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31.07.2019

Cybersicherheit ist wichtiges Thema der E-world 2020

Ein Hackerangriff, der das Stromnetz lahmlegt? Gezielte Manipulationen, die die Energieversorgung gefährden? Diese Szenarien sind angesichts einer zunehmend dezentralen und intelligent vernetzten Energiewirtschaft aktueller denn je. Und zum Teil schon Realität: Auf 43 Mrd. € schätzt der Digitalverband Bitkom den Schaden durch kriminelle Attacken für deutsche Unternehmen allein im Jahr 2018. Wie Energieversorger und Stromnetzbetreiber sich, ihre Infrastruktur sowie ihre Kunden schützen können, zeigt die E-world, die vom 11. bis 13. Februar 2020 in der Messe Essen stattfindet.

Der tiefgreifende Umbau der Energiebereitstellung und -verteilung erfordert smarte Lösungen, um eine optimierte Energienutzung zu garantieren. Grundvoraussetzung für diese Weiterentwicklung ist die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen – sowohl für die Betriebssicherheit als auch bezüglich Datenschutzaspekten. Daher hat das Thema Cybersecurity für viele der rund 800 teilnehmenden Unternehmen der E-world 2020 höchste Priorität. Ob im Ausstellungsbereich Smart Energy oder in den weiteren Messehallen der E-world: Aussteller aus verschiedensten Bereichen der Branche werden während der dreitägigen Messelaufzeit ihre Innovationen vorstellen und für Beratungsgespräche zur Verfügung stehen.
„Bereits in diesem Jahr haben wir uns auf der E-world intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt“, stellt Geschäftsführerin Stefanie Hamm fest. „Im Vortragsprogramm auf unseren Foren wurden verschiedene Aspekte wie der Schutz kritischer Infrastruktur oder Anforderungen an die Versorgungssicherheit einer digitalisierten Energiewelt beleuchtet. Auch auf der E-world 2020 wird Cybersecurity wieder eine große Rolle spielen.“

Wie Engagement im Bereich IT-Sicherheit aussehen kann, zeigt auch der langjährige E-world Aussteller Innogy. Der Konzern hat kürzlich das erste Cybersicherheits-Trainingscenter für Stromnetzbetreiber in Essen eröffnet, das auch Stadtwerken und anderen Netzbetreibern offen steht. Auf 450 m² werden reale Bedingungen des Stromnetzes simuliert. Uwe Tigges, Vorstandsvorsitzender der Innogy SE erklärt: „Der Faktor Mensch ist immer noch das schwächste Glied bei der Abwehr von Cyberangriffen. Unternehmen müssen verstehen, dass nicht nur die IT-Experten verantwortlich für den Schutz der Daten und Systeme sind. Sie müssen ihre Mitarbeiter in intensiven Trainings vorbereiten.“
Sabina Großkreuz, ebenfalls Geschäftsführerin der E-world energy & water, begrüßt den Beitrag zu mehr Sicherheit von kritischen Energieinfrastrukturen. „Wir freuen uns sehr, dass dieses einzigartige Schulungszentrum in direkter Nähe zu Europas Leitmesse der Energiewirtschaft steht. Es unterstreicht die Bedeutung des Themas IT-Sicherheit für die Branche.“