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K

Kabel

→ Cable (Mittel zur Übertragung von Elektroenergie und von Signalen. Es besteht aus einem oder mehreren elektrischen Leitern, die gegeneinander isoliert in einer gemeinsamen Schutzhülle, dem Kabelmantel, untergebracht sind. Spezielle Ausführungen und Bezeichnungen siehe folgende Websites)

www.nexans.de/Germany/2007/NEX_Instltg_19sep07.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Kabel

www.helektra.de



Kabelschirm

→ Cable Screen / Cable Shield (leitfähige Hülle eines Kabels oder einer Leitung zum Schutz einzelner Adern oder des gesamten Verseilverbands gegen elektromagnetische Beeinflussungen von außen. Kabelschirme bestehen entweder aus einem Geflecht aus blanken Kupferdrähten [Schirmgeflecht, Flechtdichte ≥80 %], aus Kupferdrähten mit Querleitwendeln, aus Kupferbändern oder aus leitfähigen Kunststoffschichten. Um die Schirmwirksamkeit zu gewährleisten, ist der Kabelschirm sachgemäß zu erden. Siehe folgende Websites)

http://emvtechnik.ch/Text/Erdung/10%20Tips%20zur%20Erdung%20von%20Kabelschirmen.pdf

www.agro.ch/global/images/Flyer/Agro_Montena_d.pdf

www.thw-gifhorn.de/files/Erdungen.im.THW.-.f.pdf

www.emvtechnik.ch/kabelschirme.htm



KABI

(CAD/CAE-Werkzeug, das die Projektierung von Kabelsträngen zur Fahrzeugverkabelung umfassend unterstützt. Produkt der Firma AUCOTEC)

www.aucotec.cn



Kalibrierung

→ Calibration (Tätigkeit zur Ermittlung des Zusammenhangs zwischen den ausgegebenen Werten eines Messgeräts oder einer Messeinrichtung oder den von einer Maßverkörperung oder von einem Referenzmaterial dargestellten Werten und den zugehörigen, durch Normale festgelegten Werten einer Messgröße unter vorgegebenen Bedingungen [nach: Internationales Wörterbuch der Metrologie]. Das Ergebnis einer Kalibrierung kann in einem Dokument festgehalten werden, das auch Kalibrierschein oder Kalibrierbericht genannt wird. Im Übrigen leitet sich das Wort "Kalibrieren" vom griechischen "Caliber" ab. Darunter verstand man im Altertum einen Holzklotz, der durch gerade gefertigte, noch weiche Tonrohre gezogen wurde, um diesen eine gleichmäßige innere Maßhaltigkeit zu geben)

www.dkd.eu



Kapazitive Wegaufnehmer

→ Capacitive Displacement Transducers (messen gemäß der Beziehung für die Kapazität eines Plattenkondensators C = ε0• εr• A/d kleine Lage- oder Wegänderungen über die Änderung der Plattenfläche A oder des Plattenabstandes d. Die wegproportionale Kapazitätsänderung wird über eine Brückenschaltung durch eine elektronische Auswerteschaltung erfasst und in ein Spanungssignal umgewandelt)

http://sensorlab.ims-chips.de/content/m6k8p1.htm



KAS

Kommision für Anlagensicherheit (Kommission beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.Wird gutachtlich in regelmäßigen Zeitabständen sowie aus besonderem Anlass tätig und zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung der Anlagensicherheit auf)

www.kas-bmu.de



Körper

(eines elektrischen Betriebsmittels) → Exposed-Conductive-Part (in der Elektrotechnik sind darunter berührbare elektrisch leitfähige Teile von Betriebsmitteln zu verstehen, die nicht aktive Teile sind, d. h. die bei normaler Funktion des Betriebsmittels keine Spannung führen, die aber im Fehlerfall, wenn z.B. die Basisisolierung versagt, unter Spannung geraten können)



Körperschluss

→ Fault to Frame / Frame Ground Fault (Fehlerhafte elektrische Verbindung zwischen einem aktiven, d.h. betriebsmäßig spannungsführenden Teil und einem berührbaren, leitfähigen, normalerweise nicht unter Spannung stehenden Teil [Körper] eines elektrischen Betriebsmittels infolge eines Isolationsfehlers oder über einen durch Verschmutzung verursachten Kriechweg)

http://joggysite.de/Seiten/Elektronik/Bilder/AS_Bild_2.png



Künstliche Intelligenz, KI

→ Artificial Intelligence (Teilgebiet der Computerwissenschaft, das sich u.A. damit befasst, Aspekte des menschlichen intellektuellen Leistungsvermögens zu modellieren und für die rechnergestützte Behandlung von Problemlösungsprozessen technisch nutzbar zu machen. Bisherige Anwendungsgebiete sind Data Mining, Wissenspräsentation, Expertensysteme, Spracherkennung, sichere kognitive Systeme, Fuzzy Logic, Künstliche Neuronale Netze, automatische Programmierung, Robotik, Agententechnologie. Im Übrigen existiert für den Begriff "Intelligenz" keine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition. Siehe intelligente Systeme)

http://de.wikipedia.org/wiki/Künstliche_Intelligenz

www.oegai.at

www.dfki.de



Künstliche Neuronale Netze

→ Artificial Neureal Networks (Künstliche Neuronale Netze oder auch kurz: Neuronale Netze sind Rechenmodelle für die Informationsverarbeitung in Anlehnung an die neuronale Struktur des menschlichen Gehirns. Lernfähigkeit und Parallelität der Informationsverarbeitung zählen dabei zu wichtigen Merkmalen. Sie bestehen aus einer Menge von Knoten, die über wichtbare Verbindungen miteinander verbunden sind. Sie entstanden in dem Bestreben, biologische Intelligenz zu verstehen, zu simulieren und für praktische Zwecke zu nutzen. Ihre Entstehungsgeschichte reicht in die 1940er-Jahre zurück. Heutige Anwendungsgebiete sind: Mustererkennung [Handschriftenerkennung, Spracherkennung, Bildinterpretationen im Rahmen von Qualitätskontrollen u. a. Anwendungen], Klassifizierung von Daten, Funktionsapproximation usw. Bezüglich der Anwendung Künstlicher Neuronaler Netze im industriellen Einsatz siehe Richtlinie VDI/VDE 3550 Blatt 1)

www.neuronales-netz.de/NeuronalesNetz.pdf

www.nucas.de



kB

Kilobyte (der SI-Vorsatz k [Kilo] ist als Vielfaches zur Basis 10 definiert. Demnach gilt 1 kB = 103 Bytes. Der Vorsatz k wird aber auch, insbesondere im Bereich der Informationstechnik als Vielfaches zur Basis 2 benutzt. In diesem Fall gilt 1 kB = 210 bzw. 1.024 Bytes)

www.cactus2000.de/de/unit/massbyt.shtml

www.ptb.de/cms/index.php?id=das-si



KDD

Knowledge Discovery in Databases → Wissensentdeckung in Datenbanken (KDD bezeichnet den Vorgang, in großen Datenbeständen verborgene, gewissermaßen mit bloßem Auge nicht erkennbare Beziehungsmuster [Auffälligkeiten, Regelmäßigkeiten] aufzuspüren, zu extrahieren und aufzubereiten, d. h. in eine für Interessenten verständliche, z. B. für dispositive Zwecke nutzbare Form zu bringen. Dies ist ein nicht-trivialer, auf Erkenntnissen aus den Bereichen Datenbanken, Statistik und maschinelles Lernen abgestützter rechentechnischer Prozess aus mehreren Schritten, der interaktiv und iterativ durchlaufen wird. Hierzu sind zahlreiche Software-Produkte auf dem Markt. Ein potenzieller Anwender muss sowohl über Kenntnisse bezüglich des betrachteten Anwendungsfelds als auch über die Datenanalyse verfügen. Am Ende des Prozesses erhält man das abgehobene Wissen in Form eines Modells bzw. Expertensystems, welches zur Beschreibung und Erklärung komplexer betrieblicher Phänomene oder Unterstützung betrieblicher Entscheidungen herangezogen werden kann)

www.c-o-k.de/cp_artikel.htm?artikel_id=137



Kennbuchstaben elektrische Betriebsmittel

→ Marking of Electrical Equipment (Kennzeichnung elektrischer Betriebsmittel nach DIN EN 61346-2 bzw. IEC 61346-2 siehe folgende Website. Die Kennzeichnung stellt die Beziehung zwischen dem Betriebsmittel in der Anlage und den verschiedenen Schaltungsunterlagen [Schaltplänen, Stücklisten, Stromlaufpläne, Anweisungen] her. Zur leichteren Wartung kann die Kennzeichnung auch ganz oder teilweise auf oder in der Nähe des Betriebsmittels angebracht sein)

www.schaltungsbuch.de/norm002.html



Keramische Antriebe

→ Piezo-ceramic Drives (Siehe Piezomotoren)



KGT

Kugelgewindetrieb



KI

künstliche Intelligenz → Artificial Intelligence



Klauenkupplung

→ Jaw Coupling / Dog Clutch / / Claw Coupling / Jaw Clutch / Dog Coupling (Klauenkupplungen sind spielfreie elastische Verbindungselemente, die aufgrund ihrer Elastizität Drehmomentspitzen abfangen. Das heißt, sie verfügen über eine sehr gute Stoß- und Schwingungsdämpfung)

www.directindustry.de/industrie-hersteller/klauenkupplung-80790.html



KNN

Künstliche Neuronale Netze



Knoten

→ Node / Network Node (Verzweigungspunkt in einem Netz)



Knowbots

(siehe Bots)



Knowledge-Management-System

→ Wissensmanagementsystem



KNX

Konnex → Feldbus zur Gebäudeautomation (weltweit anerkannter offener internationaler Standard für die Vernetzung von Haus- und Gebäudetechnik, der die Anforderungen nach EN 50090, EN 13321-1 und ISO/IEC 14543-3 erfüllt)

www.datenschutz-praxis.de/lexikon/k/knx.html

www.knx.org



KNX Association

(Gewinnorientierte Gesellschaft nach belgischem Recht. Eigentümer des weltweit einzigen offenen Standards für Haus und Gebäudesystemtechnik KNX. Die Mitglieder sind Hersteller aus allen Anwendungsbereichen der Gebäudeautomatisierung)

www.knx.org



Koaxialkabel

→ Coaxial Cable / Coax (Kabel mit einem oder mehreren koaxialen Leiterpaaren. Ein koaxiales Leiterpaar besteht aus einem hohlen Außenleiter mit einem gleichachsigen Innenleiter. Innenleiter und Außenleiter sind durch einen homogenen Werkstoff oder einer Kombination von festen Stützkörpern und einem Gas [Luft, Stickstoff] voneinander isoliert. Koaxialkabel werden in der Nachrichten- und Informationstechnik [Kabelfernsehen, Ethernet-Anwendungen] zur Übertragung hochfrequenter Signale benutzt. Sie bieten den Vorteil einer hohen Störsicherheit gegenüber von außen einwirkenden elektrischen Feldern. Vom Verwendungszweck abgeleitete synonyme Bezeichnungen sind: koaxiale Trägerfrequenzkabel, koaxiale Hochfrequenzkabel oder HF-Koaxialkabel. Wichtige Parameter von Koaxialkabeln sind Transferimpedanz, Bandbreite, Dämpfung und Rückflussdämpfung)

www.radartutorial.eu/03.linetheory/tl08.de.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Koaxialkabel

www.at-mix.de/koaxialkabel.htm



Kobots

kooperative Roboter → Cooperative Robots (aus Sicherheitsgründen dürfen sich bisher Menschen im Arbeitsraum von Industrierobotern während des Automatikbetriebs nicht aufhalten und auch nicht im direkten Kontakt mit ihnen arbeiten. Kobots, allgemein auch unter dem Begriff Intelligente Assistenzsysteme bekannt, überwinden diese Kluft. Sie repräsentieren eine neue Klasse von intelligenten kraftverstärkenden Manipulatoren, die eine echte Interaktion mit dem Menschen zulassen. Damit ist es möglich, Leistung, Genauigkeit und Flexibilität von konventionellen Robotern mit der Geschicklichkeit, Intelligenz und Erfahrung eines menschlichen Bedieners zu verbinden und dabei gleichzeitig den Bediener vor einseitigen Belastungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen. Das heißt, Kobots sind ein neues Werkzeug für die wirtschaftliche, effiziente und ergonomische Bewältigung von Handhabungsprozessen. Ihre Programmierung erfolgt in der Regel per Teaching, d. h. durch Vorführen)

www.ipk.fraunhofer.de Suche: Kobots



Kode, Kodierung

→ Code / Coding / Encoding (im Zug der Informationsverarbeitung besteht häufig die Aufgabe, Informationen aus einer Darstellungsform in eine andere zu überführen. Die Umwandlung wird als Kodierung bezeichnet und die Vorschrift, nach der die Zuordnung aus einem Zeichenvorrat in einen anderen Zeichenvorrat erfolgt, heißt Kode. Nach der Eindeutigkeit der Zeichenabbildung wird zwischen reflektierender Kodierung [eineindeutige Abbildung] und nicht reflektierender Kodierung [eindeutige Abbildung] unterschieden. Die Mehrzahl der Kodes sind eineindeutig abbildende reflektierende
Kodes. Grundsätzlich ist dabei wiederum zwischen redundanten und nicht redundanten Kodes zu unterscheiden. Bei nicht redundanten Kodes wird der verfügbare Zeichenvorrat des Darstellungsbereichs voll ausgeschöpft, d. h. jedes Kodewort ist mit einer Bedeutung belegt. Bei redundanten Kodes gibt es innerhalb des verfügbaren Zeichenvorrats auch Kodewörter, die unbenutzt sind. Dieser Sachverhalt hat Bedeutung bei der Datenübertragung für die Erkennung und ggf. die Korrektur von Datenübertragungsfehlern. Beispiele für Kodes siehe folgede Websites)

www.fachlexika.de/technik/mechatronik/code.html

www.netzmafia.de/skripten/modem/codes.html



Koexistenz von Funksystemen

in der Automatisierungstechnik → Coexistence of wireless Systems in Automation Technology (in der Automatisierungstechnik sind Funktechnologien für die Übertragung automationsrelevanter Daten und Informationen von Vorteil, wenn mobile Teilnehmer in ein Netz einzubinden sind bzw. eine Kabelverbindung problematisch, nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist. Um einen verlässlichen Betrieb zu gewährleisten, müssen entsprechende funktechnische Produkte einerseits den jeweiligen Vor-Ort-Beanspruchungen gewachsen sein, um die benötigte Zuverlässigkeit zu erreichen und sie dürfen sich andererseits beim Vorhandensein mehrerer oder auch sehr vieler Systeme gegenseitig nicht störend beeinflussen, d. h. ein zuverlässiger Parallelbetrieb von Funksystemen muss möglich sein. Dies erfordert ein entsprechendes Koexistenzmanagement. Hierfür wesentliche Aspekte werden in der nachfolgend zitierten ZVEI-Broschüre sowie in der VDI/VDE-Richtlinie 2185 erläutert)

www.zvei.org/index.php?id=303 > Download ZVEI-Broschüre



Kombi-SPS

(SPS mit Bedien- und Visualisierungseinheit in einem Gerät kombiniert)



Kommunikation

→ Communication (ist nach Meyers Lexikon der Prozess der Mitteilung und des wechselseitigen Austauschs von Gedanken, Meinungen, Wissen, Erfahrungen und Gefühlen sowie der Übertragung von Nachrichten und Informationen neben der Sprache durch Zeichen aller Art. Eine rational basierte Kommunikation ist dann möglich, wenn es einen Sender gibt, der einem oder mehreren potenziellen Empfängern eine Nachricht übermitteln möchte, zu diesen Empfängern ein Übertragungskanal existiert, empfangsseitig Empfangsbereitschaft besteht und beidseitig kompatible Kodierungs- und Dekodierungsmechanismen vorhanden sind, um Missverständnisse auszuschließen. Darüber hinaus ist für eine effektive Abwicklung eines Kommunikationsprozesses eine gewisse Kommunikationskultur erforderlich, die wenigstens darin besteht, dass die eine Seite zuhört, wenn die andere Seite spricht. Die Kommunikation, d. h. der Informations- und Datenaustausch zwischen technischen Geräten erfolgt daher stets nach einem strengen Protokoll, in der Regel über ein applikationsspezifisches Bussystem)



Kommunikationssicherheit

→ Communication Security (Sicherheit von Daten und Informationen während ihrer leitungs- oder funkgestützten Übertragung insbesondere gegen Abhören und Verfälschung)



Kommutierungsdrosseln

→ Commutation Chokes / Communication Reactors (Kommutierungsdrosseln werden in der netzseitigen Zuleitung von Stromrichterantrieben eingesetzt. Sie begrenzen die Stromanstiegsgeschwindigkeit in den Ventilen in der Kommutierungsphase sowie den netzseitigen Spannungseinbruch bei Kommutierung des Stromrichters und dadurch bedingte Netzrückwirkungen)

www.ilea.uni-stuttgart.de/dateien/le2/ueb/Le2_Uebungen_Umdruck_3.pdf

www.sba.info/www_sba/drosselnundinduktivitaeten_32_31_0_f.htm



Kompaktantriebe

→ Compakt Drives (Als Kompaktantriebe werden einerseits konstruktiv kompakt gestaltete Antriebseinheiten, z.B. Motor-Getriebe-Kombinationen, vornehmlich aber umrichtergespeiste Drehstrom-Antriebskomponenten [bis etwa 22 kW] bezeichnet, bei denen der Umrichter in den Drehstrommotor integriert bzw. an diesen angebaut ist, d.h. mit dem Motor eine kompakte konstruktive Einheit bildet. Das Einbauvolumen beispielsweise eines Standardasynchronmotors der entsprechenden Baugröße wird dabei nicht oder nur unwesentlich überschritten. Der Platzbedarf für den Umrichter im Schaltschrank entfällt, auch sind keine Kabel zwischen Umrichter und Motor erforderlich, sodass keine diesbezüglichen Besonderheiten zur Einhaltung von EMV-Anforderungen [Vermeidung der Abstrahlung höherfrequenter Störfelder] zu beachten sind. Die Bedienung und Ansteuerung ist über verschiedene Standardschnittstellen möglich)

www.vem.fi/userData/vem/downloads/vem-motors-gmbh/tuoteluettelot/m21r_t.pdf

http://vem-gruppe.com/mediadb/pdf/Pr-Hb-VCM_M21T_07_2009.pdf

www.msf-technik.de/Kompaktantriebe.91.0.html



Kompaktsteuerungen

→ Compact Controls / Compact Controllers (Konstruktiv gedrängt, d.h. kompakt in einem Gehäuse untergebrachte, microcontrollerbasierte Kleinsteuerungen, mit integriertem MMI-Bedienfeld [Tastatur und Anzeigeeinheit], oft auch auch mit Busschnittstellen für die Vernetzung mit anderen Geräten oder zur Fernsteuerung und Fernüberwachung. In der industriellen Steuerungstechnik haben sie ihren Platz zwischen Multifunktionsrelais und modularen SPS-Systemen. Die Programmierung und Programmerprobung erfolgen direkt am Gerät oder mittels entsprechender Dienstsoftware an einem PC. Montage auf Hutschiene, Schrank- oder Panel-Einbau)

www.schmachtl.at/produkte/automation/steuerungstechnik/kompaktsteuerungen

www.de-online.info/archiv/2002/22/index.php?Page=a_de-schw01.html

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=31



Kompatibilität

→ Compatibility (Kompatibilität oder Verträglichkeit charakterisiert in der Technik die Beschaffenheit des Beziehungsgefüges zwischen zwei, mehreren oder auch sehr vielen materiellen oder virtuellen Objekten. Sie besteht, wenn das definierte funktionelle oder nichtfunktionelle Zusammen- oder Nebeneinanderwirken untereinander problemlos möglich ist oder die Austauschbarkeit bzw. Passfähigkeit dieser Komponenten/Systeme zu anderen Objekten beispielsweise einer früheren Version [Abwärtskompatibilität] oder einer Nachfogegeneration [Aufwärtskompatibilität] gegeben ist. In manchen Fällen, vgl. z.B. Umweltverträglichkeit oder elektromagnetische Verträglichkeit, ist der Verträglichkeitsbegriff davon abweichend als Produkteigenschaft definiert und bringt da zum Ausdruck, dass ein Betrachtungsobjekt [Gerät, Maschine, Anlage] so beschaffen ist, dass es mit seiner Umwelt oder mit anderen darin befindlichen Objekten störungsfrei harmoniert)

de.wikipedia.org/wiki/Kompatibilität_(Technik)



Komplexe Dynamische Systeme

→ Complex Dynamic Systems (Ein System ist eine von seiner Umwelt unterscheidbare, jedoch mit ihr in Beziehung stehende Gesamtheit von Elementen, die im Sinne eines zusammenhängenden Ganzen betrachtet werden. Die Elemente sind untereinander gekoppelt und wirken aufeinander ein. Die Vielfalt der Elemente sowie die der zwischen ihnen bestehenden Aktionsdynamik begründen die Komplexität eines Systems. Davon ausgehend bezeichnet man nach Rüegg-Sturm ein System dann als komplex wenn
• zwischen den Elementen des Systems untereinander vielfältige, nicht ohne weiteres überschaubare Beziehungen und Wechselwirkungen bestehen,
• sich diese Beziehungen und Interaktionen aufgrund eines gewissen Eigenverhaltens der Systemelemente und verschiedener Rückkopplungen in ständiger, nur begrenzt vorhersehbarer Entwicklung befinden und
• wenn aus diesen Beziehungen und Interaktionen, d.h. aus dem Systemverhalten, Ergebnisse resultieren, die sich nicht auf Eigenschaften oder das Verhalten einzelner Elemente zurückführen lassen, sondern sich aus dem Zusammenspiel der Verhaltensweisen der Systemelemente ergeben und vor allem von der Interaktionsdynamik, d.h. von bestimmten, historisch gewachsenen Mustern der laufenden Interaktionen abhängen.
Komplexe dyamische Syteme sind deshalb stets dynamische Systeme, da sie einem ständigen Wandel unterliegen. Beispiele hierfür sind großtechnische Anlagen und Unternehmen)

http://wirtschaft.fh-duesseldorf.de/fileadmin/personen/professoren/diedrich/Downloads/St._Gallener_Managementmodell.pdf

www.integrative-wissenschaft.de/Archiv/dokumente/Mainzer-14_10_04.pdf

www.compass-bc.de/docs/Mai_08_systemisches%20Coaching_1.pdf

www.acin.tuwien.ac.at/forschung/cds



Komponente

→ Component (eigenständige Einheit eines größeren Ganzen, z. B. Systemelement als Bestandteil eines Systems, Einzelteil einer Baugruppe, Teil einer Software, Modellelement in der UML, Koordinate eines Vektors o.Ä.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Komponente



Komponentenbasierte Automatisierung

→ Component-based Automation [CBA] (modulares Automatisierungskonzept bei TIA für Anwendungen mit verteilter Intelligenz. Es basiert auf dem Standard Profinet der Profibus Nutzerorganisation PNO und unterstützt die konsequente Modularisierung durch die Komponententechnologie im Maschinen- und Anlagenbau. Ein neues Engineering Tool ermöglicht das anlagenweite grafische Zusammenführen verteilter Anwendungen. Das aufwendige Ausprogrammieren von Kommunikationsbeziehungen zwischen intelligenten Geräten wird durch grafisches Projektieren ersetzt. Bei Engineering und Inbetriebnahme sind dadurch außergewöhnliche Produktivitätssteigerungen zu erzielen. Das Konzept spielt zurzeit praktisch allerdings kaum eine Rolle)

www.servotechnik.de/fachwissen/trends/f_beitr_00_14.htm



Komponentenbasierte Software-Entwicklung

→ Component-based Software Design (Entwicklung von Anwendungen durch Kombination und Integration vorgefertigter, wiederverwendbarer Halbfabrikate, die unabhängig von verschiedenen Entwicklern in unterschiedlichen Sprachen entwickelt wurden)

www.siegfried-seibert.de/Wissensspeicher/PMGlossar



Kondensatormotoren

→ Capacitor Motors (sind Einphasen-Asynchronmotoren, deren Hilfsphase über einen Kondensator [Betriebskondensator, Permanent-Kondensator] an das Netz angeschlossen ist)

www.elosal.de/ratgeber/trschaltung/index.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor

www.antrimon.ch/pdf/dematek/c1.pdf



Konformität

→ Übereinstimmung / Erfüllung festgelegter Forderungen



Konformitätsbewertung

→ Conformity Assessment (Beurteilung auf Grund einer Konformitätsprüfung, inwieweit ein Produkt, ein Prozess oder eine Dienstleistung spezifizierten Anforderungen entspricht [IEV 151-16-14]. Flussdiagramme, die den Konformitätsbewertungsablauf für alle EG-Richtlinien beschreiben, finden sich im „Leitfaden für die Umsetzung der nach dem neuen Konzept und dem Gesamtkonzept verfassten Richtlinien" auf der folgenden Website)

http://ec.europa.eu/enterprise/policies/single-market-goods/files/blue-guide/guidepublic_de.pdf



Konformitätserklärung

→ Declaration of Conformity (Feststellung aufgrund einer Konformitätsprüfung, dass ein Objekt [Produkt, Verfahren oder eine Dienstleistung] die in geltenden Vorschriften und Normen definierten Angaben erfüllt. Bezüglich der Übereinstimmung mit europäischen Vorschriften und Normen siehe EG-Konformitätserklärung)



Konformitätsprüfung

→ Conformity Test / Compliance Test (Überprüfung, inwieweit ein Objekt [Produkt, Prozess oder eine Dienstleistung] die in geltenden Vorschriften und Normen definierten Angaben erfüllt. Die Prüfung erfolgt entweder durch den Hersteller selbst oder unter Hinzuziehung einer neutralen Konformitätsbewertungsstelle)



Konformitätsvermutung

→ Assumption of Conformity (bei Konformität, d. h. bei Übereinstimmung eines Produkts mit dafür relevanten nationalen Normen, soweit es sich um eine Umsetzung harmonisierter Normen handelt, wird vermutet, d. h. kann davon ausgegangen werden, dass es die entsprechenden wesentlichen Anforderungen erfüllt)



Kontaktmatten

→ Contact Mats (siehe Schaltmatten)



Kontaktplan

→ Ladder Diagram LAD (grafisch orientierte Programmiersprache nach IEC 61131-3 bzw. DIN EN 61131-3 für die Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen.)

www.3s-software.com/index.shtml?de_CoDeSysKontaktplan_d



KONTENDA

Kontaktlose Energie- und Datenübertragung für innovative Anwendungen → Contactless Transmission of Power and Information for innovative Applications (Kern des Übertragungssystems ist eine transformatorische Magnetanordnung. Abweichend vom klassischen Transformator gibt es jedoch keinen geschlossenen Eisenkreis, vielmehr sind die Primär- und die Sekundärspule durch einen Luftspalt getrennt, der mehrere Dezimeter groß sein kann. Da die Energieübertragung im Mittelfrequenzbereich erfolgt, verfügt das Gesamtsystem auf der Seite der Energieeinspeisung und auf der Verbraucherseite über entsprechende leistungselektronische Baugruppen. Die übertragbare elektrische Leistung liegt zwischen einigen Milliwatt und mehreren Kilowatt. Bei zielgerichteter elektrischer und magnetischer Auslegung wird selbst bei großen Luftspalten ein sehr guter Wirkungsgrad erreicht. Durch diese Eigenschaften ergeben sich breite Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie im industriellen Bereich, vor allem im Maschinenbau [rotierende Wellen], in der Produktions- und Transporttechnik [Batterieladung von Elektrofahrzeugen] und in der Verfahrenstechnik)

Www.kontenda.de



Kontinuierliche Prozesse

→ Continuous Processes (physikalische Vorgänge, chemische Reaktionen oder technologische Abläufe, deren Zustandsgrößen zeitlich kontinuierlich veränderliche Größen darstellen. Das heißt, Energie- und/oder Stoffströme werden dauernd oder über längere Zeiträume ununterbrochen zugeführt, verarbeitet, transportiert, gespeichert, verteilt und/oder genutzt und, speziell bei Produktionsprozessen, wird das Endprodukt kontinuierlich bereitgestellt. Solche Prozesse sind charakteristisch für die Elektroenergieerzeugung, -umwandlung und -verteilung sowie für die Gewinnung, Verarbeitung und Verteilung von Fließ- und Schüttgütern beliebiger Konsistenz. Typisch für Strecken, in denen kontinuierliche Prozesse ablaufen, ist, dass die installierten technischen Einrichtungen durch eine im Wesentlichen gleichbleibende Zuordnung technologisch fest miteinander verkettet sind und dass Anfahr- und Abfahrvorgänge sowie Prozessregimeänderungen nur relativ selten vorkommen. Beispiele hierfür sind Wärmekraftwerke, Energieversorgungssysteme, Raffinerien, Stranggussanlagen und Kontistraßen in Walzwerken. Wesentliche Aufgaben und Steuerungsziele bei der Führung kontinuierlicher Prozesse sind:



Konusläufer-Bremsmotoren

→ Conical Rotor Brake Motors (sind Drehstrom-Asynchronmotoren kleinerer Leistung mit kegelförmigem Läufer. Wird der Motor eingeschaltet, so tritt infolge der kegelförmigen Ausbildung von Ständer und Läufer ein axialer magnetischer Zug auf, der den Läufer entgegen einer Federkraft in axialer Richtung verschiebt. Dadurch wird eine mit der Motorwelle verbundene Reibscheiben-Federdruckbremse gelöst, sodass sich der Motor ungehindert drehen kann. Nach dem Abschalten oder bei Netzspannungsausfall kehrt der Läufer in die Ausgangslage zurück, die Federdruckbremse fällt ein, bremst den Läufer ab und hält ihn fest. Einsatzgebiete sind vorzugsweise Hebezeuge, Kranfahrwerke und Katzantriebe. Verschiebeläufer-Bremsmotoren gibt es auch in polumschaltbarer Ausführung)

http://www.demagcranes.ch Suche: Konusläufer



Konusläufermotoren

→ Conical Rotor Motors (siehe Konusläufer-Bremsmotoren)



Koordinatenmessmaschine

→ Coordinate Measuring Machine (eine Koordinatenmessmaschine [auch Koordinatenmessgerät] ist eine Einrichtung zur Bestimmung der geometrischen Abmessungen von räumlichen Objekten mittels eines entlang der Objektoberfläche hand- oder CNC-geführten Tastkopfs. Jeder Punkt im Messvolumen wird dabei mit seinen kartesischen Koordinaten X, Y, Z ermittelt. Je nach Messbereich, erforderlicher Genauigkeit und Einsatzgebiet gibt es Koordinatenmessmaschinen in Portal-, Ausleger-, Brücken- oder Horizontalbauart)

www.michaelneuhaus.de/cmm/koordinatenmesstechnik.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenmeßmaschine

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/791340



KOP

Kontaktplan



Kopplungsmechanismen

→ Coupling Mechanisms (im Bereich der EMV: physikalische Mechanismen, über die elektromagnetische Störgrößen, ausgehend von Störquellen auf Störsenken einwirken und über die auf der Grundlage elektromagnetischer Vorgänge Störenergie von der Quelle zur Senke übertragen wird. Dabei können Störgrößen ausgehend von Störquellen leitungsgebunden oder feldgebunden zu Störsenken gelangen. Im ersten Fall spricht man von galvanischer Kopplung und im zweiten Fall, je nachdem, ob Nahfeld- oder Fernfeldbedingungen vorherrschen [das ist von der Frequenz der Störstrahlung und der Entfernung zwischen Quelle und Senke abhängig], von kapazitiver Kopplung, wenn das elektrische Feld überwiegt, von induktiver Kopplung, wenn das magnetische Feld überwiegt, bzw. von Strahlungskopplung wenn sich die Störsenke im Fernfeld der Störquelle befindet. Zwischen elektrischem Feld E und magnetischem Feld H besteht im letzten Fall die feste Beziehung E/H = 377 Ω. Daneben gibt es bei elektrisch langen Leitungen [Leitungslänge l > λ/10; Abstand zwischen den koppelnden Leitungen a < λ/10 mit λ = Wellenlänge der beteiligten elektrischen Größen] die sogenannte Wellenleiterkopplung, wobei es sich um eine gleichzeitig vorliegende elektrische und magnetische Beeinflussung von zwei oder mehreren Leitungen handelt)

www.rooijen.de/studium/emv/emv.htm



Kosten-Nutzen-Analyse

→ Cost-Benefit Analysis (systematische Untersuchung, inwieweit das Ergebnis [Nutzen] einer geplanten oder realisierten Maßnahme, deren Aufwand [Kosten] rechtfertigt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten-Nutzen-Analyse



KPI

Key Performance Indicator → Schlüsselkennzahl (z. B. die Gesamtanlageneffektivität anhand der der Erfüllungsgrad hinsichtlich kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb eines Unternehmens beurteilt werden kann)



Kraftsensoren

→ Force Sensors

http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftsensor

www.althen.de



Kugelgewindetrieb

→ Ball Screw / Ball Screw drive (Kugelgewindetriebe, auch Kugelumlaufspindeln genannt, sind Wälzschraubtriebe mit Kugeln als Wälzkörper. Sie dienen der Umsetzung von Drehbewegungen in Längsbewegungen und umgekehrt. Siehe DIN ISO 3408-1. Haupteinsatzgebiet sind Werkzeugmaschinen auf denen Werkstück- oder Werkzeugträger linear positioniert werden müssen. Das zu bewegende Teil ist dabei an der Spindelmutter befestigt und über Linearführungen gelagert)

www.hiwin.de/DownloadCenter/files/BS-05-0-D-1011-K.pdf

www.boie.de/ftp/pub/BoschRexroth/Kugelgewindetriebe.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Kugelgewindetrieb



Kugelumlaufspindel

(Synonym für Kugelgewindetrieb)



Kupplungen

→ Clutches (dienen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik zur festen oder steuerbaren Verbindung zweier Wellen oder einer Welle mit einem auf ihr drehbeweglich gelagerten Maschinenteil, das zu- und abgeschaltet werden soll. Daneben realisieren sie Sicherheitsfunktionen und dienen der Ausblendung bzw. Dämpfung störender mechanischer Einflussgrößen. Die VDI-Richtlinie 2240 gibt eine systematische Übersicht über die Vielzahl der verfügbaren Kupplungsarten [siehe erste Website]. Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen nichtschaltbaren Kupplungen, die längs-, quer- und winkelnachgiebig zum Ausgleich von Wellenverlagerungen oder drehelastisch zur Schwingungsdämpfung dienen, und schaltbaren Kupplungen, die fremdbetätigt [Schaltkupplungen], drehzahlbetätigt [Fliehkraftkupplungen], momentbetätigt [Sicherheitskupplungen] oder richtungsbetätigt [Freilaufkupplungen] arbeiten. Schalt- und steuerbare Kupplungen werden auf vielfältige Weise zur Lösung von Antriebsproblemen herangezogen, und zwar

Bei allen Kupplungen ist das Abtriebsmoment gleich dem Antriebsmoment M. Aufgrund dessen ergibt sich für zeitweilig oder betriebsmäßig mit Schlupf arbeitende Kupplungen folgende Leistungsbilanz:
P1 = MΩ1 = P2 + PV [zugeführte mechanische Leistung],
P2 = MΩ2= P1(1 - s) [abgeführte mechanische Leistung],
PV = P1s [Verlustleistung].
Darin ist s = (Ω1 - Ω2)/ Ω1 der Schlupf zwischen den beiden Kupplungshälften, die mit den Winkelgeschwindigkeiten Ω1 bzw. Ω2 rotieren. Die Verlustleistung PV wird in der Kupplung in Wärme umgesetzt. Längeres Arbeiten bei größeren Schlupfwerten ist daher unwirtschaftlich und führt zu einer starken thermischen Beanspruchung der Kupplung. Eine Drehzahlverstellung mit Schlupfkupplungen ist aus diesem Grund nur dann durchführbar, wenn das Widerstandsmoment des angetriebenen Aggregats mit der Drehzahl stark abfällt [Lüfter, Pumpen, Verdichter] oder wenn es sich nur um kurzzeitige Drehzahlabsenkungen handelt. Bei Schalt- und Anlaufkupplungen dürfen deshalb die zulässigen Werte der Schalthäufigkeit und der Einschaltdauer nicht überschritten werden)

www.kupplungen.de

www.ortlinghaus.de

www.ruland.com

www.mobac.de

www.mayr.de



Kurvenscheibe

→ Cam / Cam Disk / Mechanical Cam (mechanisches Element zur Steuerung von ungleichförmigen zyklischen Bewegungsabläufen. Die Kurvenscheibe besteht aus einer metallischen Scheibe mit ungleichförmigem Radius, deren Rand, während die Scheibe gleichförmig rotiert, mittels eines federbelasteten Hebels abgegriffen und dessen Bewegung zur Steuerung anderer technischer Bewegungsabläufe verwendet wird. Grundlagen, Berechnung, Konstruktion entsprechender Kurvengetriebe siehe VDI 2142 und VDI 2143. Lösungen mit Kurvenscheiben sind unflexibel bzw. erfordern hohe Umrüstzeiten. Mechanische Kurvenscheiben werden daher im modernen Maschinenbau zunehmend durch die elektronische Kurvenscheibe ersetzt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurvenscheibe

www.sew-eurodrive.de/produkt/A94.htm



Kurzschlussläufermotoren

→ Squirrel Cage Motors (auch Käfigläufermotoren, sind die wegen ihrer Einfachheit, Robustheit und Kosteneffizienz industriell am häufigsten, mit Nennleistungen bis in den Megawatt-Bereich, eingesetzten Motoren. Im Blechpaket des Läufers ist eine in sich geschlossene käfigförmige Wicklung untergebracht. Sie besteht aus in Nuten untergebrachten Stäben, die an den beiden Stirnseiten durch Ringe kurzgeschlossen sind. Hinsichtlich der Anzahl der Kurzschlusskäfige sind im Wesentlichen Einfach- und Doppelkäfigläufer und hinsichtlich der Stabquerschnittsformen Rundstabläufer sowie Hochstabläufer mit rechteckigen oder keilförmigen Querschnittsprofilen zu unterscheiden. Die Kurzschlusskäfige bestehen bei normalen Maschinen aus Aluminium-Druckguss, bei Energiesparmotoren aus Kupfer)

www.directindustry.de > Suche: Käfigläufermotoren

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzschlussläufer



KUSA-Schaltung

Kurzschlussläufer-Sanftanlauf-Schaltung → Stator-resistance Starting Circuit (Schaltung für Drehstrom-Asynchronmotoren kleiner Leistung [bis etwa 5 kW] zum Anlassen mit vermindertem Anzugsmoment, um beim Einschalten Drehmomentstöße von Getrieben, Kraftübertragungsmechanismen u.A. ruckempfindlichen Maschinenteilen oder Bearbeitungsgütern fernzuhalten. Dabei wird während der Hochlaufphase in einer Motorzuleitung ein ohmscher Vorwiderstand geschaltet, der nach einer einstellbaren Zeit kurzgeschlossen wird. Die KUSA-Schaltung stammt aus einer Zeit, wo noch keine steuerbaren Halbleitergleichrichter zur Verfügung standen. Aus heutiger Sicht ist sie veraltet. An ihrer Stelle werden, insbesondere im Bereich höherer Motorleistungen Sanftanlaufgeräte [Soft Starter] angewandt)

http://de.wikipedia.org/wiki/KUSA-Schaltung



Kybernetik

→ Cybernetics (die Gesellschaft für Kybernetik versteht in Übereinstimmung mit maßgeblichen Persönlichkeiten dieses Fachgebiets [Herrmann Schmidt, Norbert Wiener, A. Comte] unter Kybernetik nicht nur eine auf die Theorie und Technik der Regelung beschränkte Wissenschaft, sondern ein Arbeitsfeld, das die Übertragung und Verarbeitung von Information unter Verwendung analytischer, modellierender, messender und kalkülisierender Methoden zum Zweck von Prognosen und Objektivationen zum Gegenstand hat. Dabei kann Verarbeitung und raumzeitliche Übertragung von Information
(A) in und zwischen Subjekten (Anthropokybernetik) oder
(B) auf der biologischen Ebene (Biokybernetik) oder auch
(C) in Maschinen (Konstruktkybernetik) erfolgen, aber auch
(D) als vom Seinsbereich unabhängige Struktur betrachtet werden (allgemeine Kybernetik).
In allen diesen vier Bereichen führt die Analyse auf vier aufeinander aufbauende Gegenstandsstrukturen, wie:
(1) Messung, Codierung und Übertragung von Information,
(2) Algorithmen und Systeme der Informationsverarbeitung,
(3) zielgerichtete Umweltlenkung (speziell: Regelung),
(4) Zielverfolgung im Einflussbereich anderer Subjekte (speziell: mathematische Spieltheorie).
Dieser 1999 in Wien protokollierte umfassende Kybernetikbegriff schließt u.A. die folgenden Disziplinen ein: mathematische Informationstheorie, Informatik, Regelungstheorie, allgemeine Systemtheorie, Wirtschaftskybernetik (mathematische Wirtschaftsforschung), Spieltheorie, Organisationskybernetik, Theorie künstlicher Intelligenz und Bildungstechnologie.
Abweichend zu dieser allgemeinen Definition des Kybernetikbegriffs existieren allerdings noch viele subjektive Interpretationen, wie die folgenden Websites zeigen)

http://beat.doebe.li/bibliothek/w00023.html

www.gesellschaft-fuer-kybernetik.org