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09.03.2018

Neues Muting-Verfahren von Leuze

Smart Process Gating sorgt für eine prozessgesteuerte Zugangssicherung

Smart Process Gating sorgt für eine prozessgesteuerte Zugangssicherung

In der Intralogistik sowie in der Automobil- und Verpackungsindustrie müssen Materialschleusen an Förderstrecken häufig durch optische Sicherheits-Sensoren gegen unbefugten Zutritt abgesichert werden. Um die Annäherung von Fördergut an ein Schutzfeld eindeutig zu erkennen und dieses zum richtigen Zeitpunkt zur Durchfahrt zu überbrücken, waren bislang Muting-Prozesse mit Muting-Sensoren notwendig. Mit dem von Leuze Electronic entwickelten SPG-Verfahren (Smart Process Gating) kann auf die signalgebenden Sensoren verzichtet werden. Auf Basis der Sicherheits-Lichtvorhänge MLC lassen sich Fördersysteme kompakter ausführen. Die Gefahr von Dejustage oder Beschädigung der Sensoren entfällt ebenso wie der Aufwand für deren Wartung und Instandhaltung. Darüber hinaus reduzieren sich Anschaffungskosten, Verdrahtungsaufwand sowie Manipulationsgefahr und die Verfügbarkeit der gesamten Sicherheitseinrichtung wird erhöht. Speziell bei typischen Intralogistik-Anwendungen ist die Höhe der Schutzeinrichtung ausschließlich von den sicherheitstechnischen Erfordernissen abhängig. Eine Beachtung von Synchronisationsstrahlen ist nicht notwendig. Beim SPG kommt das erste Muting-Signal von der Prozess-Steuerung (SPS), während das Zweite durch das Schutzfeld selbst erzeugt wird. Smart Process Gating setzt daher eine detaillierte Prozesskenntnis voraus, damit die nötigen SPS-Steuersignale exakt im erwarteten Zeitfenster zur Verfügung gestellt werden.