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M

M2M

Machine-to-Machine-, Mobile-to-Machine-, Machine-to-Mobile-Communication → Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (das Akronym M2M findet sich im Kontext mit dem automatisierten Austausch von Daten und Informationen zwischen Maschinen, Geräten, Systemen und Personen, d. h. zwischen beweglichen und unbeweglichen Objekten. Der Austausch findet kabelgebunden z. B. über das Festnetz oder drahtlos über geeignete Funktechnologien [Wireless M2M] statt. M2M-Lösungen unterstützen Unternehmen z. B. dabei, verteilte Maschinenpopulationen ins Unternehmensnetzwerk zu integrieren, und damit den Fernzugriff und die Fernüberwachung auf ihre Assets zu ermöglichen. Um hierfür entsprechende Lösungen zu entwickeln, ist die enge Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern, Infrastrukturausrüstern, Systemintegratoren, Service-Providern und Anwendungsentwicklern unverzichtbar. Zur Unterstützung dieser branchenübergreifenden Aktivitäten wurde die M2M-Alliance ins Leben gerufen. Sie vereinfacht diese Zusammenarbeit und treibt die gemeinsame Realisierung, Entwicklung und Vermarktung von M2M-Lösungen voran. Die Consulting-Firma Harbor Research prognostiziert für die nächsten fünf Jahre jährliche Wachstumsraten von 27 % für diese Technologie. 2011 sollen bereits 500 Mio. Geräte miteinander verbunden sein)

www.m2m-alliance.de/uploads/media/Whitepaper.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Machine_to_Machine

www.m2m-alliance.de



M2M-Alliance

(offene Initiative für Anbieter und Anwender von M2M-Technologie, fördert die technische Harmonisierung sowie die technologische Weiterentwicklung und Kooperation)

www.m2m-alliance.de



M2M-Technologie

→ M2M Technology (M2M steht als Abkürzung für Machine-to-Machine-Communication, d. h. für den automatisierten Informationasaustausch zwischen Maschinen. Das Grundkonzept einer M2M-Anwendung besteht aus folgenden drei Grundkomponenten:

          P ↔ DEP ↔ Kommunikationsnetzwerk ↔ DIP ↔ A


Möglich sind in einem M2M-System direkte und indirekte Kommunikationspfade zwischen DEP und DIP sowie direkte und indirekte Beziehungen zwischen einzelnen DEP, die in einem M2M-System mehrfach vorhanden sein können)

www.m2m-alliance.de/uploads/media/Whitepaper.pdf



Maßeinheitenkonverter

→ Unit Converter (automatische Umrechnung für viele aktuelle Einheiten)

www.sengpielaudio.com/Rechner-formelzeichen.htm

www.cactus2000.de/de/unit/mass.shtml

http://jumk.de/calc/index.shtml



MAC-Adresse

Media Access Control Address (Hardware-Adresse von Netzwerkkomponenten, die ihrer eindeutigen Identifikation im Netzwerk dienen)

http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse



MACRO

Motion and Control Ring Optical (Bussystem auf Lichtwellenleiterbasis für Multiachs-Bewegungssteuerungen)

www.macro.org



Magnetische Sensoren

→ Magnetic Sensors (Magnetsensoren sind berührungslos arbeitende, schaltende Messfühler zur Anwesenheitserkennung von Magnetfeldern und ferromagnetischen Objekten. Gegenüber induktiven Sensoren haben sie eine kleinere Bauform und bieten eine deutlich höhere Reichweite. Funktionsprizip und Einsatzbereiche siehe folgende Website)

www.xpertgate.de/produkte/Magnetische_Sensoren.html



Magnetische Wegmesssysteme

→ Magnetic Distance Measuring Systems (sind berührungslos arbeitende inkrementale Messsysteme zur linearen Positionserfassung bei hochdynamischen Prozessen in der Antriebstechnik. Erreichbar sind Auflösungen bis 1 µm und absolute Genauigkeiten von 10 µm. Als Maßverkörperung dient ein magnetisiertes Elastomerband, das zusammen mit einem Edelstahlträgerband auf den Untergrund aufgeklebt wird. Ein Messkopf tastet den magnetischen Maßstab berührungslos ab und stellt über eine RS 422-Schnittstelle die Weginformationen zur Weiterverarbeitung bereit)

www.hiwin.de/files/information//MAGIC%20operating%20instructions%202.6%20eng.pdf

www.gemac.info/all_pdf_files/470xx-hb-d-gc-mkx.pdf

www.ipf-electronic.de/online-shop/?user_ipf_tree=6-3



Magnetostriktive Wegaufnehmer

→ Magnetostrictive Displacement Transducers (Messprinzip: Laufzeitmessung zwischen zwei Punkten eines magnetostriktiven Wellenleiters)

www.mtssensor.de/fileadmin/medien/downloads/mts_messprinzip.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetostriktiver_Wegaufnehmer

www.twk.de/data/pdf/11431ed0.pdf



Magnetpulverbremsen

→ Magnetic Particle Brakes (sind zum Bremsen eingesetzte Magnetpulverkupplungen)

www.directindustry.de/industrie-hersteller/magnetpulverbremse-80856.html

www.mobac.de



Magnetpulverkupplungen

→ Magnetic Particle Clutches (sind elektromagnetisch steuerbare Reibungskupplungen, bei denen ein Spezialeisenpulver [ferro/chrom], in manchen Fällen auch eine Eisenpulver-Öl-Suspension, den Reibbelag darstellt. Das Magnetpulver befindet sich lose im Luftspalt zwischen dem Innen- und dem Außenteil der Kupplung, von denen einer eine Erreger-Ringspule trägt. Bei eingeschalteter Erregung wird das Magnetpulver durch die Einwirkung des magnetischen Felds verfestigt und bildet eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den beiden Teilen. Das übertragbare Moment ist nahezu linearproportional zum Erregerstrom und weitgehend unabhängig vom Schlupf zwischen den Kupplungshälften. Ein Unterschied zwischen Haft- und Gleitmoment ist im Gegensatz zu allen anderen Reibungskupplungen praktisch nicht vorhanden. Die Stromzuführung zur Erregerwicklung erfolgt meist über Schleifringe, bei manchen Ausführungen auch kontaktlos mittels eines Spezialtranformators.
Magnetpulverkupplungen werden zum Ein- und Auskuppeln und Bremsen von Arbeitsmaschinen, zur Drehmomentregelung und -Begrenzung, für die Zugspannungsregelung bei Auf- und Abwickelprozessen sowie zum gezielten Ingangsetzen und Bremsen großer Trägheitsmomente und Massen angewandt. Für letzteres ist die Magnetpulverkupplung infolge ihrer großen Wärmekapazität besonders gut geeignet)

www.directindustry.de/industrie-hersteller/magnetpulverkupplung-81329.html

www.mobac.de



Magnetscheiben-Kupplungen

→ Magnetic disks Clutches (bestehen aus gegenüberliegenden mit sehr starken Seltene-Erden-Magneten bestückten Scheiben, zwischen denen ein auf die eine Scheibe wirkendes Drehmoment berührungsfrei auf die andere Scheibe, auch durch Wandungen hindurch, übertragen wird. Ein geringfügiger achsialer Parallelversatz oder Fluchtwinkelfehler kann dabei in Kauf genommen werden. Sie finden zum Antrieb von Pumpen, Rührwerken, Ventilatoren oder Kompressoren in geschlossenen Behältnissen durch die Behälterwand hindurch und auch als Sicherheitskupplungen Anwendung)

www.mobac.de



Magnetventile

→ Solenoid Valves / Magnetic Valves / Electromagnetic Valves (sind Ventile für die Hydraulik und Pneumatik, die von einem Elektromagneten betätigt werden)

www.directindustry.de/industrie-hersteller/magnetventil-64785.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetventil



Management

→ Management (der Begriff Management [von "to manage" = handhaben, bewerkstelligen, meistern, leiten, verwalten] impliziert verschiedene Bedeutungsinhalte. Er firmiert einerseits als Bezeichnungssynonym für alle denkbaren entscheidungsbefugten Leitungsgremien andererseits aber auch für jede in einer Organisation zur Erreichung eines bestimmten Teilziels erforderliche gesamtzielkonforme Verhaltensbeeinflussung aller Beteiligten, einschließlich der Lenkung der dazu erforderlichen Ressourcen im Sinn einer gesamtzielorientierten Optimierung. Präzisierungen werden in beiden Fällen durch entsprechende Wortvorsätze erreicht, z. B. Abteilungs-, Firmen-, Veranstaltungs- oder Verwaltungsmanagement zur Kennung entsprechender entscheidungsbefugter Gremien bzw. Energie-, Qualitäts-, Zuverlässigkeits-, EMV-Management, Information Lifecycle Management [ILM] oder Functional Safety Management zur Charakterisierung spezifischer zielorientierter Verfahrensweisen)

en.wikipedia.org/wiki/Management_(disambiguation)

www.bwl-bote.de/20040303.htm



Manipulation

→ Manipulation (Begriff aus der Psychologie, Soziologie und Politik, der die gezielte, verdeckte Einflussnahme auf Einzelpersonen und Gruppen, die den Betroffenen verborgen bleiben soll, bezeichnet. Im Bereich der Technik steht der Begriff, positiv belegt, für Handhabung, z. B. bei Robotern oder Datenverarbeitungsprozeduren, aber auch stark negativ belastet für den unzulässigen Umgang mit Sicherheits- und Schutzvorrichtungen, wie die Überbrückung oder Außerbetriebsetzung derselben aus Gründen der Bequemlichkeit mit oft schwerwiegenden Unfallfolgen für den Verursacher und ggf. andere Betroffene. Das Umgehen von Schutzeinrichtungen [defeating of protective devices] kann grundsätzlich nur vermieden werden, wenn Maschinen so konstruiert sind, dass eine Manipulation keine Vorteile bietet, also der Anreiz hierzu fehlt. Vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV wurde ein Bewertungsschema erarbeitet [siehe Downloads folgende Website], mit dessen Hilfe der Anreiz für das Umgehen von Schutzeinrichtungen an Maschinen evaluiert werden kann)

http://www.dguv.de/ifa/de/pra/manipulation/index.jsp



Manipulatoren

→ Manipulators (sind manuell gesteuerte, elektromechanische, elektropneumatische oder elektrohydraulische, auf die jeweilige Anwendung individuell zugeschnittene Handling-Systeme für das bedienergeführte Heben, Bewegen und Umsetzen schwerer Lasten bis 1.000 kg, wie Paletten, Transportkisten, Stahlfässer, Radfelgen, Folienrollen, Motoren, Kurbelwellen, Stahlplatten, Fliesenpakete, Schrottpakete und Ähnliches. Sie werden weltweit in nahezu allen Branchen eingesetzt. Bedeutung haben sie auch im Zusammenhang mit der Fernhantierung gefährlicher Güter, wie Handhabung radioaktiver Abfälle, Entschärfen von Munition)

www.dalmec.com/de

www.vesa.de



Manufacturing Execution System, MES

→ Fertigungsmanagementsystem (der Begriff MES umfasst eine Reihe von Software-Lösungen für die Betriebsleitebene, deren Aufgabe es ist, sämtliche Daten einer Produktion zur Optimierung der Produktionsabläufe zu erfassen, aufzubereiten und bewertbar zu machen. Durch die Verwendung von Echtzeitdaten aus der Produktion ermöglichen MES die Überwachung, Steuerung, Reaktion und Berichterstattung der jeweiligen Vorgänge gerade dann, wenn sie passieren. Die daraus resultierenden schnellen Reaktionsmöglichkeiten auf sich ändernde Herstellbedingungen in Verbindung mit der Reduzierung nicht produktionsrelevanter Tätigkeiten ermöglichen eine effektive Betriebs- und Produktionsführung. Manufacturing Execution Systems stellen im Sinn der "Vertikalen Integration" die Verbindung zwischen der Automatisierungsebene und den Systemen der Managementebene [betriebswirtschaftliche Unternehmensplanung, ERP] her. Derzeit [2011] werden im deutschsprachigen Raum ca. 70 MES-Lösungen für den Bereich der Stückgutfertigung angeboten. Dabei sind die meisten von ihnen hinsichtlich des Funktionsangebots sowie der implementierten Planungsmethoden auf Unternehmen der Metallverarbeitung wie Maschinen- und Anlagenbau sowie der Automobil- und Automobilzulieferindustrie ausgerichtet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Manufacturing_Execution_System



MAP

Manufacturing Automation Protocol → Datenübertragungsprotokoll für die automatisierte Fertigung



MAS

Multi-Agent System → Multiagentensystem



Maschine

→ Machine (als Maschine wird sinngemäß nach der Maschinenrichtlinie eine Gesamtheit miteinander verbundener Teile verstanden, von denen mindestens eines beweglich ist. Neben den mechanischen Komponenten gehören auch Betätigungs-, Steuer- und Energiekomponenten zu einer Maschine. Anders formuliert erklärt sich eine Maschine als zweckentsprechend konfigurierte Einrichtung aus festen und beweglichen mechanischen Teilen mit integrierter Antriebstechnik, Aktorik und Sensorik, die der Realisierung eines bestimmten Prozesses, beispielsweise der Bearbeitung von Werkstücken, dient. Dazu wird sie manuell oder automatisch geführt. Siehe auch Automatisierungsobjekt. Maschinen werden nach Aufgaben, Einsatzgebieten und Branchen unterschieden und ihr spezieller Verwendungszweck in der Regel durch einen entsprechenden Wortvorsatz zum Ausdruck gebracht, wie z.B. Werkzeugmaschine, Bohrmaschine, Drehmaschine, Schleifmaschine, Hobelmaschine, Druckereimaschine, Baumaschine, Landmaschine, Waschmaschine, Verpackungsmaschine u.ä.
In der Maschinenrichtlinie existiert auch den Begriff `unvollständige Maschine´ [Partly Completed Machinery]. Er charakterisiert definitionsgemäß „eine Gesamtheit, die fast eine Maschine bildet, für sich genommen aber keine bestimmte Funktion erfüllen kann. Ein Antriebssystem z.B. stellt eine unvollständige Maschine dar. Eine unvollständige Maschine ist nur dazu bestimmt, in andere Maschinen oder in andere unvollständige Maschinen oder Ausrüstungen eingebaut oder mit ihnen zusammengefügt zu werden, um zusammen mit ihnen eine Maschine im Sinne der Maschinenrichtlinie zu bilden". Beispiele für unvollständige Maschinen sind eine Presse ohne Lichtvorhang, eine Maschine ohne Sicherheitseinrichtungen oder eine Maschine ohne Antriebssystem.
Zu beachten für das Inverkehrbringen ist, dass die neue Maschinenrichtline zwischen den Anforderungen für vollständige und unvollständige Maschinen unterscheidet. Siehe erste Website)

www.maschinenbautage.eu/fileadmin/veroeffentlichungen/unvollstaendige_Maschinen.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Maschine



Maschinenrichtlinie

→ Machine Directive (sie hat die Aufgabe, den freien Warenverkehr für Maschinen [damit sind auch Maschinenanlagen und auswechselbare Ausrüstungen gemeint], einzeln in den Verkehr gebrachte Sicherheitsbauteile sowie Lastaufnahmeeinrichtungen in der Europäischen Union sicherzustellen. Sie schreibt dazu harmonisierte Beschaffenheitsanforderungen und Konformitätsbewertungsverfahren vor, die von den "verantwortlichen Personen" zu erfüllen sind. Dies betrifft insbesondere auch Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit dem Aufbau von Maschinen. Am 9. Juni 2006 wurde im Amtsblatt der Europäischen Union die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG veröffentlicht und damit in Kraft gesetzt. Ihre Anwendung ist seit dem 29. Dezember 2009 Pflicht für Hersteller bzw. diejenigen, die Maschinen in den Verkehr bringen)

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2006/l_157/l_15720060609de00240086.pdf

www.ce-zeichen.de/klassifizierung/maschinenrichtlinie.html

www.llv.li/pdf-llv-avw-maschinenrichtlinie.pdf

www.maschinenrichtlinie.de/news.html#c1210

www.maschinenrichtlinie.de



Maschinensicherheit

→ Machine Safety (sicherheitstechnisch einwandfreie Maschinen sind eine elementare Vorbedingung für unfallfreies Arbeiten. Entsprechende grundlegende Sicherheitsanforderungen sind in der Maschinenrichtlinie gelistet und in harmonisierten europäischen Normen [A-Normen, B-Normen, C-Normen] konkretisiert. Die europäische Richtlinie und die Normen definieren die Sicherheit einer Maschine als deren Fähigkeit, ihre Funktion auszuüben, ohne dass dadurch Verletzungen verursacht werden. Durch die konstruktive Gestaltung der Maschine muss gewährleistet sein, dass ihr Betreiben, Rüsten und Warten bei bestimmungsgemäßer Verwendung oder bei vorhersehbarer Fehlanwendung ohne Gefährdung von Personen erfolgen können)

www.moeller.net/binary/zvei_sicherheit_2007_de.pdf

www.arbeitssicherheit.leuze.de/a/a_07.html

www.maschinenrichtlinie.de



Masse

→ Mass (aus physikalische Sicht ist Masse eine Eigenschaft der Materie und eine physikalische Grundgröße, deren internationale Einheit das Kilogramm ist. Sie ist ein Maß für das Beharrungsvermögen/Trägheit eines Körpers, d. h. seines Widerstands gegenüber Änderungen seines Bewegungszustands. Eine ganz andere Bedeutung hat darüber hinaus der Begriff Masse im Bereich der Elektrotechnik/Elektronik. Siehe nächsten Artikel)

http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_(Physik)



Masse

→ Chassis, Frame, Ground, Ground Plane, Signal Ground, Signal Reference, Circuit common, Control common, 0-V-Bus (im Bereich der Elektrotechnik/Elektronik nach VDE 0870: Gesamtheit der untereinander verbundenen Metallteile einer elektrischen Einrichtung, die für den betrachteten Frequenzbereich den Ausgleich unterschiedlicher Potentiale bewirkt und ein Bezugspotential bildet. Im Fachjargon damit im Zusammenhang gebräuchliche deutsche Wortschöpfungen sind: Bezugsmasse, Signalmasse, Signalreferenz, Schaltungsmasse, Strukturmasse, Kabelschirmmasse, Stromversorgungsmasse, Messerde usw. Jede Masseleiteranordnung, auf die in analogen und diskreten Systemen die Signalspannungen bzw. in Leistungskreisen die Potentiale der spannungsführenden Leiter bezogen werden, birgt die Gefahr galvanischer Beeinflussungen in sich. Um sie zu vermeiden, empfiehlt es sich, bezugspotentialführende Leiteranordnungen

www.erdungsmessung.com/html/begriffe.html



Master

→ Meister / Leitelement (zentraler Busteilnehmer, der den Buszugriff regelt. Alle anderen Teilnehmer arbeiten als Slaves)



Master/Slave-Prinzip

Master/Slave Principle (Master-Element bestimmt, Slave-Elemente folgen den Anweisungen des Masters. Zum Beispiel vergibt bei der dezentralen Bussteuerung ein Automatisierungsgerät als Master-Element die Zugriffsrechte für die anderen Komponenten [Slave-Elemente])



Matrixumrichter

→ Matrix Converter (sind selbstgeführte Direktumrichter zum Betreiben drehzahlveränderlicher Drehfeldmaschinen. Sie wandeln Netzwechselspannungen fester Frequenz und Amplitude in Wechselspannungen beliebiger Frequenz und Amplitude um. Im Gegensatz zu herkömmlichen ruhenden Frequenzumrichtern arbeiten sie ohne Zwischenkreis. Dadurch haben sie bei gleicher Leistung ein wesentlich kleineres Bauvolumen. Sie arbeiten in beiden Stromrichtungen. Dadurch besteht die Möglichkeit, bei generatorischem Betrieb eines damit gesteuerten Drehstrommotors die Bremsenergie in das Versorgungsnetz zurückzuspeisen. Mit IGBT oder künftig verfügbaren monolitischen Zweirichtungsschaltern ist ein besonders vorteilhafter Aufbau möglich)

www2.eti.uni-karlsruhe.de/igneje/Matrixumrichter.html



MAXIEM

Maximierung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen (vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördertes Projekt, das die Steigerung der Energieeffizienz spanender Werkzeugmaschinen zum Ziel hat. Im Mittelpunkt steht dabei die Demonstration der Einsparpotenziale durch die Konfiguration einer Prototypenwerkzeugmaschine, in der die effizientesten auf dem Markt verfügbaren Komponenten und Aggregate integriert werden. Darüber hinaus wird anhand der Demonstratormaschine aufgezeigt, welche Potenziale sich durch eine optimierte Ansteuerung der Komponenten ergeben)

www.maxiem.eu



MB

Megabyte (der SI-Vorsatz M [Mega] ist im Internationalen Einheitensystem als Vielfaches zur Basis 10 definiert. Demnach gälte 1 MB = 106 Bytes. Im Bereich der Informationstechnik wird "M" meistens als Vielfaches zur Basis "2" interpretiert. In diesem Fall gilt 1 MB = 220 bzw. 1.048.576 Bytes)

www.cactus2000.de/de/unit/massbyt.shtml



MBC

Model Based Control → Modellbasierte Regelung (bei erhöhten Anforderungen an die Regelgüte ist die Leistungsfähigkeit von Standard-PID-Reglern bald ausgeschöpft. Man kommt hier nur weiter, wenn man mehr Information über das dynamische Verhalten der Regelstrecke in die Rückführung einbezieht. Erfolgt dies über ein Modell, entsteht eine sogenannte modellbasierte Regelung. Anwendungen finden sich in der Verfahrenstechnik, in der Antriebstechnik, in der Medizintechnik und in anderen technischen Bereichen)



MBit

Mega Bit (106 bzw. 1.048.576 Bit. Siehe Anmerkung zu MB)



Mbps

Mega bits per second → Megabit pro Sekunde (Maß für die Datenübertragungsgeschwindigkeit)



MC

Motion Control → Bewegungssteuerung



MCAD

Mechanical CAD → mechanisches CAD (MCAD-Systeme sind Konstruktionswerkzeuge, welche die geometrische Modellierung zwei- und dreidimensionaler Objekte und deren Abbildung in unterschiedlichen Koordinatensystemen unter verschiedenen Blickwinkeln ermöglichen)

www.blien.de/ralf/cad/sw/MCAD_sw.htm



MCB

Miniature Circuit Breaker → Miniaturlastschalter / Kleinstschutzschalter



MCC

Motor Control Center → Motorsteuerzentrum (ein MCC besteht aus einem vorverdrahteten Schrankgehäuse, das alle zum Schalten, Steuern, Überwachen und Schützen von Drehstrommotoren erforderlichen Standardkomponenten [Motorstarter, Kurzschlussschutz- und Überlastschutzeinrichtungen, SPS und Antriebsregler] in steckbarer Ausführung enthält. Dies ermöglicht einen übersichtlichen Aufbau, schnelle und einfache Montage, problemlose Erweiterungen sowie einfachen Service bei erhöhter Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit. Über Feldbusanbindung wird die Steuerung und Überwachung aller Antriebe einer Anlage von einem zentralen Leitstand aus ermöglicht)

www.sea.siemens.com/step/pdfs/mcc_1.pdf



MCCB

Moulded Case Circuit Breaker → Gekapselter Leistungsschalter / Kompaktleistungsschalter



MCIS

Motion Control Information System → (Software-System aus modularen, aufeinander abgestimmten, skalierbaren Software-Paketen zur Maschinen-, Werkzeug-, Produkt- und Produktionsdatenerfassung und -überwachung, zur Verwaltung von NC-Programmen, zur präventiven Anlageninstandhaltung usw.)

www.automation.siemens.com Suche: MCIS



MCM

Multi-Chip-Modul → (die MCM-Technologie fasst mehrere, ungehäuste IC mit Bauelementen und Schaltungen, bestehend aus Widerständen, Kondensatoren, Filtern und Ferriten zur Signalkonditionierung und zum ESD-/EMC-Schutz auf einem einzigen Basismaterial aus Laminat oder Keramik zusammen. Verringerte Größe und Gewicht, weniger und kürzere Verbindungen, höhere Geschwindigkeiten und weniger parasitäre Effekte sind ihre Vorteile)

http://de.wikipedia.org/wiki/Multi-Chip-Modul



MCU

Microcontroller Unit (Synonym für Microcontroller)



MDA

Motion, Drive & Automation (Weltleitmesse der Antriebs- und Fluidtechnik. Alle zwei Jahre [ungeradzahlige Jahre] im Rahmen der Hannover Messe stattfindende Veranstaltung. Sie umfasst das komplette Weltmarktangebot der elektrischen und mechanischen Antriebstechnik sowie der Hydraulik und Pneumatik)

www.hannovermesse.de > Suche: MDA



MDE

Maschinendatenerfassung → Machine Data Logging (Erfassung aller für die Prozessführung wichtigen Daten, wie Lauf- und Stillstandzeiten, Störungen, Werkzeug- und Materialfehler u.Ä.)



MDI

Manual Data Input → manuelle Dateneingabe



MDMA

Multi Dimensional Multiple Access → Mehrdimensionaler Mehrfachzugriff (Ein von Nanotron Technologies entwickeltes Funkcodierungsverfahren, für neue Sensor-/Aktor-Netzwerk-Konzepte, das die Vorteile der klassischen Modulationsverfahren Amplituden-, Frequenz- und Phasenmodulation in sich vereint. Weitgehend analoge Signalverarbeitung, optimale Ausnutzung der Kanalressourcen, extrem geringer Energieverbrauch, äußerst geringe Strahlenbelastung der Umwelt, kann in verschiedenen Modifikationen für alle Einsatzgebiete der drahtlosen Datenübertragung verwendet werden [WLAN, WLL oder künftige Funkdienste der 4. Generation])

www.nanotron.com/EN/inpress/pdf/2002/Elektronik_22_2002.pdf



MDRC

Modular DIN Rail Components → Modulare DIN-Schienengeräte (modulare Geräte zum Aufstecken bzw. Aufschnappen auf Hutschienen)



MDSD

Model Driven Software Development → Modellgetriebene Software-Entwicklung (auch modellbasierte Software-Entwicklung [MBSE])

www.rheinjug.de/images/stories/014_vortrag_mda/iks-vortrag_rheinjug_mdsd.pdf

http://cis.cs.tu-berlin.de/Lehre/SS-99/Sonstiges/esi-pages/Folien_HaS.pdf

www.is-frankfurt.de/uploads/down568.pdf



MDT

Mean Down Time → mittlere Störungsdauer (z. B. störungsbedingte Stillstandszeit einer Produktionsanlage)



Mealy-Automat

spezieller Begriff aus der Automatentheorie. Siehe Automat)



MEB

Main Equipotential Bonding → Hauptpotentialausgleichsverbindung (in Gebäudeinstallationen)



Mechatronik

→ Mechatronics (aus den Begriffen Mechanik, Elektronik, Informatik gebildetes Kunstwort, hinter dem sich ein multidisziplinäres Gebiet der Ingenieurwissenschaften verbirgt, das die genannten drei Fachdisziplinen synergetisch verbindet [VDI-Richtlinie 2206]. Etwa um 1975 in Japan geprägter interdisziplinärer Entwicklungsansatz für Produkte, die mechanisch ausgerichtete Produktaufgaben durch die Nutzung von räumlich-technologischer und funktioneller Integration von mechanischen, elektrischen und informationsverarbeitenden Teilsystemen lösen. Dadurch lassen sich heute und künftig völlig neue Produkte oder Produkte mit wesentlich verbesserten Eigenschaften gestalten. Beispiele für bereits existente mechatronische Systeme sind: Kraft-, Luft- und Raumfahrzeuge, Schiffe, moderne Systeme des Schienenverkehrs, Werkzeugmaschinen, Roboter, moderne Kameras und viele andere Geräte und Systeme, für deren Funktionalität das enge Zusammenspiel von Mechanik, Elektrik und Elektronik eine unerlässliche Voraussetzung ist)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mechatronik

www.tu-dresden.de/mechatronik

www.bayern-mechatronik.de

http://mechatronik.elcms.de

www.transmechatronic.de

www.mechatronik-ev.de



Mehrgrößensystem

Multivariable System / MIMO-System (nach IEV 351-21-27: System mit mehr als einer Eingangsgröße und einer oder mehreren Ausgangsgrößen oder mit einer Eingangsvariablen, die mehrere Ausgangsvariable beeinflusst)

www.msr.uni-bremen.de/download/prozessreg-11.pdf



Mehrpunktregelung

→ Multi-position Control (nichtlineare Regelung, bei der die Stellgröße nur endlich viele Werte annehmen kann, wie bei einer Zweipunktregelung oder einer Dreipunktregelung)

www.beer-net.de/download/pdf/regtech.pdf



Memristor

→ Memristor (Memristor = Kunstwort, gebildet aus MemoryResistor. Passives elektrisches Bauelement, dessen elektrischer Widerstand nicht konstant ist, sondern von seiner Vorgeschichte abhängt. Seine Herstellung wurde erst 2007 möglich. Ein herausragendes Merkmal von Memristoren ist, dass sie nicht nur die Binärwerte 0 und 1 speichern können, sondern auch beliebige Zwischenwerte)

http://de.wikipedia.org/wiki/Memristor



MEMS

Micro-Electro-Mechanical Systems → Mikro-Elektro-Mechanische Systeme (Mikrosystemtechnik)

www.mems-exchange.org



Menschliche Fehler

→ Human Errors (menschliche Fehler sind Fehlverhaltensweisen von Menschen in bestimmten Situationen, die ungewollte Schäden für den Betreffenden selbst, für Andere und für die Umwelt zur Folge haben können. Ein hoher Prozentsatz solcher Schadensfälle ist darauf zurückzuführen. Sie stellen deshalb eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Ursachen siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Menschlicher_Fehler



MES

Manufacturing Execution System → Produktionsleitsystem



MeshScape

(eine auf gleicher Ebene wie WirelessHart und ZigBee liegende Funkübertragungstechnik, die auf IEEE 802.15.4 basiert, ergänzt um ein Netzwerkprotokoll für vermaschte, selbstorganisierende Netze. Kann Datenpakete von einigen Bits bis hin zu mehreren Bytes übertragen. Bruttodatenrate: 250 kbit/s. Zeichnet sich durch hohe Zuverlässigkeit und Energieeffizienz aus. MeshScape wird in der Diagnose und Überwachung der Fertigungs- und Prozessautomation eingesetzt)

www.itwissen.info/definition/lexikon/MeshScape-MeshScape.html



Metallbalgkupplungen

→ Metal bellows Couplings (spielfreie, torsionssteife Wellenverbindungselemente, die bis zu einem gewissen Grad den Ausgleich axialer, radialer und angularer Wellenverlagerungen zulassen)

www.rw-kupplungen.de/PDF/rw_prospekt_bk.pdf



MFC

Motor Filter Chokes → Motorfilterdrosseln



MFDT

Mean Failure Detection Time → mittlere Fehlererkennungszeit (hat Einfluss auf die Verfügbarkeit, d. h. auf die Zuverlässigkeit technischer Systeme)



Microcontroller

→ Mikrocontroller (abgekürzt: µC, MC oder MCU ist ein vollständiges, auf einem Chip oder einer Leiterplatte untergebrachtes Mikrorechnersystem. CPU, Speicher, Peripheriekomponenten, Interupt-System, AD-Wandler u. Ä. sind gemeinsam auf einem Chip oder einer Leiterplatte integriert und über einen oder mehrere Busse miteinander verbunden. Zu unterscheiden sind relativ universell einsetzbare Standardmicrocontroller in 4-, 8-, 16-, 32- oder 64-bit-Architektur und kundenorientierte Ausführungen, die jeweils auf ein bestimmtes Marktsegment zugeschnitten sind. Im Übrigen sind MCU das dominierende Bauelement im Bereich der Embedded Systems mit ihrer außerordentlich großen Anwendungsvielfalt. Ihre Programmierung erfolgt über entsprechende Entwicklungssysteme)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrocontroller

www.mikrocontroller.net/links.htm



MID

Molded Interconnect Devices → dreidimensionale Schaltungsträger (beliebig gestaltbare zwei oder dreidimensionale Plastikgebilde, auf denen Leiterbahnen und elektronische Bauteile montiert sind. Mittels der MID-Technologie lassen sich elektronische Baugruppen direkt auf oder in einem Gehäuse montieren und erübrigen so die herkömmliche Leiterplatte als Trägermaterial)

www.3d-mid.de



Middleware

→ Verteilungsplattform, Verteilungsinfrastruktur (anwendungsneutrale Kommunikations-, Verbindungs-, Dienstleistungs-, bzw. Runtime System Software, die in verteilten Systemen Interaktionen zwischen Programmen auf Anwendungsebene erlaubt. Sie ist zwischen Betriebssystem und Anwendung bzw. zwischen einem Client und Server angeordnet. Eine bekannte Middleware-Technologie z. B. ist CORBA)

ais.informatik.uni-leipzig.de/download/2002w_v_cw/2002w_cw_v_10.pdf

www.it-visions.de/glossar/alle/321/Middleware.aspx

http://de.wikipedia.org/wiki/Middleware



Migration

→ Wanderung (aus Sicht der Informationstechnik: Vorgang der Portierung von Daten oder Software aus einer Umgebung in eine andere bzw. der Umstellung von Hardware auf eine neue technische Plattform unter weitgehender Nutzung bestehender Infrastrukturen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Migration



Mikromotoren

Micromotors (Motoren, meistens BLDC-Motoren, mit Außendurchmessern <3 mm [mit integrierter Regelung bis 50 mm], Drehmomentwerten im µNm-Bereich und Drehzahlen bis 100.000 min -1)

www.directindustry.de Suche: Mikromotoren

www.sgersing.de/pdf/SFT036.pdf



Mikroprozessor

→ Microprocessor (hochintegrierte Schaltung mit der Funktionalität der CPU eines Computersystems, die in der Regel auf einem Chip untergebracht ist. Sie besteht im wesentlichen aus Steuerwerk, Rechenwerk, mehreren Registern und einem Verbindungssystem zur Anbindung von Speicher- und Peripheriekomponenten. Wesentliche Leistungsmerkmale sind interne und externe Datenbus- und Adressbusbreite, Befehlssatz und Taktfrequenz. Darüber hinaus ist zwischen CISC- und RISC-Prozessoren zu unterscheiden. Der weltweit erste kommerziell verfügbare Mikroprozessor war der Intel 4004. Er kam 1971 auf den Markt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mikroprozessor



Mikrosystemtechnik

→ Micro Systems Technology (Verknüpfung von Mikroelektronik, Mikromechanik und Mikrooptik in mikrominiaturisierten technischen Systemen, die z. B. Maschinen von der Größe eines Staubkorns oder medizinische Instrumente, die nur noch unter einem Mikroskop sichtbar werden, ermöglichen. Einsatzgebiete sind: Medizintechnik, Umwelttechnik, Kommunikationstechnik, Elektronik, Mess- und Automatisierungstechnik u.v.a. Gebiete)

www.microsysteme.de



MIMO

Multiple Input Multiple Output → Mehrere Eingänge – mehrere Ausgänge (systemtheoretischer Begriff, der in der Regelungstechnik Systeme mit mehreren Eingangs- und mehreren Ausgangsgrößen bezeichnet. In der Nachrichtentechnik versteht man darunter die Nutzung mehrerer Sende- und Empfangsantennen für eine Kommunikationsverbindung. Übertragungsqualität und Datenrate einer drahtlosen Verbindung lassen sich dadurch deutlich erhöhen)

http://de.wikipedia.org/wiki/MIMO



MIPS

Million Instructions Per Second → Eine Million Befehle je Sekunde (Maß für die Arbeitsgeschwindigkeit von Rechnern)



MIS

Management Information SystemManagement-Informationssystem (die Zielstellung solcher Systeme besteht darin, Managementarbeiten, wie Planen, Überwachen, Entscheiden, rechen- und simulationstechnisch zu unterstützen, um sie in der Qualität zu verbessern. Dies erfordert, dass unternehmensweit auf alle entscheidungsrelevanten Daten zugegriffen werden kann und diese Daten in Planungs-, Kontroll-, und Simulationsprozesse einbezogen werden. Die Leistungsfähigkeit heutiger Systeme umfasst im Wesentlichen die Bereitstellung gefilterter, aufbereiteter, verdichteter Informationen und erfolgskritischer Daten innerhalb kürzester Frist. Sie hängt wesentlich von den in einem Unternehmen vorhandenen Informations- und Organisationsstrukturen ab)



MMI

Man Machine Interface → Mensch-Maschine-Schnittstelle



MMI-Features

→ MMI-Funktionen /-Eigenschaften /-Merkmale /-Fähigkeiten /-Besonderheiten



MMS

Maintenance Management System → Instandhaltungsmanagement-System (unterstützt Planung, Kontrolle und Optimierung der Wartungs- und Instandhaltungsaktivitäten. Es erhöht Anlagenverfügbarkeit sowie die Qualität der Betriebsmittel und hilft, Instandhaltungs- und Ersatzteilkosten zu senken)



MMS

Mensch-Maschine-Schnittstelle → Man Machine Interface



MMS

Multimedia Mail Service (Nachfolger des Kurznachrichtendiensts SMS für Handys. MMS erlaubt die Übertragung von Text, Sprache, Musik, Farbfotos und in Verbindung mit UMTS auch die Übertragung von Videos)



Mnemonics

→ Gedächtnishilfen (Kürzel aus alphanumerischen Schriftzeichen. Abgeleitet vom Namen Mnemosyne, der griechischen Göttin des Gedächtnisses sind Mnemonics einprägsame Abkürzungen aus alphanumerischen Schriftzeichen, z. B. zur symbolischen, für den Menschen leichter merk- und interpretierbaren Darstellung von Maschinenbefehlen [Operationskodes] von Prozessoren anstelle der nur aus Nullen und Einsen bestehenden Bit-Muster des Maschinenkodes. Beispielsweise wird bei einem bekannten Prozessorsystem bei der Erstellung von Assembler-Programmen für den Maschinenbefehl "Register D0 löschen" die mnemotechnische Abkürzung clr D0 anstelle von 4240 in hexadezimaler bzw. 01000010 01000000 in binärer Notation benutzt)



Mobile Automation

(Automations-Marktsegment für die Automatisierung beweglicher Objekte wie Nutzfahrzeuge, LKW- und Turmkräne, Flurförderzeuge, fahrerlose Transportsysteme, Baumaschinen, Bagger, land- und forstwirtschaftliche Maschinen, Schienenfahrzeuge u.v.a. Im Gegensatz zur Anwendung in stationären Einrichtungen müssen hier die Automatisierungsmittel schärferen Umgebungsbeanspruchungen funktionsstabil standhalten. Marktübliche diesbezügliche Anforderungen sind:
• großer Arbeitstemperaturbereich [Sommerbetrieb, Winterbetrieb im Freien],
• hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit gegenüber motor-, fahrt- und arbeitsbedingten Belastungen,
• Schutz vor Feuchtigkeit, Regen, Straßenspritzwasser, Straßensalzen, Straßenstaub, Erd- und Gesteinspartikel, Sonneneinstrahlung und Dampfstrahlreinigung
• hohe Störfestigkeit gegenüber elektromagnetischen Störbeeinflussungen [Versorgungsspannungsschwankungen und Störfelder])

www.kuebler.com/german2/prod-branchen-mobileautomation.html

www.intercontrol.de/automation/de/02_produkte/index.html

www.jetter.de/mobile-automation/produkte.html



MODbus

(Master/Slave-Netzwerk, das es z. B. einem Leitrechner ermöglicht, mit einer oder mehreren SPS oder Remote IO zu kommunizieren, Programmiervorgänge, Datentransfers oder andere Operationen durchzuführen. In einem MODbus-Netzwerk werden alle Kommunikationsvorgänge durch ein MODbus-Mastergerät initialisiert. Das Mastergerät kann dabei ein Leitrechner, ein Bedienfeld, ein Programmiergerät oder auch eine SPS mit der Möglichkeit zur ASCII-Kommunikation sein)

www.modbus.org



Modell

→ Model (ein Modell ist eine

Im Allgemeinen repräsentieren Modelle nicht alle Aspekte des abgebildeten Gegenstands, sondern sie fördern Übersichtlichkeit und Verständnis, indem sie einerseits die Wirklichkeit reduzieren oder bestimmte Schlüsselaspekte hervorheben. In der Praxis der Automatisierungstechnik dienen sie u.a. der
Effektivierung von Planungs- und Entwicklungsprozessen, der Prozessoptimierung sowie der Realisierung anspruchsvoller Methoden der Prozessregelung und Prozessführung, vgl. APC, MBC, MPC)

www.muellerscience.com/MODELL/Definitionen/WasisteinModell.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Modell



Modem

Modulator/Demodulator → Modulations-/Demodulations-Einrichtung (Zusatzkarte oder externes Gerät, das durch Digital/Analog- bzw. Analog/Digital-Wandlung der Signale den Informationsaustausch zwischen Rechnern über das Telefonnetz ermöglicht)



Modularer Schaltschrank

→ Modular Cabinet / Modular Control Cabinet (ein von Siemens, Phoenix Contact und der Trumpf-Gruppe entwickeltes Schaltschrankkonzept, das einen funktional orientierten Aufbau für die Planung und Projektierung im Maschinen- und Anlagenbau ermöglicht, d. h. Schaltschränke werden mit vorgefertigten und geprüften Modulen im Plug-and-play-Prinzip montiert und durch standardisierte Leitungen verbunden. Ein wesentliches Bauteil der Modultechnik sind dabei die Sirius-Schaltgeräte, die auf einen vorgeformten Blechträger neben anderen Komponenten in die Schaltschrankrückwand eingehängt werden. Im Störfall kann so ein Fehler schnell eingegrenzt und ohne großen Aufwand durch den Einsatz eines funktionsfähigen Moduls behoben werden)



Modulares Engineering

→ Modular Engineering (das Arbeiten [Programmieren, Konfigurieren neuer Systeme] mit wiederverwendbaren Modulen. Siehe auch Software-Recycling)



Modulation

→ Modulation (dient im Bereich der leitungs- und feldgebundenen Signalübertragung der frequenzmäßigen Anpassung des zu übertragenden Signals an den Übertragungskanal, der Mehrfachausnutzung eines Übertragungsmediums sowie der Erhöhung der Störsicherheit. Eine Übersicht über die wichtigsten Modulationsverfahren geben die folgenden Websites)

www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0211195.htm

www.elektroniktutor.de/signale/modul.html



MOEMS

Micro-Opto Electro-Mechanical Systems → Mikro-opto-elektromechanische Systeme (Mikrosystemtechnik)



MOI

Moment of Inertia → Trägheitsmoment



MooN

M out of N → M-aus-N (Auswahlschaltung, wobei M < N. Siehe MooN-System)



MooN-System

(nach DIN EN 61508 ein redundantes sicherheitstechnisches System oder Teil eines sicherheittechnischen Systems aus N unabhängigen Kanälen, von denen M Kanäle ausreichen, um die Sicherheitsfunktion korrekt zu realisieren)



Moore-Automat

(spezieller Begriff aus der Automatentheorie. Siehe Automat)



Mooresches Gesetz

→ Moore's Law (das Mooresche Gesetz, eine durch Beobachtung gefundene Gesetzmäßigkeit wurde 1965 von Gordon Moore, einem Mitbegründer der Firma Intel formuliert und besagt, dass alle 18 Monate eine Verdopplung der Schaltkreiskomponenten je Chip und damit einhergehend eine Verdopplung der Arbeitsgeschwindigkeit zu erwarten ist. Nach Expertenmeinung soll diese Aussage noch bis 2029 Gültigkeit haben)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz



MoRE

Model Based Requirements Engineering → Modellbasiertes Anforderungsmanagement (von Siemens entwickelte Methodik zur systematischen Ermittlung, Definition, Repräsentation und Anpassung von Produktanforderungen und deren Einsatz als zentrales Steuerinstrument bei der Abwicklung von Projekten)



MOSFET

Metal-Oxide-Semiconductor Field Effect Transistor → Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor



Motherboard

→ Mutterplatine, Hauptplatine (Leiterplatte, auf der die Hauptkomponenten eines Computers, wie CPU-Schaltkreis, Co-Prozessoren, Arbeitsspeicher, Festwertspeicher für Firmware, Interface-Schaltkreise und Erweiterungs-Slots für Hardware-Erweiterungen, untergebracht sind)

www.at-mix.de/motherboard.htm



Motion Control

→ Bewegungssteuerung



Motordrosseln

→ Motor-reactors (Werden bei umrichtergesteuerten Drehstromotoren direkt am Umrichterausgang platziert. Sie entschärfen die steilen Spannungsflanken am Ausgang des Frequenzumrichters, verhindern Überstromabschaltungen bei langen Motorleitungen, unterdrücken die Wirkung parasitärer Kabelkapazitäten und Spannungsreflexionen, reduzieren die Motorgeräusche und schützen die Motorwicklungen vor Überspannungen und zusätzlicher Erwärmung durch nichtsinusförmige Spannungsformen. Ist die Wirkung einer Motordrossel nicht ausreichend oder wird am Ausgang des Frequenzumrichters eine streng sinusförmige Spannung benötigt, ist ein Sinusfilter einzusetzen)

www.peter-electronic.com/uploads/media/Dat_MOTORDROSSEL_D_02.pdf

www.tauscher-transformatoren.de/html/drosseln.html

www.mege.ru/_catalog/_docs/mdb.pdf



Motorentstörglieder

→ Suppressors for Motors (sind Entstörmodule, in der Regel RC-Schutzbeschaltungen, die dazu dienen, die beim Abschalten von Drehstrommotoren über den Motorwicklungen entstehenden hohen Abschaltüberspannungen und durch den steilen Spannungsanstieg bedingte hochfrequente Anteile zu dämpfen, um dadurch einerseits eine Spannungsüberbeanspruchung der Wicklungsisolation zu verhindern, die Schaltstücke des Motorschützes zu schonen und andererseits die Störbeeinflussung benachbarter Elektronikstromkreise zu vermeiden. Sie werden direkt am Schaltschütz, am oder im Motorklemmenkasten montiert oder sie sind direkt im Motoranschlussstecker integriert)

www.luetze.de > Produkte > Entstörtechnik



Motorfilterdrosseln

→ Motor Filter Chokes (Drosseln, die in geregelten Drehstromantrieben zusammen mit Kondensatoren als Bestandteil von Tiefpassfiltern [Sinusfilter] am Frequenzumrichterausgang zur Sinusformung der Ausgangsspannungen dienen. Die dadurch reduzierten du/dt-Werte tragen zur Geräuschminderung und Lebensdauerverlängerung der Motorisolation bei und erlauben den Betrieb der Motoren über lange ungeschirmte Zuleitungen)

www.rale.ch/aspnet_client/Examles/CAL3002e/CAL3002e.html

www.tauscher-transformatoren.de/assets/pdf/D_21_23.pdf



Motorkondensatoren

→ Motor Capacitors / Motor Condensers (Motorkondensatoren dienen dazu, Drehstrom- und Wechselstrommotoren am Einphasen-Wechselstromnetz zu betreiben. Grundsätzlich ist zwischen Betriebskondensatoren und Anlaufkondensatoren zu unterscheiden)

www.elosal.de/waren/ersatzteile/motorkondensator/index.php



Motorschutz

→ Motor Protection (Gesamtheit aller Vorkehrungen und Einrichtungen, um Elektromotoren vor elektrisch oder thermisch bedingten Schäden zu bewahren. Die wichtigsten sind:

Bei sehr großen Maschinen kommen weitere Motorschutzsysteme, wie Phasenausfallschutz und Ständererdschlussschutz, hinzu)

http://samplecode.rockwellautomation.com/idc/groups/literature/documents/wp/mot-wp002_-de-p.pdf

www.schaltungsbuch.de  > Rund um den Motor



Motorschutzschalter

→ Motor-protective Circuit-breakers (sind speziell ausgeführte Leistungsschalter zum allpoligen Schalten von Motoren kleinerer Leistung. Sie sind so beschaffen, dass sie den Motor gegen Zerstörung durch Nichtanlauf, Überlast, Kurzschluss und Unterspannung schützen. Auch verfügen sie in der Regel über einen "Ausgelöst"-Melder)

www.schaltungsbuch.de



Motorstarter

→ Motor Starters (sind Kompaktgeräte zum Anlassen, Schalten, Schützen und Überwachen von Drehstrommotoren. Sie werden motornah oder direkt am Motor oder im Klemmenkasten montiert und dienen dazu, Drehstrom-Asynchronmotoren mit Kurzschlussläufer ein- und auszuschalten und zu reversieren sowie mittels einstellbarer Auslöser gegen Überlast und Unterspannung zu schützen. Für den Fall, dass sie über keine Überstromschnellauslösung verfügen, müssen sie zusätzlich mit einer unverzögerten Kurzschlussauslösung versehen oder mit Schmelzsicherungen kombiniert werden. Bei Integration von Sanftanlasser-Funktionen ermöglichen sie auch das weiche Starten und Stoppen von Drehstromantrieben. Als dezentrale Starter mit Feldbusschnittstelle ersetzen sie in weit verzweigten Anlagen immer häufiger konventionelle Motor Control Center [MCC] mit ihren komplexen festverdrahteten Motoransteuerungen)

www.schaltungsbuch.de/drives001.html#wp1580601

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=67

www.moeller.net/de/support/selection_tools.jsp

www.frieters.com/shop/index.php?cat=KAT01

www.desina.de/pdf/2039e.pdf



MOV

Metalloxidvarisator (Spannungsabhängiger Widerstand. Siehe Varistoren)



MPC

Model Predictive Control → modellgestützte prädiktive Regelung (dabei werden im Sinn einer Prozessoptimierung von Zeit zu Zeit anhand eines zeitdiskreten dynamischen Modells des zu regelnden Prozesses mögliche Prozesszustände unter Berücksichtigung gegebener Beschränkungen in Abhängigkeit von den Prozesseingangssignalen berechnet und daraus die jeweils optimalen Einstellwerte für die Prozesseingangsgrößen gewählt. MPC-Verfahren, ursprünglich für Mehrgrößenregelungen in Raffinerien und in der Petrochemie entwickelt, werden heute auch in vielen anderen Industriezweigen, wie Chemie, Papier und Zellstoff, Lebensmittelindustrie, Kraftwerke zur Prozessoptimierung eingesetzt)

www.automation.siemens.com/w2/efiles/pcs7/pdf/at-2006-12_MPC-Industrie.pdf

en.wikipedia.org/wiki/Model_Predictive_Control



MPCB

Machine Protection Circuit BreakerMotorschutzschalter



MPCE

Machine Primery Control Element → Primärsteuerungselement der Maschine (Begriff aus der Maschinensicherheit. Letztes elektrisch betriebenes Element im Energiekreis, mit dem die normale Operation einer Maschine eingeleitet oder angehalten wird. Dabei kann es sich um ein Schaltschütz, eine elektromagnetische Kupplung oder ein elektrisch betriebenes pneumatisches oder hydraulisches Ventil handeln. Siehe auch EN 61496-1)



MPS

Microcomputer Packaging System → Microcomputer-Aufbausystem



MRA

Micrometer Replacement Actuator (Stellelement für Positioniersysteme bei Mikroskopen und in optischen Aufbauten, das bei einer Auflösung im Nanometerbereich Stellwege bis zu einigen 10 mm erlaubt)



MRA

Mutual Recognition Agreement → Gegenseitige Anerkennungsvereinbarung (zwischenstaatliches Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Produktzulassungen zwischen der EU, den USA und noch anderen Staaten. Es wurde 1998 unterzeichnet und beinhaltet Vorgehensweisen zur Bestimmung der Konformität von Produkten, u. a. auch hinsichtlich der Gerätesicherheit. Danach können z. B. Produkte in den USA auf Einhaltung europäischer Normen bzw. in der EU auf Einhaltung von US-Normen überprüft und zugelassen werden. Die entsprechenden Konformitätsbewertungen werden von akkreditierten Konformitätsbewertungsstellen vorgenommen)

www.dar.bam.de/mla.html



MRAC

Model Reference Adaptive Control → Modell-Referenz-Regelung (Adaptives Modellreferenzverfahren)

www.pages.drexel.edu/~kws23/tutorials/MRAC/MRAC.html

www.personal.rdg.ac.uk/~shs99vmb/notes/anc/lecture4.pdf



MRAM

Magneto-resistive Random Access Memory → magnetoresistiver RAM (nichtflüchtiger Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Anstelle elektronischer werden hier magnetische Speicherelemente verwendet. MRAM sind bei etwa gleicher Packungsdichte preisgünstiger und energieärmer als DRAM, schneller als SRAM, nicht flüchtig und benötigen kein Refresh zur Aufrechterhaltung des Speicherzustands)

www.mram-memory.eu/wie-funktioniert-mram

http://de.wikipedia.org/wiki/MRAM



MRAS

Model Reference Adaptive Systems → Adaptive Modell-Referenz-Regelung (Begriff aus dem Bereich der adaptiven Regelungen)

www.rst.e-technik.uni-dortmund.de/cms/Medienpool/Downloads/Lehre/Vorlesungen/Regelungssysteme_II/Regelungssysteme_12.pdf



MRC

Model Reference Control → Modellreferenzverfahren (Modellbasierte Regelung)



MRCD

Modular Residual Current Protective Device → Modulare Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) für Anwendungen in Anlagen, die von elektrotechnisch unterwiesenem Personal bedient und gewartet werden)



MRF

Magnetorheologische Flüssigkeiten → Magnetorheological Fluids / Ferrofluids (sind Suspensionen aus feinen polarisierbaren Partikeln [Durchmesser einige µm] in einer Trägerflüssigkeit, deren Fließverhalten durch ein Magnetfeld beeinflusst werden kann. Einsatzgebiete: Stoß- und Schwingungsdämpfer, Kupplungen und Bremsen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ferrofluid

www.cesma.de/440.html



MRL

Maschinenrichtlinie



MRO-Produkte

Maintenance, Repair and Operations Produkte → MRO-Products (sogenannte indirekte Produkte, die für die Instandhaltung, Wartung und den Betrieb von Maschinen und technischen Ausrüstungen benötigt werden. Ebenfalls dazu gehören Materialien und Ausrüstungsgegenstände für den Office-Bereich, z. B. Büromöbel, PC und Bürobedarf)



MSB

Most Significant Bit → höchstwertige Binärstelle (höchstwertiges Bit eines Datenworts)



MSCE

Machine Secundary Control Element → Sekundärsteuerelement der Maschine (Begriff aus der Maschinensicherheit. Ein vom MPCE bzw. den MPCE unabhängiges Maschinensteuerungselement [Hauptschütz, elektrisch betätigtes Ventil oder Kupplung], das die Energiezufuhr zu den relevanten gefährlichen Maschinenteilen unterbrechen kann. Ein MSCE wird, falls montiert, durch das sogenannte sekundäre Schütz [Seconary Switching Device, SSD] angesteuert)



MSFC

Machine Sequential Function Chart → (vom SFC speziell für Maschinensteuerungen abgewandelte SPS-Programmiersprache)



MSMUG

Microsoft Manufacturing Users Group (Unabhängige Kooperationsgemeischaft von Herstellerorganisationen, die Microsoft-Technologie utzen und zum gegenseitigen Vorteil eg mit Microsoft zusammenarbeiten. Teil der Automation Federation)

www.msmug.org



MSR

Messen, Steuern, Regeln → Measurement and Control



MST

Mikrosystemtechnik



MTBF

Mean Time Between Failures → mittlere fehlerfreie Betriebszeit, mittlerer Ausfallabstand (mittlere Zeitspanne zwischen zwei Ausfällen bei reparierbaren Objekten; Zuverlässigkeitskenngröße)

www.flowcad.de/CareMTBF.htm



MTBM

Mean Time Between Maintenance → mittlere Zeit zwischen den Wartungsarbeiten (Wartungsintervallzeit, Zuverlässigkeitskenngröße)



MTBMA

Mean Time Between Maintenance Actions → mittlere Zeit zwischen Wartungsarbeiten (Zuverlässigkeitskenngröße)



MTO

MOS-Turn-Off Thyristor → (elektronischer Leistungsschalter)



MTTF

Mean Time to Failure → Mittlere Zeit bis zum Ausfall (statistischer Erwartungswert der mittleren Zeit bis zum Ausfall (Zuverlässigkeitskenngröße für nicht wartbare bzw. nicht instandsetzbare Objekte. Entspricht der mittleren Lebensdauer einer Betrachtungseinheit)



MTTFd

Mean Time to dangerous Failure → Mittelwert der Betriebsdauer bis zum Eintreten eines gefährlichen Ausfalls [in einem einzelnen Kanal der Steuerung] (Statistischer Erwartungswert der mittleren Zeit bis ein gefahrbringender Ausfall eintritt. Begriff aus der Sicherheitsnormung [vgl. DIN EN 13849-1]
MTTFd-Werte
• zwischen 3 bis 10 Jahren werden dabei als niedrig,
• zwischen 10 bis 30 Jahren als mittel und
• zwischen 30 bis 100 Jahren als hoch bezeichnet
Bestimmung der MTTFd und MTTFd-Richtwerte für elektrische, elektronische und peumatische Bauteile siehe folgende Website)

www.dguv.de/ifa/de/vera/2009/laserstrahlung/06_boemer.pdf



MTTFF

Mean Time to First Failure → mittlere Zeitspanne bis zum ersten Ausfall (Zuverlässigkeitskenngröße)



MTTR

Mean Time to Repair, Mean Time to Recover → mittlere Reparaturdauer (mittlerer Zeitbedarf bis zur Wiederherstellung des betriebsfähigen Zustands einer ausgefallenen Betrachtungseinheit; Zuverlässigkeitskenngröße)

www.flowcad.de/CareMTTR.htm



Multi-Nature Systems

→ Gemischte Systeme / Heterogene Systeme (mechatronische u. a. gemischt-technologische Systeme, die aus mehreren, physikalisch unterschiedlichen Komponenten und Subsystemen bestehen, z. B. elektrischen, elektronischen, mechanischen, optischen, thermischen, akustischen, pneumatischen oder fluidischen)



Multiagentensystem

→ Multi-Agent System (System interagierender Agenten)

www.rrz.uni-hamburg.de/IWI/mas/folien10.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Multiagentensystem



Multicore-Prozessor

→ Mehrkernprozessor (Mikroprozessor mit mehreren voneinander unabhängigen Hauptprozessor-Kernen auf einem Chip. Der Hauptvorteil von Mehrkernprozessoren liegt im Multitasking, d. h. es können mehrere Anwendungen gleichzeitig schneller ausgeführt werden als mit einem Einkernprozessor [Single-Core-Prozessor]. Nach Experteneinschätzungen ist zu erwarten, dass Multicore-Technologien mittel- bis langfristig zunehmend integrale Bestandteile von Mess- und Automatisierungssystemen werden. Bei Intel wird bereits an einem Prozessorchip mit 100 Kernen gearbeitet)

www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=212289

http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrkernprozessor



Multifunktionale Sicherheitsschaltgeräte

→ Multifunctional Safety Relays (Sie kommen dort zum Einsatz, wo zur Überwachung bzw. Auslösung von sicherheitsgerichteten Funktionen mehr als zwei bis drei modulare Sicherheitsrelais erforderlich wären und der Einsatz einer sicherheitsgerichteten Steuerung sich noch nicht lohnt)

www.pilz.com/products/control_communication/safety_relay/index.jsp



Multifunktionsrelais

→ Multifunctional Relays (Elektronische Relais mit bis zu 20 über Drehschalter einstellbaren Funktionen wie z.B. Anzugsverzögerung, Rückfallverzögerung, einschaltwischend, ausschaltwischend, Zeitfunktionen mit verschiedenen Zeitbereichen, Blinker, Taktgeber u.a.)

www.vossloh-kiepe.ch/de/Relais_EZB.htm#Downloads

www.prosu.de/index.php?cat=Multifunktionsrelais

www.aps-systems.ch/de/XMW.htm



Multimedia

(Synonym für die computerbasierte Integration verschiedener medialer Darstellungsformen, wie Text, Bild, Grafik, Video oder Ton, zur Lösung spezieller Aufgaben)

http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia



Multiplexer

(Schaltnetzwerk, bei dem mittels eines Steuersignals aus einer Anzahl von Eingangssignalen eines ausgewählt werden kann, z. B. zur Durchschaltung auf einen Übertragungskanal)

http://de.wikipedia.org/wiki/Multiplexer



Multiprog

(IEC-61131-3-basiertes Programmiersystem der KW-Software GmbH für alle spezifizierten Programmiersprachen zur Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen)

www.kw-software.com



Multivendoranlage

(in einer solchen Anlage wird auf der Grundlage herstellerneutraler Kommunikationsmedien und Übertragungsprotokolle die problemlose Zusammenarbeit von Automatisierungskomponenten verschiedener Hersteller / Anbieter [Vendors] ermöglicht)



Muting

→ wörtlich: "stummschaltend / dämpfend" (vorübergehende, d. h. zeitlich begrenzte automatische Unterdrückung einer Schutzfeldsicherungsfunktion durch ein sicherheitsgerichtetes Steuerungssystem während des normalen Betriebs einer Maschine, beispielsweise um Material in den Gefahrenbereich einzubringen oder bearbeitete Objekte daraus abzuführen. Dieser Überbrückungszustand der Schutzeinrichtung muss optisch über einen überwachten Leuchtmelder [Muting-Leuchte] angezeigt werden, um Personen vor einem versehentlichen oder vorsätzlichen Zutritt des Gefahrenbereichs zu warnen)

www.fiessler.de/pdfdoku/519.pdf

www.SuI24.net/PDF/SI036301



Muting-Leuchte

→ Mute Indicator (Leuchtmelder zur Signalisierung des Muting-Zustands. Mindestleuchtfläche: 1 cm2, Mindestleuchtstärke: 200 cd/m2)

www.safetycontrol.de



Muting-Sensoren

→ Muting Sensors (Sicherheitssensoren, die im Muting-Betrieb dazu dienen, ein Objekt zu erkennen, bei dem eine BWS nicht abschalten soll. Durch Muting-Sensoren wird zwischen Personen und Transportgut unterschieden)



MVU

Multiple Valve Unit → Mehrventilbaueinheit (Baugruppe aus meheren leistungselektronischen Ventilen)