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Elektroindustrie: Inlandsnachfrage nimmt an Stärke zu

Die stärker werdende Inlands­nachfrage bestimmt zusehends auch die Auftragslage in der deutschen Elektroindustrie. Im April 2011 lagen die Auftragseingänge in der mit mehr als 820000 Beschäftigten zweitgrößten Industriebranche hierzulande sieben Prozent oberhalb ihres Vorjahresniveaus. „Mit einem Zuwachs von neun Prozent stiegen die inländischen Bestellungen dabei außer der Reihe stärker als die ausländischen Bestellungen mit plus sechs Prozent”, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann (www.zvei.org). Von Januar bis April des Jahres belief sich das Auftragsplus auf 14 % gegenüber Vorjahr. Die Inlandsorders nahmen um 11 % zu, die Auslandsorders um 17 %. Der Umsatz mit elektrotechnischen und elektronischen Produkten und Systemen hat das Vorjahreslevel im April um 6 % übertroffen. Inlands- und Auslandsumsatz legten dabei gleichermaßen zu. „Damit hat sich das Expansionstempo normalisiert”, so Dr. A. Gontermann. „Insgesamt bleibt die Branche auf sehr robustem Wachstumskurs.”
Zwischen Januar und April 2011 konnte der Umsatz einen Zuwachs von 12 % gegenüber Vorjahr verbuchen. Das Inlandsgeschäft legte dabei um 11 % zu, das Auslandsgeschäft um 14 %. Die preisbereinigte Produktion der Elektrounternehmen lag im April 9 % höher als vor einem Jahr. Im Gesamtzeitraum von Januar bis April des Jahres belief sich der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr auf 16 %.
„Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im Mai stabil geblieben”, betonte Dr. A. Gontermann. „Es befindet sich nach wie vor auf historisch sehr, sehr hohem Niveau.” Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage hat sich gegenüber April nochmals leicht verbessert, die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind dagegen etwas zurückgegangen.