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16.04.2018

Lösungen für den professionellen Einstieg in die Industrie 4.0

Die Erfahrung zeigt, dass I4.0 nicht von einzelnen Akteuren bewältigt werden kann. Für ein gewinnbringendes Business Modell bedarf es der Kooperation verschiedener Kompetenzpartner. So zeigte Hilscher im letzten Jahr unter dem “netIOT”-Banner Industrie 4.0 Lösungen bei Partnerständen von SAP, IBM, Microsoft und Intel. In diesem Jahr kehrt Hilscher mit Ökosystemgedanken nach Hannover zurück und zeigt in Halle 7, Stand F11 sein erweitertes Angebot für die durchgehende vertikale Kommunikation vom industriellen Netzwerk zu gängigen On-Premise- und Cloudarchitekturen.

Basis aller Lösungen ist die anpassbare und leistungsstarke Gateway Familie “netIOT Edge”, der physischen Schnittstelle zwischen IT und OT (Operational Technology). Durch die integrierte Kommunikations-Chiptechnologie “netX” und ergänzt durch das Software Angebot “netIOT” werden Zustands- und Prozessdaten mit minimalem Engineering-Aufwand aus dem Shop Floor aggregiert, mit semantischen Informationen angereichert und sicher für Cloud- und IT-Architekturen über etablierte Schnittstellen wie OPC UA oder RESTful API zur Verfügung gestellt. So lassen sich Industrie 4.0 Applikationen wie Data Monitoring, Predictive Maintenance und Asset Management problemlos realisieren. Um der schnelllebigen Entwicklung im IIoT Zusammenhang gerecht zu werden, werden zudem eigenen Software-Lösungen mittels Docker in Kombination mit der “netIOT Edge”-Familie ein Zuhause gegeben. Der Realisierung eines eigenen Cloud Business Models steht somit nichts mehr im Wege.

Wertsteigerung durch modulare Softwarepakete
Die heutige Landschaft einer Automatisierungsanlage besteht meist aus einem heterogenen Feld an Netzwerkteilnehmern. Gerade das Industrie 4.0 Umfeld birgt außerdem die Gefahr, dass Störungen, auch von außerhalb des Automatisierungssegments ausgelöst werden können und somit vermeidbare Kosten entstehen. Um der Informationsvielfalt Herr zu werden, stellt Hilscher weitere Software-Pakete vor, die im Zusammenspiel mit der netIOT Edge Technologie ihre Stärken voll ausspielt.
Die passive Feldbus-Integration ermöglicht es Daten aus Profinet, Ethercat sowie anderen Industrie-Netzwerken zu lesen und weiter zuverarbeiten. Da der komplette Netzwerkverkehr im Real-Time Ethernet in Echtzeit interpretiert wird, sind für eine weitere Verwertung der Prozessdaten keine Änderungen an der SPS notwendig. Zero-Touch-Option für Ihre OT-Umgebung.
Der AIN-Connector von Hilscher spiegelt Anlagen und alle beteiligten Komponenten als digitales Abbild in das SAP Asset Intelligence Network. Das daraus resultierende Referenzabbild wird mithilfe der “netIOT Edge”-Technologie permanent mit der realen Anlagenkonstellation abgeglichen um Änderungen in der Topologie zu registrieren und zu melden. Dieses Zusammenspiel der Softwarekomponenten unterstützt Anlagenbetreiber, Maschinen- und Komponentenhersteller dabei, den Betrieb und die Wartung aller Shop-Floor-Komponenten kollaborativ zu gestalten.
Die “netIOT*-Diagnose unterstützt den Anlagenbetreiber dabei, den Zustand der Netzwerkinfrastruktur dauerhaft zu überwachen. Sich langsam entwickelnde Störungen lassen sich so rechtzeitig erkennen, bevor diese zum Stillstand führen. Bei einem plötzlich auftretenden Störfall, wird der Anwender darin unterstützt Ursachen schnell und zielgerichtet zu identifizieren und zu beheben.

Mit dem Core 3 stellt Hilscher auf der Hannover Messe ein weiteres Mitglied der “netPI”-Serie – dem Industrie-Raspberry – vor. Ganz im Sinne der Open Innovation können in der vorinstallierten Container-Umgebung Docker, eigene oder Drittanbieter-Software in Form von Containern eingesetzt werden um sie sicher und industriell einzusetzen.

OPC UA TSN LIVE
TSN (Time-Sensitive Network) ist der Technologiestandard der Zukunft. Hilscher engagierte sich schon früh und stellte bereits letztes Jahr in einer Pressekonferenz auf der Hannover Messe die Kompatibilität der eigenen netX Kommunikations-Chiptechnologie per Firmware-Update vor.
In diesem Jahr zeigt ein Demonstrator, den Hilscher mit verschiedenen Partnern realisiert hat, ein echtes Einsatzszenario des Zukunftsprotokolls OPC UA TSN. Im Mittelpunkt steht die Synchronisierung aller Netzwerkteilnehmer über TSN.