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Nachhaltigkeit

→ Sustainability (Nutzung und Pflege eines regenerierbaren Systems so, dass dieses System in seinen wesentlichen [aus sicht vernünftiger Erwägungen positiven] Eigenschaften erhalten bleibt.
Generell impliziert der Begriff Nachhaltigkeit die folgenden drei Komponenten:
• ökologische Nachhaltigkeit: sie umschreibt die Zieldimension, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Dies umfasst den Erhalt der Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie generell einen schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung;
• ökonomische Nachhaltigkeit: sie stellt das Postulat auf, dass die Wirtschaftsweise so angelegt sein muss, dass sie generationsübergreifend dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Von besonderer Bedeutung ist hier der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung und Verschwendung;
• soziale Nachhaltigkeit: sie versteht die Entwicklung der Gesellschaft als einen Weg, der Partizipation für alle Mitglieder einer Gemeinschaft ermöglicht. Dies umfasst einen Ausgleich sozialer Kräfte mit dem Ziel, eine auf Dauer zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft zu erreichen. Hierzu existiert seit Anfang 2011 in Form der DIN ISO 26000 ein Leitfaden, der für Organisationen jeglicher Art entsprechende Empfehlungen und Orientierungen vermittelt.
Trotz einer Vielzahl an objektiv und subjektiv bedingten Hemmnisse, welche die Umsetzung der Nachhaltigkeitsbestrebungen zum Teil drastisch behindern, erscheint die Situation doch nicht ganz ausweglos, wie die folgende erste Website zu beweisen versucht)

www.mi.uni-hamburg.de/fileadmin/files/static_html/Globale_Umweltveraenderungen/Jacques/GEOTAG.rtf

de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit

de.wikipedia.org/wiki/ISO_26000

www.nachhaltigkeit.info



Nachweis

→ Verification / Objektive Evidence (Information, deren Richtigkeit bewiesen werden kann, und die auf Tatsachen beruht, welche durch Beobachtung, Messung, Untersuchung, einen Satz dafür definierter Operationen oder durch andere Ermittlungsverfahren gewonnen werden)



NAMUR

Normenarbeitsgemeinschaft für Mess- und Regeltechnik in der chemischen Industrie (1949 unter dieser Bezeichnung gegründet. Dem aktuellen Stand entsprechend lautet der Untertitel heute "Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie". Die NAMUR ist ein internationaler Verband der Anwender von Automatisierungstechnik der Prozessindustrie. Sie hat zurzeit über 125 Mitgliedsfirmen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, wie Spanien, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande und Slowenien und auch China. Sie repräsentiert zurzeit ca. 15 000 Fachleute der Prozessleittechnik, wovon etwa 300 in 33 Arbeitskreisen auf den Gebieten Messen, Steuern, Regeln, Automatisierung, Kommunikation und Prozessführung mit den über den ganzen Lebenszyklus von Anlagen verteilten Tätigkeiten wie Planung, Beschaffung, Montage, Betrieb, Wartung und Instandhaltung einschließlich Stilllegung befasst sind. Tätigkeitsschwerpunkte sind der Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedsfirmen, die Erstellung von Hilfsmitteln und Checklisten für Mitgliedsfirmen, die Definition von Anwenderforderungen an neue Geräte, Systeme und Technologien sowie die Mitwirkung in der nationalen und internationalen Normung)

www.namur.de



nanoLOC

(robuste Chirp-Funktechnologie im 2,4-GHz-Band, deren Medienzugriff als IEEE 802.15.4a genormt ist. Sie ist zum Aufbau von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen als auch für Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen geeignet. Die Bruttodatenrate liegt je nach Betriebsart zwischen 250 kbit/s und 2 Mbit/s. Neben Funktionen zur Datenübertragung verfügt nanoLOC auch über Funktionen zur hochpräzisen signallaufzeitbasierten Distanzmessung zwischen den Funkteilnehmern)

www.nanotron.com



nanoNET

(Netzwerktechnologie der Firma Nanotron Technologies für drahtlose lokale Netze [WPAN bzw. WLAN] auf Basis der Chirp-Technologie [CSS]. Sie arbeitet wie Bluetooth und ZigBee im freien ISM-Band bei 2,4 GHz und ermöglicht Reichweiten bis zu 900 m im Freien mit Übertragungsraten von maximal 2 Mbit/s und bis 60 m im Indoor-Bereich trotz geringer effektiver Sendeleistung von 10 mW. Anwendungszielfelder sind die industrielle Automatisierung, Sensorik, RFID und Multimedia, die Heimautomatisierung und die Medizintechnik)

http://nanotron.com/EN/pdf/WP_CSS.pdf

www.itwissen.info > nanonet



Nanotechnologie

→ Nanotechnology (Sammelbegriff für Technologien, die sich mit Strukturen und Prozessen im Bereich von 1 nm bis 100 nm befassen [ein Nanometer = ein Millionstel Millimeter bzw. 10-9 m)

http://copublications.greenfacts.org/de/nanotechnologien/index.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Nanotechnologie



NAP

Network Access Port → Netzwerkzugangspunkt



NASG

Normenausschuss Sicherheitstechnische Grundsätze → (zuständiges Gremium im Deutschen Institut für Normung [DIN] bezüglich der Erarbeitung von Normen mit grundlegenden und fachübergreifenden sicherheitstechnischen Anforderungen)

www.nasg.din.de



NAV

Niederspannungsanschlussverordnung → Low Voltage Access Direktive



NC

Numeric Control → Numerische Steuerung (elektronisches Steuergerät insbesondere für Werkzeugmaschinen, das in der Lage ist, maschinenlesbare technologische Bearbeitungsdaten für Werkstücke in entsprechende Achsbefehle für die Werkzeugmaschine umzusetzen, und damit einen automatischen Bearbeitungsablauf zu gewährleisten. Moderne numerische Steuerungen arbeiten computerbasiert. Siehe CNC)

http://de.wikipedia.org/wiki/Numerische_Steuerung



NC

Normally Closed Contact → Ruhekontakt / Öffner (Kontaktart bei Schaltern, Relais und Schaltschützen)



NCDT

Non-contact Displacement Transducer → Berührungsloser Wegaufnehmer (siehe auch capaNCDT, eddyNCDT und optoNCDT)



NCM

Numerically Controlled Machine → numerisch gesteuerte Maschine (flexibel programmierbarer Fertigungsautomat)



Neigungssensoren

→ Inclination Sensors (liefern ein zur Abweichung von der horizontalen Ebene [bis ±45°] proportionales analoges oder digitales Signal)

http://cms.hlplanar.de



NEMA

National Electrical Manufacturers Association → US-amerikanischer Berufsverband und Normungsorganisation der elektrotechnischen Industrie Nordamerikas

http://germany.ihs.com/collections/nema/index.htm

www.nema.org



NEMS

Nanoelectromechanical Systems → Nanoelektromechanische Systeme (sind Systeme die im Nanobereich elektrische und mechanische Funktionalitäten integrieren. Nächste Verkleinerungsszufe der MEMS)

en.wikipedia.org/wiki/Nanoelectromechanical_systems



Nennbetriebsarten

→ Duty Types (charakterisieren die Betriebsweise von Elektromotoren, und zwar kennzeichnet eine Betriebsart die zeitliche Aufeinanderfolge und Dauer einzelner, im Allgemeinen unterschiedlicher Betriebszustände [Anlaufen, konstante Last, elektrisches Bremsen, Leerlauf, Stillstand], die je nach Häufigkeit und Dauer unterschiedlich zur Wicklungserwärmung eines Motors beitragen. In Anbetracht der großen Anzahl möglicher Betriebsarten werden Elektromotoren für zehn verschiedene charakteristische Betriebsarten ausgelegt bzw. müssen leistungsmäßig so bemessen werden, dass die zulässige Wicklungstemperatur bei den verschiedenen Betriebsarten nicht überschritten wird. Diese sogenannten Nennbetriebsarten werden nach DIN EN 60034-1 bzw. (VDE 0530-1) mit S1 bis S10 bezeichnet. Dabei bedeuten:

www.servotechnik.de/fachwissen/auslegung/f_beitr_00_707_z.htm 

www.industryarea.de/kataloge/305_1245321730_7.pdf

www.aps-systems.ch/en/Betriebsarten.htm 

http://de.wikipedia.org/wiki/Nennbetriebsart

www.elektromotoren.de/lexikon.html



Nettodatenrate

→ Net Data Rate (Datenmenge, die pro Zeiteinheit über einen Informationskanal übertragen wird und die nur aus Nutzdaten besteht. Im Übrigen siehe Datenrate und Bruttodatenrate)



Network Layer

→ Netzwerkschicht/Vermittlungsschicht (Schicht 3 im OSI-Referenzmodell. Hier werden die Datenpakete adressiert sowie logische Adressen und Namen in physikalische konvertiert und die Übertragungswege bestimmt)



Netz

→ Net / Network (Verbindungsstruktur aus einzelnen Elementen [Punkten, Knoten, Komponenten], die miteinander verbunden sind, bzw. miteinander in einer definierten Wechselwirkung stehen [Verkehrsnetze, Rohrleitungsnetze, Energieversorgungsnetze, Rechnernetze, Funknetze, Telefonnetze, Kommunikationsnetze, Petri-Netze usw.]. Je nach der anwendungsspezifischen Netzstruktur [Netztopologie] werden verschiedene Netzarten und speziell bei den elektrischen Versorgungsnetzen je nach Art der versorgungsseitigen bzw. verbraucherseitigen Erdung verschiedene Netzformen unterschieden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Netz



Netzanomalien

(in Versorgungsnetzen siehe Netzstörungen und folgende Website)

www.cicable.com/de/pwr_netzanomalien.html



Netzentstörfilter

→ Mains Filters / Line Filters / Power Line Filters / RFI Power Line Filters / RFI Suppression Filters (Netzentstörfilter sind einphasige oder dreiphasige Tiefpassfilter, welche die netzfrequente Spannung [Nutzgröße] ungehindert passieren lassen und die in der Netzspannung gegebenenfalls enthaltenen höherfrequenten Anteile [Harmonische, Spektren von Störimpulsen] herausfiltern. Ihr Einsatz erfolgt dabei in zwei Richtungen: einerseits, um Geräte vor aus dem Netz kommenden Störgrößen zu schützen, andererseits aber auch, um die von Geräten über die Netzzuleitungen möglichen Störemissionen zu unterdrücken. Die Längsglieder der Filter sind für den Betriebsstrom der Leitung bemessen, in die sie eingefügt sind, und die Querglieder sind für die Betriebsspannung ausgelegt. Obwohl die genauen Werte der Quellenimpedanz und der Senkenimpedanz im Allgemeinen unbekannt sind, kann bei der Auswahl der Filterstruktur davon ausgegangen werden, dass die netzseitige Impedanz meistens sehr niedrig und die der Last vergleichsweise dazu in der Regel sehr hoch ist. Neben diesen aus passiven Bauelementen konfigurierten Netzentstörfiltern [passive Netzfilter] kommen insbesondere im Bereich größerer Leistungen aktive Netzfilter zur Neutralisierung von Netzrückwirkungen zum Einsatz)

www.schloeder-emv.de/de/bauelemente_1_2.html

www.tesch.de/deutsch/netzfilter/html

www.tit.at/filter-gesamt.htm

www.netzfilter-online.de



Netzformen

→ Earthing Systems / Earthing Arrangements / Network Forms (je nach den Erdungsverhältnissen auf der Versorgungsseite und auf der Verbraucherseite werden bei Stromversorgungsnetzen nach IEC 364-3 bzw. VDE 0100 verschiedene Netzformen, fälschlich oft als Netzarten bezeichnet, unterschieden. Ihre Kennzeichnung erfolgt über Buchstaben. Danach gibt es drei Grundformen, und zwar das IT-Netz, das TT-Netz und das TN-Netz, sowie drei Modifikationen des TN-Netzes als TN-S-Netz, TN-C-Netz und TN-C-S-Netz. Die Buchstaben haben dabei folgende Bedeutung:

www.mehler.at/deutsch/service/Netzformen.pdf

www.mostec.de/03Mostec2000/Mostec2000/Anhang/Netzformen.html

www.moeller.net/binary/ver_techpapers/ver965de.pdf



Netzrückwirkungen

→ Mains Pollution / Network Feedbacks / Network Perturbation / Network Disturbances / Power Supply System Reactions (entstehen in Versorgungsnetzen durch leitungsgebundene, energetische Wechselwirkungen zwischen nichtlinearen Verbrauchern, beispielweise Stromrichtern, Schaltnetzteilen u. ä. Betriebsmitteln mit dem speisenden Netz u. a. am gleichen Anschlusspunkt [Point of Common Coupling PCC] angeschlossenen Abnehmern. Sie führen zu einer Beeinträchtigung der Elektroenergiequalität, verursacht durch periodische Ausgleichsvorgänge, die in den beteiligten Zweigen durch die diskontinuierliche Arbeitsweise der nichtlinearen Betriebsmittel ausgelöst werden. Die Qualitätsminderung kann alle Parameter der Versorgungsspannung [Spannungshöhe, Effektivwert, Kurvenform, Symmetrie, Frequenz] sowie die Verschiebung zwischen Strom und Spannung im Speisezweig [Blindleistung] betreffen und muss wegen der im Netz und bei den Abnehmern möglichen Folgen, wie Zusatzverluste, Überbeanspruchungen, Anhebung des elektromagnetischen Störklimas und dadurch bedingte Fehlfunktionen, auf ein zulässiges Maß begrenzt werden. Die Lage des wirtschaftlichen Optimums und die zu treffenden Maßnahmen sind dabei wesentlich von der Netzart und der Spannungsebene abhängig. Beurteilungsgrundlage ist in jedem Fall die Netz-Kurzschlussleistung im PCC. Im Gegensatz zu den bei der Behandlung von anderen EMV-Problemen ausreichenden offenen rückwirkungsfreien Quelle-Senke-Modellen ist bei der Beschreibung von Netzrückwirkungsproblemen die Berücksichtigung geschlossener energetischer Wirkungskreise erforderlich. Das heißt, die Wechselwirkungen zwischen allen beteiligten Quellen und Senken bestimmen die Elektroenergiequalität am gemeinsamen Anschlusspunkt)

www.stromnetzsteiermark.at/wissenswertes/index.htm

http://danfoss.grimmhorn.de

www.haag-messgeraete.de



Netzstörfestigkeit

→ Mains Immunity (Störfestigkeit einer Einrichtung gegenüber vom Versorgungsnetz herrührende Störgrößen [IEV 161-03-03])



Netzstörungen

(sind störungsbedingte Einschränkungen bzw. Teil- oder Totalausfälle der Funktionen eines Netzes, beispielsweise eines Telefonnetzes oder eines Mobilfunknetzes [Network Faults] oder eines Versorgungsnetzes [Power Faults]. Speziell in Elektroenergieversorgungsnetzen versteht man unter Netzstörungen [Power Supply Disturbances] Anomalien der Netzspannung, wie Ausfälle, Kurzzeitunterbrechungen, kurzzeitige und kontinuierliche Absenkungen und Überhöhungen der Versorgungsspannung, sowie der Netzspannung überlagerte Oberschwingungen, Spikes, Burstpulsfolgen und HF-Störspannungen am Anschlusspunkt eines Verbrauchers und auch Frequenzschwankungen. Sie werden durch Kurzschlüsse, Erdschlüsse und Schalthandlungen im Netz, durch die Rückwirkung anderer Verbraucher, durch das Ansprechen von Sicherungen und Überspannungsschutzelementen sowie durch die Einkopplung von Blitzüberspannungen und von HF-Störfeldern verursacht. Beim Verbraucher können sie zu Hardware-Schäden, Produktionsausfällen, Kommunikationsstörungen, Datenverlusten und zu Problemen der funktionalen Sicherheit führen)

www.cicable.com/de/pwr_netzanomalien.html

www.cicable.com/de/pwr_overview.html

www.mtm.at > Download



Netztopologie

(siehe Topologie)



Netzwerk-Variablen

→ Network Variables (Multi-Master-Mechanismus zur gemeinsamen Definition von Variablen innerhalb eines Steuerungsnetzwerks. Bei der Werteänderung einer Netzwerk-Variablen werden automatisch die von der Änderung betroffenen Variablen in allen interessierenden SPS des Netzwerks aktualisiert. Unterstützt werden Netzwerk-Variablen, u. a. in Steuerungen, die mit CoDeSys programmierbar sind)



Netzwerksicherheit

→ Network Security (ein Netzwerk ist sicher, wenn es autorisierten Nutzern die geforderten Dienste in der beabsichtigten Weise störungsfrei bietet. Dazu ist es erforderlich, dass sowohl die Netzknoten und die dazu gehörenden Verbindungen im Sinn des CIA-Prinzips hinreichend sicher sind. Das heißt, im Fall von Computernetzen muss für die beteiligten Computer die Computersicherheit und für die Informationswege die Kommunikationssicherheit gewährleistet sein. Dieser Zustand wird einerseits durch technische Maßnahmen [Gerätedimensionierung, Redundanz an kritischen Stellen, sicherheitsgerichtete Netzwerkstrukturierung, Überwachung und Wartung] und andererseits durch sicherheitsgerichtete organisatorische Maßnahmen [Zugriffskontrolle, Benutzerauthentifizierung] erreicht)

http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerksicherheit



Neuronale Netze

→ Neural Networks (das biologische Neuronale Netz des menschlichen Gehirns besteht aus ca. 1012 Nervenzellen [Neuronen], von denen jede mit etwa 1.000 bis 10.000 anderen Nervenzellen über sogenannte Synapse verbunden ist. Sie kommunizieren miteinander über elektrische Impulse. Expertenerkenntnissen zufolge existieren sämtliche Neuronen des Gehirns bereits bei der Geburt, während die Verbindungen zwischen ihnen im Verlauf des Lebens durch Lernen geschaffen werden. Situations-Reaktionszusammenhänge werden dabei als Verbindungsmuster zwischen den Neuronen gespeichert. Diese Verbindungsmuster werden durch Training und häufige Inanspruchnahme gestärkt, bei nur gelegentlicher oder sehr seltener Inanspruchnahme dagegen geschwächt, d. h. das Erinnerungsvermögen verblasst.
In dem Bestreben, biologische Intelligenz zu verstehen, zu simulieren und ihre besondere Leistungsfähigkeit für praktische Zwecke nutzbar zu machen, wurden beginnend in den 1940er-Jahren Künstliche Neuronale Netze geschaffen und zu leistungsfähigen Automatisierungswerkzeugen entwickelt)

www.grundstudium.info/neuro

www.neuronalesnetz.de



Neutralleiter

→ Neutral Conductor (nach DIN VDE 0100 ein mit dem Mittel- oder Sternpunkt des Versorgungssystems verbundener Leiter [Bezeichnung: N, Farbkennzeichnung: Blau], der geeignet ist, zur Übertragung elektrischer Energie beizutragen. Das heißt, er ist wie die Außenleiter ein aktiver Leiter und kann im regulären Betrieb Strom führen. Aus Sicht der EMV ist der Neutralleiter wie ein Außenleiter zu behandeln. Er ist innerhalb einer Anlage sorgfältig vom PE-Leiter getrennt zu führen und in einem TN-S-Netz [siehe Netzformen] nur einmal am ZEP an das Erdungssystem der Anlage anzuschließen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Neutralleiter



NH-Sicherung

Niederspannungs-Hochleistungssicherung → Low-voltage Power Fuse / Low-voltage High Rupturing Capacity Fuse

http://de.wikipedia.org/wiki/Schmelzsicherung



NIC

Network Interface Card → Netzwerkkarte (Netzwerkadapter zur Verbindung eines Rechners mit einem Kommunikationsnetzwerk. Bei einem PC beispielsweise ist dies eine Platine, die in einen freien Steckplatz des Motherboards gesteckt wird. Sie ist mit einer entsprechenden Buchse [BNC-Anschluss oder RJ-45-Buchse] für den Anschluss an das physikalische Übertragungsmedium versehen. Funktionell deckt die Schnittstellenkarte die Funktionen des Data Link Layers ab, verfügt über einen eigenen Kommunikations-Controller und, je nach Version über einen eigenen Transceiver und eine eigene CPU)

http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkkarte



Niederspannungsanschlussverordnung, NAV

→ Low Voltage Access Direktive (Langtitel: Verordnung über allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung. Sie regelt die allgemeinen Bedingungen, zu denen Netzbetreiber jedermann an ihr Niederspannungsnetz anzuschließen und den Anschluss zur Entnahme von Elektrizität zur Verfügung zu stellen haben)

http://bundesrecht.juris.de/nav/index.html



Niederspannungsrichtlinie

→ Low Voltage Directive (Ziel der Richtlinie ist es, die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten und Unfallgefahren zu minimieren. Betroffen sind alle elektrischen Betriebsmittel zum Erzeugen, Fortleiten, Verteilen, Speichern, Umsetzen und Verbrauchen elektrischer Energie, wie Generatoren, Kabel, Schalter, Steckdosen, Akkumulatoren, Transformatoren, Leuchten, Haushaltsgeräte und Motoren zur Verwendung bei einer Nennspannung zwischen 50 V und 1.000 V für Wechselstrom und zwischen 75 V und 1.500 V für Gleichstrom. Ausnahmen sind im Anhang II der Richtlinie geregelt. Solche Betriebsmittel dürfen entsprechend der Richtlinie nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie entsprechend dem in der europäischen Gemeinschaft gegebenen Stand der Sicherheitstechnik hergestellt sind, sie bei ordnungsgemäßer Installation und Wartung sowie bestimmungsgemäßer Verwendung Menschen, Nutztiere und Sachwerte nicht gefährden, sie seitens des Herstellers einem Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen wurden, eine entsprechende Konformitätserklärung vorliegt und sie mit der CE-Kennzeichnung versehen sind. Seit Januar 2007 gilt eine novellierte Fassung der Niederspannungsrichtlinie)

http://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_2006/95/EG_(Niederspannungsrichtlinie)

www.ce-zeichen.de/klassifizierung/niederspannungsrichtlinie.html

www.ce-zeichen.de/templates/ce-zei/richtlinien/nsp-leitfaden-2008.pdf



NIST

National Institute of Standards and Technology → Nationales Institut für Standardisierung und Technologie, USA.

http://ts.nist.gov



NLP

Nichtlineare Programmierung → Nonlinear Programming (behandelt Optimierungsprobleme [Maximierung bzw. Minimierung von Funktionen] mit nichtlinearen Zielfunktionen oder Nebenbedingungen. Theorie noch in der Entwicklung. Eindeutige Lösungsverfahren existieren bislang erst für einige spezielle Fälle)

www.ivh.uni-hannover.de/optiv/Methoden/NLOPtuNB/NLOptuNB.pdf

http://dsor-lectures.upb.de/index.php?id=43



NN

Neuronales Netz



NO

Normally Open Contact → Arbeitskontakt / Schließer (Kontaktart bei Schaltern, Relais und Schaltschützen)



Nockenschalter

→ Rotary Switch / CAM Switch (Nockenschalter sind frei programmierbare, handbetätigte elektromechanische Schaltgeräte für Haupt- und Hilfsstromkreise mit Schaltwinkeln von 30°, 45°, 60° oder 90°, die bis zu zwölf Schaltstellungen ermöglichen. Sie finden in Maschinen, Geräten und Schaltanlagen vielfältigen Einsatz als Ein-Aus-Schalter, Stern-Dreieck-Schalter, Netzumschalter, Motoren-Steuerschalter, Hand/Automatik-Umschalter, Gruppenschalter, Kodierschalter und in vielen anderen Anwendungsformen)

www.schaltungsbuch.de/rotary026.html#wp999246



Nockensteuerungen / Nockenschaltwerke

→ CAM Controller (sind Schaltwerke, die es ermöglichen, maschinelle Abläufe zyklisch zu steuern und zeitlich genau aufeinander abzustimmen. Kernstück solcher Schaltwerke war in den frühen Zeiten der Automatisierung eine über ein Getriebe mit einer Maschine starr gekoppelte mechanische Welle mit aneinandergereihten Nockenscheiben, die beim Rotieren achsparallel angeordnete Schalter betätigten, die ihrerseits wiederum bestimmte Maschinenfunktionen aktivierten. Dadurch war es möglich, funktionale Einheiten in fester Abhängigkeit von Maschinenpositionen zu steuern. Vor etwa dreißig Jahren begann die Ablösung dieser mechanischen Schaltwerke durch elektronische Nockensteuerungen, die sich auf Grund bestimmter Vorzüge bis heute neben SPS und IPC behaupten)



Node

→ Knoten



Norm / Normen

→ Standard / Standards (Eine Norm ist nach DIN EN 45020 ein „Dokument, das mit Konsens [beteiligter interessierter Kreise] erstellt und von einer anerkannten Institution angenommen wurde und das für die allgemeine und wiederkehrende Anwendung Regeln, Leitlinien und Merkmale für Tätigkeiten oder deren Ergebnisse festlegt, wobei ein optimaler Ordnungsgrad in einem gegebenen Zusammenhang angestrebt wird. In diesem Zusammenhang unterscheidet man horizontale Normen und vertikale Normen. Normen sollen auf gesicherten Ergebnissen von Wissenschaft, Technik und Erfahrung basieren und auf die Förderung optimaler Vorteile für die Gesellschaft [wie Sicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Qualitätssicherung u.v.m.] abzielen". Normen haben den Charakter von Empfehlungen. Ihre Anwendung ist freiwillig. Sie haben von sich aus keine rechtliche Verbindlichkeit. Im Übrigen gibt es nationale, z.B. DIN-Normen, regionale, z.B. europäische Normen und internationale Normen, wie z.B. die IEC-Normen.
Ursprung und Wirkungsraum einer Norm werden durch spezielle Abkürzungen vor der Nummer einer Norm zum Ausdruck gebracht. Speziell für deutsche Normen bedeuten:
DIN: DIN-Norm, die ausschließlich oder überwiegend nationale Bedeutung hat oder als Vorstufe zu einem übernationalen Dokument veröffentlicht wird.
DIN EN: Deutsche Ausgabe einer Europäischen Norm, die unverändert von allen CEN/CENELEC-Mitgliedern übernommen wird.
DIN EN ISO: Deutsche Norm auf der Grundlage einer Europäischen Norm, die auf der Grundlage einer ISO- oder CEN-Norm beruht.
DIN ISO: Unveränderte deutsche Übernahme einer ISO-Norm.
DIN IEC: Unveränderte deutsche Übernahme einer IEC-Norm.
Anmerkung: Für den deutschsprachigen Begriff „Norm" steht im angloamerikanischen Sprachgebrauch eindeutig der Begriff „Standard". Im Deutschen dagegen hat der Begriff „Standard" nichts mit einer „Norm" im oben erklärten Sinn zu tun sondern er repräsentiert z.B. als „Industriestandard" einen technischen Sachverhalt, der sich im Laufe der Zeit durch die Praxis vieler Hersteller und Anwender pragmatisch als richtig und technisch vorteilhaft erwiesen hat, ohne dass dazu ein Normungsverfahren durchgeführt wurde. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dies häufig durcheinander gebracht und im Zuge der gedankenlosen Anglifizierung deutschen Wortgutes z.B. von Standards und Standardisierung gesprochen, wenn eindeutig von Normen bzw. Normung die Rede ist)

www.din.de/cmd?level=tpl-rubrik&cmsrubid=47513

www.14001news.de/Normung/body_normung.html

de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_DIN-Normen

de.wikipedia.org/wiki/Industriestandard

www.normenbibliothek.de



Notausschalter

→ Emergency Switch / Emergency Stop Switch / Emergency-off switch / Kill Switch (Tast- oder Zugleinenschalter an Maschinen und Anlagen, um diese im Gefahrenfall schnell in einen sicheren Zustand zu versetzen. Produktbeispiele siehe Google-Bilder-Suche Notausschalter)

http://de.wikipedia.org/wiki/Notausschalter



NSHV

Niederspannungshauptverteilung → Low Voltage Main distribution



NTC

Negative Temperature Coefficient → Temperaturkoeffizient



NTC resistor

Negative Temperature Coefficient Resistor → Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten (Widerstandswert nimmt bei steigender Temperatur ab. Gängige Bezeichnungen: NTC-Widerstände, Heißleiter, Thermistoren. Typische Applikationen: Anlaufstrombegrenzung, Temperaturmessung, Temperaturkompensation, Realisierung von Zeitverzögerungen usw.)



NTP

Network Termination Point → Netzanschlusspunkt



Numerische Steuerungen

→ Numerical Controls (NC- bzw. CNC-Systeme sind hochleistungsfähige computerbasierte Steuergeräte zur Automatisierung des Arbeitsablaufs, insbesondere bei Be- und Verarbeitungsmaschinen, jedoch auch bei polygrafischen Maschinen sowie bei Mess-, Prüf- und Zeichenmaschinen und vielen anderen Einrichtungen. In modifizierter Form dienen sie auch zur Steuerung der Manipulationsprozesse bei Industrierobotern.
Entsprechend charakteristischen Besonderheiten des Bewegungsablaufs im gesteuerten Objekt wird zwischen Punktsteuerungen, Streckensteuerungen, und zwei- oder mehrdimensionalen Stetigbahnsteuerungen unterschieden. Konstruktiv sind die numerischen Steuerungssysteme im Bedienpaneel bzw. im Bedienpult der zu steuernden Maschine angeordnet, im Hutschienenformat [Hutschienen-CNC] oder als PC-Einsteckkarte [Slot-CNC] ausgeführt oder auch in einem getrennten Gefäß untergebracht und in vielen Fällen in eine SPS integriert [Embedded CNC]. Die Bearbeitungsprogramme für einzelne Werkstücke - sie bestehen je nach Art und Umfang der Bearbeitungsaufgabe aus etwa 50 bis 500 einzelnen Programmsätzen, wobei jeder Satz die zu Ausführung einer technologischen Teiloperation erforderlichen Geometrie- und Technologiedaten enthält - werden alphanumerisch kodiert über Tastaturen [werkstattorientierte Programmierung WOP] oder mittels USB-Sticks bzw. Flash-Speicher oder online von einem übergeordneten Leitrechner [DNC-Rechner] in den steuerungsinternen Arbeitsdatenspeicher eingegeben. Die für den Steuerungsablauf maßgebenden Prozessgrößen [Werkzeugpositionen] werden mit diskreten Messmitteln erfasst und zusammen mit den Programminformationen numerisch verarbeitet; d. h., es werden die Führungsinformationen für die in der gesteuerten Maschine vorhandenen Haupt- und Hilfsantriebe daraus gebildet)

de.wikipedia.org/wiki/Computerized_Numerical_control

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=17



NURBS

Non-Uniform Rational B-Splines → Nicht-uniforme Rationale B-Splines (Verfahren zur mathematischen Beschreibung von Freiformlinien und Freiformflächen. Darauf basierende Interpolationsverfahren erlauben bei der NC-Bearbeitung von Werkstücken gegenüber den linearen Interpolationsverfahren wesentlich geringere Datenmengen, höhere Vorschubgeschwindigkeiten, höhere Genauigkeit und kürzere Bearbeitungszeiten speziell bei komplizierten Geometrien)

http://de.wikipedia.org/wiki/Non-Uniform_Rational_B-Spline



NWI

New Work Item → Neues Normungsvorhaben (bei ISO, IEC, CEN, CENELEC)



NWIP

New Work Item Proposal → Vorschlag eines neuen Normenprojekts (zur Bearbeitung durch ein Normungskomitee in der IEC)



Nyquist-Diagramm

→ Nyquist Plot (das Nyquist-Diagramm repräsentiert die Ortskurve der Ausgangsgröße eines Regelkreises mit der Frequenz als Parameter in der komplexen Ebene. Es wird u. a. in der Regelungstechnik für die Untersuchung der Stabilität von Regelkreisen verwendet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Diagramm