfs01.htm



Hexadezimalsystem

→ Hexadecimal Numbering System (Zahlensystem mit der Basis B = 16. Es existieren demzufolge die sechzehn Ziffern zi {0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, (10), (11), (12), (13), (14), (15)} oder mit Buchstabenbezeichnungen für die Elemente (10) bis (15) der Ziffernmenge, zi {0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F}. In der Produktsummendarstellung hat eine Hexadezimalzahl die Gestalt Z = zn16n +
zn-116n-1 + .. + zi16i + .. + z1161 + z0160.
Für den Wert Z zum Beispiel der Hexadezimalzahl 5A2FD folgt demnach Z = 5·164 + 10·163 + 2·162 + 15·161 + 13·160 )



HFC

HART Communication Foundation (Unabhängige Non-Profit-Gesellschaft, die sich weltweit für die Anwendung des HART-Protokolls engagiert. Sie existiert seit 1993, ist der Technologie-Eigner und die Normungskörperschaft für das HART-Protokoll)

www.hartcomm2.org



HFT

Hardware Fault Tolerance → Hardware-Fehlertoleranz (Fähigkeit einer Funktionseinheit eine geforderte Funktion bei Bestehen von Ausfällen weiter auszuführen. Nach DIN EN 61511 Parameter, der zusammen mit dem Anteil ungefährlicher Ausfälle [SFF] den SIL-Wert einer Sicherheitsfunktion bestimmt. Sicherheitsgerichtete Systeme ohne Redundanz, bei denen bei einem Ausfall die Sicherheitsfunktion nicht mehr gewährleistet ist, haben den Wert HFT = 0. Systeme mit einfacher Redundanz, bei denen mindestens zwei Fehler gleichzeitig auftreten müssen, um einen Verlust der Sicherheitsfunktion herbeizuführen, haben den Wert HFT = 1 und bei zweifacher Redundanz, d.h. wenn mindestens drei Fehler gleichzeitig auftreten müssen, um einen Sicherheitsverlust zu verursachen, haben den Wert HFT = 2)



HID

Human Interface Devices → Ein-/Ausgabegeräte (jegliches Gerät zur Interaktion zwischen Mensch und Computer, wie Tastatur, Maus, Joystick, Grafiktableau u. Ä.)

en.wikipedia.org/wiki/Human_interface_device



High Demand Mode / Continuous Mode

→ Betriebsart mit hoher Anforderungsrate bzw. kontinuierlicher Anforderung (an die Sicherheitsfunktion eines sicherheitsbezogenen Systems [SIS]. Die Betriebsart mit hoher Anforderungsrate liegt nach DIN EN 61508 vor, wenn die Anforderungsrate an das sicherheitsbezogene System mehr als einmal pro Jahr beträgt oder größer als die doppelte Frequenz der Wiederholungsprüfung ist. Siehe auch Sicherheits-Integritätslevel. Ein im kontinuierlichen Modus arbeitendes sicherheitsbezogenes System dagegen überwacht ein gefährdetes EUC ständig und hält es in seinem normalen sicheren Zustand)



HiL

Hardware-in-the-Loop (Testumgebung, in der Steuergeräte im Entwicklungsstadium im Echtzeitbetrieb an einer Modellierung ihrer späteren Einsatzumgebung getestet werden können. Damit ist eine frühe Analyse des entwickelten Geräts möglich, was die spätere Inbetriebnahme erleichtert)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hardware_in_the_Loop



Hilfsschütz

→ Contactor Relay / Control Relay (Hilfsschütze sind gleichstrom- oder wechselstrombetätigte elektromagnetische Schaltgeräte für Steuer- und Hilfsstromkreise, z. B. in Schützsteuerungen. Die Grundausführung ist vierpolig jedoch lassen sie sich auch durch aufschnappbare Schalterblöcke bis auf acht Pole erweitern. Der Bemessungsstrom für die Kontakte [Schließer / Öffner] beträgt bis zu 6 A. Nach IEC 60947-5-1 werden Hilfsschütze verschiedenen Gebrauchskategorien zugeordnet)

www.mercateo.com/kw/hilfssch(fc)tz/hilfsschuetz.html



Hiperface

High Performance Interface (universelle Schnittstelle für elektrische Antriebe. Sie ermöglicht über insgesamt acht Leitungen die bidirektionale Kommunikation zwischen einer Antriebsregelung und dem Motorfeedback-System. Standard-Schnittstelle für Motorfeedback-Systeme von Sick-Stegmann)

www.mysick.com/saqqara/view.aspx?id=IM0015190



Hiperlan

High Performance Radio Local Area Network (Europäische Norm für WLAN im 5-GHz-Band. Nach dieser Norm werden künftig Übertragungsraten bis 54 Mbit/s möglich sein)

http://de.wikipedia.org/wiki/hiperlan



HLL

High Level Language → Höhere Programmiersprache



HLS-Griff

High Leverage Self-Locking Griff (Spezialgriff zum Einsetzen und Ausheben von CompactPCI-Baugruppen oder VME64x-Baugruppen)



HMD

Head-Mounted Display → Am Kopf befestigte Anzeige / Helmdisplay / Datenhelm (VR-Gerät)



HMI

Human Machine Interface → Mensch-Maschine-Schnittstelle (Benutzerinterface, Gerätetechnik zum Bedienen und Beobachten von Prozessen)



Hoax

→ Jux, Scherz, Schabernack, Schwindel, Ente, Falschmeldung (Hoaxe sind E-Mails, die den Empfänger vor angeblichen Viren warnen, ihn ggfs. auffordern bestimmte Dateien auf seinem Computer zu löschen, da sie angeblich Viren enthalten und ihn dazu auffordern, diese Warnung an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter zu versenden. Ihre Schadwirkung besteht darin, dass sie Menschen verunsichern, Arbeitszeit binden, falls sie ernst genommen werden und das Internet durch nutzlosen Datenverkehr belasten)

http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax

http://de.wikipedia.org/wiki/Hoax



Hochregallager

→ High-bay Warehouse (raumeffektives Lagersystem mit einer Höhe von 12 m bis 50 m für Waren, Halbzeuge u. a. Güter. Lagerkapazität: einige tausend bis mehrere hunderttausend Palettenstellplätze. Zwischen jeweils zwei Regalreihen befindet sich eine Gasse, in der sich schienengebundene Regalbediengeräte bewegen, um Waren in die Regale ein- und auszulagern. Hochregallager werden i. d. Regel vollautomatisch von einem IT-System verwaltet und gesteuert. Einzulagernde Güter werden in der sogenannten Vorzone mit einer automatisch lesbaren Identifikation [Barcode oder Smart Label] versehen und ab hier bis zur Ausbuchung von einem Lagerverwaltungsrechner betreut)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochregallager



Hochverfügbarkeit

→ High Availability, HA (bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, bei Ausfall einer seiner Komponenten einen weitestgehend uneingeschränkten Betrieb zu gewährleisten. Zieht man zur Quantifizierung den prozentualen Wert der Verfügbarkeit heran, so gilt im Allgemeinen ein System mit einer Verfügbarkeit von > 99,999 % als hochverfügbar)

de.wikipedia.org/wiki/Hochverfügbarkeit



Hohlwellenmotoren

→ Hollow Shaft Motors (Elektrische Hohlwellenmotoren sind Antriebselemente, die aus einer Rotationsbewegung über eine Spindelmutter und Spindel eine Längsbewegung erzeugen. Die Spindelmutter ist dazu direkt mit der Hohlwelle des Motors verbunden, während die Spindelstange durch den Motor gezogen wird. Dabei rotiert die Spindel nicht sondern wird nur in linearer Richtung bewegt. Darüber hinaus gibt es auch Antriebsanordnungen, bei denen auf einer feststehenden Spindel ein oder mehrere Motoren verfahren werden. Typische Einsatzgebiete für Hohlwellenmotoren sind Applikationen bei denen Linearbewegungen mit höchsten Anforderungen an Verfahrgeschwindigkeiten, Kraftaufbau und Positioniergenauigkeit gestellt werden, wie beispielsweise beim Kunststoff-Spritzgießen, Pressen, Biegen oder Stanzen. Auch finden sie Anwendung in Positionierantrieben [Werkzeugschlitten, Ventile, Fensteröffner] und auch in Applikationen, bei denen flüssige oder gasförmige Stoffe durch die Welle gepumpt werden müssen. Hohlwellenmotoren sind mechatronische Funktionseinheiten, die aus einem leistungsstarken Servomotor mit Axiallagerung mit integriertem Multiturn-Absolutwertgeber bestehen. Gegenüber pneumatischen und hydraulischen linearen Antriebsmitteln haben elektrische Hohlwellenmotoren den Vorteil, dass sie ohne Hilfsaggregate auskommen)

www.amk-antriebe.de/produkte_antriebstechnik.asp



Horizontale Integration

→ Horizontal Integration (die horizontale Integration verbindet in einer Unternehmenspyramide die MES-Lösungen miteinander. Dadurch werden alle Informationen online verfügbar und Mehrfach-Dateneingaben sowie doppelte Datenhaltung vermieden)



Host

→ Wörtlich: Hausherr / Wirt / Gastgeber / Veranstalter (In Computersystemen, die über mehrere CPU und Bus Master verfügen, versteht man darunter diejenige Einheit, die über die Arbitration Unit und die Host-CPU verfügt oder die die Kontrolle über das Gesamtsystem besitzt. Im Zusammenhang mit dem Internet wird ein ständig verfügbarer Netzserver als Host bezeichnet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Host_(Informationstechnik)



Hot Swap

→ Heißes Wechseln (Wechseln von Rechnerkomponenten während des laufenden Betriebs. Es werden drei unterschiedliche Stufen unterschieden: Basic Hot Swap, Full Hot Swap und das High Avaibility Modell. Beim Basic Hot Swap, der einfachsten Form des "Heißen Wechselns" muss über die Tastatur des Computers die zu wechselnde Baugruppe zunächst deaktiviert bzw. die Rechnerkonfiguration angepasst werden. Hierfür sind in der Regel Computerspezialisten erforderlich. Beim Full Hot Swap dagegen übernimmt eine auf der zu ziehenden oder zu steckenden Komponente installierte Software die Aktivierung bzw. Deaktivierung. Über einen integrierten Schalter an der Frontseite der Steckeinheit wird dem Rechner der Beginn des Aushebe- oder das Ende des Einhebevorgangs signalisiert. Im Gegenzug zeigt eine LED an der Frontseite an, dass der Aushebevorgang gestartet werden kann bzw. die eingesetzte Baugruppe eingegliedert ist. Das High Availability Modell kommt in hochverfügbaren Computersystemen zur Anwendung. Hier erfolgt die Hot-Swap-Softwaresteuerung nicht durch jede einzelne Komponente, sondern zentral über einen separaten Hot Swap Controller [HSC]. Dadurch können ausgefallene Boards automatisch deaktiviert und Rechnerabstürze vermieden werden)



HPA

Hauptpotenzialausgleich → Main Equipotential Bonding (zukünftig Schutzpotenzialausgleich)



HPAS

Hauptpotenzialausgleichsschiene → Main Equipotential Bonding Bar (auch Haupterdungsschiene genannt)



HPC

Hutschienen-PC



HRA

Human Reliability Analysis → Personalzuverlässigkeitsanalyse / Analyse der menschlichen Zuverlässigkeit (Gegenstand der Untersuchungen ist der Einfluss fehlerhaften menschlichen Handelns auf die Zuverlässigkeit von Systemen. Siehe auch VDI 4006)

www.energyinst.org.uk/content/files/bn12.pdf

www.ida.liu.se/~eriho/WhatIsHRA_M.htm



HRL

Hochregallager



HRTS

Hard Real-Time System → (Echtzeitsystem, das harte Echtzeitanforderungen zu erfüllen in der Lage ist)



HSC

High Speed Cutting → Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (Bearbeitung mit hohen Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten bei NC-gesteuerten Werkzeugmaschinen)



HSC

Hot Swap Controller (siehe Hot Swap)

www.maxim-ic.com/appnotes.cfm/appnote_number/2736



HSE

High Speed Internet → Hochgeschwindigkeits-Ethernet (Industrial Ethernet-Lösung der Fieldbus Foundation)

www.fieldbus.org



HSLAN

High Speed LAN → Hochgeschwindigkeits-LAN (lokales Netz mit Übertragungsraten um die 100 Mbps und höher [Beispiele: FDDI, Fast Ethernet, Gigabit Ethernet, u. A.])



HSPA

High Speed Packet Access (Weiterentwicklung des UMTS, die höhere Datenübertragungsraten ermöglicht. Angestrebt werden im HSPA+ bis zu 28 Mbit/s im Downlink und 11 Mbit/s im Uplink)

www.tecchannel.de/netzwerk/wan/1758443/so_funktionieren_umts_und_hspa



HTML

Hyper Text Markup Language (Programmiersprache mit Hypertextmarken. Sprache in der die meisten Web-Seiten geschrieben sind. Sie beruht auf der SGML-Definition. Ausführliche Informationen hierzu siehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Markup_Language

http://art.ph-freiburg.de/HTML-Tutor/login-d.html

www.tizag.com/htmlT/index.php

www.w3.org/MarkUp



HTTP

Hyper Text Transfer Protocol → Hypertext-Übertragungsprotokoll (Datenübertragungsprotokoll für die Übertragung von HTML-Seiten und den daran gekoppelten Dateien aller Art. Es ist das Protokoll, auf dem das gesamte WWW beruht. Das heißt, es regelt das Zusammenspiel zwischen Web-Browser und Web-Server. Es wird bei jedem Mausklick auf einen Hyperlink aktiv und sorgt dafür, dass dem Browser die jeweils nächste gewünschte Information zur Verfügung gestellt wird)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Transfer_Protocol

www.w3c.org/Protocols



Hub

→ Wörtlich: Radnabe, Mittelpunkt, Knotenpunkt, Zentrum (hier: zentrales Verbindungsgerät in einem Netz mit sternförmiger Topologie, das ankommende Datenpakete [ähnlich wie eine Mehrfachsteckdose die Spannung] an alle angeschlossenen Endgeräte verteilt. Dabei werden einlaufende Signale regeneriert)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hub_(Netzwerk)



Hutschiene

→ DIN Rail / Top-Hat Rail (Tragschiene, Konstruktionselement nach DIN EN 50022 zur einfachen Montage [Aufstecken, Aufschnappen] von Modulen [Transmitter, Messverstärker, Meldebausteine, Relais, Kleinststeuerungen, PC, Netzteile u. a.]. Neben der eigentlichen mechanischen Trägerfunktion werden Tragschienen sehr häufig auch als PE-Sammelschiene benutzt)

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hutschienenprofil.svg

http://de.wikipedia.org/wiki/Tragschiene



Hutschienen-CNC

→ DIN-rail CNC (Kompaktes, für die Montage an der Hutschiene geeignetes CNC-Grundmodul mit Feldbus- und Antriebsschnittstellen)

www.cnc-club.de/technologie/eckelmann/index.htm

www.igas.de/html/cnc_steuerung.html



Hutschienen-PC

→ DIN-rail PC (kompakter, lüfterloser, für die Montage an der Hutschiene geeigneter Industrie-PC mit allen wichtigen PC-Schnittstellen)

www.gbm.de/embedded-pc/hutschiene/UNO-1150E-G20E

www.comp-mall.de/Pipal-2200D-125-9092.html

www.tragant.de/pdf/1069-4821b11be556f.pdf

www.beckhoff.de/cx



HV-IGBT

High Voltage IGBT



HVIC

High-Voltage Integrated Circuit → Monolythischer Hochspannungs-IC (für Spannungen über 500 V. Einsatzgebiete: Frequenzumrichter, Schaltnetzteile, Überspannungsschutzbausteine)

www.glyn.de/content.asp Wdid=684



HVPZT

High Voltage Plumbum-Zirkonat-Titanat → Hochvolt-Piezoaktor (Hochvolt-Piezoaktoren bestehen aus 0,5 bis 1 mm dicken Schichte und werden mit Spannungen bis zu 1000 Volt betrieben)

www.physikinstrumente.de/de/pdf_extra/2009_PI_Katalog_Grundlagen_der_Nanostelltechnik-Tutorial.pdf



Hybrid-Aktuator

→ Hybrid Actuator (linearer Stellmotor mit begrenzter Hubbewegung. Kompakte Lineareinheit, in der die rotative Bewegung eines Schrittmotors über ein integriertes Präzisions-Laufgewinde in eine lineare Bewegung umgesetzt wird. Die Ansteuerung erfolgt über eine Standard-Schrittmotoransteuerung. Geeignet für alle Anwendungen, wo kleine und präzise Stellbewegungen erforderlich sind, die hohe Kräfte bei minimalem Bauraum erfordern)

www.a-drive.de



Hybrid-Motorstarter

→ Hybrid Motor Starter (Ist eine mikroprozessorgesteuerte Kombination aus verschleißfreier Halbleitertechnologie und robuster Relaistechnik, die ein schonendes, die Relaiskontakte entlastendes Schalten ermöglicht. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer solcher Geräte um das zehnfache gegenüber rein elektromechanischen Standardlösungen)

www.phoenixcontact.de/produkte/54143_54157.htm

www.youtube.com/watch?v=APMYYUaH6ZY



Hybride Inbetriebnahme

→ Hybrid commissioning (die Zielstellung der hybriden Inbetriebnahme von Produktionsanlagen besteht darin, den Inbetriebnahmeaufwand durch das Vermeiden von Anlagenbeschädigungen und von Ausschussproduktion infolge möglicher Fehler in der Steuerungs- oder Produktionsanlage zu reduzieren. Dazu wird der realen Anlage über einen entsprechenden Signalkoppler ein Anlagen-Simulationmodell parallel geschaltet und im Lauf des Inbetriebnahmeprozesses die zunächst voll simulierte Anlage schrittweise durch die reale Anlage ersetzt)

www.aud24.net/PDF/ADK89031



Hydraulik

→ Hydraulics (Technische Branche, die sich mit der Anwendung flüssiger Medien [Hydrauliköle auf Mineralölbasis, pflanzliche Öle, Öl-in-Wasser-Emulsionen aber auch reines Wasser] zur Leistungs-, Energie-, Kraft-/Drehmoment- aber auch Signalübertragung befasst. Systemtechnisch steht die Hydraulik im Wettbewerb neben Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik und Pneumatik. Oft kommen diese Systeme aber auch kombiniert zum Einsatz, da sie sich in bestimmten Fällen sinnvoll ergänzen können. Beispielsweise kommt häufig für den energetischen Teil einer Anlage die Hydraulik zum Einsatz während die zugehörige Signalverarbeitung elektrisch ausgeführt wird [Elektrohydraulik])

www.minitruckclub-recklinghausen.de/varianten/sub13/grundlagen_der_hydraulik.html

www.vcb.de/VCB-ContentB/mechatronik/basiswissen/gdhl/gdhl01q01/files/script.pdf

www.fh-oow.de/fbi/we/al/mechatronik/hydraulik/skript/H-Grundlagen-2.pdf

http://lexikon.freenet.de/Hydraulik



Hydraulikmotoren

→ Hydraulic Motors (wandeln hydraulische Energie in mechanische Bewegungsenergie. Es gibt sie in vielen konstruktiven Ausführungsformen für lineare Bewegungen in Zylinderform und für rotatorische Bewegungen als Zahnradmotoren, Zahnringmotoren, Axialkolbenmotoren, Radialkolbenmotoren und Flügelzellenmotoren)

www.vm.tu-berlin.de/uploads/media/WZM_I_VL_06_-_Motoren__Getriebe_und_Kupplungen_01.pdf

www.breitenbach-hydraulik.de/pdf_download/pdf/Motorenprospekt_de_02-2011.pdf

www.directindustry.de/industrie-hersteller/hydraulikmotor-61004.html

www.duesterloh.de/doku/hydro/anleit/rm1_001.pdf



Hydraulische Antriebe

→ Hydraulic Drives (Die Antriebskomponenten in solchen Antrieben sind Hydraulikmotoren, die hydraulische Energie in mechanische Arbeit umwandeln. Die hydraulische Energie wird durch eine elektrisch oder mit Diesel angetriebene Pumpe bereitgestellt. Hydraulische Antriebe kommen überall dort zur Anwendung, wo ihre spezifischen Vorteile gegenüber anderen Antriebsarten überwiegen oder elektrische Antriebe aufgrund des erforderlichen Elektroanschlusses nicht möglich oder unrentabel sind. Sie stehen für Längs-, Dreh- und Schwenkbewegungen in großer Variantenvielfalt zur Verfügung. Siehe folgende Website)

www.directindustry.de/tab/hydraulischer-antrieb.html

http://lexikon.freenet.de/Hydraulik



Hyperlink

(per Maus-Click aktivierbare Verbindung zu einer anderen Webseite oder zu einem anderen Element in einem HTML-Dokument)



Hysteresebremsen

→ Hysteresis Brakes (sind ähnlich wie Hysteresekupplungen aufgebaut. Durch Veränderung der Polüberdeckung der beiden Ringmagnete lässt sich das Bremsmoment einstellen. Bei stromerregten Hysteresebremsen ist das Bremsmoment über den Erregerstrom einstellbar. Hysteresebremsen finden zur Zugeinstellung bei empfindlichen Wickelgütern, zur Drehmomentbegrenzung und auf Prüfständen zur Lastmomentsimulation Anwendung)

www.mobac.de



Hysteresekupplungen

→ Hysteresis Clutches / Hysteresis Couplings (zwischen den beiden als segmentweise permanenterregte Ringmagnete ausgebildeten Kupplungshälften befindet sich eine Scheibe aus hartmagnetischem Material [Hysteresescheibe]. Stehen sich gleiche Pole gegenüber, wirkt ein maximales Magnetfeld auf die Scheibe,das einen magnetischen Fluss in Umfangsrichtung innerhalb der Scheibe bewirkt. Das übertragbare Drehmoment ist in diesem Fall am größten. Stehen ungleiche Pole einander gegenüber, ist das Drehmoment am geringsten)

www.mobac.de



Hysteresemotoren

→ Hysteresis Motors (sind Einphasen-Synchronmotoren kleinster Leistung [einige Watt] für feinwerktechnische Antriebe und für sehr hohe Drehzahlen. Sie haben einen Ständer, der meist im Spaltpolprinzip mit ausgeprägten Polen ausgeführt ist und einen Läufer aus hartmagnetischem Material, der mit dem vom Ständer erzeugten Drehfeld synchron umläuft. Das Drehmoment wird aus den Hysteresekräften gebildet. Hysteresemotoren laufen problemlos an und zeigen innerhalb eines bestimmten Belastungsbereichs Synchronverhalten)

www.kappeln-eschmidt.de/seiten/abb-pdf/ge3_7.pdf