eks Engel setzt künftig noch stärker auf Industrial Ethernet

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Ralph Engel, Geschäftsführer von eks Engel: “In den nächsten fünf Jahren soll der Umsatzanteil des Industrial-Ethernet-Geschäfts von 30% auf 70% steigen.”
Der Lichtwellenleiter-Spezialist eks Engel war bisher vor allem als Anbieter von flexiblen Fiber-Optic-Lösungen für verschiedene Feldbusse bekannt. Mit den Industrial-Ethernet-Switchen, die auf eigener Hard- und Software beruhen, bietet das Unternehmen seinen Kunden jetzt auch Lösungen an, die eine durchgängige Kommunikation via Lichtwellenleiter von der Management- über die Leit- bis hin zur Feldebene ermöglichen. „Mit unserem umfassenden Industrial Ethernet-Produktprogramm haben wir uns mittlerweile ein zweites Standbein geschaffen“, sagte Geschäftsführer Ralph Engel anlässlich einer Pressekonferenz.
Das Unternehmen, das 1931 gegründet wurde und inzwischen in der dritten Generation in Familienhand ist, konnte seinen Umsatz zwischen 2008 und 2010 von 2,3 Mio. € auf – voraussichtlich – 3,4 Mio. € steigern. Im selben Zeitraum wuchs die Zahl der Beschäftigten von 18 auf 28. Da die Produktionsfläche mittlerweile zu klein geworden ist, wurde im Juli dieses Jahres am Stammsitz Wenden mit dem Bau einer 800 m² großen Halle begonnen, die Anfang 2011 fertiggestellt sein wird.
Rund 60 % des Umsatzes erzielt eks Engel in Deutschland. „Vor noch nicht allzu langer Zeit waren es noch fast 80 %. Dies verdeutlicht, dass wir auf dem Weg sind, ein internationales Unternehmen zu werden, auch wenn wir im Ausland noch vorwiegend mit Vertriebspartnern zusammenarbeiten“, erläutert Ralph Engel. Innerhalb der nächsten fünf Jahre plant er ein Umsatzwachstum von jeweils 20 %: „Dazu wird das Industrial-Ethernet-Geschäft, das heute einen Anteil von 30 % ausmacht, mit dann 70 % überproportional beitragen.“
Das Industrial-Ethernet-Produktprogramm besteht aus unmanaged und managed Switches und Medienkonvertern der e-light-Familie, die speziell für den dezentralen Einsatz in der Feldebene industrieller Netzwerke konzipiert sind. „Diese Fast- beziehungsweise Gigabit-Geräte, die auf Hutschienen oder an der Wand montiert werden können, haben Edelstahlgehäuse, einen Temperaturbereich von -30°C bis 75°C und eine Eingangsspannung von DC 12 V bis 60 V“, erklärt Vertriebsleiter Thorsten Ebach und fügt hinzu: „Alle managed Ausführungen unterstützen beispielsweise schnelle Ringredundanz und PoE.“ Darüber hinaus bietet eks Engel mit den Dragonline-Switches, die vorwiegend für den Einbau in 19-Zoll-Schaltschränke vorgesehen sind, vielfältige Lösungen für eine zentrale Vernetzung der Leitebene an.










