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29.05.2019

Fraba wächst weltweit um 12,4%

Christian Leeser – CEO und Mehrheitsaktionär der Fraba-Gruppe

Christian Leeser – CEO und Mehrheitsaktionär der Fraba-Gruppe

Mit 12,4% konnte die Fraba-Gruppe, die regelmäßig neue Akzente in Sachen Positions- und Motion-Control-Sensoren (Brand: Posital) sowie Sicherheitstechnik für Industrietore (Brand: Vitector) setzt, auch im Geschäftsjahr 2018 (Year End: 31.12.) wieder mit einem zweistelligen Umsatzplus aufwarten. Global erwirtschafteten die 230 Mitarbeiter (Vorjahr: 220 – plus 4,5%) dabei einen Umsatz in Höhe von 35 Mio. €.

Wesentliche Faktoren für den Zuwachs auf der Personalseite waren die Eröffnung eines neuen Sales-Büros in Shanghai, mit dem auf die starke Nachfrage in China reagiert wurde, sowie eine weitere Aufstockung des Entwicklerteams im zentralen F&E-Zentrum in Aachen. In der Ideenschmiede der Fraba-Gruppe, die eng mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule und weiteren nationalen und internationalen Partnern aus den Bereichen ‚Applied Engineering & Applied Electronics’ kooperiert, sind aktuell 40 Forscher und Entwickler tätig – aus 28 verschiedenen Ländern. Gearbeitet wird interdisziplinär, wofür man sich mit einem starken Team aus Physikern, Mathematikern, Informatikern sowie Ingenieuren der unterschiedlichsten Fachrichtungen positioniert hat. „Unsere F&E-Mitarbeiter sind – im Zusammenspiel mit unseren Sales Ingenieuren draußen im Markt – die Treiber des technologischen Fortschritts, der zentraler Teil unseres Markenkerns ist“, unterstreicht Christian Leeser, CEO und Mehrheitsaktionär der Fraba-Gruppe. „Kein Wunder also, dass wir auch im letzten Jahr wieder rund 10% unseres Umsatzes in den F&E-Bereich investiert haben.“

Zur DNA von Fraba gehört, dass man seit Jahren klassischen ‚Me too’-Produkten abgeschworen hat und konsequent auf alternative und innovative Konzepte und Lösungen setzt. „Wir stehen für frische Ideen und Erfindergeist, die für die Anwender unserer Produkte handfesten Nutzen bringen“, so Leeser. „Genau hier greifen die Initiativen unserer F&E-Teams, die etwa durch neue Algorithmen eine noch höhere Qualität von Messsignalen ermöglichen oder mit echter Filigranarbeit rund um den ‚magischen’ Wiegand-Draht die Energieausbeute unserer Wiegand-Harvester Schritt für Schritt weiter nach oben fahren.“

Nachdem sich Fraba in den letzten 15 Jahren erfolgreich als Trendsetter für den Switch von aufwendigen optischen Drehgebern hin zu robusten und kostengünstigeren magnetischen Präzisions-Encodern – als Anbaugeber wie als Montagekits – etabliert hat, gab’s auch im zurückliegenden Geschäftsjahr wieder einige Meilensteine. Um die große Nachfrage im Wachstumsmarkt ‚Energy Harvesting’ abzudecken, wurde 2018 die jährliche Fertigungskapazität der SMD-bestückbaren Wiegand Sensoren auf eine Million Stück hochgeschraubt – und damit verdoppelt. Nach dem erfolgreichen Einstig mit magnetischen Servo-Kits ins integrierte Motorfeedback-Segment, stand im Herbst die Erweiterung der Kit-Familie um magnetische Stepper-Kits auf dem Programm. Aus dem Stand hieven sie die einfachen und kostengünstigen Schrittmotoren auf ein deutlich höheres Performance-Level. Seit wenigen Wochen läuft die Bemusterung mit den auf der SPS in Nürnberg vorgestellten kapazitativen Hohlwellen-Kits, die dank Wiegand-Harvester erstmals batterielose Multiturn-Funktionalität in dieses spezielle Segment und den Robotermarkt bringen. „All diese Initiativen zeigen, dass wir auf gutem Weg sind und auch für 2019 mit weiterem Wachstum rechnen“, so Leeser.