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19.06.2017

Magnetische Kit-Encoder statt Resolver oder optischer Drehgeber

Die magnetischen Kit-Encoder zeichnen sich durch eine elektronische Auflösung von 17 bit, Wartungsfreiheit und hohe Robustheit aus. Sie schließen die Performance-Lücke zu wesentlich aufwendigeren und teureren optischen Abtastsystemen – und geben Herstellern von Servomotoren neue Möglichkeiten in Sachen Motor-Feedback. Sie bilden eine leistungsstarke und preislich attraktive Alternative zu klassischen Resolvern, die lediglich über eine analoge Schnittstelle verfügen und nur eine einzelne Umdrehung erfassen können. Verfügbar sind die montagefreundlichen magnetischen Einbau-Kits wahlweise als absolute multiturnfähige Sensorsysteme oder in inkrementaler Ausführung. Ausgelegt sind die Motorfeedback-Systeme für einen Temperaturbereich von −40 °C bis 105 °C. Kompaktes und kostengünstiges Abschirmungszubehör ist verfügbar, um die elektronischen Komponenten und Hall-Sensoren gezielt vor externen Magnetfeldern – z. B. beim Einbau in einem Motor in unmittelbarer Nähe zu einer magnetischen Bremse – zu schützen. Das clevere Versorgungssystem basiert auf der Wiegand-Wire-Technologie und macht Batterien oder komplexe Getriebesysteme überflüssig. Der magnetische Draht wirkt als Energy-Harvesting-System. Er erzeugt, unabhängig von der Geschwindigkeit einer Drehbewegung, energiereiche Spannungsimpulse und liefert genug Energie, um den Rotationszähler und die dazugehörige Elektronik ständig zu aktivieren. Dieses bewährte Prinzip garantiert wartungsfreie absolute Multiturn-Positionsmessungen.

Fraba GmbH, Tel. 02 21/9 62 13-0, info@fraba.eu, www.posital.de