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r

r.m.s.-ripple factor

→ effektiver Welligkeitsgehalt



r.m.s.-value

root mean square value → Effektivwert



Rack PC

(Rack PCs sind gestellmontierbare, zuverlässige, robuste, hochleistungsfähige Industrie-PCs im 19-Zoll-Format für den waagerechten oder senkrechten Einbau in Schranksysteme, mit denen sich als Plattform für die PC-basierte Automatisierung in jeweils aufgabenspezifischer Konfiguration anspruchsvolle Aufgaben wie

lösen lassen. Rack PCs sind aber auch als Single Board Rack PCs und Hutschinen Rack PCs verfügbar)

www.camiq.net/data_de/produkte/camiq_rack/Datenblatt_Siemens_RackPC_IL43.pdf

www.tci.de/industrie-computer/rack-pc

www.siemens.com/rack-pc

www.rack-pc.net



RAID

Redundant Array of Independent Disks → Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten (in einem Computer. Ein RAID-System hat mindestens zwei Festplatten. Die Festplatten bilden einen Verbund, der mindestens unter einem Aspekt leistungsfähiger als die einzelnen Festplatten ist. Man erreicht u. a. erhöhte Ausfallsicherheit sowie die Steigerung der Transferraten und ermöglicht den Austausch von Festplatten während des Systembetriebs [Hot Swap]. Mittlerweile gibt es viele RAID-Systemvarianten [siehe unten])

http://de.wikipedia.org/wiki/RAID



RAM

Random Access Memory → Speicher mit wahlfreiem Zugriff (das heißt, auf jedes eingespeicherte Datenwort kann willkürlich von außen zugegriffen werden. Das Einspeichern, Lesen und Löschen von Informationen erfolgt elektrisch. RAMs sind flüchtige Schreib-Lese-Speicher, deren Speicherinhalt beim Abschalten der Betriebsspannung verloren geht. Im Übrigen gibt es zwei Grundtypen, den SRAM und den DRAM. Sie unterscheiden sich in der Technologie der Speicherelemente. Die Bezeichnung RAM wird auch als Synonym für den Hauptspeicher eines Computers benutzt)

http://computer.howstuffworks.com/ram3.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/RAM



RAMS

Reliability, Availability, Maintainability, Safety → Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit, Sicherheit (Anforderungskomplex, der insbesondere in allen Industriebereichen mit hohem Investitionsvolumen und Risikopotential hohe Bedeutung hat und speziell auf die Bewertung und Optimierung komplexer Anlagen und Systeme einschließlich ihrer Instandhaltung ausgerichtet ist)

http://www.rams.de/beratung/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/RAMS



RAMSS

Reliability, Availability, Maintainability, Safety and Security → Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit, Betriebssicherheit und Schutz (Zwingend notwendiges Eigenschaftspaket von komplexen Systemen mit hohen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanforderungen)



RAP

Ruggedized Access Points → Robuste Zugangspunkte (WLAN-Gerätetechnik für rauhe Industrieumgebungen)



Rapid Prototyping

→ Schneller Prototypenbau (Technologie zur sehr schnellen Erstellung körperlicher oder virtueller Modelle zu entwerfender Produkte/Systeme, die nicht notwendigerweise alle Aspekte des fertigen Produkts berücksichtigen, jedoch dem Konstrukteur/Entwickler bzw. dem späteren Nutzer noch im Zuge des Entwicklungsgeschehens Schlüsseleigenschaften des geplanten Produkts anschaulich verdeutlichen. Sie dienen der Effektivierung und Qualifizierung von Produktentwicklungsprozessen in den Bereichen der Informations-, Kommunikations- und Fertigungstechnik)

http://www.rapidprototyping.de/rapid-prototyping.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Rapid_Prototyping



RAS

Reliability, Availability and ServiceabilityZuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartbarkeit (eines Systems)



RAS

Remote Access System → Fernzugriffssystem (ermöglicht den Zugriff eines Rechners auf den Datenbestand an einem anderen Ort. RAS ermöglicht z. B die Anbindung von dezentralen Standorten und Außendienstmitarbeitern an das firmeneigene Netzwerk)



Rationalisierung

→ Rationalization / Economization (Aus betriebswirtschaftlicher Sicht: Optimierung von Betriebsabläufen mit dem Ziel die Produktivität zu erhöhen und Kosten zu sparen, beispielsweise mehr Output bei gleichem Input oder gleichen Output bei geringerem Input zu erwirtschaften. Das heißt unter Rationalisierung ist die Gesamtheit aller Maßnahmen zu verstehen, die zu einer kostengünstigeren Produktion führen und damit den Gewinn und auch die Überlebenschancen eines Unternehmens erhöhen. Die zielgerichtete Automatisierung von Produktions-, Handhabungs-, Lager-, Transport- und Informationsverarbeitungsprozessen leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag. Mit Sicht auf die ständig in Bewegung befindlichen Umfeldbedingungen [Energie- und Rohstoffpreise, Stand der Technik, Leistungsfähigkeit der Konkurrenz] ist Rationalisierung kein einmaliges Unterfangen sondern ein verantwortungsbewusst, auch mit Blick auf die Sozialverträglichkeit, ständig wahrzunehmender Prozess)

www.wirtschaftslexikon24.net/d/rationalisierung/rationalisierung.htm

www.rkw.de/uploads/media/2006_Dok_Rationalisierung_03.pdf

http://insm.de/insm/Wissen/Lexikon/r/Rationalisierung.html



Raumautomation

→ Room Automation (Teil der Gebäudeautomation, der der Schaffung und stabilen Aufrechterhaltung optimaler Raumbedingungen entsprechend der Anforderungen der Nutzer und der Raumnutzungsbedingungen dient)

www.ihk-schleswig-holstein.de/linkableblob/733398/data/raumautomation-data.pdf

www.kieback-peter.de/de-de/loesungen/raumautomation

de.wikipedia.org/wiki/Raumautomation



Raumzeiger

→ Space Vectors (sind ein mathematisches Hilfsmittel auf Basis der komplexen Zahlenebene zur Beschreibung von Dreiphasensystemen mit räumlich sinusförmig am Umfang elektrischer Maschinen verteilten Größen [Spannungen Ströme, Felder]. Sie werden zur theoretischen Behandlung und Modellierung der dynamischen Vorgänge in Umrichtern und Drehstromantriebssystemen benutzt)

http://www.raumzeiger.de/Download/Raumzeigertheorie_Druck_Version.pdf



Rückflussdämpfung

→ Return Loss (Qualitätskenngröße von metallischen und Lichtleitkabeln. Die Rückflussdämpfung kennzeichnet das Verhältnis von eingespeister Energie zu rückgestreuter Energie. Sie ist frequenzabhängig, wird quantitativ als Rückflussdämpfungsmaß a in dB angegeben und sollte einen möglichst hohen Wert haben. Die Rückstreuung kommt durch herstellungsbedingte Inhomogenitäten innerhalb des Kabels zustande. Zwischen Rückflussdämpfungsmaß a, Reflexionsfaktor Γ, Leitungswellenwiderstand ZL und Leitungsabschlusswiderstand RA besteht folgender Zusammenhang. a/dB = -20 lg |Γ| = -20 lg (|RA - ZL |/| RA  + ZL|)

http://www.worldlingo.com/ma/enwiki/de/Return_loss

http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexionsfaktor



Rückverfolgbarkeit

→ Traceability (Vermögen, den Werdegang, die Verwendung oder den Ort eines Objekts anhand aufgezeichneter Kennzeichnungen verfolgen zu können. In Beziehung auf ein Produkt beispielsweise betrifft "Rückverfolgbarkeit" die Herkunft von Materialien und Teilen, die Verarbeitungsgeschichte des Produkts, die Verteilung und den Verbleib des Produkts nach seiner Auslieferung und im Sinne einer Kalibrierung bringt "Rückverfolgbarkeit" Messeinrichtungen in eine Verbindung mit nationalen oder internationalen Normalen/Standards, Primärnormalen/Primärstandards oder physikalischen Fundamentalkonstanten oder -Eigenschaften oder mit Referenzmaterialien)

http://de.wikipedia.org/wiki/Rückverfolgbarkeit



Rüttelmotoren

Vibrator Motors (sind Einphasen-Wechselstrom- oder Drehstrommotoren, die an der Motorwelle verstellbare Exzentergewichte haben, die während des Betriebs den Motor in Schwingungen versetzen. Sie dienen als Antriebseinheiten für Vibrationsantriebe. Siehe auch Unwuchtmotoren und Vibrationsmotoren)

http://www.elektromotoren.de/Lexikon.html#Rüttelmotoren

http://www.elektromotoren.de/ruettelmotoren.html



RBD

Reliability Block DiagramZuverlässigkeitsblockdiagramm



RBG

Regalbediengerät



RBI

Risk Based Inspection → Risikobasierte Instandhaltung (Instandhaltungsverfahren, das unter Nutzung wahrscheinlichkeitstheoretischer Methoden durch Konzentration der Instandhaltungsaktivitäten auf besonders ausfallsensible Anlagenteile eine Optimierung im Sinne einer Senkung der Instandhaltungsaufwände bei Einhaltung eines vorgegebenen Sicherheitsniveaus zulässt)

http://www.esoes.de/rbi.html



RBM

Risk Based Maintenance → Risikobasierte Instandhaltung (die risikobasierte Instandhaltung ist ein Verfahren, welches hinsichtlich der Reduzierung des Aufwandes in der Instandhaltung, unter Einhaltung des vorgegeben Sicherheitsniveaus, zum Einsatz kommt. RBM dient zur Ermittlung und Priorisierung der Risiken eines potenziellen Anlagenausfalls. Diejenigen Anlagen oder Maschinen, die das größte Risiko tragen, gilt es bevorzugt zu behandeln. Zielsetzung von RBM ist die Ermittlung von wirkungsvollen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie deren Häufigkeiten zur Minimierung des Risikos eines Anlagenausfalls)

http://www.b-ite.de/wartungsmanagement-software/din-31051-instandhaltungsstrategien.html

http://www.fleckenstein-koehler.de/downloads/Praesentation_Instandhaltung.pdf



RBSOA

Reverse Bias Safe Operating Area (sicherer Arbeitsbereich eines IGBT in Sperrrichtung)



RC

Robot Control → Robotersteuerung (steuert, regelt und koordiniert mehrere Achsen eines Handhabungsgeräts vergleichbar mit einer CNC bei Werkzeugmaschinen)



RCBO

Residual Current operated Circuit-Breaker with Overcurrent protection → Fehlerstrom-/Differenzstrom-Schutzschalter mit integriertem Überstromschutz (der Schutzschalter hat als Messeinrichtung einen Summen- bzw. Differenzstromwandler und einen Leistungschalterteil mit unverzögertem elektromagnetischen und einem verzögerten thermischen Auslöser)

http://www.hv-doerner.de/NewsLB2010/Doepke/NEWS_Doepke.pdf

http://www.mk-intern.de/desto-instg/instgeraete/archiv/3116-96.pdf



RCCB

Residual Current Operated Circuit Breaker [without Integral Overcurrent Protection] → Fehlerstrom-/Differenzstrom-Schutzschalter ohne integrierten Überstromschutz (der Auslösemechanismus des Schalter vergleicht den über die Zuleitungen zu einem Gerät hin- und rückfließenden Strom. Sobald sich zwischen beiden, z. B. infoge eines Erdschlusses im Gerät eine Differenz ergibt, löst er aus)

http://www.hv-doerner.de/NewsLB2010/Doepke/NEWS_Doepke.pdf

http://www.gcsescience.com/pme9.htm



RCD

Residual Current protective Device / Residual Current Operated Device → Fehlerstromschutzeinrichtung (FI-Schutzschalter. Sie trennen das geschützte Objekt vom Netz, wenn der Fehlerstrom einen bestimmten Wert überschreitet. Sie dienen dadurch dem Personen-, Anlagen- und Brandschutz)

http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter

http://www.gcsescience.com/pme9.htm



RCM

Reliability Centered Maintenance → Zuverlässigkeitszentrierte/Zuverlässigkeitsorientierte Instandhaltung (systematischer Ansatz zur Entwicklung von angepassten Instandhaltungsstrategien, die unter Berücksichtigung von anlagenspezifischen Kosten-, Sicherheits-, Umwelt- und anderen Aspekten insbesondere auf den wirtschaftlichen Funktionserhalt einer Anlage abzielen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Reliability_Centered_Maintenance

http://www.msc-gmbh.info/html/was_ist_rcm_.html



RCM

Residual Current Monitor → Differenzstrom-Überwachungsgerät (Gerät bzw. Gerätekombination nach DIN EN 62020 (VDE 0663), das den Differenzstrom [Differenz zwischen hin- und rückfließendem Strom] in Stromkreisen ständig überwacht und eine Meldung abgibt oder sofort oder kurzzeitverzögert auslöst, sobald ein eingestellter Ansprechwert überschritten wird. Dazu werden alle aktiven Leiter des zu überwachenden Abgangs durch einen Messwandler geführt. Ist die Summe aller hin- und rückfließenden Ströme gleich Null, wird im Wandler keine Spannung induziert. Fließt dagegen ein Fehlerstrom nach Erde ab, verursacht die Stromdifferenz am Wandlerausgang eine Spannung, die wahlweise zum Melden oder Schalten benutzt werden kann. Der Einsatz solcher Überwachungsgeräte schützt vor fehlerstrombedingten unerwarteten Betriebsunterbrechungen und erhöht die Verfügbarkeit von Anlagen. Darüber hinaus wird die elektrische Sicherheit [Personenschutz] verbessert. Differenzstrom-Überwachungsgeräte gibt es in verschiedenen Varianten, und zwar für die Erkennung von Wechselfehlerströmen und pulsierenden Gleichfehlerströmen und als allstromsensitive Variante, die zusätzlich reine Gleichfehlerströme erkennt) )

http://www.hv-doerner.de/NewsLB2010/Doepke/NEWS_Doepke.pdf

http://www.youtube.com/watch?v=YnC-kdVNh5U&feature=related



RCMS

Residual Current Monitoring System → Differenzstrom-Überwachungssystem (Aus mehreren Einzelgeräten, die aus mehrkanaligen RCMs bestehen, aufgebaute systemspezifisch konzeptionierte Differenzstrom-Überwachungseinrichtung für komplette Anlagen oder Anlagenteile)

www.bender-de.com > Produkte



RCoax-Kabel

Leckwellenleiter



RCU

Residual Current Unit → Fehlerstrom-Auslöser (zum Anbau an Leistungsschalter)



RDRAM

Rambus DRAM (von der Firma Rambus Inc. entwickelter DRAM, der Arbeitsgeschwindigkeiten bis zu 600 MHz zulässt)



RDT

Remote Data Transmission → Datenfernübertragung



Re-Engineering

→ Überarbeitung / Umstrukturierung / Neugestaltung (Re-Engineering oder Reengineering ist die grundlegende, zyklisch oder ereignisgesteuert ausgelöste, mehr oder weniger radikale Überarbeitung bzw. Neugestaltung von Software, Systemen oder Geschäftsprozessen mit dem Ziel einer optimalen Anpassung an neue Anforderungen. Grundlegende Aufgaben dabei sind das zielgerichtete Aufspüren und effektive Eliminieren von Problemfeldern in existierenden Systemen, um letztendlich zu gravierenden Verbesserungen in entscheidenden, messbaren Leistungsgrößen in den Bereichen Funktionalität, Kosten, Qualität, Service und Zeit zu kommen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Re-Engineering

http://reengineer.org



Redundanz

→ Redundancy (Überfluss, Übermaß, Überschuss. Funktionsbereites Vorhandensein von mehr als den zur Funktionserfüllung unbedingt erforderlichen technischen Mitteln, die der Erhöhung der funktionalen Sicherheit von Geräten und Systemen dienen. IEV 351-21-38)

http://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz



Reedrelais

→ Reed Relay (innerhalb einer Erregerspule befinden sich in einem edelgasgefüllten Glasröhrchen als Kontakte ferromagnetische Zungen, deren Enden sich unter der Einwirkung des von der Erregerspule aufgebauten Magnetfeldes öffnen oder schließen. Mögliche Kontaktformen sind Schließer, Öffner oder Wechsler)

www.meder.com/reedrelais-optokoppler.html



Reedschalter

→ Reed Switch (Schalter bestehend aus federnden, in einem edelgasgefüllten Glasröhrchen eingeschlossenen ferromagnetischen Kontaktzungen, die sich unter dem Einfluss eines Magnetfeldes schließen, wobei Schließer-, Öffner- oder Wechslerfunktionen möglich sind)

www.meder.com/technische-dokumente-pdf.html

www.meder.com/reedschalter.html



Reedsensor

→ Reed Sensor (Reedschalter, der durch einen externen Magneten betätigt wird wie z.B. bei Flüssigkeitslevelsensoren oder Näherungsschaltern)

www.meder.com/reedsensoren-magnete.html



REF

Reengineering Forum (Verband zur Förderung der Erforschung der Reengineeringprozesse, um entscheidende Verbesserungen bei betrieblichen Wertschöpfungsprozessen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Qualität und Effektivität zu erzielen)

http://reengineer.org



Refurbishing

→ Aufpolieren, Renovieren, Modernisieren, Sanieren (bezeichnet in Technischen Bereichen die qualitätsgesicherte Überholung und Instandsetzung von in der Regel bereits abgeschriebenen Produkten zum Zweck der Weiterverwendung und Weitervermarktung an kaufschwache Kunden, beispielsweise von Produktionsmaschinen und ganzen Produktionsanlagen in Entwicklungsländer. Durch das Refurbishing wird der Lebenszyklus von Produkten erhöht. Dadurch werden im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens Abfälle vermieden und Primärressourcen geschont)

http://de.wikipedia.org/wiki/Refurbishing



Regalbediengerät

→ Storage and Retrieval Machine / Stacker Crane (schienengeführtes Fahrzeug zur Ein- und Auslagerung von Gütern in einem Hochregallager)

de.wikipedia.org/wiki/Regalbediengerät



Regeleinrichtung

→ Control System (Regler und Stellglied)



Regelgüte

→ Control Quality (für die Beurteilung der Qualität einer Regelung werden folgende Kriterien benutzt, und zwar die



Regelgröße

→ Controlled Variable (Größe, beispielsweise Druck, Temperatur, Drehzahl, Füllstand eines Behälter u. Ä., die im Sinne einer Regelung beeinflusst wird)



Regelkreis

→ Control System / Control Loop / Closed Loop (in sich geschlossener Wirkungsablauf zur gezielten Beeinflussung einer physikalischen Größe [Regelgröße], z. B. Konstanthalten der Drehzahl [Drehzahlregelkreis] oder Nachführen einer Größe entsprechend einer vorgegebenen Führungsgröße [Folgeregelkreis]. Wesentlich dabei ist die Rückführung des aktuellen Wertes der Regelgröße an den Eingang des Regelkreises und der kontinuierliche Soll-Istwert-Vergleich mit einer vorgegebenen Führungsgröße. Strukturelemente eines Regelkreises sind im Wesentlichen die Regelstrecke, z. B. ein Motor, auf den Störgrößen wie Belastungsmoment und Versorgungsspannungsschwankungen einwirken, deren Einfluss auf die Motordrehzahl ausgeregelt werden soll und ein Regler, der den Soll-Istwert-Vergleich realisiert und aus der erkannten Differenz, der sogenannten Regelabweichung eine Stellgröße bildet und diese der Regelstrecke zuführt, sodass die Regelabweichung im eingeschwungenen Zustand zu einem Minimum wird)

http://de.wikipedia.org/wiki/Regelkreis



Regelstrecke

→ Controlled System (eine Regelstrecke ist innerhalb des Wirkungsweges eines Regelkreises derjenige Teil, der die zu regelnde physikalische Größe, z. B. Drehzahl, Lage, Druck, Temperatur, Füllstandshöhe, u. a. enthält. Sie wird über einen Regler so beeinflusst, dass darin trotz einwirkender Störgrößen das vorgegebene Niveau der zu regelnde Größe [Regelgröße] eingehalten wird. Charakterisierung, mathematische Beschreibung und Identifikation von Regelstrecken siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Regelstrecke



Regelung

→ Closed-Loop Control / Feedback control (die Regelung bzw. das Regeln ist ein Vorgang, bei dem eine Größe, die zu regelnde Größe [Regelgröße], fortlaufend erfasst, mit einer anderen Größe [Führungsgröße] verglichen und abhängig vom Ergebnis des Vergleichs im Sinne einer Angleichung an die Führungsgröße beeinflusst wird. Der sich dabei ergebende Wirkungsablauf findet in einem geschlossenen Kreis, dem sogenannten Regelkreis statt. Bekannte Beispiele für Regelungen sind die Drehzahlregelung und die Lageregelung bei elektrischen Antrieben)



Regelungstechnik

→ Control Engineering (Teilgebiet der Automatisierungstechnik, das die ingenieurmäßige Behandlung und technische Umsetzung selbsttätiger Regelungen zum Gegenstand hat)

http://www.rn-wissen.de/index.php/Regelungstechnik

http://www.beer-net.de/download/pdf/regtech.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Regelungstechnik

www.mertech.de/rt/index.html#0



Register

→ Registers (in der Digitaltechnik bestehen aus parallel oder seriell angeordneten binären Speicherelementen [Flipflops]. Sie dienen als

http://de.wikipedia.org/wiki/Schieberegister

http://de.wikipedia.org/wiki/Ringzähler

http://de.wikipedia.org/wiki/Register



Regler

→ Controller (sind Bestandteile von Regelkreisen, welche die Regelstrecke so beeinflussen. dass darin trotz einwirkender Störgrößen das vorgegebene Niveau der zu regelnden Größe [Regelgröße] eingehalten wird. Dazu vergleichen die Regler fortlaufend das Signal des Sollwertes mit dem gemessenen und zurückgeführten Istwert der Regelgröße und ermitteln aus dem Unterschied der beiden Größen, der Regelabweichung [Regeldifferenz] eine Stellgröße, welche die Regelstrecke so beeinflusst, dass die Regelabweichung im eingeschwungenem Zustand zu einem Minimum wird. Da die einzelnen Regelkreisglieder ein Zeitverhalten haben, muss der Regler den Wert der Regelabweichung verstärken und gleichzeitig das Zeitverhalten der Regelstrecke so kompensieren, dass die Regelgröße den Sollwert in gewünschter Weise [aperiodisch bis gedämpft schwingend] erreicht. Nach dem prinzipiellen Verhalten werden steitige und unstetige Regler unterschieden. Zu den bekanntesten stetigen Reglern gehören: P-Regler, I-Regler, PI-Regler, PD-Regler, PID-Regler)

http://de.wikipedia.org/wiki/Regler



Regleroptimierung

→ Controller Optimization / Tuning of a Controller (Im Zuge einer Regleroptimierung geht es darum, experimetell oder simulationsbasiert die Einstellwerte für die Reglerparameter zu finden, die für den jeweiligen Einsatzfall ein befriedigendes Übertragungsverhalten [Führungsverhalten, Störverhalten] des Regelkreises gewährleisten. Hierzu gibt es eine Reihe von Einstellverfahren und Optimierungkriterien. Siehe folgende Websites.
Darüber hinaus siehe auch Selbsteinstellende Regler und Adaptive Regelung)

http://techniker2005.te.funpic.de/regelungstechnik/pdf/regleroptimierung.pdf

www.eat-engineer.de/Regleroptimierung.htm

www.mertech.de/rt/rt_04.html



Reglerparameter

→ Controller Parameters (Einstellwerte eines Reglers, mit denen seine Eigenschaften an die Regelstrecke und an die Güteanforderungen des Regelkreises angepasst werden)



Reihenklemmen

→ Modular Terminal Block (Reihenklemmen sind in erster Linie ein Bauteil zum Anschließen oder Verbinden elektrischer Leiter. Sie können zusätzlich aber auch mit elektronischen Bauelementen ausgestattet sein, die Zusatzfunktionen ermöglichen, z. B. mit LED ausgestattete Klemmen für die Realisierung einfacher Anzeigefunktionen, mit Varistoren, Transzorbdioden oder Gasentladungsableitern bestückte Klemmen zur Realisierung von Überspannungsschutzfunktionen bis hin zu Anschlussklemmen mit Optokopplern oder Relais zur galvanischen Entkopplung. Konstruktiv sind sie an- oder aufreihbar auf Tragschienen [Hutschienen] ausgeführt und haben im Allgemeinen zwei voneinander unabhängig wirkende Klemmstellen je Pol. Einpolige oder mehrpolige Reihenklemmen (Blöcke) können zu Klemmenleisten zusammengestellt werden. Solche Klemmenleisten werden in Schaltschränken zum Anschluss zu- und abgehender Kabel und Leitungen benutzt)

http://www.phoenixcontact.com > Suche: Reihenklemmen

http://www.weidmüller.de > Produkte

http://www.wago.com > Produkte



Rekuperation

→ Recuperation (bedeutet Energierückgewinnung zweck Erhöhung der Eergieeffizienz. Beispielsweise die Rückgewinnung der in einem Antriebssystem steckenden Bewegungsenergie beim Bremsen durch Umwandlung in Elektroenergie und Rückspeisung ins Netz oder zur Wiederverwendung in einen dynamischen Energiespeicher. Siehe DES)

www.energie-lexikon.info/rekuperation.html



Relais

→ Relay (elektrisches Gerät, das durch Änderung einer Wirkgröße im Eingangskreis [Strom, Spannung oder deren Ableitung nach der Zeit, als auch Summe, Differenz, Produkt oder Quotient mehrerer elektrischer Größen] definierte Änderungen in einem oder mehreren elektrischen Ausgangskreisen bewirkt. Nach VDE 0435 werden hinsichtlich des Wirkprinzips folgende Arten unterschieden:

Darüber hinaus werden nach dem Verwendungszweck Schaltrelais und Messrelais unterschieden. Schaltrelais werden als Steuerrelais, Hilfsrelais, Zwischenrelais, Zeitrelais, Fortschaltrelais, Melderelais und in noch anderen Spezifikationen zur Realisierung einfacher Steueraufgaben verwendet. Messrelais erfüllen als Schutzrelais, Überlastrelais, Überwachungsrelais, Differentialrelais, Distanzrelais, Schieflastrelais und in noch anderen Ausführungen Überwachungs-Schutz- und Diagnosefunktionen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Relais

http://www.schaltrelais.de



Reliability Engineering

→ Zuverlässigkeitsorientierte Ingenieursarbeit (umfasst alle Engineering-Prozesse, die darauf gerichtet sind, zuverlässig arbeitende Systeme zu schaffen und zuverlässigkeitsorientiert zu pflegen)

http://en.wikipedia.org/wiki/Reliability_engineering

http://www.weibull.com



Reluktanzmotoren

→ Reluctance Motors (Elektromotoren, die zur Erzeugung eines Drehfeldes eine einphasige oder dreiphasige Ständerwicklung haben. Der Läufer ist unbewickelt und nicht rotationssymmetrisch genutet. Aufgrund dieser Konstruktion zeigt der Reluktanzmotor sowohl asynchrones wie synchrones Drehzahl-Drehmomentverhalten. Der konventionelle Reluktanzmotor ist für kleine Leistungen, hohe Drehzahlen, für Netzbetrieb aber auch für frequenzgesteuerte Gruppenantriebe an einem Umrichter geeignet. In neuerer Zeit gewinnt der geschaltete Reluktanzmotor SRM an Boden)

http://www.kaiser-motoren.de/de/reluktanzmotoren.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Reluktanzmotor

http://www.servotechnik.de/forum/themen/th_0045.htm



Repeater

Wiederholer, Verstärker (sind Netzwerkelemente zum Verstärken und Regenerieren von Signalen in einem Netzwerk. Sie arbeiten auf der Bitübertragungsebene. Informationen, die einen Repeater passieren, können größere Entfernungen zurücklegen als sie es ohne Unterstützung durch den Repeater könnten. Einfaches, preiswertes Mittel, um ein LAN zu erweitern)

http://as-interface.net/academy/content/specials/glossary/frameset.de.html



Requirements Engineering

→ Anforderungserhebung (ingenieurmäßig basiertes, systematisches Erheben und Spezifizieren, d. h. Aufspüren, Erfassen, Beschreiben, Vereinbaren und Prüfen aller funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen an ein zu schaffendes Produkt/System/eine Leistung. Dieser Spezifikationsprozess wird ausgehend vom Lastenheft in enger Kooperation zwischen Auftraggeber/Kunden und Auftragnehmer durchgeführt. Er verläuft in der Regel iterativ und ist dann abgeschlossen, wenn alle Anforderungen an das zu entwickelnde Produkt/System hinreichend vollständig und eindeutig vorliegen. Sie werden im Pflichtenheft [Anforderungsspezifikation, System Requirements Specification] niedergelegt] dokumentiert)

http://de.wikipedia.org/wiki/Anforderungserhebung

http://www.meport.net > Indexliste

http://www.resg.org.uk



RESG

Requirements Engineering Spezialist Group → Verband der Requirements Engineering Spezialisten

http://www.resg.org.uk



Resolver

→ Resolvers (abgeleitet vom Englischen 'to resolve' = auflösen, sind induktiv arbeitende Geräte für die Erfassung und Übertragung von Drehwinkeln. Moderne Ausführungen lassen Genauigkeiten bis zu ±3 Winkelminuten zu. Sie werden im Bereich hochdynamischer Antriebslösungen eingesetzt. Konstruktiv handelt es sich dabei um kleine Wechselstrommaschinen in Präzisionsausführung, die eine einsträngige Läuferwicklung und eine zweisträngige Ständerwicklung haben, deren Stränge um 90 Grad räumlich gegeneinander versetzt im Stator angeordnet sind. Wird die Läuferwicklung mit einer Wechselspannung (gewöhnlich 10 kHz) konstanter Amplitude gespeist, werden auf transformatorischem Wege in den beiden Statorwicklungen Spannungen der gleichen Frequenz induziert, deren Amplituden dem Sinus bzw. dem Cosinus des Läuferdrehwinkels proportional sind. Über diese Amplituden und eine Arctan-Berechnung lässt sich der Läuferdrehwinkel erfassen. Das heißt, der Resolver arbeitet in diesem Fall als Drehwinkelgeber. Werden dagegen den beiden Ständerwicklungen Wechselspannungen zugeführt, deren Amplituden dem Sinus bzw. Cosinus eines gewünschten Winkelsollwertes proportional sind, entsteht im Läufer eine Spannung, die der Differenz zwischen Drehwinkel-Soll- und -Istwert entspricht. In diesem Fall arbeitet der Resolver als Drehwinkelgeber mit integriertem Soll-Istwert-Vergleich)

www.ltn.de/DE/Resolver/resolver.html

http://www.atas.cz



Ressourceneffizienz

→ Ressource Efficiency (natürliche Ressourcen wie Rohstoffe, fossile Energieträger aber auch Wasser, Luft und Bodenflächen bilden die Grundlage aller wirtschaftlichen Aktivitäten. Angesichts des anhaltenden Wachstums der Weltbevölkerung und der weltweiten Steigerung der Produktion von Bedarfsgütern ist im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens eine effizientere Nutzung aller Ressourcen zwingend erforderlich. Wesentliche Maßnahmen dazu sind:


http://www.netzwerk-ressourceneffizienz.de/de/to_know/kurz_amp_knapp/index.html

www.wupperinst.org/uploads/tx_wiprojekt/care_kp2_1.pdf

www.pruysintercom.de/download/CCC/1108.pdf

http://www.bundestag.de/gremien/welt/glob_end/7_7_2.html

http://www.netzwerk-ressourceneffizienz.de

http://www.vdi-zre.de



Restrisiko

→ Residual Risk (Risiko, das nach der Anwendung entsprechender Risiko-Abwehrmaßnahmen verbleibt)



Retrofitting

Nachrüstung/Umrüstung/Modernisierung (Ersatz veralteter Maschinen- oder Anlagenteile durch moderne zeitgemäße Systemkomponenten, wobei alle noch funktionsfähigen Einheiten gegebenenfalls überholt werden aber erhalten bleiben. In der Automatisierungstechnik betrifft dies beispielsweise die Nachrüstung mit speicherprogrammierbaren Steuerungen oder den Einsatz von Frequenzumrichtern bei elektrischen Antrieben zu deren Effizienzsteigerung. Der Nutzen liegt in der Modernisierung einer Maschine bzw. Anlage und den damit verbundenen Vorteilen bei deutlich geringeren Kosten im Verhältnis zu einer Neuanschaffung)

http://www.hera-bonn.de/Inhalt/Allgemein/Retrofitting.html

www.frahmann-steuerungstechnik.de



Reverse Engineering

→ umgekehrtes Engineering (Vorgang, aus einem fertig vorliegenden System [Bauelement, Funktionseinheit, Gerät, Maschine, Computerprogramm] durch entsprechende Analysen auf seine Grundbestandteile und deren Wechselwirkungen zu schließen. Beispielsweise um Hardware zwecks Überprüfung der Anwendungssicherheit oder auch Nachbau zu untersuchen oder bei Software aus einem ausführbaren Programm den Quellcode zu gewinnen. Viele Firmen untersagen daher das Reverse Engineering, da es der Produktpiraterie dienen kann. Im Maschinenbau werden insbesondere Objekte mit Freiformflächen, z. B. von Hand geschaffener Karosserie-Entwürfe von Kraftfahrzeugen einem Reverse Engineering unterzogen. Im engeren Sinn geht es dabei hier um die Digitalisierung von Hand geschaffener Formgebilde, um CAD-Modelle für die rechnergestützte Bearbeitung auf CNC-Maschinen zu gewinnen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Reverse_Engineering



Reversierbetrieb

→ Reversing Mode/Inversion Mode / Reversing Duty (Betrieb mit ständiger Richtungsumkehr)



RFC

Remote Field Controller (sind hutschienenmontierbare kompakte Steuerungen für den universellen Einsatz in Maschinen und Anlagen. Sie können sowohl über INTERBUS als auch über Ethernet-Netzwerke kommunizieren)

www.cicweb.de/index.cfm?pid=1473&pk=80289



RFID

Radio frequency Identification → Funk-Identifikation (Technologie, die die Erfassung und Identifikation von Objekten ermöglicht, ohne dass diese berührt werden oder deren Funketiketten [Tags] sichtbar sein müssen. RFID-Systeme bestehen grundsätzlich aus folgenden Komponenten:

Arbeitsfrequenzbereiche, je nach Verwendungszweck und den dabei jeweils erforderlichen Lesegeschwindigkeiten und Leseabständen: 30 kHz bis 500 kHz, 10 MHz bis 15 MHz, 850 MHz bis 950 MHz, 2,4 GHz bis 5,8 GHz, künftig auch 5,4 GHz bis 6,8 GHz. Maximale effektive Strahlungsleistung [ERP]: 0,5 W bis 4 W. Weltweit angewendet für Tieridentifikation, Zugangskontrollen, Warenidentifikation und Diebstahlsicherungen im Einzelhandel, innerbetriebliche Produktverfolgung und in vielen anderen Applikationen. Der flächendeckende überbetriebliche Einsatz entlang der Wertschöpfungskette von Produkten ist zurzeit [2010] zwar noch Zukunftsvision, an deren Verwirklichung allerdings intensiv gearbeitet wird)

http://www.vs.inf.ethz.ch/res/papers/mlampe-rfid-2005.pdf

www.rfid-support-center.de

http://rfid-informationen.de

http://www.rfid-handbook.de

http://rfid-im-blick.de

http://www.rfidatlas.de

www.info-rfid.de



RIC

Rotor Integrated Gear → rotorintegriertes Getriebe (Servomotoren)



Richtlinie

→ Directive (eine Richtlinie enthält Handlungsregeln einer gesetzlich, berufsrechtlich, standesrechtlich oder satzungsrechtlich legitimierten Institution, die für den Rechtsraum dieser Institution verbindlich sind und deren Nichtbeachtung definierte Sanktionen nach sich ziehen kann. Speziell in der EU gelten die EU-Richtlinien. Sie repräsentieren einen Rechtsakt der Europä­ischen Gemeinschaft, der an die gesetzgebenden Körperschaften der Mitgliedstaaten gerichtet ist und diese zur Verwirklichung eines bestimmten Zieles verpflichtet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie



Richtlinie 2001/95/EG

DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 3. Dezember 2001 über die allgemeine Produktsicherheit (RLAP, Produktsicherheitsrichtlinie)

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2002:011:0004:0017:de:PDF



Richtlinie 2002/95/EG

DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. Januar 2003 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS-Richtlinie)

http://istego.com/de/cms/front_content.php?idcat=91



Richtlinie 2004/108/EG

DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 15. Dezember 2004 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit und zur Aufhebung der Richtlinie 89/336/EWG (EMV-Richtlinie)

www.ce-zeichen.de/klassifizierung/emv-richtlinie.html



Richtlinie 2005/32/EG

DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 6. Juli 2005 zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte und zur Änderung der Richtlinie 92/42/EWG des Rates sowie der Richtlinien 96/57/EG und 2000/55/EG (Ökodesign-Richtlinie. Im November 2009 abgelöst durch die Richtlinie 2009/125/EG)

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2005:191:0029:0058:DE:PDF

 



Richtlinie 2006/42/EG

DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 17. Mai 2006 über Maschinen und zur Änderung der Richtlinie 95/16/EG (Maschinenrichtlinie)

www.ce-zeichen.de/klassifizierung/maschinenrichtlinie.html



Richtlinie 2006/95/EG

DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 12. Dezember 2006 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen (Niederspannungsrichtlinie)

de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_2006/95/EG_(Niederspannungsrichtlinie)

www.ce-zeichen.de/klassifizierung/niederspannungsrichtlinie.html



Richtlinie 2009/125/EG

DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 21. Oktober 2009 zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (Neufassung der Richtlinie 2005/32/EG )(ERP-Richtlinie)

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:285:0010:0035:DE:PDF

www.eup-richtlinie.at/download/eup_richtlinie.pdf



Ringschieberegister

Circulating Register (siehe Register)



RISC

Reduced Instruction Set Computer → Prozessor mit eingeschränktem Befehlssatz [maximal 100 Maschinenbefehle] (jeder Prozessorbefehl beansprucht nur einen CPU-Zyklus. Dies ermöglicht hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten)

http://www.at-mix.de/risc.htm



Risiko

→ Risk (der Begriff "Risiko" charakterisiert entweder den Grad der Unsicherheit in Bezug auf die Erreichung angestrebter Ziele bei bewusster Inkaufnahme dabei möglicher Schäden bzw. Verluste oder einen mit Ungewissheit belasteten Sachverhalt, der mit einer latenten Schadenserwartung gepaart ist. Das heißt, der mit einer mehr oder weniger hohen abschätzbaren oder auch nicht abschätzbaren Wahrscheinlichkeit erwarten lässt, dass ein unerwünschtes Ereignis eintritt, das einen mehr oder weniger großen Schaden anrichtet, der sofort oder später auftritt, der punktuell oder flächendeckend wirkt, dessen Folgen mehr oder weniger lang zeitlich anhalten, der behebbar ist aber auch irreparabel sein kann. Im Zusammenhang mit technischen Sachverhalten wird als Risiko R in der Regel eine Konnektion aus Schadensausmaß S und seiner Wahrscheinlichkeit W des Eintritts bezeichnet [R = Sυ W]. Mögliche Risiken werden durch eine Risikoanalyse ermittelt und mittels eines geeigneten Risikomanagements unterhalb eines vertretbaren Grenzrisikos verbracht)

http://de.wikipedia.org/wiki/Risiko



Risikoanalyse

→ Risk Analysis (systematische Beschaffung und Verwendung von Informationen um die in einem bestimmten Zusammenhang möglichen Gefährdungen und deren Ursachen zu erkennen und damit verbundene Risiken qualitativ oder quantitativ zu erfassen. Für die allgemeine Bewertung der Risikohöhe spielen dabei Kriterien wie Eintrittswahrscheinlichkeit eines unerwünschten Ereignisses, Schadensausmaß, geografische Ausbreitung und zeitliche Ausdehnung des Schadens, mögliche Behebbarkeit des Schadens, Verzögerung zwischen Ereigniseintritt und späteren Folgen sowie gesellschaftliche Reaktionen, die bei Verletzung von individuellen, sozialen oder kulturellen Interessen oder Werten möglich sind, eine Rolle)

www.tsh.ipactive.de/SMA/Profinet%20Safety/K3.pdf

http://www.arbeitssicherheit.leuze.de/a/a_09.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Risikoanalyse

http://softwarekompetenz.de/?21965



Risikobeurteilung

→ Risk Assessment (für Maschinen legt die Sicherheitsnorm DIN EN ISO 14121-1 Leitsätze für die Durchführung der in der Maschinenrichtlinie geforderten Risikobeurteilung fest. Sämtliche Lebensabschnitte einer Maschine, wie Montage, Einrichtbetrieb, Normalbetrieb, Wartung, Instandsetzung, Außerbetriebnahme und auch eine vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung sind dabei zu bedenken)

www.safetyteams-ce-kennzeichnung.de/Beispiel-Risikobeurteilung-Spaltmaschine.htm

www.safetyteams-ce-kennzeichnung.de/Vorlage-Risikobeurteilung.htm

www.maschinenrichtlinie.de



Risikobewertung

→ Risk Evaluation (Einschätzung der Risikohöhe auf der Grundlage einer Risikoanalyse, insbesondere dahin gehend, ob in einem gegebenen Zusammenhang ein vertretbares Risiko vorliegt. Bei der Risikobewertung in der Technik werden in vielen Fällen das Produkt aus der Wahrscheinlichkeit, dass ein Schaden entsteht und die Schwere des möglichen Schadens herangezogen. Mathematisch formuliert: R = W • S. Wobei R = Risikohöhe, W = Eintrittswahrscheinlichkeit des Schadens, S = Schadenshöhe, ausgedrückt in passenden Verlusteinheiten [Währungseinheiten, Verletzte, Tote]. Da es in der Technik, wie überall im Leben, eine absolute Sicherheit im Sinne einer Freiheit von jeglichen Risiken nicht geben kann, besteht die Aufgabe darin, im Zuge eines zielgerichteten Risikomanagements mögliche Risiken auf ein vertretbar geringes Maß unterhalb eines definierten Grenzrisikos zu reduzieren)

www.dguv.de/ifa/de/vera/2009/laserstrahlung/06_boemer.pdf

http://www.bgfa.ruhr-uni-bochum.de/publik/info0205/risiko.php

http://www.profiservices.de/Gefahrenanalyse.pdf



Risikofaktoren

→ Risk Factors/Risk Causes (Faktoren, die Einfluss auf die Größe eines Risikos haben. Synonym für Risikoparameter)



Risikograph

→ Risk Graph (grafisches normenbasiertes Hilfsmittel in Form einer sich verzweigenden Baumstruktur zur Bestimmung des erforderlichen Performance Levels PLr oder des erforderlichen SIL-Wertes der Sicherheitsfunktion in Abhängigkeit von den Risikoparametern im Zuge des Entwurfs bzw. der Anwendung sicherheitsgerichteter Systeme [SIS])

http://www.stahl.de/fileadmin/Dateien/funktionale_sicherheit/9funktionale_sicherheit.pdf

http://rzv113.rz.tu-bs.de/Bieleschweig/pdfB4/Bieleschweig4_Folien_Milius.pdf

http://www.goetting.de/de/photos/multimedia/499-5/risikograph.jpg



Risikomanagement

→ Risk Management (jedes Risikomanagement beinhaltet grundsätzlich die Erfassung, Analyse und Bewertung von Risiken sowie ihre überwachte Zurückdrängung auf ein vertretbares Maß unterhalb eines festgelegten Grenzrisikos durch die gezielte Umsetzung von Maßnahmen, die entweder die Eintrittswahrscheinlichkeit W oder das Ausmaß des Schadens S oder beide einschränken)

http://de.wikipedia.org/wiki/Risikomanagement

http://www.risikozentrum.de

http://www.iso-14971.de



Risikomatrix

→ Risk Matrix (Hilfsmittel für die Beurteilung von Risiken. Matrix, an deren vertikaler Achse in der Regel Intervalle der Schadenseintrittswahrscheinlichkeit bzw. -häufigkeit und in deren horizontaler Achse Intervalle des Schadensausmaßes bzw. der Schweregrad der Folgen nach einem Schadenseintritt aufgetragen sind. Damit ergibt sich eine endliche Zahl von Matrixfeldern, in denen jeweils Intervall-Wertepaare der beiden Größen als Maß für das jeweils bestehende Risiko enthalten sind. Die Wertepaare mit niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeiten und geringen Schadenserwartungshöhen kennzeichnen dabei den Bereich der akzeptablen Risiken, während die Wertepaare mit hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten und großen Schadenserwartungswerten den Bereich der nichtakzeptablen Risiken verkörpern.

de.wikipedia.org/wiki/Risikomatrix



Risikoparameter

→ Risk Parameters (qualitativ oder quantitativ charakterisierbare Größen bzw. Einflussfaktoren, die sich auf die Höhe eines Risikos auswirken und damit im Zusammenhang gleichzeitig die Anwendung entsprechender risikoreduzierender Maßnahmen motivieren. Dazu zählen das zu erwartende Schadensausmaß, die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit, die zeitliche Ausdehnung [Persistenz] des Schadens, die geografische Reichweite [Ubiquität] des Schadens, die Verzögerungswirkung, d. h. die Latenzzeit zwischen schadenauslösendem Ereignis und Schadenseintritt, die Schadens-Irreversibilität, d. h. Nichtwiederherstellbarkeit des Zustandes vor Schadenseintritt. Risikoparameter bei der Ermittlung des erforderlichen Performance Levels [PLr] für sicherheitsgerichtete Maschinensteuerungen beispielsweise sind: die Schwere möglicher Verletzungen im Versagensfall [leichte, reversible oder ernste, irreversible einschließlich Tod], die Häufigkeit und/oder Dauer der Gefährdungsexposition beteiligter Personen [seltene Exposition oder die Zeit der Gefährdungsexposition ist kurz] sowie die Möglichkeiten zur Vermeidung der Gefährdung, die betroffene Personen haben [möglich unter bestimmten Bedingungen/nicht möglich])

www.arbeitssicherheit.leuze.de/a/a_10.html



Risikoprioritätszahl/RPZ

→ Risk Priority Number/RPN (dient im Rahmen einer FMEA-Analyse im Zuge der Risikobewertung zur Quantifizierung der Schwere eines möglichen Fehlers. RPZ = AB • E, wobei

A: Auftrittswahrscheinlichkeit einer Fehlerursache [1: unwahrscheinlich ... 10: sehr hoch]
B: Bedeutung der Fehlerfolgen für Betroffene [1: kaum wahrnehmbar ... 10: sehr schwerwiegende Folgen]
E: Entdeckungswahrscheinlichkeit des Fehlers [1: hoch ... 10: unwahrscheinlich]
Damit ergibt sich eine mögliche Fehlerrangfolge von 1 bis 1 000. Fehlerursachen mit der höchsten RPZ sind vorrangig zu eliminieren. Genauere Bezifferungen der Parameter A, B und E siehe folgende Website)

http://home.intergga.ch/neo/downloads/fmea.pdf



RLAP

Richtlinie über die allgemeine Produktsicherheit → General Product Safety Directive [GPSD] (Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. Dezember 2001 über die allgemeine Produktsicherheit. [Produktsicherheitsrichtlinie] Amtsblatt L 011 vom 15 Januar 2002. Verbindlich ab dem 15.01.2004)

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2002:011:0004:0004:DE:PDF



Roadmap

→ Wörtlich: Wegekarte, Straßenkarte, Autokarte, Plan (in vielen Branchen häufig verwendetes Synonym für eine zukunftsorientierte Strategie bzw. einen richtungsweisenden Plan, die in groben Zügen über beabsichtigte Vorgehensweisen informieren. Dazu gehören z. B. Produkt-Roadmaps, Technologie-Roadmaps, Forschungs-Roadmaps u.v.a.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Roadmap



Roaming

→ Roaming (wörtlich: Herumstreunen, Umherwandern. Begriff aus der GSM-Welt. Definiert als die Fähigkeit eines Mobilfunknetz-Teilnehmers in einem anderen als seinem Heimnetzwerk Mobilfunk-Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können. Weitere Details siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Roaming



Robotation Academy

(herstellerübergreifende Roboter- und Automationsakademie, in der auf dem Hannover-Messegelände ganzjährig Automations- und Roboterschulungen für Mitarbeiter aus der Produktion durchgeführt werden)

www.robotation.de



Roboter

→ Robots (sind programmierbare stationäre oder mobile mechatronische Systeme [Maschinen oder Geräte], die bestimmte Aufgaben, wie Bewegen oder Handhaben, selbsttätig durchführen. Industrieroboter gehören zu den Handhabungseinrichtungen, wie sie die VDI-Richtlinie VDI 2860 definiert. Diese lassen sich entsprechend der Gliederung der Handhabungsfunktionen nach ihren jeweiligen Hauptfunktionen in Gerätegruppen gliedern. Bekannt sind ihre Anwendungen als Schweiß- und Zuführroboter in Produktionslinien. Darüber hinaus werden sie in vielen Modifikationen zu Forschungs- und Erkundungszwecken eingesetzt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Roboter

http://die-roboter.de/home.htm



Robustheit

→ Robustness (Widerstandsfähigkeit, d. h. Fähigkeit eines Betrachtungsobjekts, auch bei Verletzung spezifizierter Randbedingungen vereinbarte Funktionen zu erbringen bzw. seine Funktionsfähigkeit zu erhalten. Qualitativer Begriff, da keine exakten Bewertungskriterien existieren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Robustheit



ROH

Regler ohne Hilfsenergie → Self-operated Regulators (ROH realisieren alle zu einer Regelung erforderlichen Aufgaben [Messen, Regeln, Stellen] und entnehmen die dazu erforderlich Energie dem zu regelnden Medium)

http://www.samson.de/pdf_de/l202de.pdf



RoHS-Richtlinie

Restriction of certain Hazardous Substances-Richtlinie (die RoHS-Richtlinie 2002/95/EG der EU regelt die Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Betroffen sind Blei [Pb], Cadmium [Cd], Quecksilber [Hg], sechswertiges Chrom [Cr VI], polybromierte Biphenyle [PBBs] und polybromierte Diphenyläther [PBDEs]. Die Richtlinie verpflichtet die Hersteller elektrischer und elektronischer Geräte, diese Stoffe nach dem Juli 2006 nicht mehr einzusetzen)

http://istego.com/de/cms/front_content.php?idcat=91



Rollengewindetriebe

→ Roller Screw Drives / Roller Screws (sind Mechanismen zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Linearbewegung ähnlich Kugelgewindetrieben jedoch mit beträchtlichen Vorteilen gegenüber diesen)

www.boie.de/ftp/pub/skf/4351DE.pdf

www.powerjacks-de.com



ROM

Read Only Memory → Nur-Lese-Speicher (Festwertspeicher, nicht-flüchtiger Speicher. Speicherinhalt wird beim Chiphersteller im letzten Maskenschritt eingeprägt [daher auch maskenprogrammierter ROM]. Er kann nur gelesen werden und bleibt ständig in gleicher Form erhalten)



ROOM

Real-Time Object Oriented Modeling → Objektorientierte (aber auch Komponentenorientierte) Modellierungsmethode für Echtzeit- und verteilte Systeme



Rotationsmagnete

(Synonym für Drehmagnete)



Router

→ wörtlich „Lotse" (Netzwerkelement, das verschiedene Netzwerkprotokolle übersetzen kann und Netzwerke miteinander verbindet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Router

http://www.router-forum.de



RPA

Regional PROFIBUS & PROFINET Association → Regionale PROFIBUS & PROFINET Organisation

http://www.profibus.com/community/regional-pi-associations



RPD

Rapid Product Development → Schnelle Produktentwicklung (Verfahren zur Verkürzung der Zeiten bei Produktentwicklung und -Fertigung. Basiert insbesondere auf den Technologien Rapid Prototyping und "Rapid Tooling")



RPM / rpm

Revolutions per Minute → Umdrehungen pro Minute (Angelsächsische Maßeinheit für die Drehzahl einer Welle. 1 RPM = 1/min = min-1)

de.wikipedia.org/wiki/Rpm_(Einheit)



RPN

Risk Priority NumberRisikoprioritätszahl



RPZ

Risikoprioritätszahl



RRF

Risk Reduction Factor → Risikoreduktionsfaktor (Mittelwert der Erfolgswahrscheinlichkeit aller Maßnahmen, die zur Abwehr eines bestimmten Risikos getroffen wurden)

www.docstoc.com/docs/45802383/PM-RM-25_20Entwickeln_20von_20Massnahmen



RS-232

Recommended Standard Number 232 [frühere aber noch sehr häufig anzutreffende Bezeichnung für EIA-232] (älteste und am Weitesten verbreitete Schnittstellen-Norm, auch V.24-Schnittstelle genannt; alle Signale sind auf Masse bezogen, sodass es sich um eine erdunsymmetrische Schnittstelle handelt. High-Pegel: -3 V ... -15 V , Low-Pegel: 3 V ... 15 V; zulässige Kabellänge bis 15 m, Übertragungsraten bis 20 kbit/s; für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen zwei Teilnehmern)

http://de.wikipedia.org/wiki/RS-232

www.rs485.com/rs485spec.html



RS-422

Recommended Standard Number 422 [frühere aber noch sehr häufig anzutreffende Bezeichnung für EIA-422] (Schnittstellen-Norm, erdsymmetrischer Betrieb, dadurch höhere Störfestigkeit. High-Pegel: -0,3 V ... -6 V, Low-Pegel: 0,3 V ... 6 V; Vierdrahtverbindung [invertierend/nicht invertierend], zulässige Kabellänge bis 1 200 m, Übertragungsraten bis 10 Mbit/s, ein Sender kann simplex mit bis zu zehn Empfängern verkehren)

www2.hs-fulda.de/~werner/lehre/einfnt/NT_BB.pdf

www.rs485.com/rs485spec.html

de.wikipedia.org/wiki/RS-422



RS-485

Recommmended Standard Number 485 [frühere aber noch sehr häufig anzutreffende Bezeichnung für EIA-485] (gegenüber RS-422 erweiterte Schnittstellen-Norm; High-Pegel: -0,3 V ... -6 V, Low-Pegel: 0,3 V ... 6 V; Zweidrahtverbindung [Halbduplex-Betrieb] oder Vierdrahtverbindung [Vollduplex-Betrieb]; zulässige Kabellänge bis 1 200 m, Übertragungsraten bis 10 Mbit/s. An einem RS-485-Bus können bis zu 32 Teilnehmer [Sender/Empfänger] angeschlossen werden)

www.rs485.com/rs485spec.html

de.wikipedia.org/wiki/RS-485



RTC

Real Time Clock → Echtzeituhr (Computer verfügen über einen Schaltkreis, der die aktuelle Uhrzeit und das Datum bereitstellt. Er ist batteriegepuffert, sodass er auch bei ausgeschaltetem Computer weiterläuft. Echtzeituhren sind Quarzuhren, deren Gangfehler sich durch manuelles Nachstellen oder durch regelmäßigen automatischen Abgleich mit einem über Funk ausgestrahlten Zeitsignal [in der Regel vom Sender DCF77] oder über das Internet per Software über das Network Time Protocol kompensieren lässt. Die bereitgestellten Zeit- und Datumsinformationen werden vom Betriebssystem dazu benutzt, um Dateien mit Uhrzeit und Datum zu versehen, wann sie angelegt oder das letzte Mal geändert wurden oder auch um zeitgesteuerte Routinen zu starten, beispielsweise um in Industrie-PC zeitgeführte Ablaufsteuerungen zu realisieren oder in speziellen Industrie-Timer-Geräten diverse Zeitüberwachungs- und Steuerungsfunktionen auszuführen)



RTD

Resistance Temperature Detector → Widerstandstemperaturfühler



RTDB

Real Time Data Base → Echtzeitdatenbasis



RTE

Real-Time Ethernet → Echtzeit-Ethernet



RTLS

Real Time Location SystemEchtzeit-Ortungssystem (es basiert auf Sendern und Antennen und ist im Vergleich zu satellitengestützten Systemen genauer und kostengünstiger. Mit Sendern ausgestattete Objekte lassen sich damit problemlos auch in überdachten Bereichen lokalisieren. Universell einsetzbar in der automatisierten industriellen Produktion, in der Logistik und Distribution)

http://www.ekahau.com/?id=4200



RTOS

Real-Time Operating SystemEchtzeit-Betriebssystem (Betriebssystem, das über die Fähigkeit verfügt, in einer gegebenen Betriebsumgebung alle anstehenden Aufgaben und Funktionen unter allen Betriebszuständen ohne Ausnahme immer rechtzeitig, d. h. in Echtzeit zu erledigen)



RTS

Real-Time System → Realzeitsystem, Echtzeitsystem



RTS

Run-Time SystemLaufzeitsystem



RTSJ

Real-Time Specification for Java → Echtzeitspezifikation für Java



RTU

Remote Terminal Unit → Fernbedienungsterminal (Funktionseinheit, die in weit verteilten Systemen vor Ort an dort befindlichen Betriebsmitteln oder Anlagenteilen einerseits Signale und Daten erfasst und diese an eine entfernt liegende Leitstation, beispiels-weise als Alarmmeldungen weitergibt, andererseits aber auch Steuerbefehle von der Leitstation zur Anlage durchstellt)

http://en.wikipedia.org/wiki/RTU



Ruck

→ Jerk/Jolt (der Ruck r, Maßeinheit: Meter pro Sekunde hoch 3 [m/s3], ist eine Bewegungskenngröße. Er bezeichnet die zeitliche Änderung der Beschleunigung [Weg- oder Winkelbeschleunigung]. Mit s = Weg, v = Geschwindigkeit, a = Beschleunigung und t = Zeit beispielsweise gilt: r = da/dt = d2v/dt2 = d3s/dt3. Der Ruck interessiert im Zusammenhang mit der Belastung mechanischer Übertragungsglieder. Bei Personenbeförderung in Aufzügen und Bahnen beeinflusst er das Fahrgefühl. Ruckwerte r > 2,5 m/s3 werden als unangenehm empfunden)



Run-Time System

Laufzeitsystem



RUPLAN

Rechnerunterstützte Planerstellung (branchenübergreifende Komplettlösung für ECAE. Software-Werkzeug zum Projektieren und Verwalten umfangreicher Schalt- und Schemapläne in Verbindung mit dem Entwurf von Anlagen, Geräten und Ausrüstungen. Produkt der Firma Aucotec)

www.aucotec.cn > Produkte



RVDT

Rotational Variable Differential Transformer → Rotatorischer Variabler Differenzial-Transformator (Transformator mit beweglichem ferromagnetischen Kern. Induktiver Sensor zur Erfassung von Winkeländerungen)

http://www.efunda.com/DesignStandards/sensors/lvdt/rvdt_intro.cfm



RWA-Anlage

Rauch- und Wärmeabzugsanlage → Smoke and Heat Extraction System / Smoke and Heat Exhaust Venting System

www.belimo.ch/pdf/d/FPZ_Freitag_04_06_06.pdf



RWA-Antriebe

→ Smoke Ventilation Actuators and Drives (Dazu zählen Spindelantriebe, Kettenantriebe, Zahnstangenantriebe, Lamellenantriebe und peumatische Antriebe für explosionsgefährdete Bereiche. Siehe folgende Website)

www.aumueller-intern.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=63



RZ-Code

Return-to-Zero-Code → Rückkehr-zur-Null-Kodierung (Leitungscode, der zur Übertragung von Binärzeichen folgende Pegelwerte nützt: +1 für die logische 1 und -1 für die logische Null. Bei der Übertragung kehrt jeweils nach der halben Taktperiode der Signalpegel auf den Wert Null zurück. Dadurch gibt es beim Übertragen eines Bits garantiert eine Pegeländerung, die dem Empfänger die Taktrückgewinnung ermöglicht)

de.wikipedia.org/wiki/RZ-Code