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d

DAC

Digital to Analogue Converter → Digital/Analog-Umsetzer



Dahlanderschaltung

→ Dahlander Pole Changing / Tapped Winding (sie bietet bei Drehstrom-Asynchronmotoren die Möglichkeit der Polumschaltung im Verhältnis 1:2 und damit die verlustlose Drehzahlverstellung im Verhältnis 2:1. Jeder Wicklungsstrang besteht aus zwei Teilen. Je nach deren Verschaltung in Reihe in einer Dreiecksanordnung oder parallel in einer Sternanordnung lässt sich die Polzahl der Maschine und damit die Drehzahl im Verhältnis 2:1 verändern)

www.schaltungsbuch.de/motor046.html



DALI

Digital Addressable Lighting Interface → Digitale adressierbare Schnittstelle für die Beleuchtung (in der Gebäudeautomation ein Protokoll zur Steuerung lichttechnischer Betriebsgeräte entsprechend der Normenreihe IEC 62386)

de.wikipedia.org/wiki/Digital_Addressable_Lighting_Interface

www.dali-ag.org
 



Dangerous Failure

→ Gefahrbringender Ausfall / Gefährlicher Ausfall (Ausfall eines SRECS oder eines seiner Bestandteile mit dem Potential, das sicherheitsbezogene System in einen funktionsunfähigen Zustand zu versetzen. Begriff aus der Sicherheitsnormung IEC 62061)



DART

Dynamic Arc Recognition and Termination → Dynamische Funkenerkennung und -löschung (DART ist eine Schnellabschaltung, die wirkungsvoll die Entstehung zündfähiger Funkenenergie in Stromkreisen verhindert. Dadurch wird die eigensichere Übertragung höherer Leistungen bis zu 50 W in explosionsgefährdeten Bereichen ermöglicht)

http://sps-magazin.de/?inc=artikel/article_show&nr=53595

www.pua24.net > more@click PAK90147



DASM

Drehstromasynchronmotor → Three-phase Asynchronous Motor



Data Link Layer

Sicherungsschicht/Verbindungssicherungsschicht/Datensicherungsschicht (Schicht 2 im OSI-Referenzmodell. Ihre Aufgabe ist, eine weitgehend fehlerfreie Datenübertragung zu gewährleisten und den Zugriff auf das Übertragungsmedium zu regeln. Dazu werden die zu versendenden Datenpakete in sogenannte Rahmen [Frames], das sind logische strukturierte Datenpakete, konvertiert und versandt, wobei bezüglich der verschickten Frames jeweils die empfangsseitige Bestätigung abgewartet wird. Im LAN-Bereich ist in dieser Schicht auch das Zugriffsverfahren [CSMA/CD, Token-Passing] untergebracht)



Data Matrix Code, DMC

(zweidimensionaler Kode [2-D-Code], bestehend aus einem Muster von auf einer quadratischen oder rechteckigen Fläche untergebrachten Zellen für die dauerhafte Kennzeichnung und Identifikation von Objekten [Leiterplatten, Werkzeuge, Instrumente, Geräte, Lebensmittelverpackungen u. Ä.] mittels Laser. Er erlaubt gegenüber dem eindimensionalen Barcode [1-D-Code] eine erheblich höhere Informationsdichte je Flächeneinheit. Der Data Matrix Code ist durch ISO/IEC 16022 international spezifiziert)

www.euroident.de/index.php?plink=infothek&l=1&fs=&fs

http://de.wikipedia.org/wiki/DataMatrix-Code



Data Mining

→ Datenschürfen (gezieltes Extrahieren von Informationen aus sehr großen Datenbeständen mittels automatisierter Techniken zum Aufspüren und Analysieren von nützlichen Mustern, Zusammenhängen, Sachverhalten, Regeln und Trends in sehr großen Datenbeständen, die durch eine benutzergeführte Analyse aufgrund der begrenzten menschlichen Leistungsfähigkeit nicht erhältlich sind)

www.decus.de/slides/sy2000/Vortraege_2803/1G01.PDF

http://de.wikipedia.org/wiki/Data_Mining



Daten

→ Data (sind Zeichen oder kontinuierliche Funktionen, die zum Zweck der Verarbeitung Informationen aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen darstellen)

www.kfunigraz.ac.at/iwiwww/archiv/kap1.pdf



Datenhelm

→ Head Mounted Display (am Kopf zu tragendes visuelles Ausgabegerät, das am Computer generierte Bilder auf augennahen LCD darstellt oder direkt auf die Netzhaut projiziert)

http://de.wikipedia.org/wiki/Datenhelm



Datenrate

→ Data Rate (Maß für die pro Zeiteinheit über einen Übertragungskanal übertragene digitale Datenmenge. Einheit: für gewöhnlich Bit pro Sekunde [bit/s oder bps]; im Zusammenhang mit paralleler Datenübetragung auch Byte pro Sekunde bzw. Byte/s oder Bps. Vielfache dieser Einheiten werden mittels der bekannten SI-Vorsätze gebildet)

de.wikipedia.org/wiki/Größenordnung_(Datenraten)



Datenschutz

→ Privacy Protection (Datenschutz betrifft primär den Schutz schutzwürdiger Belange natürlicher oder juristischer Personen vor Beeinträchtigungen, die in Verbindung mit der Verarbeitung von Daten auftreten können. Primäre Rechtsgrundlage für schutzwürdige Belange natürlicher Personen sind dabei das Bundesdatenschutzgesetz und die Landesdatenschutzgesetze. Primäre Rechtsnorm für schutzwürdige Belange bei juristischen Personen, die sich im Allgemeinen auf Eigentumsrechte beziehen, ist das Bürgerliche Gesetzbuch)

http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz



Datensicherheit

Data Security / Information Security (Datensicherheit, Datenintegrität oder Informationssicherheit betrifft primär den Schutz von Daten bzw. Informationen.Es handelt sich dabei um eine Sachlage, bei der Daten unmittelbar oder mittelbar so weit wie möglich vor Beeinträchtigung [Verlust, Zerstörung, Verfälschung], mangelnder Verfügbarkeit oder Missbrauch bewahrt sind)

http://de.wikipedia.org/wiki/Informationssicherheit



Datensicherung

→ Backup (Vorgang des Kopierens der in einem Computersystem gespeicherten Daten auf einem externen, in der Regel transportablen Datenträger, um die betreffenden Daten im Schadensfall [versehentliches oder böswillig absichtliches Löschen, Hardware-Schäden, Verlust durch Diebstahl, Feuer oder Naturkatastrophen] unversehrt verfügbar zu haben. Der sichergestellte Datenbestand wird als Sicherungskopie oder Backup bezeichnet. Er ist vor unbefugtem Zugriff geschützt räumlich getrennt vom Trägersystem des gesicherten Datenbestands aufzubewahren)

www.pro-datenrettung.net/datenrettung-faq.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Datensicherung



dav

date of availability → Datum der Verfügbarkeit (eines von der CENELEC verabschiedeten Dokuments)



DÜE

Datenübertragungseinrichtung → Data Communication Equipment

http://de.wikipedia.org/wiki/Datenübertragungssystem



Dämpfung

→ Attenuation (Abschwächung, Verringerung, Verminderung der Intensität eines elektrischen oder magnetischen Felds, einer Spannung oder eines Stroms im Verlauf einer Übertragungsstrecke [als Ergebnis von Absorption, Streuung oder Filterung], üblicherweise ausgedrückt in Dezibel [dB])



dB

Dezibel (Einheit die bei logarithmierten Verhältnisgrößen, wie Übertragungsmaß, Verstärkungsmaß, Dämpfungsmaß, zum Ausdruck bringt, dass zum Logarithmieren der bezogenen Pegel der dekadische Logarithmus verwendet wurde. 1 dB = 0,115 Np)



DC

Diagnostic Coverage → Diagnosedeckungsgrad / Fehleraufdeckungsrate / Testgüte



DC

Direct Current → Gleichstrom



DCavg

Diagnostic Coverage, average → Mittlerer Diagnosedeckungsgrad (Begriff aus der Sicherheitsnormung)

www.dguv.de/ifa/de/vera/2009/laserstrahlung/06_boemer.pdf



DCd

Diagnostic Coverage of Dangerous Failures → Diagnosedeckungsgrad gefährlicher Ausfälle (Begriff aus der Sicherheitsnormung)

www.vega-nl.com/downloads/BA/31813-DE.PDF



DCE

Data Communication Equipment → Datenübertragungseinrichtungen



DCF

Data Communication Facility → Datenkommunikationsanlage



DCOM

Distributed Component Object Model → Objektmodell für [in einem Netz] verteilte Komponenten (Verfahren, das den Datenaustausch zwischen in einem Computernetz verteilten Objekten ermöglicht. Erweiterung des COM für Netzwerke)

www.lexitron.de/main.php?ci=1&detail=true&eintrag=1186



DCR

Direct Current Resistance → Gleichstromwiderstand



DCS

Decentralized Control Systems → dezentrale Steuerungssysteme



DCS

Distance Control System → Abstandsregelungssystem (Fahrzeuge)



DCs

Diagnostic Coverage of Safe Failures → Diagnosedeckungsgrad sicherer Ausfälle (Begriff aus der Sicherheitsnormung)

www.vega-nl.com/downloads/BA/31813-DE.PDF



DCS

Distributed Control System → Verteiltes Steuerungssystem / Dezentrales Prozessleitsystem (System räumlich getrennter, autonomer, miteinander vernetzter Hardware- und Software-Komponenten, die durch entsprechenden Informationsaustausch über ein gemeinsames Kommunikationssystem koordiniert so zusammenarbeiten, dass ein angestrebtes übergeordnetes Prozessführungsziel erreicht wird)

http://inet.cpt.haw-hamburg.de/teaching/ws-2009-10/verteilte-systeme/01_Einfuehrung.pdf

www.robert-landwehr.de/veroe/18F.pdf



DDC

Direct Digital Control → Direkte Digitale Regelung



DDE

Dynamic Data Exchange → Dynamischer Datenaustausch (Protokoll für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen)

www.lexitron.de/main.php?detail=true&eintrag=1124



DDL

Device Description Language → Gerätebeschreibungssprache



DDR-Motoren

„Direct Drive Rotary"-Motoren → rotatorische Direktantriebsmotoren, Torquemotoren (hochpolige, permanenterregte Hohlwellen-Synchronmotoren. Sie werden über die Hohlwelle direkt mit der Last gekoppelt und ermöglichen hochpräzise, laufruhige, wartungsfreie, extrem steife Antriebslösungen mit sehr guten dynamischen Eigenschaften. Siehe auch Direktantriebstechnik)



DDR-SDRAM

Double Data Rate SDRAMSDRAM mit doppelter Datenrate (neuer SDRAM-Speichertyp, bei dem die steigende und die fallende Flanke des Taktsignals zur Datenübertragung genutzt wird. Gegenüber früheren SDRAM-Typen wird dadurch eine Verdopplung der Schreib-Lese-Geschwindigkeit erzielt. Zurzeit übliche Transferraten liegen je nach Taktfrequenz bei 1,6 GByte/s bis 3,2 GByte/s)

http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-SDRAM



DDT

Direct Drive Telescope → Teleskop-Gewindetrieb mit [elektrischem] Direktantrieb (kombiniert die Funktion eines Hydraulikzylinders mit den Vorteilen eines elektrischen Direktantriebs)

www.all-electronics.de/ai/resources/0ef2a93a93f.pdf



Debugger

→ Programm zum Aufspüren und Beseitigen von Software-Fehlern

http://de.wikipedia.org/wiki/Debugger



Debugging, Debuggen

→ Entwanzen (aus dem Amerikanischen stammender Slogan für das Suchen und Entfernen von Fehlern in Programmen)



DECT

Digital Enhanced Cordless Telecommunication → Standard für die digitale Schnurlos-Festnetztelefonie (vom ETSI definierter und daher europaweit gültiger Mobilfunkstandard für eine zulassungsfreie Technik zur Telekommunikation oder Funkdatenübertragung. Mittlerweile in nahezu allen Ländern der Welt akzeptiert. Er ist so konzipiert, dass er auf engem Raum hohe Teilnehmerzahlen zulässt; theoretisch bis zu 100 000/km². Frequenzbereich: 1,88 GHz bis 1,93 GHz. Sendeleistung: max. 250 mW. Reichweite: ca. 50 m in Gebäuden, bis 1 km im freien Gelände. Zurzeit hauptsächlich für Schnurlostelefone im Privatbereich in Gebrauch. DECT wird jedoch zunehmend auch zur Funkübertragung von Daten in Büro- und Industriebereichen genutzt. Mögliche Datenraten sind 0,5 Mbit/s bis 1 Mbit/s. Dazu siehe DDL)

http://de.wikipedia.org/wiki/DECT



DEE

Datenendeinrichtung → Data Terminal Equipment (Sammelbegriff für alle Einrichtungen in einem Datenübertragungssystem zum Senden und Empfangen von Daten. Die DEE wandelt Nutzdaten in übertragungsfähige Signale um und umgekehrt)



Deferred Maintenance

→ Aufgeschobene, zurückgestellte, verzögerte, nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt durchgeführte Wartung (kann in technischen Systemen Sicherheitsmängel und/oder höhere Reparaturkosten verursachen)



Delphi-Methode

→ Delphi Method (systematische mehrstufige Expertenbefragung, die dazu dient, zukünftige Ereignisse, Trends, technische Entwicklungen und dergleichen zu erkunden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Delphi-Methode



DEMVT

Deutsche Gesellschft für EMV-Technologie → German Association for EMC-Technology (Gemeinnütziger Verein zur Förderung der EMV-Technologie und der fachlichen Unterstützung aller EMV-Verantwortungsträger)

www.demvt.de



DEP

Data End Point → Datenendpunkt (Grundkomponente eines M2M-Systems. Siehe M2M-Technologie)



Derating

Drosseln / Unterlastung / Herabsetzung der Betriebswerte (Derating bezeichnet eine Vorgehensweise, bei der man Geräte durch gezielte Leistungseinschränkungen auch bei erschwerten Betriebsbedingungen einsetzt)



Derating-Diagramm / Derating-Kurve

→ Derating Diagram (Gibt im Bereich der Elektrotechnik für stromführende Betriebsmittel, wie Kabel, Leitungen, Steckverbinder, Motorstarter u. ä. Geräte, die zulässige Strombelastbarkeit in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur oder auch in Abhängigkeit von der Montageart der Geräte [senkrecht, wagrecht oder liegend] an)

www.harkis.harting.com/WebHelp/DHan/WebHelp/DHANDeratingDiagramm.htm

www.industrialnetworks.ch/dateien/aussteller/harting/PushPullPower_D.pdf



DES

Dynamischer Energiespeicher → Dynamic Energy Storage (Speichermodul der Firma Michael Koch GmbH zur Pufferung der Bremsenergie in umrichtergespeisten Drehstromantrieben. Er übernimmt die Aufgaben eines Bremswiderstandes, nur ohne die zu absorbierende Energie in Verlustwärme umzuwandeln. Er ist ein großer Elektrolytkondensator mit einer Speicherkapazität von rund 2.1 kWs, der über einen Tiefsetz-/Hochsetzsteller am Zwischenkreis des Umrichters angeschlossen wird. Der DES erkennt automatisch, wann der Bremsfall eintritt und er Energie dem Zwischenkreis entnehmen muss, und er erkennt auch, wann wieder Energie in den Zwischenkreis zurückgespeist werden muss. Das Gerät passt für Umrichter mit Aschlussspanungen zwischen 400 und 460 VAC)

www.elektrotechnik.vogel.de/motion-control/articles/291967/

www.bremsenergie.de



Design Engineering

(ingenieurmäßiger Gestaltungsprozess, in dessen Rahmen z. B. in einem Pflichtenheft vorliegende Informationen über die Anforderungen und Vorstellungen an ein neu zu schaffendes Produkt unter Nutzung adäquater Methoden und Werkzeuge in konkretes Wissen über die Beschaffenheit und Machbarkeit dieses Produkts umgesetzt wird)



Design Verification

(Nachweis, dass ein Entwurfsergebnis den z. B. in einem Pflichtenheft hinterlegten Anforderungen an ein zu schaffendes Produkt entspricht)



DESINA

DEzentralisierte und Standardisierte INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und ProduktionssystemeDistributEd and Standardised INstAllation technology for machine tools and manufacturing systems (umfassendes Gesamtkonzept für die Standardisierung und Dezentralisierung der fluidtechnischen und elektrischen Installation von Maschinen und Anlagen. In Zusammenarbeit der Werkzeugmaschinen-, der Automobil- und der Zulieferindustrie wurden hierfür die Spezifikationen der notwendigen Komponenten erarbeitet. Dabei wurden bewährte Lösungen, wie offene Bussysteme, Industriestandards für Stecker usw. berücksichtigt. Durch Vereinheitlichung der Komponenten, Schnittstellen und Verbindungselemente, z. B. ein Hybridfeldbuskabel [Cu/LWL], lassen sich z. B. unterschiedliche Feldbussysteme auf einer gemeinsamen physikalischen Basis realisieren. Insgesamt gesehen verspricht die konequente Umsetzung dieses Konzepts nennenswerte Einsparungen sowohl für die Werkzeugmaschinen- als auch die Automobilindustrie im Zug der Projektierung, Realisierung und des Betriebs von Anlagen)

www.desina.de



DESS

Differential Equation Specified SystemsZeitkontinuierliche Systeme (spezielle Klasse dynamischer Systeme)

www.ti.cs.uni-frankfurt.de/lehre/ss05/systemtheorie/v2.pdf



DeviceNet

(einfaches CAN-basierendes Kommunikationssystem zur Vernetzung industrieller Automatisierungsmittel [Grenzwertgeber, Fotosensoren, Motorstarter, frequenzgesteuerte Antriebe, Bedienterminals u. Ä.] mit übergeordneten Steuereinrichtungen. Als Übertragungsmedium dienen zwei verdrillte geschirmte Leiterpaare innerhalb eines Kabels. Das eine dient der Kommunikation [mit Übertragungsraten von 125 kbit/s, 250 kbit/s oder 500 kbit/s bei Kabellängen von 500 m , 250 m bzw. 100 m] und das andere zur Stromversorgung der angeschlossenen Einrichtungen [maximal 8 A bei 24 V Gleichspannung]. Topologie: Stammleitung mit Stichleitungen, maximal 64 Teilnehmer. DeviceNet ist hauptsächlich in den USA und in Asien verbreitet)

http://de.wikipedia.org/wiki/DeviceNet

www.odva.org



DEVS

Discrete Event Specified SystemsEreignisdiskrete Systeme



Dezentrale Antriebstechnik

→ Decentralized Drive Technology / Decentralized Drive Systems / Decentral Drive Solutions (im Gegensatz zur zentralen Antriebstechnik sind hier in Mehrmotoren-Antriebsystemen nur die Einspeisung und gegebenenfalls Teile einer zentralen Steuerung in einem Schaltschrank untergebracht, während alle anderen Funktionseinheiten, wie Motorstarter, Umrichter und Regelungen, direkt vor Ort bei den einzelnen Motoren oder direkt an den Motoren angeordnet sind. Sie werden durch einen Energie- und einen Steuerungsbus versorgt. Dieses Konzept ist insbesondere vorteilhaft bei größeren oder weiträumig verteilten Maschinen und Anlagen. Besondere Vorteile bietet es auch im Zusammenhang mit der Modulbauweise von Maschinen)

www.clrwtr.com/PDF/SEW-Eurodrive/SEW-Eurodrive-Decentralized-Drive-Systems.pdf

www2.nord.com > Produktkatalog



Dezimalsystem

→ Decimal System (Zahlensystem mit der Basiszahl B = 10 und den zehn Ziffern 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9). Damit ergeben sich beispielsweise für die Dezimalzahl Z = Dreitausendsiebenhundertneun die bekannten Schreibweisen Z = 3·10³ + 7·10² + 0·10¹ + 9·100 bzw. Z = 3.709)

 



DFÜ

Datenfernübertragung → Remote Data Transmission (mithilfe von Modems oder ISDN-Adaptern werden Daten über das Telefonnetz übertragen)



DFD

Data Flow Diagram → Datenflussdiagramm



DFKI

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH → German Research Center for Artificial Intelligence (Führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland für die Gebiete Wissensmanagement, Robotik-Innovationen, Sichere Kognitive Systeme, Agenten und Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen, innovative Fabriksysteme und noch andere. Siehe Website)

www.dfki.de



Diac

Diode Alternating Current [Switch] → Thyristordiode (bidirektionaler Halbleiterschalter zum Schalten von niedrigen Wechselströmen)

www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0410251.htm



Diagnose

→ Diagnosis (Im Bereich der Technik: methodische, auch automatisch abwickelbare Vorgehensweise zur Erkennung des Zustandes technischer Systeme, insbesondere zur Identifikation, Lokalisierung und Bewertung bereits aufgetretener oder sich anbahnender Fehler)

http://mlu.mw.tu-dresden.de/module/m015/TDfrei/menu.html



Diagnose-Testintervall

→ Diagnostic Test Interval (Zeitraum zwischen Online-Prüfungen, die dazu dienen, in einem sicherheitsbezogenen System mit spezifiziertem Diagnosedeckungsgrad Fehler zu erkennen)



Diagnosedeckungsgrad

→ Diagnostic Coverage, DC (auch Fehleraufdeckungsrate oder Testgüte. Maß für die Wirksamkeit der Diagnose, d.h. für die Fähigkeit, Fehler zu erkennen. Sie ist bestimmbar aus dem Verhältnis der Ausfallrate der erkennbaren Gefahr bringenden [gefährlichen] Ausfälle zur Ausfallrate der gesamten Gefahr bringenden [gefährlichen] Ausfälle. Begriff aus der Sicherheitsnormung)

www.dguv.de/ifa/de/vera/2009/laserstrahlung/06_boemer.pdf

www.dguv.de/ifa/de/pub/rep/pdf/rep07/biar0208/2_2008.pdf



Diagramme

→ Diagrams (Hilfsmittel zur Analyse und grafischen Darstellung von Algorithmen, kausalen Abhängigkeiten, Stoff- und Energieströmen und von speziellen Systemeigenschaften. Zahlreiche Beispiele zu den einzelnen Diagrammtypen finden sich in den Ergebnissen einer jeweiligen Google-Bildsuche.



Dienstprogramme

→ Utilities / Utility Software / Utility programs (oder Hilfsprogramme sind Bestandteile eines jeden Betriebssystems eines Computers bzw. Computersystems für die Ausführung spezieller immer wiederkehrender Aufgaben, wie die Verwaltung von Systemressourcen, die Verwaltung von Benutzern und das Konvertieren von Dateiformaten. Dienstprogramme sind Teil der Systemsoftware)

http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstprogramm



Dienstsoftware

→ Utility Software (Siehe Dienstprogramme)



Differenzstrom-Überwachung

→ Residual Current Monitoring (siehe RCM und RCMS)



Digital-Analog-Wandler

→ Digital-to-Analog Converter (Funktionseinheit, die ein digitales Signal in ein analoges Signal umsetzt)



Digitale Fabrik

→ Digital Factory (Computermodell einer Produktionsstätte, das alle erforderlichen Funktionalitäten zur Unterstützung von Planung, Simulation, Konstruktion, Anlagenfertigung, Produktionssteuerung und Instandhaltung bis hin zu Demontage und Recycling der Produktionsanlagen enthält. Das heißt, es ist ein Software-Werkzeug zur effektiveren, kostengünstigeren Durchführung der gesamten technischen und logistischen Planung für eine neue Fabrik und die Produktion eines neuen Erzeugnisses mittels virtueller Techniken. Es ermöglicht die 3-D-Abbildung der künftigen und der laufenden Fabrik mit ihren technischen und logistischen Prozessen in einem durchgängigen Datenmodell sowie den Aufbau einer verteilten Kommunikationsplattform einschließlich der Einbindung externer Kooperationspartner. Weit fortgeschritten in der Autoindustrie. Siehe auch VDI-Richtlinie 4499)

www.ipa.fraunhofer.de/index.php?id=16

http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Fabrik

www.unity.de/index.php?id=407



Digitale Regelung

Digital Control (siehe Abtastregelung)



Digitales Signal

→ Digital Signal (ein digitales Signal hat mehrere Informationsparameter, z. B. 8, 16, 32 oder 64, die bei Seriensignalen zeitlich nacheinander und bei Parallelsignalen zeitlich parallel bereitgestellt werden. Mit einem n-parametrigen digitalen Signal können X = 2n n-stellige Informationseinheiten [Worte] dargestellt werden, beispielsweise mit einem 8-bit-Wort 28 = 256 unterschiedliche Zeichen. Die Vorteile der digitalen Signale liegen in der erzielbaren hohen Abbildungsgenauigkeit [dies ist praktisch nur eine Frage der Stellenzahl], in der problemlosen Langzeitspeicherbarkeit und in der Möglichkeit, viele Größen miteinander nach komplizierten Vorschriften verknüpfen zu können. Daraus erklärt sich der starke Trend zur Digitaltechnik in allen Bereichen der Automatisierungstechnik)

www.samson.de/pdf_de/l150de.pdf



DIMM

Double In-line Memory Modul → Doppelreihiger Speicherbaustein (Speichermodul, bestehend aus einem oder mehreren RAM-Chips auf einer kleinen Platine, die über eine Steckverbindung mit dem Motherboard eines Computers verbunden ist)

www.techadvice.com/tech/D/dimm.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/DIMM



DIMM-PC

→ Steckmodul sehr kleiner Abmessung mit voller PC-Funktionalität (bei DIMM-PC werden die bei Speichermodulen in herkömmlichen PC üblichen DIMM-Sockel zur Verbindung mit der individuellen Backplane verwendet. DIMM-Sockel sind robust und sehr preiswert und mit ihren 144 Anschlüssen für den ISA-Bus und die üblichen E/A-Anschlüsse für Tastatur, IDE-Festplatte, Floppy, Drucker sowie für die seriellen Schnittstellen geeignet. DIMM-PC werden mit Standard-PC-Software betrieben. Entwicklungs-Software für PC, also auch für DIMM-PC ist vielseitiger und preisgünstiger als für Mikrocontroller. Die DIMM-Technologie entstand, um weltweit eingeführte Standards und Produkte der PC-Welt für die industrielle Automatisierung nutzbar zu machen und so Kosten einzusparen)

http://emea.kontron.com/products/computeronmodules/dimmpc

www.dpie.com/dimmpc



DIN

Deutsches Institut für Normung → The German Institute for Standardization (privatwirtschaftlich organisierter Dienstleister für Normung in Deutschland. Als einzige nationale Normungsorganisation zur Vertretung deutscher Interessen in der internationalen Normung anerkannt [Grundlage: Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem DIN vom 5. Juni 1975]. Sitz: Berlin. Die gesamte fachliche Arbeit wird von ehrenamtlichen Mitgliedern in Arbeitsausschüssen geleistet)

www.din.de



DIN-Messbus

→ DIN Measurement Bus (Bussystem, konzipiert für die sichere und preiswerte Kommunikation von Geräten zur Messung, Überwachung und Erfassung von Prozess- und Betriebsdaten. Bus- und Stichleitungslängen praktisch beliebig, Übertragungsraten 110 bps bis 1 Mbps, Vollduplex-Betrieb. Einsatzbereiche: Fertigungsmesstechnik, Qualitätssicherung [QS], statistische Prozesskontrolle [SPC], Betriebs- und Maschinendatenerfassung [BDE, MDE] und auch in Verbindung mit speicherprogrammierbaren Steuerungen [SPS])

http://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Messbus

www.measurement-bus.de



DIP

Data Integration Point → Datenintegrationspunkt (Grundkomponente eines M2M-Systems. Siehe M2M-Technologie)



Direktantriebstechnik

→ Direct Drive Technology / Direct Drive Solutions (in Direktantriebslösungen sind die rotatorischen oder linearen motorischen Komponenten [Torquemotoren, Drehmomentmotoren, DDR-Motoren, Linearmotoren] integrativer Bestandteil der anzutreibenden Mechanismen und Maschinen. Das heißt, Kupplungen, Getriebe, Ritzel und Zahnstangen, Riemen- und Kettentriebe sowie Spindeln entfallen einschließlich aller damit verbundenen Nebeneffekte, wie Getriebespiel, Reibumkehrspannen, Elastizitätseffekte, Verschleiß, Lärmemissionen, Energieverluste im Getriebe, zusätzlicher Wartungsaufwand und Raumbedarf. Die Direktantriebstechnik ist daher besonders vorteilhaft, wenn reibungs- und verschleißfreie Bewegungen mit hoher Präzision und Dynamik mittels kompakter Anordnungen energieeffizient zu verwirklichen sind. Das ist insbesondere bei Werkzeugmaschinen u. a. Fertigungseinrichtungen jedoch auch in vielen anderen Applikationsbereichen, z. B. der Medizintechnik und der Aufzug- und Spezial-Fahrzeugtechnik, der Fall)

www.direktantriebe.de

www.eaat.de



Direkte Selbstregelung

→ Direct Self-control (Regelungsverfahren für Asynchronmmotoren. Es basiert auf der feldorientierten Regelung, wobei sowohl der Fluss als auch das Drehmoment getrennt geregelt werden. Wird fast ausschließlich nur in Hochleistungstraktionsantrieben angewendet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Direkte_Selbstregelung



Direktes Berühren

→ Direct Touch / Direct Contact (unbeabsichtigter direkter Kontakt mit einem aktiven, d. h. betriebsmäßig unter Spannungs stehenden Teil eines elektrischen Betriebsmittels, zum Beispiel eines blanken Leiters [Begriff aus dem Vokabular der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag]. Der Schutz gegen direktes Berühren wird durch Isolierung, Umhüllung, Abdeckung, durch Abgrenzungen sowie durch das Einhalten von Sicherheitsabständen erreicht. Siehe auch indirektes Berühren))

www.schaltungsbuch.de/norm010.html



Direktumrichter

→ Direct Converter / Cycloconverter  (sogenannte Matrixumrichter sind Wechselrichter ohne Zwischenkreis. Das heißt ein Gerät auf leistungselektronischer Basis, das durch entsprechende Ansteuerung eine anliegende Wechselspannung direkt in eine Wechselspannung anderer Frequenz, Amplitude und/oder Phasenzahl umwandelt)

www.naich.de/Kurse/LE/Direktumrichter.pdf



DIS

Draft International Standard → Internationaler Normentwurf



Diskontinuierliche Prozesse

→ Discontinuous Processes (sinngemäß versteht man darunter physikalische Vorgänge, chemische Reaktionen oder technologische Abläufe, deren Zustandsgrößen sich nur zu diskreten Zeitpunkten ändern. Im Übrigen bedeutet diese Bezeichnung, dass Energie- und Stoffströme der Prozessstrecke diskontinuierlich zugeführt und darin diskontinuierlich verarbeitet, verteilt, transportiert oder genutzt werden und im Fall eines Produktionsprozesses das Endprodukt nur jeweils zu diskreten Zeitpunkten bereitgestellt wird. Zu den wichtigsten diskontinuierlichen Prozessen zählen die sogenannten Stückgutprozesse und die Chargenprozesse)



Diskret

→ Discret (herrührend vom lateinischen "discretus", steht im Zusammenhang mit technischen Sachverhalten, Objekten und Werten für getrennt, vereinzelt, abgesondert, voneinander abgeschieden. Beispiele: Diskrete Bauelemente, diskrete Signale, diskrete Systeme, diskrete Prozesse)

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskret



Diskrete Systeme

→ Discret Systems (zu unterscheiden sind Zeitdiskrete Systeme, Wertdiskrete Systeme und Ereignisdiskrete Systeme)

 



DITR

Deutsches Informationszentrum für technische Regeln im DIN (1979 als zentrale Auskunftsstelle zu diesem Themenbereich gegründet. Seit Dezember 2003 gehört die DITR-Datenbank zur DINSoftware, die mit ihren Mitarbeitern im Verbund der DIN-Gruppe die DITR-Datendienste erstellt. Die DITR-Datenbank der DINSoftware enthält die wichtigsten Referenzdaten zu Normen und technischen Regeln weltweit. Dazu zählen deutsche Rechts- und Verwaltungsvorschriften mit technischem Bezug genauso wie beispielsweise die Normenwerke aus Japan und den USA)

www.dinsoftware.de



Diversität

→ Diversity (Synonym für Vielfalt, Vielfältigkeit, Manigfaltigkeit, Verschiedenartigkeit, Differenziertheit. Bei der Lösung von Zuverlässigkeits- und Sicherheitsaufgaben durch redundante Strukturen versteht man im Bereich der Technik unter Diversität den Einsatz ungleichartiger oder ungleichartig angeordneter gleichartiger Mittel zur Ausführung einer geforderten Funktion in den redundanten Pfaden. Grundgedanke dabei ist, dass Systeme, die etwa das Gleiche leisten aber unterschiedlich realisiert sind, gegen gleiche Einsatzbeanspruchungen und -bedingungen verschieden empfindlich bzw. unempfindlich sind und daher z. B. nicht alle zum gleichen Zeitpunkt ausfallen. Beispiele hierfür sind redundante Computersysteme mit Rechnern von verschiedenen Herstellern, die nach verschiedenen Verfahren von unabhängigen Programmierern programmiert sind, Betriebsmittel, die funktionell das Gleiche leisten, aber mit unterschiedlicher Hilfsenergie arbeiten, redundante Signalwege, die in unterschiedlichen Technologien ausgeführt sind, beispielsweise in kontaktloser und kontaktbehafteter Technik, oder Mehrfachantennensysteme mit unterschiedlich angeordneten Komponenten [Antennen-Diversity], die in mobilen Funknetzen eine robuste Übertragungsqualität gewährleisten)

www6.in.tum.de/pub/Main/TeachingWs2008Echtzeitsysteme/echtzeit_090127.pdf

http://digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/documents/760183

de.wikipedia.org/wiki/Diversität



DKD

Deutscher Kalibrierdienst (im DKD waren Kalibrierlaboratorien von Industrieunternehmen, Forschungsinstituten, technischen Behörden, Überwachungs- und Prüfinstitutionen zusammengeschlossen, die eine Akkreditierung für eine bestimmte Messgröße haben. Mit Wirkung vom 17.12.2009 wurde die Akkreditierungsstelle des DKD in die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH [DakkS] überführt)

www.dakks.de

www.dkd.eu



DKE

Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE → German Commission for Electrical, Electronic & Information Technologies of DIN and VDE (Gemeinsames Organ des Deutschen Instituts für Normung [DIN] sowie ihres Trägers, des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik [VDE], gegründet 1970. Als nationale Organisation zuständig für die Erarbeitung von Normen und Sicherheitsbestimmungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik sichert die DKE wichtige Querschnittsanliegen, wie Sicherheit, EMV, Bauteile und Performance, von klassischen Stromnetzen über Mobilfunkkommunikation bis hin zu Software und Internet-Protokollen. Die DKE ist deutsches Mitglied in den entsprechenden europäischen und weltweiten Normungsorganisationen wie CENELEC, ETSI und IEC. Rund 4 000 Experten bringen als ehrenamtliche Mitarbeiter ihr Wissen und Engagement in etwa 130 Komitees der DKE ein. Die Ergebnisse der Normungsarbeit in IEC, CENELEC und ETSI werden durch die DKE in nationale Normen umgesetzt und veröffentlicht)

www.dke.de



DKV

Deutscher Kälte- und Klimatechnischer Verein → German Refrigeration and Air Conditioning Association

www.dkv.org



DLL

Dynamic Link Library (Kollektion kleinerer Programme, die einen speziellen Service realisieren, z. B. Treiber für Scanner, Displays, Drucker, Diskettenlaufwerke, u. Ä., die je nach Bedarf im Rahmen der Abarbeitung eines größeren Programms aufgerufen werden. Da sie nicht zusammen mit dem Hauptprogramm in den Arbeitsspeicher geladen werden müssen, spart dies Platz im RAM)



DMA

Direct Memory Access → (Direktzugriff auf den Arbeitsspeicher eines Rechners unter Umgehung des Zentralprozessors)



DMC

Digital Motion Control → digitale Bewegungssteuerung



DMC

Dynamic Matrix Control → Dynamische Matrixsteuerung (häufig angewandtes Verfahren in modellprädiktiven Zustandsregelungen)

www.aspentech.com/brochures/advancedcontrol122000.pdf

www.cheric.org/education/practical/mpc2-50-56.pdf



DMS

Dehnungsmessstreifen → Resistance Strain Gauge (Dehnungssensor aus metallischem Widerstandsmaterial. Er wird auf einen Verformungskörper aufgeklebt und verändert bei dessen Dehnung oder Stauchung seinen ohmschen Widerstand. Die Widerstandsänderung dient als Maß für die auf den Verformungskörper einwirkende Kraft)

www.me-systeme.de/dms_dms.html



DMS

Dokumentenmanagementsystem → Document Management System (DMS dienen der Verwaltung großer Datenbestände. Kernfunktion sind: die Vergabe von Zugriffsberechtigungen, Zuordnung von Dokumenten zu Stichwörtern sowie leistungsfähige Suchfunktionen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentenmanagement



DMU

Digital Mock Up → Digitales 3-D-Modell (rechnergenerierte Simulationen und Visualisierungen zur wirklichkeitsgetreuen vorausschauenden Darstellung eines Produkts, auf deren Basis
z. B. im Rahmen von Fahrzeugentwicklungen Kollisionsüberprüfungen, die Überprüfung von Platzverhältnissen zur Absicherung von Montageprozessen oder auch Crashberechnungen durchgeführt werden können, ohne die Inanspruchnahme zeit- und kostenaufwendiger Hardware-Modelle. Im Zug von Entwicklungsprozessen wird dadurch die entwicklungsbegleitende Produkterprobung zunehmend von der physischen Erprobung auf eine Überprüfung auf Basis der Produktdaten verschoben. Damit gelingt es, Produkte im Zug des Entwicklungsablaufs früher zu optimieren sowie Zeit und Kosten zu sparen)

http://fbme.htwk-leipzig.de/fileadmin/fbme/informationen/TVorstellung/DMU.pdf

www.ecs.steyr.com/Design.89.0.html?&L=0

http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Mock-Up



DNC

Direct Numerical Control → Direkte Numerische Steuerung / Neuere Interpretation: Distributed Numerical Control (Bezeichnet Fertigungssysteme, in denen CNC-Maschinen und andere Betriebsmittel wie Messmaschinen, Werkzeugeinstellgeräte und Roboter in ein Computernetzwerk eingebettet sind. Wesentliches Merkmal: zuverlässige zentrale Speicherung, Verwaltung und Verteilung von Werkstückbearbeitungsprogrammen zu den einzelnen CNC-Maschinen durch einen zentralen Leitrechner [DNC-Rechner]. Moderne DNC-Systeme verfügen darüber hinaus über eine Vielzahl weiterer Funktionen, wie grafische Simulation des Bearbeitungsablaufs, Speicherung und Verwaltung von Werkzeugdaten und Korrekturwerten, Paletten- und Werkstückverwaltung, Vorgabe von Bearbeitungsprioritäten bei vorhandenem Werkstückvorrat, Materialflusssteuerung durch das System, komfortable Visualisierung, Diagnose u.v.a.m.)

www.exapt.de/export/download/de/EXAPTpdo/DNC.pdf

www.quinx.com/de/downloads/nc-handbuch_dnc.pdf



DNS

Domain Name Server



DNS

Domain Name System (im Rahmen dieses Systems ist jedem Rechner im Internet ein hierarchisch aufgebauter Name zugeordnet, über den er eindeutig identifiziert werden kann)



doa

date of announcement → Ankündigungsdatum (spätester Zeitpunkt bis zu dem ein von CENELEC verabschiedetes Dokument [EN/ENV/HD] innerhalb der EU auf nationaler Ebene bekannt zu machen ist)



doc

date of cessation → Datum des Erlöschens (der Gültigkeit einer ersetzten Norm)



DoC

Declaration of Conformity → Konformitätserklärung



DOM

Disk on Module → Flash-Speicher in Modulform

http://de.wikipedia.org/wiki/Disk_on_Module



Domain

Domäne (Gliederungseinheit innerhalb der systematisch strukturierten Namenshierarchie für an das Internet angeschlossene Rechner. Konkret betrifft die Domain den letzten Teil einer Internet-Server-Adresse, wie ".de", ".com", ".org". Anhand dieser Endungen werden die Internet-Server verschiedenen Ländern, z. B. ".de" = Deutschland, oder Klassen, wie ".com" = company/commercial und".org" = Organization, zugeordnet)



Domain Name

→ Domainname (Name eines Internet-Servers, z. B.: http://www.musterstaedt.de. Darin bezeichnet "musterstaedt" den Namen und ".de" die Domain)



Domain Name Server

→ Domainnamenserver (übersetzt Domain Namen in IP-Nummern bzw. IP-Adressen, die einen Rechner im Internet eindeutig kennzeichnen)



Dongle

→ Slang-Term für eine kleine Computer-Hardware-Komponente in Steckerform, (die an eine serielle oder parallele Schnittstelle angeschlossen [angesteckt] wird. Als Dongle wurden ursprünglich kleine Steckeinheiten bezeichnet, die das unbefugte Kopieren bzw. die unbefugte Verwendung von Software-Produkten verhindern [Kopierschutzstecker]. Das heißt, beim Start eines geschützten Programms wird das Vorhandensein des Dongle geprüft. Fehlt der Dongle, wird das Programm nicht lauffähig. Der Begriff Dongle wird aber auch für Sticks verwendet, die
z. B. eine Bluetooth-Verbindung zwischen einem PC oder Notebook mit Peripheriegeräten, wie Maus, Handy, Handheld und Digitalkamera, Fax oder Modem, Headset oder Drucker, ermöglichen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Dongle



dop

date of publication → Publikationsdatum (spätester Zeitpunkt bis zu dem ein mit einer neuen EN identischer nationaler Standard publiziert sein muss)



Doppelschichtkondensatoren

→ electrochemical double layer capacitor (auch unter den Markennamen Supercaps, Goldcaps, Ultracaps oder Boostcaps bekannt sind neuartige elektrochemische Speicherelemente auf elektrostatischem Speicherprinzip, welche die Eigenschaftenlücke bezüglich Energiedichte [Wh/kg], Leistungsdichte [W/kg], Lade-Entlade-Zyklenlebensdauer [> 105] sowie Auf- und Entladezeit [Sekunden bis Minuten] zwischen konventionellen Folien- und Elektrolytkondensatoren und herkömmlichen Batterien/Akkumulatoren schließen. Zurzeit verfügbare Kapazitätswerte liegen im Bereich von 5 bis 5000 Farad und Energiedichten von 60 Wh/kg und mehr scheinen erreichbar. Doppelschichtkondensatoren können in unterbrechungsfreien Stromversorgungen bei Netzausfall die Stromversorgung aufrechterhalten, in Antriebssystemen Bremsenergie für die Wiederverwendung zwischenspeichern und in Kombination mit konventionellen Kondensatoren und Batterien deutliche Parameterverbeserungen, beispielsweise Gewichtseinsparungen bei entsprechenden Applikationen erzielen)

www.zvei-be.org/veranstaltungen/ultracaps/Waidhas_Siemens.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Doppelschichtkondensator



dor

date of ratification → Ratifizierungsdatum (Datum der Annahme einer EN durch CENELEC, d. h. der Listung im Amtsblatt der Europäischen Kommission. Mit der Annahme einer EN werden folgende drei Termine festgelegt: doa, dop, dow)



DOS

Disk Operating System → Rechnerbetriebssystem (verwaltet die Hardware-Komponenten und erlaubt einem einzelnen Anwender den Betrieb eines Rechners)



dow

date of withdrawel → Zurückziehungsdatum (spätester Zeitpunkt bis zu dem eine mit einer existierenden EN in Widerspruch stehende nationale Norm zurückgezogen sein muss. Ab diesem Zeitpunkt wird die neue Norm bindend und die Vorläufernorm wird ungültig)



DP

Decentral Periphery (Profibus-Anwenderschnittstelle, Schicht 7 im OSI-Referenzmodell)



DPA

Dynamisches Prozessabbild



DPI

Dots Per Inch → Punkte pro Zoll (Maß für das Auflösungsvermögen,
z. B. bei Sensoren oder bei Druckern)



DPM

Dual Port Memory (elektronischer Speicher, auf den von zwei Seiten zugegriffen werden kann)



DPR

Dual-Port-RAM (RAM, bei dem über zwei Eingänge auf die eingespeicherten Daten zugegriffen werden kann. Dies erlaubt z. B. die schnelle Verknüpfung zweier unterschiedlicher Prozesse)



DPRAM

Dual-Port-RAM (siehe DPR)



Drag&Drop

Ziehen & Absetzen (Arbeitstechnik an Bildschirmarbeitsplätzen. Dabei werden nach vorheriger Markierung Teile aus Dokumenten, z. B. Bilder oder Textpassagen, oder im Dateimanager auch ganze Dokumente mit gedrückter Maustaste in das Fenster einer anderen Anwendung gezogen und dort eingefügt. In der Automatisierungstechnik wird die Drag-and-drop-Funktionalität darüber hinaus zur Konfiguration von funktionalen Sequenzen [Steuerungsabläufen] benutzt)



Drahtlose Energieübertragung

→ Wireless Energy Transfer / Wireless Power Transmission / Wireless Power Supply / Contactless Power Transmission (auch kabellose oder berührungsfreie Energieübertragung. In der Entwicklung befindliche und realisierte Technologien, wie CETCPS®, InduktivtechnikIPT®, WIS, Wisa, WREL, Kontenda, Primove, WiTricity beruhen auf dem Transformatorprinzip, d.h. eine Primärwicklung bzw. -schleife sendet ein höherfrequentes Wechselfeld aus, dem mittels einer Sekundärspule die an einem bestimmten Ort erforderliche Energie entnommen wird. Die überbrückbaren Entfernungen liegen zurzeit im Millimeter- bis Dezimeter-Bereich und die übertragbaren Leistungen im Milliwatt- bis Megawatt-Bereich. Aus Sicht der EMV ist das Wechselfeld der Primärschleife für benachbarte elektronische Betriebsmittel ein Störfeld)

de.wikipedia.org/wiki/Drahtlose_Energieübertragung

www.wirelesspowerconsortium.com



Drahtloses Ethernet

→ Wireless Ethernet (bezüglich des Übertragungsmediums drahtloses Äquivalent zu Ethernet. Von der IEEE in der IEEE 802.11 in verschiedenen Varianten genormt)

www-i4.informatik.rwth-aachen.de/content/staff/homes/thissen/DatKom/10/09_WLAN.pdf



DRAM

Dynamic RAM → dynamischer RAM (Speicherchips, in denen als Speicherelemente Kondensatoren dienen. Zum Erhalt der Ladung müssen sie ständig [einige tausendmal je Sekunde] aufgefrischt werden. Sie sind billiger aber langsamer als SRAM)



Drehfeldmagnete

→ Rotating Field Magnets / Rotary Field Magnets (sind Drehstrom-Asynchronmotoren mit Käfigläufer, die für Dauerstillstandsbetrieb ausgelegt sind. Das heißt, sie sind thermisch so bemessen, dass sie unter Nennspannung bei festgebremster Welle dauernd eingeschaltet bleiben können und dabei ihr größtes Drehmoment entwickeln. Als Motornennstrom wird der im Stillstand aufgenommene Strom angegeben. Das Drehmoment selbst ändert sich quadratisch mit der angelegten Ständerspannung und kann durch Spannungsstellung an spezielle Erfordernisse angepasst werden. Anwendungsgebiete sind Stellantriebe, Wicklerantriebe, Türantriebe, Schrankenantriebe und viele andere, die nur Winkelbewegungen ausführen oder bei sehr niedrigen Drehzahlen betrieben werden)

www.kaiser-motoren.de/de/drehfeldmagnete.htm



Drehgeber

→ Encoder / Rotary Encoder / Shaft Encoder (sind kleine elektromechanische Präzisionsgeräte, welche die Winkelpositionen einer mechanischen Welle, an die sie angekuppelt sind, in elektrisch auswertbare kodierte Daten umsetzen. Sie sind auch unter der Bezeichnung Winkelsensoren, Winkelgeber, Winkelkodierer oder Drehimpulsgeber bekannt. Grundsätzlich ist zwischen inkrementalen und absoluten Systemen zu unterscheiden.

www.zvei.org/index.php?id=303 > Leitfaden Drehgeber

www.Wegsensor.name/PDF/Encoder/Uebersicht.pdf

www.directindustry.de > Suche: Drehgeber

www.drehgeber-ab-lager.de



Drehgeber-Kombinationen

→ Encoder Combinations (sind Lösungen mit zwei oder drei Drehgebern in einer konstruktiven Einheit, die in hochverfügbaren Systemen redundante Signale liefern und damit die weitere Funktion auch bei Ausfall eines Systems garantieren oder Drehgeber, Tachogeneratoren, Drehzahlschalter oder Resolver in einer gerätemäßigen Einheit, die Signale für unterschiedliche Folgeelektroniken bereitstellen)

www.baumer.com/motion/drehgeber-kombinationen.html



Drehmagnete

→ Rotary Solenoids (sind gleichstrom- oder wechselstrombetätigte elektromagnetische Stellglieder mit oder ohne Rückstellfeder, die begrenzte Winkelbewegungen [max. 95°] ermöglichen. Sie werden für anspruchsvolle Anwendungen in der Automatisierungstechnik eingesetzt)

https://www.actronic-solutions.de/drehmagnete.html



Drehmelder

→ Resolver / Selsyn / Synchro (sind kleine Wechselstrommaschinen in Präzisionsausführung zur analogen Erfassung und Übertragung von Drehwinkeln. Sie haben eine einsträngige Läuferwicklung und eine zwei- oder dreisträngige Ständerwicklung, deren Stränge um 90° bzw. 120° räumlich gegeneinander versetzt angeordnet sind. Geräte mit zweisträngiger Ständerwicklung werden auch als Resolver bezeichnet)

www.radartutorial.eu/17.bauteile/bt25.de.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Drehmelder



Drehmomentmotoren

Torquemotoren



Drehmomentsensoren

→ Torque Sensors (Drehmomentsensoren werden in vielen Ausführungsformen als rotierende Drehmomentaufnehmer mit und ohne Schleifringe für die Signalübertragung sowie als statische Reaktionmomentsensoren hergestellt. Beispiele siehe folgende Websites)

www.directindustry.de Suche Drehmomentsensoren

www.me-systeme.de/dms_td.html

www.drehmomentsensoren.com



Drehstrom-Asynchronmotoren

→ Three-phase Asychronous Motors / Three-phase Induction Motors (sind Elektromotoren für den Betrieb am Drehstromnetz. Der Ständer der Maschine trägt eine Dreiphasenwicklung, die zu einem Stern oder zu einem Dreieck verbunden ist. Häufig sind alle sechs Enden der drei Stränge herausgeführt, so dass die Maschine sowohl in Stern- als auch in Dreieckschaltung betrieben werden kann. Polumschaltbare Motoren haben gegebenenfalls zwei voneinander getrennte Ständerwicklungen, wodurch bei entsprechender Umschaltung die Polpaarzahl und dadurch die Synchrondrehzahl des Drehfeldes geändert werden kann. 

Der Läufer der Maschine hat entweder eine Kurzschlusswicklung [Kurzschlussläufermotoren] oder eine dreisträngige Spulenwicklung, die zum Anlassen, Bremsen oder Drehzahlstellen über Schleifringe mit äußeren Stromkreisen verbunden wird [Schleifringläufermotoren].
Wirkungsweise: Bei dreiphasiger Speisung der Ständerwicklung entsteht in der Maschine ein Drehfeld, das gegenüber dem Ständer mit der Drehzahl nsyn = fN / p und gegenüber dem Läufer mit der Drehzahl n2 = nsyn - n umläuft.
Wobei:
fN Netzfrequenz,
p Polpaarzahl,
nsyn Drehzahl des Drehfeldes gegenüber dem Ständer [Synchrondrehzahl],
n2 Drehzahl des Drehfeldes gegenüber dem Läufer,
n Drehzahl des Läufers gegenüber dem Ständer [Läuferdrehzahl].
Mit nsyn und n berechnet sich der sogenannte Schlupf zu s = (nsyn - n) / nsyn. Er ist ein Maß für die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Drehfeld und Läufer. Für s größer oder kleiner als Null treten im Läuferkreis durch Induktionswirkung Ströme auf, die zusammen mit dem Luftspaltfeld das Drehmoment erzeugen. Es ist stets so gerichtet, dass es die Entstehungsursache, die Relativbewegung zwischen Drehfeld und Läufer, aufzuheben trachtet. Das ist vollständig nie möglich, da dann die Induktionswirkung und somit die Drehmomentbildung aufhören.
Im Motorbetrieb [0 < n < nsyn ; 0 < s < 1] bewegt sich der Läufer im Drehsinn des Drehfeldes. Die Asynchronmaschine bezieht elektrische Leistung aus dem Netz und gibt mechanische an der Welle ab. Wird der läufer in Richtung des Drehfeldes angetrieben [n > nsyn ; s < 0] wirkt das erzeugte Moment der Richtung des Drehfeldes entgegen. Die Maschine arbeitet in diesem Fall als Generator, d.h. sie nimmt mechanische Leistung auf und führt elektrische an das Netz ab. Wird der Läufer gegen die Richtung des Drehfeldes bewegt [n < 0 ; s > 1], wirkt die Maschine als Bremse [Gegenstrombremsbetrieb]. Sie bezieht über die Welle mechanische und über die Ständerwicklung elektrische Leistung aus dem Netz. Beide Anteile werden in den Maschinenstromkreisen in Wärme umgesetzt.
Neben den üblichen Bauformen des Drehstrom-Asynchronmotors gibt es eine Vielzahl von Spezialausführungen, die im Hinblick auf eine bessere funktions- und konstruktionsgerechte Anpassung an die anzutreibenden Einrichtungen entstanden. Beispiele hierfür sind: Getriebemotoren, Bremsmotoren, Außenläufermotoren, die als Rollgangsmotoren und zum Antrieb von Förderbändern eingesetzt werden, Unwuchtmotoren, Stillstandsmotoren und noch viele andere)

www.bauergear.info/Main/DANWeb/Vault/CommLit/ABP_DE_Gesamt_ms.pdf

www.aseg-antriebstechnik.de/resources/Dokumente/AEG/Liste.pdf

www.kaiser-motoren.de/kataloge/netz_umrichterbetrieb.pdf

www.moeller.net/binary/ver_techpapers/ver968de.pdf

www.aemdessau.de/deutsch/motoren.html

www.energie.ch/asynchronmaschine

 



Drehzahlschalter

→ Speed Switches (dienen in Maschinen und Anlagen der Sicherheitsüberwachung von Drehzahlen. Synonym für Drehzahlwächter)



Drehzahlwächter

→ Speed Monitor / Rotation Speed Monitor / Speed Sensing Switch (Geber zur Anzeige und Überwachung der Drehzahl, von Drehzahldifferenzen und auch des Stillstands von Motoren, Antriebswellen u. a. rotierenden Teilen. In klassischer elektromechanischer Ausführung werden sie direkt mit der Welle verbunden. Beim Erreichen bestimmter Drehzahlen schließen oder öffnen sie über ein Fliehkraftschaltsystem Kontakte, die z. B. in Meldesystemen oder Ablaufsteuerungen eingebunden sind. Moderne elektronische schrankmontierbare Ausführungen sind Geräte, die gewünschte Drehzahlwerte erfassen und direkt oder zeitlich verzögert melden. Sie verarbeiten dazu die Impulssigale von Drehzahlsensoren, Drehimpuls- oder Inkrementalgebern, digitalen Drehzahlgebern und Näherungsschaltern sowie sinusförmige Frequenzsignale von magnetisch-induktiven Drehzahlgebern oder die Signale von analogen Tachogeneratoren. Ansprechwerte, Anlaufüberbrückungs- und Rückschaltverzögerungszeiten sind in der Regel einstellbar bzw. programmierbar)

www.ifm-electronic.com/ifmat/news/news_pos_6a4klf.htm

www.ifm.com/ifmgo/web/lp_drehzahlwaechter.htm

www.baumer.com/motion/drehzahlschalter.html



Dreieckschaltung

→ Delta Connection (Schaltungsart, bei der in Drehstromsystemen die drei Wicklungsstränge einer Drehstrommaschine oder drei andere gleichartige Verbraucher [Widerstände, Spulen, Kondensatoren] in Reihe zu einem Dreieck verbunden sind. An den drei Verbindungspunkten werden die drei Aussenleiter L1, L2, L3 des Drehstromsystems angeschlossen.

www.elektrotechnik-fachwissen.de/wechselstrom/dreieckschaltung.php

www-tet.ee.tu-berlin.de/lehre/Grundlagen-ET-1/folie082.pdf



Dreipunktregler

→ Three Step Controller (unstetig arbeitende Regeleinrichtung, bei der die Ausgangsgröße [Regelgröße] nur drei diskrete Zustände annehmen kann, beispielsweise "Rechtslauf − Stillstand − Linkslauf", "Heben − Ruhezustand − Senken" oder "Auszustand − Erste Leistungsstufe − zweite Leistungsstufe")

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreipunktregler



Drivecom Nutzergruppe e.V.

(internationaler Zusammenschluss von führenden Antriebsherstellern, Universitäten und Instituten. Ziel ist die Erarbeitung von Lösungen zur einfachen Integration von Antrieben in Feldbus- und offene Automatisierungssysteme. Drivecom ist eine Nutzergruppe des Interbus Club)

www.drivecom.org



Drosseln

→ Chokes (Drosseln bzw. Drosselspulen sind passive induktive Bauelemente, die in elektrischen/elektronischen Schaltungen sowie Geräten und Anlagen der Automatisierugstechnik für die verschiedensten Zwecke [Entstörung, Energiespeicherung, zur Unterstützung des Kommutierungsvorgangs in Stromrichtern [Kommutierungsdrosseln], zur Sinusformung des Ausgangsstroms an Frequenzumrichterausgängen [Motordrosseln, Motorfilterdrosseln] oder zur Strombegrenzung, z.B. als Anlassdrosseln für Wechsel- und Drehstrommotoren] unter den verschiedensten Bezeichnungen, die sich aus der Bauform, aus der Anwendung oder aus der Schaltungstechnik herleiten, zur Anwendung kommen. Grundsätzlich handelt es sich dabei um unterschiedlich geformte Spulen mit oder ohne ferromagnetischen bzw. ferritischen Materialien im magnetischen Kreis. Davon ausgehend ist im Wesentlichen zwischen Luftdrosseln, Stabkerndrosseln, Ringkerndrosseln, Schalenkerndrosseln, Ferritkerndrosseln und Pulverkerndrosseln zu unterscheiden. Darüber hinaus gibt es Drosseln mit zwei Wicklungen, die auf einem Kern so angeordnet sind, dass sich die Magnetfelder des in einem Stromkreis hin und rückfließenden Stroms kompensieren [Stromkompensierte Drosseln]. Abgeleitet von ihren Anwendungen im Bereich der EMV findet man darüber hinaus eine Fülle unterschiedlicher Bezeichnungen wie Ausgangsdrosseln, Entstördrosseln, Funkentstördrosseln, Filterdrosseln, Datenleitungsdrosseln, Siebdrosseln, Glättungsdrosseln, Netzdrosseln, Saugkreisdrosseln, PFC-Drosseln, Speicherdrosseln, Erdleiterdrosseln, Schutzleiterdrosseln, HF-Drosseln u.v.a.)

http://web.reo-ag.com/index.php?id=132&no_cache=1

www.tauscher-transformatoren.de/html/drosseln.html

de.wikipedia.org/wiki/Drossel_(Elektrotechnik)

www.j-lasslop.de/produkte/drosseln.html

www.nkl-emv.de/downloads/seminar1.pdf

www.drosseln.com



DSAN

Distributed Sensor/Actor Networks → Verteilte Sensor-Aktor-Netzwerke (dienen in bezüglich der Anzahl der Knoten mehr oder weniger großen Konfigurationen der Beobachtung und Steuerung verteilter Phänomene z.B. bei der Überwachung von Gebäuden, Großgeräten, Maschinen und Anlagen. Im Gegensatz zur Anwendung nur einiger weniger makrokopischer Sensoren lässt sich einerseits eine wesentlich höhere Auflösung erzielen und andererseits auch bei relativ geringer Zuverlässigkeit der einzelnen Sensor-Aktor-Systeme eine zufriedenstellende Toleranz gegenüber Ausfällen erreichen. Siehe auch ECoMoS)

www.grk1194.uni-karlsruhe.de



DSC

Direct Self-control → Direkte Selbstregelung



DSK

Doppelschichtkondensatoren



DSL

Digital Subscriber Line → Digitaler Teilnehmeranschluss (ermöglicht breitbandige Datenübertragung auf Standard-Kupferleitungen. Der normale Sprachbereich der Telefonleitung bleibt davon unberührt. Siehe auch xDSL)

www.dslweb.de



DSMC

Digital Smart Motion Controller (programmierbarer Peripherieschaltkreis mit Signalprozessor und allen erforderlichen Funktionen für die hochdynamische Regelung und Ansteuerung von Umrichtern für Drehstromantriebssysteme)

http://all-electronics.de/ai/resources/8d82bbe97a7.pdf



DSN

Drahtlose Sensornetzwerke → Wireless Sensor Networks [WSN] (zurzeit, 2009, noch stark in der Forschung und Entwicklung befindliches Fachgebiet. Hauptanliegen ist die Funkvernetzung vieler kleiner räumlich verteilter intelligenter Sensorknoten zur Erfassung relevanter physikalischer Parameter im Rahmen der verschiedenen Überwachungs- und Lokalisierungsaufgaben in der Sicherheitstechnik, Logistik, Landwirtschaft, Umweltanalytik, im Patienten-Monitoring, im Asset-Management und in vielen anderen Bereichen. Die Energieversorgung der einzelnen Knoten erfolgt zurzeit über Batterie oder eine spezielle Form des Energy Harvesting. Die in Europa dafür in Frage kommenden Funkfrequenzen liegen im 434-MHz-, im 869-MHz- und im 2,4-GHz-Band)

www12.informatik.uni-erlangen.de/spprr/colloquium04/Hinkelmann.pdf

www.iis.fraunhofer.de/bf/ec/dk/sn/index.jsp

www.agilion.de/Produkte.html



DSP

Digital Signal Processor → Digitaler Signalprozessor (Prozessor, der auf die möglichst schnelle Abarbeitung spezieller mathematischer Funktionen, insbesondere komplexer Algorithmen der analogen Signalverarbeitung optimiert ist, z. B. Fast Fourier Transformation)



DSR

Direkte Selbstregelung (Regelungsverfahren für Asynchronmmotoren. Es basiert auf der feldorientierten Regelung, wobei sowohl der Fluss als auch das Drehmoment getrennt geregelt werden. Wird fast ausschließlich nur in Hochleistungs-Traktionsantrieben angewendet)

www.iast.ch/sem-diplomarbeiten/2001/Christen-Schweizer/Html/index.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Direkte_Selbstregelung



DSSS

Direct Sequence Spread Spectrum → (Frequenzspreizverfahren für die Datenübertragung per Funk. Dabei wird ein schmalbandiges Signal in ein breitbandiges umgewandelt. Dies gewährleistet höhere Abhörsicherheit und größere Robustheit gegenüber schmalbandigen Störungen. Genutzt bei GPS, WLAN, UMTS, ZigBee, Wireless Hart, MeshScape und Wireless USB)

http://de.wikipedia.org/wiki/DSSS



DTC

Direct Torque Control → Direkte Drehmomentregelung (erlaubt bei umrichtergespeisten Drehstromantrieben die Regelung der Drehzahl und des Drehmoments. Im Gegensatz zur Vektorregelung arbeitet das DTC-Verfahren nicht mit einem Modulator, sondern mit einem Motormodell und Komparator. Dabei werden die Werte für Drehmoment und magnetischen Fluss mit sehr hoher zeitlicher Abtastrate erfasst. Dies erlaubt eine schnelle Momentenregelung und damit eine verbesserte Drehzahlregelung bzw. eine hohe dynamische und statische Drehzahlgenauigkeit. Antriebssysteme, die mit DTC ausgestattet sind, zeichnen sich durch hohe Dynamik, geringe Geräusche und eine hohe Energieeffizienz aus)

http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2010/2513/pdf/weitendorf_niels.pdf

www.abb.de Suche: Direkte Drehmomentregelung

www.aud24.net > more@click ADK90093



DTC

Design To cost → Entwerfen und Konstruieren unter besonderer Berücksichtigung gegebener Kostenzielstellungen (mit anderen Worten: ein systematisches Vorgehen, mit der dominanten Zielstellung ein markt- und kostengerechtes Produkt zu entwickeln bzw. ein bestehendes dahingehend zu überarbeiten)

www.wertanalyse-value.de/pdf/design_to_cost.pdf



DTD

Document Type Definition → Dokumententyp-Definition (Regelwerk für SGML- und XML-Dokumente. Sie enthält Deklarationen für Elemente, Attribute, Entities und Notationen durch die der Dokumententyp charakterisiert wird. DTD sind entweder im Dokument enthalten oder gehören zu seinem externen Bestand)



DTE

Data Terminal Equipment → Datenendeinrichtung, DEE



DTM

Device Type Manager → Gerätemanager (Software-Modul, der bei Automatisierungsgeräten gerätespezifische Daten und Funktionen enthält und die Integration von Mess- und Automatisierungsgeräten in Verbindung mit dem Industriestandard FDT in die Leitsysteme der Prozess- und Anlagensteuerungen erleichtert)



DTSS

Discrete Time Specified Systems → Zeitdiskrete Systeme



Dual-Motion-Aktuatoren

→ Hybrid-Kleinaktuatoren (solche Aktuatoren stellen zwei voneinander unabhängige Bewegungen [linear und rotativ, beliebig kombinierbar] in einer einzigen kompakten Einheit zur Verfügung. Ideale Antriebselemente für das Einsetzen und Drehen von Schrauben sowie für Pick-and-place-Vorrichtungen)

www.a-drive.de/download/adrive_aktuatoren_dm.pdf



Dualsystem

→ Binary numeral system (Zahlensystem mit der Basiszahl B = 2 und den zwei Ziffern zi {0, 1}. Der Wert Z einer Dualzahl ist damit allgemein durch folgende Beziehung gegeben.
Z = zn 2n + zn-1 2n-1 + ... + zi 2i + ... + z1 21 + z0 20,
und der Wert einer beliebigen Folge von Dualziffern, beispielsweise 110101, wie folgt zu interpretieren.
Z = 1·25 + 1·24 + 0·23 + 1·22 + 0·21 + 1·20 )



Durchdringungstechnik

→ Penetration Technology / Insulation-piercing Contacting Technology / IPC-Technology (Piercing-Technologie. verpolsichere, isolationsdurchdringende Anschlusstechnik von Slaves an das AS-Interface-Flachbandkabel. Dabei durchstoßen bei der Montage die Kontaktdorne eines anzuschließenden Moduls die Isolierung des Kabels und stellen einen sicheren Kontakt mit den Kabeladern her. Wird der Modul gegebenenfalls wieder entfernt und werden die Dorne herausgezogen, schließen die perforierten Stellen durch Selbstheilung automatisch, wodurch die Isolation wieder hergestellt ist. Das heißt, nach Entfernen des Anschlussmoduls ist die Schutzart IP 67 wieder gegeben. Der Vorteil dieser Anschlusstechnik ist, dass der Kontakt ohne Auftrennen des Kabels und ohne Abisolieren von Adern hergestellt werden kann)

http://as-interface.net/academy/content/specials/glossary/frameset.de.html

www.gsi.de/informationen/wti/ee/kontrollsysteme/bus_asi.html



DVD

Digital Versatile Disk → Optisches Speichermedium, ähnlich einer CD-ROM (jedoch mit wesentlich besseren Leistungsparametern. Verfügbare Ausführungen: DVD-ROM [nur-lesbares Format], DVD-R [einmal beschreibbar, DVD-RW [wiederbeschreibbar]. Auslesedatenrate mit 11,08 MBit/s wesentlich höher als bei CD-ROM, Speicherkapazität zurzeit, je nach Ausführung, bis zu 8,5 Gigabyte je Seite. Die nächste Generation optischer Speichermedien lässt Speicherkapazitäten von 50 bis 200 Gigabyte erwarten [siehe BD] und für die übernächste Generation wird ein Fassungsvermögen von 1 Terabyte vorhergesagt und die Datentransferrate soll bei 1 Gbit/s liegen)

de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_optischer_Datenträger

de.wikipedia.org/wiki/DVD