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Mit Energie in die Zukunft

01  Ausgestattet mit moderner Technologie und errichtet nach innovativen Entwürfen bildet der Forschungsstandort in Renningen ein fortschrittliches Arbeitsumfeld (Quelle: Robert Bosch GmbH)

01  Ausgestattet mit moderner Technologie und errichtet nach innovativen Entwürfen bildet der Forschungsstandort in Renningen ein fortschrittliches Arbeitsumfeld (Quelle: Robert Bosch GmbH)

02  Insgesamt sorgen 77 projektspezifisch konzipierte Schalt­felder von Ormazabal für eine sichere Energieverteilung auf dem Bosch-Campus (Quelle: Ormazabel GmbH)

02  Insgesamt sorgen 77 projektspezifisch konzipierte Schalt­felder von Ormazabal für eine sichere Energieverteilung auf dem Bosch-Campus (Quelle: Ormazabel GmbH)

Als „Knotenpunkt des weltweiten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerkes“ eröffnete die Robert Bosch GmbH 2015 ein neues Zentrum am Standort Renningen. Für die zuverlässige Energieversorgung wurde unter anderem in das 60 m hohe Hauptgebäude eine Schwerpunktstation von Ormazabal integriert. Insgesamt setzte der Spezialist für Mittelspannungslösungen 77 Schaltfelder mit einer Betriebsspannung von 20 kV und einem Kurzschlussstrom bis 20 kA in zwölf Gebäuden ein. Die Sekundärtechnik der einzelnen Schaltfelder ist an die spe­zi­fischen Kundenanforderungen angepasst.

Das neue Zentrum der Robert Bosch GmbH in Renningen wurde als „Knotenpunkt des weltweiten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerkes“ konzipiert (Bild 1). Im Oktober 2015 wurde der Gebäudekomplex in Anwesenheit der Bundeskanzlerin und weiterer Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft offiziell eröffnet. Auf dem Campus für Forschung und Vorausentwicklung arbeiten 1 200 Mitarbeiter an zukunftsweisenden Technologien und Prozessen. Sie sind sowohl in technischen als auch in naturwissenschaftlichen Fachgebieten tätig. Vor dem Bau waren die Forschungsstätten der verschiedenen Disziplinen auf drei Standorte im Raum Stuttgart verteilt. Auf einer Gesamtnutzfläche von fast 110 000 m² kommen dem interdisziplinären Fortschritt nun kurze Wege und eine offene Bauweise zugute.
In dem Zentral- sowie in dem Systemgebäude sorgen zwei Übergabestationen von Ormazabal für eine zuverlässige Energieversorgung. Diese beiden Schwerpunktsta­tionen bestehen aus Schaltanlagen des Typs Gae 1250 mit 23 Feldern (Bild 2) und dienen der Umverteilung auf weitere zwölf Funktionsgebäude des Campus. Ebenso wie in den Haupteinrichtungen sind die Unterstationen in den Nebengebäuden mit Anlagen des Typs Gae 630 von Ormazabal ausgestattet. Alle eingebauten Schaltanlagen haben eine Betriebsspannung von 20 kV und einen Kurzschlussstrom bis 20 kA. Sie zeichnen sich durch einen modularen Schaltfeldaufbau mit integriertem Druckabsorbersystem je Feld aus.
Darüber hinaus sind die Anlagen mit einer Fernsteuerung und Fernmeldung versehen worden. Für die Sicherheit des Mittelspannungsnetzes sorgen Leitungsdifferenzialschutz- sowie UMZ-Schutz-Geräte.

Komplett-Service
Die Schaltanlagen sind montagefreundlich und lassen sich daher schnell und einfach zur Gesamtanlage installieren. Die Montage der Anlagen, die Schutzeinstellung, die Prüfung, die Aufschaltung auf die Leittechnik und die Inbetriebnahme erfolgten ebenfalls durch Ormazabal. Somit unterstützte der Lösungsanbieter die gesamte Abwicklung vor Ort: von der Planung der Energieverteilung über die Lieferung der Anlagen bis zu deren Inbetriebnahme. (no)

Wolfgang Erler ist Projektleiter im Vertrieb Süd bei der Ormazabal GmbH. wolfgang.erler@ormazabal.de

Wolfgang Erler ist Projektleiter im Vertrieb Süd bei der Ormazabal GmbH. wolfgang.erler@ormazabal.de