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Q

QFD

Quality Function Deployment (interdisziplinäre, bewusst qualitätsorientierte Planungsmethode zur Beschleunigung und Effektivierung von Produktentwicklungsprozessen bei konsequenter Berücksichtigung aller Kundenanforderungen über den gesamten Weg der Produktentstehung. Sie vermeidet termin- und kostenplanstörende Nachbesserungen infolge widersprüchlicher und unvollständiger Produktanforderungen und anderer Planungsdefizite. Es handelt sich um eine zu Beginn der siebziger Jahre in Japan ausgearbeitete systematische Methode, die sicherstellt, dass die Festlegung der Produktmerkmale in allen Design-Stufen und die anschließende Auswahl der Produktionsmittel, Methoden und Kontrollmechanismen ausschließlich von den Anforderungen der zukünftigen Kunden bestimmt werden. QFD ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der vorbeugenden Qualitätssicherung im Sinne der Spezifikationen der ISO-9000-Reihe)

http://www.qfd-id.de

http://www.qfdi.org



QIS

Qualitätsinformationssystem → Quality Information System (solche Systeme dienen dazu, qualitätsrelevante Informationen auf unterschiedlichen Unternehmensebenen zu erfassen, zu transportieren, zu verdichten und in zweckmäßig aufbereiteter Form für die Beurteilung und Verbesserung der beobachteten Istqualität bereitzustellen)



QoS

Quality of Service → Dienstgüte, Dienstqualität (charakterisiert die Eigenschaften eines Kommunikationssystems bzw. -dienstes an Hand quantitativ messbarer Eigenschaften wie Bitrate/Bandbreite, Verbindungsaufbauzeit, Bitfehlerwahrscheinlichkeit, Signalverzerrungen und Jitter, Verfügbarkeit des Dienstes u.a. Parameter)

http://www.datenschutz-praxis.de/lexikon/q/quality_of_service.html



QRA

Quantitative Risk Assessment → Quantitative Risikoeinschätzung (strukturierte Analysemethode, die in Bezug auf das Verhalten eines Betrachtungsobjekts die Beantwortung der folgenden drei Fragen zum Ziel hat:

Mit den Ergebnissen aus diesen drei Fragestellungen kann das Risiko eines Systems, einer Anlage oder eines Prozesses beschrieben werden, das für die Anlage selbst, die Umwelt oder den Menschen besteht. Werkzeuge für diese Analysetechnik sind die Ereignisbaumanalyse bzw. Fehlerbaumanalyse und die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse FMEA)
http://www.relconsult.de/qra.html



Qualität

→ Quality (sinngemäß nach DIN EN ISO 9000: Gesamtheit der Merkmale einer Einheit [Produkt, Dienstleistung, Tätigkeit, Organisation] hinsichtlich ihrer Eignung, definierten bzw. vorausgesetzten Erwartungen möglichst genau zu entsprechen. Konkret aus produktorientierter Sicht: Beschaffenheit eines Produkts bezüglich seiner Eignung Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Diesbezügliche Anforderungen resultieren aus qualitätsrelevanten Interessen von Herstellern, Anwendern und der Allgemeinheit. Sie spezifizieren sich nach Masing wie folgt:

Die Qualität eines Betrachtungsobjektes ist damit eine komplexe Größe, die sich einer quantitativen Erfassung weitgehend entzieht)

http://quality.kenline.de/seiten_d/qualitaet_definition.htm

http://swt.cs.tu-berlin.de/lehre/mwsp/ws0304/folien/QS.pdf



Qualitätsaudit

→ Quality Audit (systematische und unabhängige Untersuchung, um festzustellen, ob die qualitätsbezogenen Tätigkeiten und damit zusammenhängende Ergebnisse den geplanten Anordnungen entsprechen und ob diese Anordnungen tatsächlich verwirklicht und geeignet sind, die Qualitätszielstellungen zu erreichen. Das Qualitätsaudit wird auf ein Qualitätsmanagementsystem oder auf Elemente daraus, auf Prozesse oder Produkte einschließlich Dienstleistungen angewendet. Qualitätsaudits werden von Personen durchgeführt, die keine direkte Verantwortung in den zu auditierenden Bereichen haben. Ein Qualitätsaudit ist nicht mit den Tätigkeiten der "Qualitätsüberwachung" oder "Qualitätsprüfung" zu verwechseln, die zum Zweck der Prozesslenkung oder der Produktannahme durchgeführt werden)

http://www.quality.de/lexikon/iso_9000.htm



Qualitätsmanagement, QM

→ Quality Management (für die Erreichung definierter Qualitätszielstellungen in einem Unternehmen erforderliche gesamtzielkonforme Verhaltensbeeinflussung aller Beteiligten einschließlich der Lenkung der dazu erforderlichen Ressourcen im Sinne einer gesamtzielorientierten Optimierung. Wesentlich Ziele sind:

http://www.quality-management.com

http://www.quality.de/lexikon_q.htm

http://www.cloodt.de/TitelQM.pdf



Qualitätssicherung, QS

→ Quality Assurance (ein Unternehmen ist nur dann auf Dauer erfolgreich, wenn es besser als Mitbewerber in der Lage ist, Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, die den qualitätsrelevanten Interessen potenzieller Kunden aber auch der Allgemeinheit in ausreichender Weise entsprechen. Solche Interessen sind beispielsweise für Verbraucher: Gebrauchstauglichkeit eines Produkts, Termintreue der Lieferung, Technischer Service, Preiswürdigkeit und für die Allgemeinheit: Sicherheit/Gefahrenbegrenzung, Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung, soziale Aspekte. Die effektive Befriedigung dieser Interessen erfordert ein leistungsfähiges Qualitätsmanagement, das alle technischen und organisatorischen Aktivitäten eines Unternehmens einschließlich der kooperativen Beziehungen zu anderen Unternehmen bis hin zum Kunden zum Gegenstand hat. Im Zusammenhang mit dem Aufbau eines entsprechenden Qualitätssicherungssystems gibt es eine Reihe firmenneutraler aber auch eine Vielzahl firmenspezifischer Aspekte. Erstere sind in internationalen Spezifikationen [Normenfamilie ISO 9000] und nationalen Normen [DIN EN ISO 9000er Reihe] hinterlegt, letztere in der Regel in unternehmensspezifischen Qualitätshandbüchern nach ISO 9000. Siehe zum Beispiel www.quality-management.com. Speziell mit der Qualitätssicherung befasste nationale und internationale Organisationen sind die DGQ, die EOQ und die EFQM)

http://www.quality.de/lexikon/iso_9000.htm



Quelltext / Quellcode

→ Source Code (ist der für den Menschen lesbare, in einer Programmiersprache geschriebene Text eines Computerprogramms)

de.wikipedia.org/wiki/Quelltext



Querparitätsprüfung

→ Vertical Redundancy Check, VRC (Synonym für Vertikale Redundanzprüfung)



Querschlussüberwachung

→ Cross-wire Monitoring (Kurzschlusserkennung zwischen den Anschlussleitungen zweier benachbarter Kontakte durch einen Sicherheitsbaustein)

http://schmersal.com/cms1/opencms/html/de/service/glossary.html?id=225

http://www.tesch.de/deutsch/download-ak/s-relais/f20.pdf



Querverweisliste

→ Cross Reference List (Hilfsmittel zum Auffinden bestimmter Elemente wie Variablennamen, Sprungmarken, etc. in Programmen oder Funktionseinheiten in Schaltplänen. Aus Querverweislisten im Zusammenhang mit SPS-Anwenderprogrammen beispielsweise ist ersichtlich, an welchen Stellen im Programm ein bestimmter Eingang, Ausgang, Merker oder eine beliebige andere Funktionseinheit angesiedelt ist. Querverweislisten von Schützsteuerungen enthalten alle Kontakte und Schützbezeichnungen und geben ihre Position in den Schaltplänen an. Dies ist nützlich bei Inbetriebsetzungsarbeiten, Wartungsarbeiten und bei der Fehlersuche)