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Sichere Energie­versorgung für die Feuerwehr Krefeld

01  Die neue moderne Hauptfeuerwache der Stadt Krefeld umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren  zur Neuen Ritterstraße, eine Ausbildungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt und die Verwaltung

01  Die neue moderne Hauptfeuerwache der Stadt Krefeld umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren zur Neuen Ritterstraße, eine Ausbildungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt und die Verwaltung

Weil die Hauptfeuerwache der Stadt Krefeld längst ihrem denkmalgeschützten Gebäude an der Florastraße entwachsen war, entschied sich die Stadt für einen Neubau. Auf einem 25.000 m2 großen Grundstück entstand ein hochmoderner Gebäudekomplex. Eine wartungsfreie, SF6-isolierte Mittelspannungsschaltanlage von Ormazabal hilft dabei, in einer der wichtigsten Institutionen der Stadt eine unterbrechungsfreie Versorgung sicherzustellen.

02  Stefan Passens, Regional Sales Manager Ormazabal, Horst Meyer, Fachbereich ­Zentrales Gebäudemanagement der Stadt Krefeld, und Oberbrandrat Andreas Klos (v.l.)

02  Stefan Passens, Regional Sales Manager Ormazabal, Horst Meyer, Fachbereich ­Zentrales Gebäudemanagement der Stadt Krefeld, und Oberbrandrat Andreas Klos (v.l.)

03  Die SF6-isolierte Mittelspannungsschaltanlage ­verbindet die Netzaggregate, die örtlichen Einspeisungen sowie das Blockheizkraftwerk

03  Die SF6-isolierte Mittelspannungsschaltanlage ­verbindet die Netzaggregate, die örtlichen Einspeisungen sowie das Blockheizkraftwerk

Die ehemalige Hauptfeuerwache der Krefelder Feuerwehr an der Florastraße wurde 1910 nach Plänen des Architekten Ernst Scholze im Jugendstil erbaut und war damals eine der modernsten ihrer Art. Im Laufe der Jahrzehnte konnte sie jedoch nicht mehr mit den sich ändernden Anforderungen mithalten. Eine zur Sanierung eingesetzte Projektgruppe entschied sich für einen Neubau (Bild 1) auf 25.000 m2 großen Grundstück nur gut 1 km von der alten Wache entfernt. Die aus zwei baulich miteinander verbundenen Gebäude­teilen bestehende Feuerwache umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit 28 Ausfahrtstoren, eine Ausbildungseinrichtung, eine Kfz-Werkstatt sowie die Verwaltung.

Hohe Versorgungsicherheit gefragt

Um den reibungslosen Betrieb der Feuerwache jederzeit zu gewährleisten, ist eine unterbrechungsfreie Energieversorgung erforderlich. „Wir arbeiten dafür mit einer doppelten Redundanz“, erläutert Horst Meyer vom Fachbereich Zen­trales Gebäudemanagement der Stadt Krefeld (Bild 2) und ergänzt: „Neben zwei Einspeisungen aus dem örtlichen Netz der Stadtwerke verfügt die Wache über zwei Netzersatz­aggregate, damit sie auch bei Stromausfällen sicher weiter betrieben werden kann. Diese springen innerhalb weniger Sekunden nach dem Ausfall an.“

Mit ihrer Leistung von jeweils 200 kVA können die beiden Aggregate die Wache mehrere Tage lang mit Strom versorgen. Zusätzlich ist die Einspeisung über ein mobiles Stromaggregat möglich. Darüber hinaus verfügt die neue Hauptfeuer­wache über ein ­eigenes wärmegeführtes Blockheizkraftwerk. Dieses versorgt nicht nur das Gebäude mit Strom und Wärme, sondern speist auch in das 10-kV-Netz der Stadtwerke Krefeld ein. Das Bindeglied zwischen diesen Komponenten sowie dem Stromnetz der Stadtwerke bildet eine wartungsfreie SF6-isolierte Mittelspannungsschaltan­lage des Typs Gae630 von Ormazabal.

Zuverlässiges Produkt

Die Anlage des Typs Gae630 2k1lsfg­-1m1-2ts (Bild 3) schaltet zwei Transformatoren mit einer Leistung von 400 kVA und 630 kVA. „Es handelt sich um ein ausgereiftes, zuverlässiges Produkt, das über ein hohes Maß an Betriebssicherheit verfügt. Weitere Vorteile sind die Wartungsfreiheit ­sowie die kompakte Bauweise“, erklärt Stefan Passens, ­Vertriebsmitarbeiter bei Ormazabal (Bild 2). Die Betriebs­sicherheit ist durch die hermetische Kapselung der Primärbauteile gewährleistet, was sie gegenüber Umwelteinflüssen wie Schmutz, Feuchtigkeit oder Ähnlichem unempfindlich macht. Außerdem hat die Anlage gemäß IEC 62271 mechanische und elektromechanische Verriegelungen, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu ermöglichen.

Die Übergabe und Inbetriebnahme der Mittelspannungsanlage erfolgten über die Firma Horlemann Elektrobau. Nach den Anschlussarbeiten führte diese einen weiteren ausführlichen Qualitäts- und Funktionstest durch.

Von Krefeldern für Krefeld

„Wir haben hier ein Maximum an Ausfallsicherheit“, freut sich Oberbrandrat Andreas Klos (Bild 2), der maßgeblich an der Planung der neuen Hauptfeuerwache beteiligt war. „Dank der technischen und organisatorischen Redundanz können wir den Standort sicher betreiben und sind gut aufgestellt für die Zukunft.“ Auch Stefan Passens ist erfreut, eine Mittelspannungsanlage „Made in Krefeld“ unweit des Ormazabal-Firmengeländes im Einsatz zu sehen: „Wir sind natürlich besonders stolz, am Standort unseres deutschen Hauptsitzes behilflich sein zu können und hier dafür zu sorgen, dass eine der wichtigsten Institutionen der Stadt unterbrechungsfrei mit Energie versorgt ist.“ (no)

www.ormazabal.com


Autorin:
Judith von Ameln ist Leiterin Marketing/Kommunikation bei der Ormazabal GmbH in Krefeld.