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Transparente Überwachung von Netzqualität und Energieverbrauch

01 Eine kontinuierliche Überwachung der Netzqualität ist in der Prozessindustrie von hoher Bedeutung

01 Eine kontinuierliche Überwachung der Netzqualität ist in der Prozessindustrie von hoher Bedeutung

02 Das Linax PQ3000 ermöglicht eine Überwachung und übersichtliche Visualisierung der Netzqualität

02 Das Linax PQ3000 ermöglicht eine Überwachung und übersichtliche Visualisierung der Netzqualität

Durch die stetige Zunahme nichtlinearer Verbraucher verschlechtert sich die Qualität der Energieversorgung laufend. Höchste Zeit, sich diesem Problem zu stellen, bevor Geräteausfälle, Anlagenstörungen oder Prozessunterbrechungen zu Produktionsausfällen und hohen Kosten führen.
Die Qualität der in elektrischen Netzen verfügbaren Energie wird hauptsächlich durch die angeschlossenen Verbraucher bestimmt. Deren meist nichtlinearer Strombezug beeinflusst die Netzqualität in zunehmendem Maße negativ und kann so den störungsfreien Betrieb von Einzelverbrauchern, Rechenzentren oder ganzer Produktionslinien beeinträchtigen.
Traditionell wird eine Netzqualitätsüberwachung erst als Reaktion auf Probleme wie Geräteausfälle, Anlagenstörungen, Prozessunterbrechungen oder Kommunikationsausfälle eingesetzt (Bild 1). Zu einem Zeitpunkt, wenn der Ärger und die damit verbundenen Kosten also bereits entstanden sind. Paradoxer weise hofft man dann, aus einem erneuten Schaden klug zu werden: Mit den aufgenommenen Daten beim nächsten Störfall soll nach den Ursachen geforscht werden.
Kontinuierliche Überwachung
Der größte Vorteil einer kontinuierlichen Netzqualitätsüberwachung mit einem (Bild 2) Linax PQ3000 ist, dass sich der Anwender in eine proaktive Position bringt, Wissen über das Verhalten der eigenen Anlage aufbaut und durch geeignete Verbesserungsmaßnahmen die Systemverfügbarkeit erhöht. Durch Beobachtung der Veränderungen der relevanten Netzqualitätsparameter können Störungen vermieden werden, bevor Schaden entsteht. Das Gerät hilft so Probleme festzustellen, bevor sie Kosten verursachen und stellt Daten für die Identifikation der verursachenden Quelle bereit, falls trotzdem ein Ereignis auftreten sollte. In Verbindung mit der gleichzeitigen Energieverbrauchs- und Netzzustandsüberwachung ist er das ideale Messmittel, um alle Aspekte der Energieversorgung mit nur einem Gerät umfassend zu analysieren.
Der PQ3000 ist ein Klasse-A-Gerät gemäß Netzqualitätsnorm DIN EN 61000-4-30 (VDE 0847-4-30), misst also nicht nur die Qualität der Spannung, sondern überwacht auch die Stromqualität. Somit kann er verlässliche und vergleichbare Informationen für Regulierungsbehörden, Verhandlungen mit Energielieferanten oder die interne Qualitätskontrolle bereitstellen. Auch ein Konformitätsbericht zur Spannungsqualitätsnorm DIN EN 50160 wird unterstützt. Das moderne, mehrsprachige Design und das hochauflösende Farb-TFT-Display unterstützen den Anwender bei der Datenanalyse vor Ort. Der integrierte Webserver ermöglicht die Fernabfrage der Messdaten und die Parametrierung des Geräts. Mit optionalen Komponenten, wie einer USV und zusätzlichen IO-Kanälen, kann der PQ3000 an die Anforderungen vor Ort angepasst werden.
Ein Konformitätsbericht zur EN50160 kann mithilfe der Software Smart Collect PM20 erstellt werden. Diese erlaubt auch alle Spannungsereignisse in einer ITIC-Kurve darzustellen, eine vertiefte Analyse der aufgezeichneten Kurvenverläufe zu machen und die Auswertung der statistischen Kenngrößen vorzunehmen. (mh)

Christian Widder ist als Leiter Marketing Kommunikation für die GMC-I Messtechnik GmbH in Nürnberg tätig. christian.widder@gossenmetrawatt.com